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Quartals-Sexsucht nach Sexdienstleistungen

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Diese Ehe ist bereits schon sowas von in der Tonne bzw.Schieflage....

Dann wären die meisten Ehen in der Tonne. Jeden Tag gehen 1,2 Millionen (statistisches Bundesamt) Männer zu Sexarbeiterinnen und man spricht von 400.000 Prostituierten in D.

Ich nehm mal Zahlen, die aus meiner Sicht realistischer sind, weil sie jeder nachprüfen kann:

Pro 100.000 Einwohner finden sich übers Internet 50-100 professionelle (ohne Hobby-) Prostituierte in Modellwohnungen und Puffs über Anzeigenportale. Bei 80 Mio Einwohnern sind das 40.000-80.000 Prostituierte.

Sagen wir, es gibt 60.000 Prostituierte in Deutschland. Wenn diese Damen 5 Freier am Tag haben, sind das in Deutschland 5x60.000= 300.000 Besuche am Tag in dem Gewerbe. Also 300.000*365= 110 Mio Besuche pro Jahr.

Gehen wir davon aus, dass ein durchschnittlicher Freier 12x pro Jahr geht, dann wären das 110Mio/12 = 9 Mio. Freier. (Wenn der Durschnittsfreier seltener ginge müßten es mehr Freier sein. Wäre ich z.B. mit meinen 1,5 Besuchen der Durchschnittsfreier, wären es 120 Mio Besuche /1,5 Besuche pro Freier = 80 Mio Freier - das ginge nicht.)

Menschen zwischen 20 und 65 Jahren (innerhalb derer fast alle Freier altermäßig liegen) stellen eine Gruppe von 50 Millionen. Sagen wir, 25 Millionen davon sind Männer. Es kommen also 9 Mio Freier auf 25 Mio Männer.

D.h. 36% aller Männer gehen in mehr- oder weniger großen Abständen zu Prostitiuierten.

Das sind sicher nicht alles Singles. Irgendwo laß ich von einer H***, dass der Durschnittsfreier 1-2 Kindersitze im Auto hat.

Auch wenn viele mich nun wieder angehen: Ich fände an der Ehe arbeiten (wenn man sie überhaupt noch will) besser und versuchen etwas zu ändern allemal besser. Besser, die Energie in die Beziehung zu stecken, als die Zeit mit der Suche nach Nutten zu verbringen.

Das sage ich ja. Ich will hier nicht schreiben, wie toll ich das finde und es jedem empfehlen.

Mein letzter Besuch ist 8 Monate her und ich möchte garnicht mehr hingehen.

Oder eben, wenn einem das so wichtig ist, eine offene Ehe führen

Ich möchte aber keine anderen Beziehungen und auch keine One-Night-Stands. Das wäre fremdgehen. Ich würde dann mit einer anderen Frau ein Stück meines und ihres Lebens gehen. Also nicht nur einseitig ihr Schauspiel reinziehen, sondern mit ihr zusammen Emotionen teilen und aus Liebe mit ihr zusammen sein.

Selbst wenn ich es reizvoll finden würde, wollte ich das nicht, da ich mich nicht aufteilen möchte und Deutschland nicht auf Polygamie ausgerichtet ist.

Etwa nicht betrogen, weil es "nur" Nutten sind?

Hm.. Es waren nur interaktive Schauspielerinnen. Die Ehe wurde zumindest nicht gebrochen.
 
Hi Wandel,

Ich habe daselbe Problem. Meine Freundin lockte mich mit ihrem hübschen Hintern an aber seitdem flacht der Sex immer mehr ab. Da fühle ich mich als Mann schon ein bisschen reingelegt 🙄

In der Tat. Wir kämpfen an zwei Fronten: Coolidge-Effekt auf der einen Seite, im Laufe der Ehejahre nachlassende Libido bei der Frau auf der anderen Seite....

Naja, betrachten wir doch mal nüchtern, wann eine Frau scharf wird:

- Attraktiver Mann.. gepflegt, gut gekleidet, gut bemuskelt. Thats it. Ich denke soweit bist du bedient.

Zumindest denke ich das, bei täglichem Training...

