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Pünktlich Feierabend machen im neuen Job = schlechter Eindruck?

Das verstehe ich auch nicht.
Offenbar sind das alles Herdentiere (das wird hier schon immer so gemacht!) und nur weil es die anderen so machen, dann musst du es nicht auch so machen.
Das ist der Vorteil, du bist NEU und kannst dir das rausnehmen.

Das ist eben der Unterschied, wenn man von einer großen Firma in eine kleine Klitsche wechselt, kein Betriebsrat und man wird ausgenutzt bis zum geht nicht mehr.
Ich würde es genauso machen wie du, wenn Unmut entsteht unter den Kollegen, dann wohl nur weil die sich das nicht trauen.

Als ich vor 10 Jahren anfing zu arbeiten, wurde von mir auch verlangt jeden Abend bis 20 oder 21 Uhr zu arbeiten, aber damals (JOKER 😛) waren meiner Kinder noch klein und ich hätte sie gar nicht mehr gesehen, in dieser Firma (alles kinderlose) hatte man kein Verständnis, ich bin trotzdem gegangen!

LG Yado
 
Als ich vor 10 Jahren anfing zu arbeiten, wurde von mir auch verlangt jeden Abend bis 20 oder 21 Uhr zu arbeiten, aber damals (JOKER 😛) waren meiner Kinder noch klein und ich hätte sie gar nicht mehr gesehen, in dieser Firma (alles kinderlose) hatte man kein Verständnis, ich bin trotzdem gegangen!
Das kenne ich auch so. Ich habe aber auch bei den Kinderlosen nie verstanden, warum man sich so vor den Karren des Arbeitgebers spannen lässt. Auch ohne Familie hat man ja doch zumindest Hobbys oder einen Haushalt, um den man sich kümmern muss? Ich bin ja selber kinderlos, weiß aber trotzdem ausreichend mit meiner freien Zeit anzufangen.
 
Das kenne ich auch so. Ich habe aber auch bei den Kinderlosen nie verstanden, warum man sich so vor den Karren des Arbeitgebers spannen lässt. Auch ohne Familie hat man ja doch zumindest Hobbys oder einen Haushalt, um den man sich kümmern muss? Ich bin ja selber kinderlos, weiß aber trotzdem ausreichend mit meiner freien Zeit anzufangen.


Es ist die Angst vor der Arbeitslosigkeit und Hartz 4. Die Angst vor dem finanziellen und sozialen Absturz
 
Es ist die Angst vor der Arbeitslosigkeit und Hartz 4. Die Angst vor dem finanziellen und sozialen Absturz

Jepp, da haben 10 oder mehr Jahre RTL Programm ganze Arbeit geleistet. Das Bild des Harzers dick, faul, rauchend, saufend, hat sich so immens in den Köpfen der meisten Deutschen einbetoniert, dass sie freiwillig Überstunden machen, um ja nicht als Harzer zu gelten.
 
Das halte ich in den selbst erlebten Fällen weniger für den Hauptgrund. Mir schien es viel eher eine Mischung aus einer gewissen überstarken Diensteifrigkeit und fehlender privater Interessen zu sein.

Das soziale Umfeld sollte man nicht unterschätzen. Es reicht schon aus, wenn die eigene Familie den Faulheitsstempel aufsetzt und schon sieht man sich in dem Dilemma ob man sich von AG alles gefallen lässt oder als Versager gilt.
 
Naja, das ist aber schon extrem, früher zu kommen und später zu gehen aus Angst.

Die meisten Arbeitnehmer denke ich, gehen und kommen pünktlich.

Ich arbeite jetzt seit 3 Jahren mit Zeiterfassung, das ist das allerbeste überhaupt.

Allerdings arbeitnehmer- und nicht cheffreundlich.
 
Ich arbeite jetzt seit 3 Jahren mit Zeiterfassung, das ist das allerbeste überhaupt.

Allerdings arbeitnehmer- und nicht cheffreundlich.
Wir haben auch Zeiterfassung. Allerdings scheint es durchaus gelegentlich Usus zu sein, nach dem Ende der üblichen Arbeitszeit auszustempeln und zurück an den Schreibtisch zu gehen.

Bei meinem damaligen Arbeitgeber mit den sehr lange arbeitenden Kollegen gab es ein Zeitmodell, bei dem man seine Tätigkeiten detailliert in eine Software eintragen musste, woraus dann die Tagesarbeitszeit berechnet wurde. Hatte man nichts einzutragen (weil mal gerade ein Leerlauf war und keine Aufgaben anstanden), dann wurde auch keine Arbeitszeit berechnet. Dadurch haben sich häufig von allein längere Anwesenheitszeiten ergeben, weil die Arbeitszeit abhängig von der Aufgabensituation war.
 
Wir haben auch Zeiterfassung. Allerdings scheint es durchaus gelegentlich Usus zu sein, nach dem Ende der üblichen Arbeitszeit auszustempeln und zurück an den Schreibtisch zu gehen.

Bei meinem damaligen Arbeitgeber mit den sehr lange arbeitenden Kollegen gab es ein Zeitmodell, bei dem man seine Tätigkeiten detailliert in eine Software eintragen musste, woraus dann die Tagesarbeitszeit berechnet wurde. Hatte man nichts einzutragen (weil mal gerade ein Leerlauf war und keine Aufgaben anstanden), dann wurde auch keine Arbeitszeit berechnet. Dadurch haben sich häufig von allein längere Anwesenheitszeiten ergeben, weil die Arbeitszeit abhängig von der Aufgabensituation war.

Also das ist ja nur bescheuert, nach dem Ausstempeln wieder an den Arbeitsplatz zu gehen. Man kann die Obrigkeitshörigkeit schon sehr übertreiben, weil wenn man aus der Probezeit ist, kann man nicht gekündigt werden wenn man pünktlich geht.

Das ist ja ein mieses Modell in deinem 2. Absatz.

Aber es gibt noch so haarsträubende gemeinheiten, die bekannt sind und wo die Politik die Arbeitgeber schützt, bei den Paketboten z.B., die vor Dienstbeginn ihre Laster beladen müssen.
 
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