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Quartals-Sexsucht nach Sexdienstleistungen

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Hallo Leute,

ich muß sagen, dass mir die Auseinandersetzung mit mir selbst hier echt viel gebracht hat.Danke an Wollknäuel und andere!

Mein letzter Besuch ist jetzt 1 Jahr und 2 Monate her. (Ich steuerte ja gefühlt von 0,5x/Jahr auf 2x/ Jahr zu und hatte meine Zweifel ob es für mich sinnvoll ist, zu Huren zu gehen.)

Am normalen Ehesexleben hat sich leider nichts getan, jedoch ist mir noch klarer geworden, dass ich fehlenden Ehesex definitiv nicht vollständig mit Prostituierten kompensieren könnte.
Wenn auf die Suche gehe (d.h., wenn ich in einschlägigen Foren und Datenbanken recherchiere) suche ich nach eine Kick, der eine innere Leere füllen soll, die aber eher aus der Suchtecke kommt als dass sie aus dem Defizit entstanden wäre.

...

Doch an der anderen (zwischenmenschlichen) Seite sieht es nicht besser aus:

Ich habe mich am Wochenende lange mit einer Anfang jungen Frau unterhalten. Sie wollte irgendwann meine Telefonnummer 🙂 (immerhin bin ich nicht ganz marktwertlos, hihi) und ich fühlte mich sehr angezogen.

Aber auch das war irgendwie nur ein Illusion. Denn mit der was anzufangen -auch nur eine Affäre- würde mich ungefähr 100x mehr Überwindung kosten, als zu eiern H*** zu gehen; am Ende verletze ich bei so einer Aktion ja 2, mindestens jedoch eine Frau.

...

Keine Ahnung, was ich will. Mir fehlt jedenfalls sexuelle Interaktion. Ich hätte gerne mehr Sex mit meiner Frau. Sie sieht gut aus und ist gepflegt und wir haben uns sehr lieb und lieben uns. Doch ihr Verlangen nach Sex ist einfach marginal, während ich mich sehr stark über Sex geradezu definiere, wie es Wollknäuel ausdrückte.

Ich komm hier nicht raus und nicht weiter rein in den Komplex. Das ist der Status quo.

Investiere ich Energie, um meine Frau "heiß" zu machen, funktioniert das nur in 30% der Fälle. Also laß ich es lieber und gebe mich meinen sexuellen Phantasien hin, ohne sie auszuleben. Oder auch nicht und ich gehe anderen Zwängen nach oder treibe Sport.

Die Hürde ist zu hoch. Müßte ich 50% weniger Kraft investieren um sie zu aktivieren, wäre das machbar. Aber selbst mit intensiverem Schwimmtraining, Verhaltenstherapie, etc. komme ich mir vor, wie jemand der mit einer normalen Bohrmaschine Granit bohren möchte. Für die Hilti reicht der Strom nicht, bzw. wird er mir abgestellt.

Leider werde ich gerade nachlässig, was mein Auftreten zuhause angeht. Ich räume noch schlechter auf, hänge noch mehr durch,etc. Also treibe ich noch mehr Sport, es bringt aber alles nix. Heraus kommt nur heiße Luft, die Maschine läuft nicht leichter.

Dazu kommt, dass unsere Tochter mit im Bett schläft und wir unterschiedliche Tag-/Nacht-Rhythmen haben.

Letzter Versuch, die fehlende Erotik zu kompensieren war ein VR-Headset und 3D-Pornos. Liegt aber schon wieder in der Ecke - das frustriert mich irgendwie: Der Wunsch, realen Sex zu haben ist so stark, dass mir selbst Pornos keinen richtigen Spaß mehr machen.🙁

Das ist der Stand der Dinge bei mir. Mal sehen, wie es weitergeht.

Gruß
Wolf
 
Gestern habe ich mir vorgenommen, zu einer Sexarbeiterin zu gehen, da Teile in mir nach Sex und Neuem schreien.

Hatte mir den Besuch einer hübschen Deutschen in den Kopf gesetzt und mich innerlich und äußerlich voll drauf eingestellt, dort hin zu farhen.

Nach 50km drehte ich um. Da Teile in mir sich komplett dagegen sperrten.