- Einen Mann, der seinen Sexualtrieb kontrollieren kann und nicht plump ist. Warum? Weil eine Frau dann in ihrem Kopf das "vielleicht"-Spielchen spielen kann. "Vielleicht kann ich ihn verführen aber vielleicht auch nicht..?". In der Psychologie sagt man dazu "the power of maybe". Wenn etwas nur manchmal klappt aber nicht immer dann schüttet das richtig viel Dopamin aus. Und Dopamin ist Aufregung, Abwechslung, Lust. Doch du siehst, hier scheiterst du grandios. Du bist immer verfügbar, jedes kleinste Fünkchen Lust, das in ihr aufkeimt, wenn auch selten, wird sie benutzen müssen um mit dir Sex zu haben, denn ihr liegt etwas an dir! Aber wenn jedes kleine Fünkchen erstickt wird, wie soll es dann als Fundament für etwas grösseres Dienen? Lass sie ihre eigene Sexualität wieder aufbauen. Verweigere du ihr mal den Sex! Das ist gegen die Intuition, aber wie sagt man: "If you always do what you always do, you always get what you always get!"

Meine ständige Verfügbarkeit ist in der Tat ein Problem. Ich dachte anfangs, das läge an ihrem einnehmenden Charakter.

Sie war/ist eben schon immer gleichzeitig sexuell sehr passiv. So hab ich sie geheiratet.

Ich hatte schon ähnliche Ideen für dazu, aber bereits zu Anfang mußte ich mich ca. 2 Wochen "verweigern", bis sie langsam ansatzweise fordernd wurde.
Und nach dem Zusammenziehen kam sie auch nach 1-2 Monaten nicht auf mich zu.

Eine zeitlang habe ich dann gänzlich auf jede sexuelle Aktivität verzichtet und bin sozusagen in den "Hungestreik" gegangen. Irgendwann hab ich das mal übertrieben und es endete im Gefühl, meine Männlichkeit zu verlieren. Zu der Zeit war ich aber auch wegen schwerer Depressionen in Behandlung.

Joar, und wenn ich ihr jetzt sage, das wir das letzte Mal vor 5 Wochen Sex hatten, glaubt sie es nicht und meint sicher, es sei 2 Wochen her. 🙄

- Weg mit den Alltagsgedanken. Sex ist Abenteuer. Deshalb träumen Frauen auch immer vom karibischen Schönling am Lagerfeuer. Da hat der Alltag nichts zu suchen. Werde ein Abenteurer. Wie? Gerade entdeckt: https://www.youtube.com/user/PracProcrastination. Lass dich inspirieren, wenn du ein Abenteurer bist dann tolerierst du auch nicht mehr diese langweiligen Zeitvertreibe mit denen deine Frau Jahre totschlägt. Merkst du nicht, dass sie vor die Hunde geht? Klar, du sagst es sogar. Aber was machst du dagegen? Nimm ihr den Laptop weg und schlepp sie in den Ausgang, raus aus ihrem Hamsterrad. Sei dominant. Du kannst doch nicht einfach tolerieren, dass deine Frau keinen Spass und Lebensfreude hat?

In etwas sowas fand ich mit meiner Psychologin zusammen auch schon heraus.

Jedenfalls befinde ich mich tatsächlich in einer Zwickmühle, die ich aufbrechen muß, da mich ihr nichtlebendiges Verhalten deprimiert - aber mir gleichzeitig der Antrieb fehlt, sie mitzureissen.

Unter Leute gehen, Party machen, selbst Sport zu treiben - kennt sie gar nicht mehr🙁

Spreche ich sie darauf an, kommt sowas wie: "Die anderen haben auch alle keinen Spaß am Leben sondern müssen arbeiten."

Wenn sie von irgendwelchen Männern träumen / sexuell erregt werden würde, würde ich mich freuen!

Was das generelle Ausbrechen aus dem Alltag angeht: Danke für den Link!

