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Ratlos zum Beziehungsstatus

Dann respektiere seine Entscheidung, dich nicht sehen zu wollen.
Hätte er seine Meinung geändert, hätte er sich melden können.



Beziehungsstatus... puh.
Braucht etwas immer einen Namen?
Und woher weißt du, ob dieser so der Realität entspricht?

Deine Geschichte liest sich für mich nach einem Familienvater, evtl. in einer LAT-Beziehung, mit heimlicher Zweitwohnung oder was immer. Ob mit vorangehender Trennung und Versöhnung oder ohne.

Und dann gibt's seit 5 Jahren die Affäre mit dir. Ob da sonst nicht noch anderes läuft bei drei Handys, die du nicht zu Gesicht bekommen darfst? Wer weiß.

Auf jeden Fall wirst du zunehmend unbequem, auch wenn er versuchte dich klein zu halten. Das ist natürlich etwas nervig und unangenehm.



Gar nicht.
Auch wenn dir das schwer fällt.



Der Kick fehlt, klar. Entzug.
So geht's Junkies.
Durchhalten, das geht vorbei.
Ablenkung kann helfen, beginne eine Sportart, einen Kurs, der interessant klingt, lerne Leute kennen.



Aussitzen.
Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass du dir völlig umsonst den Kopf zerbrichst und dein Problem sich in Luft auflöst bzw. das bereits hat.

Mein Gedanke dazu ist, dass du genau das (unbewusst?) verhindern und deshalb aktiv werden möchtest.
Danke auch Dir für Deine Einschätzung, Ausnahmsweise!
Klar, ich mache mir Gedanken.
Als Affäre betrachte ich mich nicht und das hat auch er sicherlich nicht. Seine Kinder hatte ich ja dann (viel zu spät) tatsächlich kennengelernt - ganz offiziell als seine Partnerin.
Ich glaube, im Grunde möchte er niemanden vor den Kopf stoßen. Daher vermeidet er (auch nur befürchtete) Konflikte und umgeht diese.
Vielleicht konnte er sich gegenüber seiner beinahe Ex-Frau nicht durchsetzen und war daher so kompromisslos bei mir. Die Scheidung läuft ja, wenn auch von ihr ausgehend.
Vielleicht wollte er damals aber auch insgeheim zurück.
Darauf werde ich keine Antwort erhalten und ist ohnehin nur spekulativ.
Ich mache Sport, 3x wöchtl., habe zwei große Kinder und arbeite Vollzeit. Fünf Jahre sind für mich keine Peanuts mehr.
Er liegt mir nunmal sehr am Herzen. Das rationale überwiegt jedoch endlich. So möchte ich nicht weiterleben. Er auch nicht. Und das ist gut.
Der Umstand, dass eine Beziehung wortlos endet, ist für mich allerdings eine Premiere und hat mich total verunsichert und überfordert.
 
Ich bin immer wieder überrascht, was gestandene Frauen sich von Männern bieten lassen.

@Gelee , wie waren denn deine vorherigen Beziehungserfahrungen?

Leider passiert sowas oftmals schleichend innerhalb einer Beziehung.. plus Verliebtheit .. und da fängt leider so ein Spiel an .. wo es nicht für jeden so einfach ist -> so schnell zu erkennen und dementsprechend schneller zu gehen.

Aber für mich gibt es hier in dem
Falle nichts was man retten kann oder besser noch retten wollen sollte.
Hier wurde nichts geschrieben für was es sich lohnt zu kämpfen.
 