Zurück in meiner Stadt ging es wieder los und ich fuhr zu einem hiesigen Etabissement.

Dort angekommen hielt ich wieder inne und drehte ab.

Ich nahm mir vor, meine Frau um jeden Preis rumkriegen zu wollen und fuhr nach hause.

...

Sie tippelte auf dem Handy und ich versuchte, mich an sie ranzumachen.

Am Ende bat ich ihr Gegenleistungen an. Unter anderem, heute Morgen schon um 6 aufzustehen um ihr Frühstück zu machen, wenn wir dafür noch 45 Minuten kuscheln könnten.

Natürlich ging sie nicht darauf ein. Ich verzog mich ins Wohnzimmer und blieb viel zu lange wach.

...

Heute morgen weckte sie mich mit: "Du wolltest Doch Frühstück machen! Was ist denn damit!?"

Ich sagte: "Das war doch ein Vorschlag für einen Deal."

Sie sagte: "Das ist Erpressung"... und hörte nicht auf, mich zusammenzufalten.

Irgendwann legte ich die Platte mit Sprung auf: "Es war nicht böse gemeint." "Es war nicht böse gemeint." "Es war nicht böse gemeint." Dazwischen keifte sie.

Als das nicht reichte, schlug ich vor, mir einen Wasserkocher mit kochendem Wasser über den Kopf zu giessen. Kam aber zur Besinnung, da das vor meiner Tochter nicht sehr clever wär.

Frau keifte weiter rum, sie funktioniere ja nur noch etc. Ich sagte: "Aber warum telefonierst Du 2 Stunden mit Deiner Schwester, aber hast keine Zeit für Zärtlichkeiten mit mir?" "Warum kannst Du auf Deinem Handy nach irgendwelchem Luxusscheiß suchen, aber hast keine Zeit für Zärtlickeiten mit mir."

Hätte ich nicht sagen sollen. Denn sie ging in die nächste Eskalationsstufe.

Ich sagte ihr, dass sie gerade in die nächste Stufe ging und entschuldigte mich.

...

Ach egal.

...

Irgendwo laß ich, das Sexarbeit systemstabilisierend sei. Das ist absolut wahr.

Ich geh trotzdem nicht hin. Auch wenn meine Frau keine Lust hat.

Aber mein letzter Sex war vor ca. vielen Monaten, mit meiner Frau. Das ist doch lange her, oder?

Mich macht diese sexuelle Gleichgültigkeit meiner Frau fertig. Ich hab das Gefühl, dass mich das depressiv macht. Und es gibt keinerlei Lösung die ohne Fremdgehen oder Sexarbeit funktioniert, ausser mit wenig Sex auszukommen.

Ich hasse unser Sexleben. Auch wenn es Leute gibt, die komplett darauf verzichten müssen. Das Wissen, es könnte schön sein, wurmt.

:KOTZ:
 
Hallo Wolf
Ich schreib hier mal als Frau die auch ehr weniger Lust hat.
Erstmal ist es ganz klasse wie du zu deiner Frau stehst auch bei ihr bleibst wenn dir was fehlt in der Beziehung. Ein egoistisches A******* bist du sicher nicht. Sonst würdest du dir ganz sicher nicht die ganzen Gedanken machen. Du bist (auch in meinen Augen) ein treuer und verlässlicher Mann. Mach dich wegen deinem Problem nicht schlechter als du bist.

Aber ich denke auch deine Frau macht es sich nicht einfach. Das sie keine Lust hat kann viele Ursachen haben. Sowas hat oft weder mit dem Partner noch mit der Beziehung zu tun. Und ist ganz sicher sehr belastend für sie. Man kann sehr wohl in einer glücklichen Partnerschaft sein und trotzdem keinen Sex wollen. Aber auch wenn frau nicht will sollte sie ein gewisses Entgegenkommen zeigen. Hand und Mund kann frau auch benutzen ohne selbst erregt zu sein. Vielleicht findet ihr Spielarten die für euch beide funktionieren. Redet und probiert. Möglicherweise hilft ihr auch erotische Literatur wieder ein bisschen Lust zu bekommen. Und vielleicht braucht ihr mehr gemeinsame Zeit wo sie sich besser entspannen kann. Das Kind ggf. mal woanders übernachten lassen. Gib ihr auf jeden Fall weiter Zärtlichkeit und Nähe. Schaffe möglichst viel entspannte Zweisamkeit.