- Habe weibliche single Freunde mit Potential. Warum? Weil wenn du die obigen Punkte erfüllst, dann deine Frau in den "Nebenbuhlerinnen" eine Gefahr sieht. Vor allem wenn du ihr von euren Abenteuern erzählst. Dass darf für sie schon mal ein bisschen weh tun, denn es soll sie ja wachrütteln. Sei aber bedacht dass du ihr immer klar machst dass du sie liebst und lass auch ab und zu einen sehr subtilen Hinweis auf ihre Attraktivität fallen. Z.B. indem du ihr ein wenig zu lang in die Augen siehst oder sie dich dabei ertappt wie du ihr auf den Hintern starrst. Sie muss ein wenig verunsichert werden, denn Unsicherheit ist ebenfalls Abwechslung in ihrer langweiligen Welt. Sei aber nicht plump sondern classy. Du musst die Fassade des gesitteten Mannes aufrechterhalten, dem ab und zu die Kontrolle über seinen Trieb entschlüpft weil seine Frau einfach zu heiss aussieht. Korrigiere dich danach wieder ganz züchtig und als wäre nichts. Dadurch bemerkt sie, wie sehr du dir Mühe gibst deinen Trieb zu kontrollieren und es verleitet sie dazu, dich zu testen wie stark du in dieser Hinsicht bist. Lass dich auf keinen Fall zu früh gehen, wenn überhaupt. Betrachte es als Test deiner Frau. Diesen musst du bestehen.

Ich hatte einen ziemlich großen Kreis von intelligenten weiblichen Bekannten. Leider ist der in der Depressionszeit geschrumpft. Aber mittlerweile geht es bergauf, d.h. ich habe seit einigen Jahren zumindest wieder mehr als 2 Kumpels, rekativere alte Freundschaften. Aber ich werde das mal ausprobieren.

Alle Männer, die ich in meiner Kindheit beobachtet habe und für souverän im Umgang mit Frauen hielt, trieben solche Spielchen. Als meine Hormone kochten, gelang mir das auch. 🙂

- Kein Meckern. Meckern ist langweilig und öde. Ein nicht vorhandener Herzschlag im Leben. Streit und Versöhnung, das ist dagegen spannend! Das sind die Dynamiken des Lebens. Viele brüsten sich damit, wie wenig Streit sie in ihrer Beziehung haben. Aber was soll dabei gut sein? Streit bedeutet, dass beide eine Ansicht haben (und damit eine EIGENE Persönlichkeit, die nicht an die Beziehung gebunden ist) und diese Ansicht vertreten. Wenn der Streit nicht aus einer grundsätzlichen Unzufriedenheit (= Meckern in lautem Ton) hervorgeht sondern sich eine Partei für ihre individuelle Freiheit stark macht, dann wird der Streit auch nicht zu einem Geplänkel sondern zu einer emotionalen Aussprache mit (hoffentlich) Happy End. Man darf einfach nicht zu scheu dafür sein. Aber sobald du ein Abenteurer wirst, wird es dir leichter fallen deine Ansichten kompromissloser zu vertreten. Und es wird dir auch leichter fallen, das Gemecker deiner Frau nicht zu tolerieren. Hier musst du wieder Dominant sein. Sag ihr, dass du dich nicht mit diesem langweiligen Thema abgeben willst und wirst und gehe nicht weiter darauf ein. Deine Frau wird dir unterbewusst dafür danken.

Du hast vollkommen Recht. Lange Zeit ließ ich mich zudem ständig vom Gemecker runterziehen.
Mittlerweile halte ich verstärkt gegen und es fühlt sich richtig an.

Dominant genug bin ich z.T. nicht. Sie erwartet von mir Dominanz, ist dann aber zu unangenehm angepisst, wenn ich sage, wo es langgehen soll, so dass ich wieder zurückrudere.

Davon abgesehen, habe ich sie geheiratet, weil sie eine harte Streitkultur hat und Sachen nicht wie meine Ex-Freundinnen unterm Teppich kochen läßt. Da bin ich ganz Deiner Meinung, zumindest in meinen Grundfesten.

- Rede nicht über Sex. Deine Frau wird es als Wink mit dem Zaunpfahl auffassen, du weisst Bescheid. Verzichte ganz darauf. Und wenn, falls ihr Trieb wieder erwacht, sie selbst darüber zu sprechen beginnt, rüge sie für ihre unartigen Fantasien, aber natürlich auf humorvolle Weise. Das macht Sex wieder spannend, denn alles verbotene ist spannend und abenteuerlich, oder nicht?

Auch ein wahrer Punkt. Hier hat mir eine andere Psychologin mal einen wirklich fatalen Tipp gegeben: nämlich einen Tag die Woche für Sex zu reservieren.🙄 Das konnte ich damals schon nicht umsetzen, was mich frustrierte, aber aus heutiger Sicht war schon der Versuch reziprok analog zu Deiner Sicht bescheuert.

