Danke auch Dir für Deine Einschätzung, Nichts123.
Zum Thema Bevormundung verstehe ich zwar, worauf Du hinaus möchtest, allerdings ging es hierbei um andere Dinge. Ein Beispiel, welches öfter vorkam: Er fragt z.B. in welche Richtung wir gehen sollen.. Ich antworte, dass wir das doch auf uns zukommen lassen können. Das verärgert ihn und er meint, mir diktieren zu müssen, wie ich was zu antworten habe.
Einmal fragte er, wo wir unser Essen, das wir unterwegs gekauft hatten, essen wollen. Ich machte zwei Vorschlägen, bei ihm oder am See.
Darüber hat er sich so sehr aufgeregt, mich mit seinen Arbeitskollegen verglichen, die ja auch keine gescheiten Antworten geben können und im Affekt Schluss gemacht. Zwar hat er sich am nächsten Tag entschuldigt, allerdings macht das auf Dauer was mit mir.
Es passt ihm oft nicht wie ich etwas sage und erzählt mir dann, wie ich es anders sagen soll.
Was das zuhören betrifft, habe ich es versucht. Leider behauptet er zu allem - wirklich -, es würde nicht stimmen. Ich verdrehe, ich beziehe mich nicht auf Tatsachen, ich wolle nur streiten und das sei meine Vorgehensweise. Oft drehte sich am Ende alles um ihn. Er sei anders, er habe nie dies und das und jenes. Niemand verstehe ihn.
Ich hab's versucht. Und es ist schon deutlich besser geworden. Ich hatte (zu) viel Verständnis oder Mitgefühl. Es ist lange her, dass er sich regelmäßig betrunken und auch in der Öffentlichkeit lauthals über all die schlechten Menschen in seiner Umgebung geschimpft, geweint oder im Restaurant auf den Tisch geschlagen hat. Wie gesagt, lange her.. Die Therapeutenrolle habe ich hinter mir gelassen. Ich war auch wichtig.
Ich habe auch nicht viele Wünsche. Er muss nicht für mich sorgen oder so. Ich mache alles selbst, da ich auch weiß, dass er viel arbeitet, gestresst ist und gerne auch mal die Füße hoch legt.
Aber es gibt Dinge, die für mich in einer Partnerschaft wertvoll sind. Mein Vertrauen ist nie wieder ganz aufgebaut worden. Ich hätte mir gewünscht, dass er auf mich zukommt, mich anhört und signalisiert, das ich ok bin mit dem, worum ich gebeten habe.
Natürlich habe ich mich nicht immer korrekt verhalten. Es sind zwei Seiten der Medaille und meine Fehler tun mir sehr leid.
Ich bin nicht die Partnerin, die er braucht und meine das ganz wertfrei. Lediglich, dass wir doch nicht die Kurve bekommen haben. Das tut weh. Wir haben viel durch. Die einen verbindet es und andere/uns trennt es.
Ich kann leider nicht umgehen mit dem nicht Gesagtem. Vielleicht soll es eine Pause sein, aber das kann man doch aussprechen und ankündigen?
Zum Thema Bevormundung verstehe ich zwar, worauf Du hinaus möchtest, allerdings ging es hierbei um andere Dinge. Ein Beispiel, welches öfter vorkam: Er fragt z.B. in welche Richtung wir gehen sollen.. Ich antworte, dass wir das doch auf uns zukommen lassen können. Das verärgert ihn und er meint, mir diktieren zu müssen, wie ich was zu antworten habe.
Einmal fragte er, wo wir unser Essen, das wir unterwegs gekauft hatten, essen wollen. Ich machte zwei Vorschlägen, bei ihm oder am See.
Darüber hat er sich so sehr aufgeregt, mich mit seinen Arbeitskollegen verglichen, die ja auch keine gescheiten Antworten geben können und im Affekt Schluss gemacht. Zwar hat er sich am nächsten Tag entschuldigt, allerdings macht das auf Dauer was mit mir.
Es passt ihm oft nicht wie ich etwas sage und erzählt mir dann, wie ich es anders sagen soll.
Was das zuhören betrifft, habe ich es versucht. Leider behauptet er zu allem - wirklich -, es würde nicht stimmen. Ich verdrehe, ich beziehe mich nicht auf Tatsachen, ich wolle nur streiten und das sei meine Vorgehensweise. Oft drehte sich am Ende alles um ihn. Er sei anders, er habe nie dies und das und jenes. Niemand verstehe ihn.
Ich hab's versucht. Und es ist schon deutlich besser geworden. Ich hatte (zu) viel Verständnis oder Mitgefühl. Es ist lange her, dass er sich regelmäßig betrunken und auch in der Öffentlichkeit lauthals über all die schlechten Menschen in seiner Umgebung geschimpft, geweint oder im Restaurant auf den Tisch geschlagen hat. Wie gesagt, lange her.. Die Therapeutenrolle habe ich hinter mir gelassen. Ich war auch wichtig.
Ich habe auch nicht viele Wünsche. Er muss nicht für mich sorgen oder so. Ich mache alles selbst, da ich auch weiß, dass er viel arbeitet, gestresst ist und gerne auch mal die Füße hoch legt.
Aber es gibt Dinge, die für mich in einer Partnerschaft wertvoll sind. Mein Vertrauen ist nie wieder ganz aufgebaut worden. Ich hätte mir gewünscht, dass er auf mich zukommt, mich anhört und signalisiert, das ich ok bin mit dem, worum ich gebeten habe.
Natürlich habe ich mich nicht immer korrekt verhalten. Es sind zwei Seiten der Medaille und meine Fehler tun mir sehr leid.
Ich bin nicht die Partnerin, die er braucht und meine das ganz wertfrei. Lediglich, dass wir doch nicht die Kurve bekommen haben. Das tut weh. Wir haben viel durch. Die einen verbindet es und andere/uns trennt es.
Ich kann leider nicht umgehen mit dem nicht Gesagtem. Vielleicht soll es eine Pause sein, aber das kann man doch aussprechen und ankündigen?