Was dein eigentliches Problem betrifft. Würde ich zum einen sagen dass ein Mann auch andere Frauen sexuell attraktiv findet ist ziemlich normal. Du hast das im Griff, hüpfst nicht mit jeder ins Bett. Das du gelegentlich Sexarbeiterinnen nutzt, nunja die gäb es gar nicht wenn es nicht sehr vielen Männern so oder so ähnlich ginge.
Da du aber, was ich sehr gut verstehen kann, mit der Situation unzufrieden bist solltest du das Problem deines sehr starken Verlangens vielleicht angehen. Mittel und Wege zu finden wie du (außerehelich) mehr Sex bekommst ist da denk ich keine Lösung die dich glücklich macht.

Ich bin überzeugt dass der Mensch Herr seiner Triebe sein kann und sexuelles Verlangen sich wirklich reduzieren lässt. Und ich denke da dürfte der beste Weg ein radikaler Entzug sein. So weit hergeholt finde ich den Vergleich mit dem Alkoholiker auch gar nicht. Versuche mal komplett auf Pornos und Prostituierte zu verzichten. Und auch die Selbstbefriedigung lass so gut es geht sein. Versuch den Pornosex erstmal komplett zu streichen. Der ist ja doch was ganz anderes als Sex in einer Beziehung und kann durchaus wie eine Droge wirken. Und im Gegensatz zum Liebesspiel in der Beziehung kann er komplett weggelassen werden. Dass der Entzug sehr schwer ist weiß ich. Aber ich denke du hast die Stärke und den Charakter das durchzuziehen. Und so wird sich dein Verlangen denk ich wieder normalisieren.

Auch wenn Sex wie Essen ein Grundbedürfnis ist unterscheidet es sich doch in so weit dass jeder Mensch beim Essen immer eine gewisse Menge braucht. Beim Sex ist es so dass wer langfristig viel hat auch immer mehr will und wer kaum Sex hat auch mit immer weniger zufrieden ist.

Da bist du ebenso wie deine Frau in einem Teufelskreis. Nur dass die sich bei euch entgegengesetzt drehen.

Ich wünsche euch von Herzen dass ihr da raus kommt und euch wieder annähert.

Gruß

Hab ich mir gerade nochmal reingezogen.

Dankeschön, die Antwort passt immer noch.🙄
 
Hey Wolf,

ich habe den Faden leider nicht komplett durchgelesen, nur am Anfang und am Ende ein wenig.

Für mich sieht das so aus als ob ihr ein riesiges Kommunikationsproblem habt. Du kommst zu deiner Frau und wünscht dir Sex mit ihr. Sprichst sie in einer Zeit an in der sie gerade etwas Anderes (vielleicht sogar für sie wichtiges) macht. Das stört, ist unerotisch, unpassend in dem Moment. Dann bietest du ihr für Sex eine Gegenleistung an und degradierst damit den Sex zu einer Ware die man durch andere Waren bezahlen kann. (Vielleicht war das nicht so gemeint von dir, aber sie hat es so verstanden) Sie hat das ja klar durchschaut und wertet den Versuch als Erpressung. Sex ist ja keine Ware die man beim Partner einfordern kann. Sex sollte doch der Ausdruck euer gegenseitigen Liebe sein, das Verlangen sich dem Partner den man liebt auch körperlich nah zu sein.

Ich weiß nicht wie es dazu kommt bei euch das es in solchen Gesprächen zu solchen "Missverständnissen" oder sogar zum Streit kommt. Irgendwie habe ich den Anschein das deine Frau das Gefühl hat das es dir nur um deine eigene Befriedigung geht. Deswegen auch das Angebot von ihr das du zu einer Prostituierten gehen kannst und die Freigabe Pornos zu schauen.
Ich kann mir ganz ehrlich nicht vorstellen das deine Frau einfach so einverstanden ist damit das du zu einer Sexarbeiterin gehst oder Pornos schaust, auch wenn sie es sagt. Ich würde auf jeden Fall versuchen dahinter zu kommen was der wirkliche Grund dafür ist.