- Verzichte auf Pornos. Dieser letzte und wichtigste Punkt ist dir eigentlich schon lange klar, aber du bist zu stolz auf deinen massiven Trieb gib es zu. So bin auch ich es. Pornos stimulieren zu stark. Du musst deinen Trieb auf andere Art und Weise aufrechterhalten. Konzentriere dich auf neues, auf Abwechslung. Das regt dein Dopaminzentrum an und damit deine Lust, aber auf indirektem Weg (damit vermeidest du eine Depression). Es spricht auch nichts dagegen, mit hübschen Frauen zu flirten und ihnen zuzuschauen, wie sie mit ihren Haaren spielen. Wenn du auf Pornos verzichtest wirst du viel mehr Freude an subtileren Reizen haben. Frauen machen dann mehr Freude wenn sie komplett angekleidet sind als wenn sie dir die Brüste ins Gesicht drücken.

Genau das habe ich schon 100x gedacht. Genau wie Du kam ich immer wieder zum "Stoff" zurück, wie ein Junkie.

Gut. Jetzt habe ich eine komplette Übersicht für mich selbst geschrieben. Aber es fällt einem halt immer einfacher, jemand anderem Ratschläge zu geben als sich selbst, deshalb nutze ich diese Gelegenheit 😉. Ich hoffe natürlich du profitierst davon genauso wie ich 😀

In jedem Fall VIELEN DANK!

Ich habe ein paar Male schon ähnlich wie Du mich an mein vergangenes Ich gewendet als ich Leuten Tipps gab. Und bei einigen sind sie auf fruchtbaren Boden gefallen.

VG
Wolf
 
In der Tat. Wir kämpfen an zwei Fronten: Coolidge-Effekt auf der einen Seite, im Laufe der Ehejahre nachlassende Libido bei der Frau auf der anderen Seite....
Warum nachlassende Libido? Ist das Gesetz? Bei mir lässt nichts nach und bei meinen Freundinnen auch nicht. Komisch...Eher bei den Männern. Und wenn nachlassend, ist vielleicht auch der Mann zu fantasielos und zu langweilig geworden.
 
Dann wären die meisten Ehen in der Tonne. Jeden Tag gehen 1,2 Millionen (statistisches Bundesamt) Männer zu Sexarbeiterinnen und man spricht von 400.000 Prostituierten in D.

Ich nehm mal Zahlen, die aus meiner Sicht realistischer sind, weil sie jeder nachprüfen kann:

Pro 100.000 Einwohner finden sich übers Internet 50-100 professionelle (ohne Hobby-) Prostituierte in Modellwohnungen und Puffs über Anzeigenportale. Bei 80 Mio Einwohnern sind das 40.000-80.000 Prostituierte.

Sagen wir, es gibt 60.000 Prostituierte in Deutschland. Wenn diese Damen 5 Freier am Tag haben, sind das in Deutschland 5x60.000= 300.000 Besuche am Tag in dem Gewerbe. Also 300.000*365= 110 Mio Besuche pro Jahr.

Gehen wir davon aus, dass ein durchschnittlicher Freier 12x pro Jahr geht, dann wären das 110Mio/12 = 9 Mio. Freier. (Wenn der Durschnittsfreier seltener ginge müßten es mehr Freier sein. Wäre ich z.B. mit meinen 1,5 Besuchen der Durchschnittsfreier, wären es 120 Mio Besuche /1,5 Besuche pro Freier = 80 Mio Freier - das ginge nicht.)

Menschen zwischen 20 und 65 Jahren (innerhalb derer fast alle Freier altermäßig liegen) stellen eine Gruppe von 50 Millionen. Sagen wir, 25 Millionen davon sind Männer. Es kommen also 9 Mio Freier auf 25 Mio Männer.

D.h. 36% aller Männer gehen in mehr- oder weniger großen Abständen zu Prostitiuierten.

Das sind sicher nicht alles Singles. Irgendwo laß ich von einer H***, dass der Durschnittsfreier 1-2 Kindersitze im Auto hat.



Das sage ich ja. Ich will hier nicht schreiben, wie toll ich das finde und es jedem empfehlen.

