Hallo liebe Forenmitglieder,
mein Partner und ich sind seit fünf Jahren zusammen. Unsere Beziehung würde ich als wenig harmonisch bezeichnen. Konflikte haben uns von Anfang an begleitet, wobei es zwischendurch auch immer mal sehr schöne und stabile Monate gegeben hat. Wir sind recht unterschiedlich in Kommunikation (er schweigend und ich um Klärung bemüht), was letztlich leider meistens in einem Streit gipfelt. Was mich besonders stört, ist sein zweierlei Maß. Z.B. redet er selbst von Respekt, als hätte er diesen erfunden, doch mit der Umsetzung klappt es dann nicht so. Gerade, wenn er versucht mich zu bevormunden, könnte und bin ich schon aus der Hait gefahren. Erwarten tut er viel von seinem Umfeld, doch erwartet man von ihm, fühle er sich gelähmt. Das gestaltet die Berücksichtigung meiner eigenen Wünsche sehr schwierig. Das wiederum macht(e) mich oft traurig bis wütend.
Jedenfalls haben wir uns inzwischen emotional entfremdet. Ich denke, dass das passiert ist aufgrund einiger (meiner) ungelösten Konflikte, meiner Meinung auch fehlender Wertschätzung (mittlerweile auf beiden Seiten), ein von mir wahrgenommenes Ungleichgewicht, wenig Augenhöhe und - das ist leider Teil unserer Anfänge - Heimlichkeiten..
Die Distanz in den vergangenen Monaten hat deutlich zugenommen und war nicht nur situativ z.B. nach einem Streit.
Wir haben uns seit vier Wochen nicht mehr gesehen und vor einer Woche war der letzte Kontakt per WhatsApp. Es prasselte nur so an Vorwürfen. Auf mein Interesse, dass wir uns sehen, ist er nicht eingegangen. Außer, dass er meinte, reden/ klären mache für ihn keinen Sinn, da wir nicht auf den gleichen Nenner kommen. Eigentlich hat er nicht ganz unrecht - es scheint so, als können wir einander nicht verstehen.
Mir ist nun allerdings nicht klar, wie ich unseren Beziehungsstatus sehen sollte bzw. wie und ob ich nun am besten handeln sollte. Zum Einen, weil ich auf diesen offenbar unlösbaren Konflikt, mir selbst kaum vorstellen kann weiter aufzubauen - da ist eine gewisse Hoffnungslosigkeit - und zum Anderen, weil ich trotz allem noch Gefühle habe für ihn habe und mir der Gedanke schwer fällt, ohne ihn durch's Leben zu gehen. Gleichzeitig macht mir der Gedanke auch Sorge. Ich weiß im Moment - unabhängig von ihm - nicht, was das Beste wäre, also für mich.
Hat jmd. einen Rat für mich, wie ich mit der aktuellen Situation umgehen kann?
Ich möchte ihn nicht drängen. Allerdings kann ich gerade kaum einschätzen, was schwerer wiegt, eine Trennung oder Schweigen bis er vielleicht ausreichend zur Ruhe gekommen ist?
Vielen Dank für's Lesen.
mein Partner und ich sind seit fünf Jahren zusammen. Unsere Beziehung würde ich als wenig harmonisch bezeichnen. Konflikte haben uns von Anfang an begleitet, wobei es zwischendurch auch immer mal sehr schöne und stabile Monate gegeben hat. Wir sind recht unterschiedlich in Kommunikation (er schweigend und ich um Klärung bemüht), was letztlich leider meistens in einem Streit gipfelt. Was mich besonders stört, ist sein zweierlei Maß. Z.B. redet er selbst von Respekt, als hätte er diesen erfunden, doch mit der Umsetzung klappt es dann nicht so. Gerade, wenn er versucht mich zu bevormunden, könnte und bin ich schon aus der Hait gefahren. Erwarten tut er viel von seinem Umfeld, doch erwartet man von ihm, fühle er sich gelähmt. Das gestaltet die Berücksichtigung meiner eigenen Wünsche sehr schwierig. Das wiederum macht(e) mich oft traurig bis wütend.
Jedenfalls haben wir uns inzwischen emotional entfremdet. Ich denke, dass das passiert ist aufgrund einiger (meiner) ungelösten Konflikte, meiner Meinung auch fehlender Wertschätzung (mittlerweile auf beiden Seiten), ein von mir wahrgenommenes Ungleichgewicht, wenig Augenhöhe und - das ist leider Teil unserer Anfänge - Heimlichkeiten..
Die Distanz in den vergangenen Monaten hat deutlich zugenommen und war nicht nur situativ z.B. nach einem Streit.
Wir haben uns seit vier Wochen nicht mehr gesehen und vor einer Woche war der letzte Kontakt per WhatsApp. Es prasselte nur so an Vorwürfen. Auf mein Interesse, dass wir uns sehen, ist er nicht eingegangen. Außer, dass er meinte, reden/ klären mache für ihn keinen Sinn, da wir nicht auf den gleichen Nenner kommen. Eigentlich hat er nicht ganz unrecht - es scheint so, als können wir einander nicht verstehen.
Mir ist nun allerdings nicht klar, wie ich unseren Beziehungsstatus sehen sollte bzw. wie und ob ich nun am besten handeln sollte. Zum Einen, weil ich auf diesen offenbar unlösbaren Konflikt, mir selbst kaum vorstellen kann weiter aufzubauen - da ist eine gewisse Hoffnungslosigkeit - und zum Anderen, weil ich trotz allem noch Gefühle habe für ihn habe und mir der Gedanke schwer fällt, ohne ihn durch's Leben zu gehen. Gleichzeitig macht mir der Gedanke auch Sorge. Ich weiß im Moment - unabhängig von ihm - nicht, was das Beste wäre, also für mich.
Hat jmd. einen Rat für mich, wie ich mit der aktuellen Situation umgehen kann?
Ich möchte ihn nicht drängen. Allerdings kann ich gerade kaum einschätzen, was schwerer wiegt, eine Trennung oder Schweigen bis er vielleicht ausreichend zur Ruhe gekommen ist?
Vielen Dank für's Lesen.