Hallo Melanie,
ich finde es gut, dass du bei dieser Therapeutin aufhörst und auch für dich gemerkt hast,
dass dir evtl. eine Verhaltenstherapie eher helfen würde. Sie soll übrigens bei Depressionen,
auch bei schweren, am wirkungsvollsten sein (Kognitive Verhaltenstherapie).
Und nachdem was ich hier von dir las, weißt du schon so einiges, was ja auch gut ist,
aber es ist eben nicht so leicht, das alles umzusetzen (hat ja auch wieder was mit Depression zu tun...)
Aber nochmal zu der Äußerung deiner Therapeutin:
Weißt du, sie kann ja kritisieren und ihre Meinung sagen, logisch, aber gerade in so einer sensiblen Situation,
wo es dem einen schlecht geht, er Hilfe sucht (ungleiches Verhältnis), sollte man das nicht mit dieser Wortwahl und
womöglich auch in einem verletzenden Ton sagen!
Sie hätte das auch ganz anders formulieren können, was sie ja eigentlich als Therapeutin wissen müsste, z.B.: Frau ... ich habe Schwierigkeiten damit..." Oder "ich fühle mich bei den Wiederholungen Ihrer Themen nicht wohl und sorge mich auch um Sie, weil Sie dadurch vielleicht nicht weiterkommen..." Verstehst du? Aber so, wie sie es formulierte, greift sie dich ja an! Finde ich ganz furchtbar.
Sie sollte als Therapeutin auch unterscheiden können, bei wem solche Provokationen "angebracht" sind und bei wem nicht. Bei Menschen mit Depressionen sicher nicht.
Alles Liebe für Dich und viel Glück bei der nächsten Therapeutin!