Mein letzter Besuch ist 8 Monate her und ich möchte garnicht mehr hingehen.



Ich möchte aber keine anderen Beziehungen und auch keine One-Night-Stands. Das wäre fremdgehen. Ich würde dann mit einer anderen Frau ein Stück meines und ihres Lebens gehen. Also nicht nur einseitig ihr Schauspiel reinziehen, sondern mit ihr zusammen Emotionen teilen und aus Liebe mit ihr zusammen sein.

Selbst wenn ich es reizvoll finden würde, wollte ich das nicht, da ich mich nicht aufteilen möchte und Deutschland nicht auf Polygamie ausgerichtet ist.



Hm.. Es waren nur interaktive Schauspielerinnen. Die Ehe wurde zumindest nicht gebrochen.



Für mich sind ONS und Nuttenbesuche so ziemlich dasselbe, was das Fremdgehen angeht. Und viele Ffrauen wollen auch nur unverbindlichen Sex und sonst nichts. Dass Puffbesuche kein Betrug ist, reden sich nur die Männer schön. Frag mal die Frauen. Ist halt für viele Männer leichter, da sie sich beim Sex mit der Frau keine Mühe geben müssen.

Und versuchst du mit deiner Hochrechnung hier (womit sich so manche erwachsenen Männer befassen ztztzt), wie viele Männer in Deutschland statistisch täglich in den Puff gehen, deine Puffgänge zu rechtfertigen? Ich sag zu solchen Zahlen nur: Viele Fliegen fressen S****....

Ich find's arm und wollte es nicht. Aber das ist meine Meinung. Frag mal die Frauen....oder wolltest du, dass deine Frau ab und an sich einen Callboy gönnt? Mal ganz ehrlich.
 
Für mich sind ONS und Nuttenbesuche so ziemlich dasselbe, was das Fremdgehen angeht. Und viele Ffrauen wollen auch nur unverbindlichen Sex und sonst nichts. Dass Puffbesuche kein Betrug ist, reden sich nur die Männer schön. Frag mal die Frauen. Ist halt für viele Männer leichter, da sie sich beim Sex mit der Frau keine Mühe geben müssen.

Flirten finde ich persönlich gefährlicher für eine Beziehung als Huren.

"Papa hat in seinen Urlaubsflirt verliebt und ist zu ihr gezogen" ist zwar hoffähig, ginge für mich z.B. garnicht klar und wäre eklig.

Und versuchst du mit deiner Hochrechnung hier (womit sich so manche erwachsenen Männer befassen ztztzt), wie viele Männer in Deutschland statistisch täglich in den Puff gehen, deine Puffgänge zu rechtfertigen? Ich sag zu solchen Zahlen nur: Viele Fliegen fressen S****....

Ich will z.B. andeuten, dass die meisten Männer sich mit ihren Puffgängen eben gar nicht befassen. Das ist heutzutage für viele wie ein Besuch beim Masseur. Was nicht heissen soll, das mein Verhalten richtig ist. Ich akzeptiere Eure Meinung völlig und will es selbst nicht mehr. Aber nicht, weil ich mich wie ein Betrüger fühlen würde.

Ich find's arm und wollte es nicht. Aber das ist meine Meinung. Frag mal die Frauen....oder wolltest du, dass deine Frau ab und an sich einen Callboy gönnt? Mal ganz ehrlich.

Ich würde es meiner Frau ganz ehrlich sogar bezahlen, wenn es sie dauerhaft entspannen würde. Gedanken würde ich mir irrationalerweise machen, wenn sie z.B. mit dem Nachbarn ausginge. (Was ich schon mit der Nachbarin gemacht hab, aber ganz ehrlich komplett ohne Hintergedanken.)

Du kannst es gerne arm finden, mich turnt die Vorstellung (leider) an.
 
Warum nachlassende Libido? Ist das Gesetz? Bei mir lässt nichts nach und bei meinen Freundinnen auch nicht. Komisch...Eher bei den Männern. Und wenn nachlassend, ist vielleicht auch der Mann zu fantasielos und zu langweilig geworden.