Der nächste Morgen nicht anders, eure Kommunikation endet wieder im Streit. Und, so wie es scheint seit ihr beide gut geübt darin, jeder kennt genau die Argumente und die Art und Weise wie er den Anderen auf die Palme bringen und sich vielleicht nach dem Streit als Gewinner fühlen kann.
Wie wäre es gewesen wenn du am Morgen Frühstück gemacht hättest, ohne Gegenleistung, einfach nur weil du sie liebst? Vielleicht hätte deine Frau das als Liebesbekundung verstanden und daraus wächst dann das Bedürfnis zum Kuscheln. Vielleicht nicht gleich beim ersten Mal, aber so ganz generell meine ich.

Mein Tipp für euch, arbeitet an eurer Kommunikation. Ihr müsst eine Sprache finden die ihr versteht. Du musst es schaffen deiner Frau wirklich deine Liebe auszudrücken und nicht nur deine Bedürfnisse. Du musst es schaffen das deine Botschaften bei ihr nicht wie Apelle ankommen sondern als Wünsche nach intimer Zweisamkeit, als etwas auf das sie sich auch freuen kann. Du musst es schaffen das du ihr zeigst das du Interesse an IHR hast und nicht "nur" am Sex.
Sie muss es schaffen dir ihre Sorgen und Bedürfnisse auf eine Art und Weise mitzuteilen das du dich dadurch nicht abgewiesen fühlst sondern echte Anteilnahme entwickelst dafür und ihr wirklich hilfst. Ihr müsst es schaffen konfliktfrei miteinander zu reden, besonders über das Thema Sex.


Hast du mal das Buch, die 5 Sprachen der Liebe von Gary Chapman gelesen. Das kann ich wirklich empfehlen. Das hat uns in unserer Ehe wirklich geholfen.
 
Hmmmm,

ich habe mir den Faden jetzt doch ein wenig intensiver gelesen und ich denke das ich vielleicht etwas klarer sehe.
Meine Einschätzung die ich im vorherigen Post geschrieben habe ist vielleicht nur eine Teilwahrheit, oder nur ein Nebenschauplatz.

Was ich als euer Grundproblem sehe ist dein Pornografiekonsum und deine ständige Suche nach neuen DL’s. So wie sich das für mich darstellt hast du das schon mit in eure Ehe gebracht. Du schreibst von Besuchen bei DL’s in den ersten 2 Ehejahren, also in einer Zeit wo wegen der derzeitigen sexuellen Unlust deiner Ehefrau noch überhaupt kein Anlass dazu bestand.

Außerdem behauptest du das du deinen Pornokonsum und die (wenn auch nur fiktiven) Besuche bei Prostituierten von deiner Ehe trennst. Eine Frau empfindet das total anders. Sie muss gegen die Darstellerinnen und die DL’s konkurieren, vielleicht fühlt sie sich ja sogar betrogen usw. Was ich auch für sehr wahrscheinlich halte ist, das sie der Meinung ist das alles was mit Sex zusammenhängt bei dir nur Trieb und die Befriedigung dessen bedeutet.

An deiner Stelle würde ich versuchen die Gründe für die sexuelle Unlust deiner Frau mal bei dir selbst zu suchen.
Den möglichen Grund 1 habe ich ja schon angesprochen. Evtl. ist Sex für dich nur zur Befriedigung deiner Bedürfnisse da. Oder zumindest hast sie den Glauben das es so ist.

Dann würde ich mir an deiner Stelle mal ernsthaft darüber Gedanken machen ob du nicht schon pornografie- und / oder sexsüchtig bist. Dein Argument das du ja nicht mehr so viel Pornos konsumierst dafür aber mehr nach potentiellen DL’s suchst zählt überhaupt nicht. Im Grunde passiert hier genau das Gleiche. Egal ob im P. oder bei potentiellen DL’s kommt in deinem Gehirn die Botschaft "mögliche Sexpartnerin" an und es wird Dopamin ausgeschüttet. Auf dieser Dopaminwelle kann man👎 eine lange Zeit "surfen" und bringt mehr High-Gefühle als der Orgasmus wenn man sich dann endlich selbst befriedigt hat. Wenn sich das dann irgendwann zu einer Sucht ausgebildet hat, geht es nicht mehr um die High-Gefühle dabei, sondern um die Bekämpfung der Entzugserscheinungen. Bei Pornografie- und Sexsucht das ausbleibende Dopamin und die damit verbundenen negativen Gefühle. Wer mehr darüber wissen möchte kann ja mal nach Coolidge-Effekt googeln.