Hallo liebe Forenmitglieder,
mein Partner und ich sind seit fünf Jahren zusammen. Unsere Beziehung würde ich als wenig harmonisch bezeichnen. Konflikte haben uns von Anfang an begleitet, wobei es zwischendurch auch immer mal sehr schöne und stabile Monate gegeben hat. Wir sind recht unterschiedlich in Kommunikation (er schweigend und ich um Klärung bemüht), was letztlich leider meistens in einem Streit gipfelt. Was mich besonders stört, ist sein zweierlei Maß. Z.B. redet er selbst von Respekt, als hätte er diesen erfunden, doch mit der Umsetzung klappt es dann nicht so. Gerade, wenn er versucht mich zu bevormunden, könnte und bin ich schon aus der Hait gefahren. Erwarten tut er viel von seinem Umfeld, doch erwartet man von ihm, fühle er sich gelähmt. Das gestaltet die Berücksichtigung meiner eigenen Wünsche sehr schwierig. Das wiederum macht(e) mich oft traurig bis wütend.
Jedenfalls haben wir uns inzwischen emotional entfremdet. Ich denke, dass das passiert ist aufgrund einiger (meiner) ungelösten Konflikte, meiner Meinung auch fehlender Wertschätzung (mittlerweile auf beiden Seiten), ein von mir wahrgenommenes Ungleichgewicht, wenig Augenhöhe und - das ist leider Teil unserer Anfänge - Heimlichkeiten..
Die Distanz in den vergangenen Monaten hat deutlich zugenommen und war nicht nur situativ z.B. nach einem Streit.

Wir haben uns seit vier Wochen nicht mehr gesehen und vor einer Woche war der letzte Kontakt per WhatsApp. Es prasselte nur so an Vorwürfen. Auf mein Interesse, dass wir uns sehen, ist er nicht eingegangen. Außer, dass er meinte, reden/ klären mache für ihn keinen Sinn, da wir nicht auf den gleichen Nenner kommen. Eigentlich hat er nicht ganz unrecht - es scheint so, als können wir einander nicht verstehen.
Mir ist nun allerdings nicht klar, wie ich unseren Beziehungsstatus sehen sollte bzw. wie und ob ich nun am besten handeln sollte. Zum Einen, weil ich auf diesen offenbar unlösbaren Konflikt, mir selbst kaum vorstellen kann weiter aufzubauen - da ist eine gewisse Hoffnungslosigkeit - und zum Anderen, weil ich trotz allem noch Gefühle habe für ihn habe und mir der Gedanke schwer fällt, ohne ihn durch's Leben zu gehen. Gleichzeitig macht mir der Gedanke auch Sorge. Ich weiß im Moment - unabhängig von ihm - nicht, was das Beste wäre, also für mich.
Hat jmd. einen Rat für mich, wie ich mit der aktuellen Situation umgehen kann?
Ich möchte ihn nicht drängen. Allerdings kann ich gerade kaum einschätzen, was schwerer wiegt, eine Trennung oder Schweigen bis er vielleicht ausreichend zur Ruhe gekommen ist?

Vielen Dank für's Lesen.
Was für dich das beste wäre, kann niemand wissen!
Von sich selbst sollte man viel erwarten, von andern nichst.
Ganz im Ernst: Es sind manchmal nicht die schlechtesten Stunden, in denen wir uns selbst weniger denn je ausstehen können.
Wenn wir uns so erleben, wie wir uns keinesfalls wollen, erkennen wir vielleicht deutlicher als sonst unser tiefstes Problem.
Die Lust am Ärger, die Süße in der Melancholie, die Trockenheit des Geizes .
Es kommt nur darauf an, dass wir bei aller grimmigen Lust am eigenen Untergang so dann und wann auf Distanz zu uns selbst gehen.
Damit wir Zeuge dessen werden, was wir uns selbst und anderen gegenüber „erlauben“.
 
@Marisol hat es gut aufgedröselt - die Vermutung liegt nah, dass er nie von seiner Familie getrennt war und du immer dir heimliche Nebenfrau warst.
Und die Idee, der Ehefrau nach fünf Jahren mal ein bisschen zu erzählen, finde ich ganz reizvoll.
Allein dass er sich an deinem Geburtstag morgens die Kante gegeben und sich dann nicht mehr gemeldet hat ...!
Und du überlegst ernsthaft, diesen Menschen noch mal zu kontaktieren?
Stell dir vor, es wäre eine gute Freundin, die dich so behandelt - würdest du das noch '"Freundschaft" nennen?
 

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