Siehe z.B.: https://www.zeit.de/lebensart/partnerschaft/2014-01/polygamie-bei-frauen

Ich zitiere daraus mal folgende Sätze:

"Während Männer ihre Partnerin auch nach Jahrzehnten noch sexy finden könnten, erkalteten Frauen in der Regel nach 24 bis 36 Monaten. Neuere Studien zum Sexualverhalten, auch von deutschen Wissenschaftlern, stützen Bergners These. Der Verlust der Lust in Zweierbeziehungen scheint empirisch belegt sowohl für junge Frauen im Studentenalter als auch für Frauen zwischen 30 und 45. "

Deine "Meinung", es läge an den "fantasielosen", "langweiligen" Männern könnte schichte Vehaltensbiologie sein.
 
Ansonsten wäre, wie Rainer-JGS schon richtig sagte, Meditation für Euch beide sehr gut, damit Ihr weniger Streß habt und erkennt, was im Leben wirklich wichtig ist.

LG
 
Hallo Wolf
Hab gerade alles noch mal durchgelesen. Also für mein Empfinden ist es ziemlich normal dass deine Frau bei 60Std. Arbeit, Kind und Haushalt Stress empfindet und Lust mehr hat auf Sex. Aber auch nicht auf Unternehmungen. Bei mir wäre da schon wesentlich früher jede Lust weg. Da könnte auch kein perfekter Mann was dran ändern.

Besonders für Frauen hängt zumindest biologisch Sex eben auch mit einer möglichen Schwangerschaft zusammen. Und da ist es doch eigentlich gut gemeint von der Natur dass diese in einer Dauerstresssituation durch fehlende Libido verhindert wird.

Also die Reaktion deiner Frau finde ich weniger besorgniserregend. Ganz das Gegenteil gilt für ihre Situation. Das ist einfach zu viel. Da müsst ihr einfach eine Lösung finden. Weniger Arbeit, Putzfrau.... oder wie auch immer.

Und auf der anderen Seite sehe ich bei dir das Problem dass du dich sehr stark über Sexualität definierst. Hälst dich für einen schlechten Menschen weil du dich zu Nutten hingezogen fühlst oder fühlst dich als ganzer Mensch abgelehnt wenn deine Frau keinen Sex mit dir möchte. Es gibt so viel was dich ausmacht und allein hier hast du so viel liebenswertes gezeigt. Das ist doch das wesentliche, hoffe dir ist das bewusst.
Sexualität ist sicher ein Teil von uns. Aber ein kleiner. Und zu viel Raum würde ich dem Thema auch nicht gewähren. Da gibt es so viel wichtigeres und langfristig auch schöneres und erfüllenderes im Leben. Sex macht weder einen Menschen noch das Leben aus.

Wenn deine Frau beide Arme gebrochen hätte würdest du dich doch auch nicht zurückgewiesen fühlen wenn sie dich nicht umarmt. Und genauso wenig ist es eine gewollte Zurückweisung dich derzeit nicht zu begehren. Und genauso wie man bei Knochenbrüchen alles mögliche unternehmen würde dass sie heilen sollte deine Frau vom Dauerstress geheilt werden.
Vielleicht hilft es dir mit der Situation umzugehen wenn du dir vorstellst dass deine Frau derzeit krank ist und deswegen keine Libido hat. Irgendwie stimmt das ja sogar....

Ich wünsch euch wirklich eine baldige Lösung und alles Gute 🙂
 
Hi Wollknäuel,

vielen Dank für Deine liebe Antwort. Wenn ich ehrlich bin, entspricht sie in weiten Teilen gefühlt dem, was auch mein Herz mir sagt.

Außerdem habe ich gerade zufällig vorgestern einen Bericht darüber gelesen, dass Frauen bei Stress weniger Lust auf Sex haben, während Männer bei Stress mehr Lust auf Sex haben. Meine Frau hat Stress, der überträgt sich auf mich,....

Über eine Putzfrau habe ich auch schon oft nachgedacht. (Ich bin für Kind und Haushalt zuständig, habe aber das Problem, ziemlich chaotisch zu sein und daher ist der Haushalt oft Streitthema und Stresskatalysator.)

Du hast Recht, ich fühle mich irrationalerweise als ganze Person abgelehnt, wenn meine Frau keine Lust auf Sex hat.

Und ja - säße sie im Rollstuhl, würde ich 100%ig trotzdem bei ihr bleiben.

LG
Wolf



Hallo Wolf
Hab gerade alles noch mal durchgelesen. Also für mein Empfinden (...)
 
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