Irgendwo hast du in deinen Post’s von 5h P.-Konsum täglich geschrieben, für mich ein ganz klares Zeichen dafür das es so ist. Außerdem schreibst du an einer Stelle, du musst immer wieder neu nach neuer DL’s suchen, du kannst einfach nicht anders. Für mich auch ein Zeichen (d)einer Abhängigkeit.
Glaube mir, deine Frau bekommt das alles natürlich mit, vielleicht ahnt sie das, wahrscheinlich weiß sie das. Und, wie schon im vorherigen Post geschrieben, ich glaube nicht das es deiner Frau egal ist das du P. schaust und zu Prostituierten gehst, das ist vorgeschoben, eine Schutzbehauptung, sie hat sich damit abgefunden oder was auch immer. Bestenfalls gibt sie das, was sie nicht möchte in andere Hände, nämlich die reine Triebbefriedigung.

Harte Worte, ich weiß. Ich möchte dir hier natürlich nichts unterstellen und dir irgendwelche Schuld einreden, aber das ist meine Sicht der Dinge. Ich kann dir nur raten das einmal zu überdenken und zu prüfen und nicht mit 2-3 Lügenargumenten abzutun. Ich habe einige der Argumente die du hier schreibst selbst jahrelang geglaubt, wie z.B. ich kann den P.-Konsum aus meiner Beziehung heraushalten.

Wenn du magst kann ich dir ein paar Links von echt guten Seiten geben, ich weiß nicht ob ich die hier einfach so verlinken darf. Wenn du Interesse daran hast, schreib mir einfach eine PN.

Mehrfach wurde dir in diesem Faden schon nahegelegt eine Therapie oder Paartherapie zu machen. Ich halte das auch für sinnvoll, aber nicht wenn es nur um deine Frau geht und die Schuld für die Situation nur bei deiner Frau gesucht wird. Es gehören immer zwei dazu und Veränderungsbedarf ist immer bei Beiden.
 

Also momentan ist mein Pornographiekonsum nicht hoch. Seit Monaten um 10-30 Min. pro Tag. Suche nach SDL bis letzte Woche vlt. 10-20 Min. pro Tag? Ich weiß es nicht genau, werde mal Buch führen.

Die 5h/Tag sind jedenfalls viele Jahre her.

Ich habe ja schon eine lange Verhaltenstherapie gemacht, die sich neben Depris stark auf die Kommunikation mit meiner Frau bezog. Außerdem Kommunikationstrainings. Das ist alles eigentlich schon um einen Faktor von min. 10 besser als noch vor 10 Jahren.

Trotzdem spitzt es sich alle paar Monate immer noch zu und dann suche ich auch nach Sex außerhalb der Ehe. Das ist wirklich wie eine Quartallssucht.

Wie man hier schon richtig erkannt, identifiziere ich mich sehr stark über meine Sexualität. Die Vorspannung ist also hoch.

Ich habe mir das empfohlene Buch mal zugelegt (spitze!) und denke auch über eine Therapie nach, die zwar eher in anderen Bereichen ihre Schwerpunkte bekommen wird, aber in der ich die Dinge ansprechen werde.

Vielen Dank und

LG
Wolf
 
>Meine Frau arbeitet über 60 Stunden die Woche<
ähm, und dann wundert ihr euch alle noch, dass sie kaputt ist und keine Lust mehr hat?
Jemand hatte geschrieben, dass sie vielleicht Depressionen bzw burnout haben könnte. Der Post wurde scheinbar gekonnt ignoriert. Hauptsach, die Alte ist in die Kisze zu kriegen, wa? ich weiss schon, wieso ich Heirat unnütz finde...
Dieser ganze thread liest sich für mich ehrlich gesagt extrem gruselig...
Ich bin selbst für offene Beziehungen auch in ehen und dass man nicht für immer nur mit einer Person Intimität haben will. Aber ich denke, du solltest eine Therapie machen, das klingt fast schon besessen.
 
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