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Prostitution

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Allen die hier aus dem Bauch heraus diskutieren sei die wirklich tiefgreifende und wissenschaftliche Studie von Tamara Domentat unter dem Titel "Lass dich verwöhnen" empfohlen. Sie beschreibt darin auch Prostituierte, die von Zuhältern abhängig sind und von ihnen geschlagen werden. Das ist aber die absolute Minderheit. Die meisten machen es freiwillig und selbstbestimmt.
Jede Frau kann sich, wenn sie zu irgend etwas gezwungen wird, an die Polizei wenden. Von der erhält sie, wenn nötig ein Zeugenschutzprogramm.
Wer eine Autobiographie lesen möchte: "Freudenmädchen Sophie" von Sophie Berlin beginnt mit dem Satz "Ich war 22 wollte Sex und brauchte Geld". Sie beschreibt darin ihr glückliches, erfüllte Leben als Freudenmädchen.

Tamara Dodentat hat für ihr Buch im Jahr 2003 9 (!!!!) Sexarbeiterinnen interviewt und daraus ihre eigenen Hypothesen konstruiert.
Das ist natürlich wirklich TIEFGREIFEND und WISSENSCHAFTLICH.
Wissenschaftliches Arbeiten sieht anders aus.
Interessant, dass das von @Drachenkönigin erwähnte Buch als nicht repräsentative "Einzelmeinung" niedergeredet wird.
Aber Erfahrungsberichte von 9 Sexarbeiterinnen sind hochwissenschaftlich und repräsentativ und vor allem völlig up to date.

Und wer tatsächlich Interesse an wissenschaftlichen Studien zum Thema Sexarbeit hat:

Quelle: Deutsches Ärzteblatt 10/21

Quelle: Deutsches Ärzteblatt, 25.03.2022
 

Hallo Q-cumber,

schau mal hier: Prostitution. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Tamara Dodentat hat für ihr Buch im Jahr 2003 9 (!!!!) Sexarbeiterinnen interviewt und daraus ihre eigenen Hypothesen konstruiert.
Wo hast du denn das her? Sie hat in den verschiedensten Bereichen der Prostitution gründlich recherchiert und eine tiefgreifende Analyse betrieben. Vielleicht hat sie nur neun Frauen wörtlich zitiert. Das ändert aber nichts an der Seriosität des Buches.
 
2003 gab es wirklich noch viele selbstbestimmte Huren. Glücklich war aber weder ich noch sonst eine Frau in diesem Gewerbe.
Das ist Freier Geschwafel.
Nach 37 Jahren Erfahrung kann ich sagen, dass es keine Frau gibt die ohne Folge Schäden davon gekommen ist, auch wenn sie selbstbestimmt war.
Wer durch den Hühnerstall geht, hat immer Mist an den Füßen!

Leider sehe ich keine andere Lösung wie das nordische Modell.
Zwangsprostitution ist allgegenwärtig und heute normal.
Und die 2 sexsüchtigen Huren für die es Erfüllung ist , sind nicht repräsentativ.
Der Staat hat weder das Interesse noch den Einblick oder Durchblick im Milieu um über Gesetzes Änderungen den fatalen Umgang mit Huren ändern zu können.

In Schweden sind Männer die Frauen kaufen geächtet, weil ein Umdenken in der Gesellschaft statt gefunden hat, aufgrund des nordischen Modell.
Und viele Länder haben nachgezogen wie Norwegen, Frankreich , Kanada usw.

Man darf Menschen nicht kaufen!
 
Und bei einer Zwangsprostituierten kann man m.M.n. doch sowieso nicht von einvernehmlichen Sex sprechen,
Genau richtig! Deshalb ist das auch keine Prostitution, sondern Vergewaltigung. Richtige Prostitution beruht auf gegenseitigem Einverständnis, so wie jedes andere Geschäft auch. Nun behauptet bloß nicht, von den 400 000 Prostituierten in Deutschland wären 350 000 "Zwangsprostituierte" und unsere Polizei bekommt davon nichts mit. Hört auf, das Märchen von der massenhaften "Zwangsprostitution" zu verbreiten. Die allerwenigsten Männer wollen mit einer Frau Sex, die das nur widerwillig macht.
 
Genau richtig! Deshalb ist das auch keine Prostitution, sondern Vergewaltigung. Richtige Prostitution beruht auf gegenseitigem Einverständnis, so wie jedes andere Geschäft auch. Nun behauptet bloß nicht, von den 400 000 Prostituierten in Deutschland wären 350 000 "Zwangsprostituierte" und unsere Polizei bekommt davon nichts mit. Hört auf, das Märchen von der massenhaften "Zwangsprostitution" zu verbreiten. Die allerwenigsten Männer wollen mit einer Frau Sex, die das nur widerwillig macht.

"Ist DE das größte Bordell Europas?" So steht es in einem Bericht vom 18.11. 2017 in der Welt, de.
Kannste alles nachlesen, der Bericht im TV dazu war auch sehr aufschlussreich und sollte reichen um mit der Mär von der freien und glücklichen prostituierten aufzuräumen.

Obwohl ich nicht bestreiten will das es diese hier und da auch noch gibt. Aber das Geschäft und das kommt in diesem Bericht zum tragen wird immer härter und brutaler, da ist kein Platz mehr für Frauen welche auf eig. Rechnung arbeiten wollen.
 
Wo hast du denn das her? Sie hat in den verschiedensten Bereichen der Prostitution gründlich recherchiert und eine tiefgreifende Analyse betrieben. Vielleicht hat sie nur neun Frauen wörtlich zitiert. Das ändert aber nichts an der Seriosität des Buches.

Nun, es wird Dich überraschen- aber auch andere Menschen lesen Bücher.
Dass es sich bei diesem Buch um ein gründlich recherchiertes, seriöses Buch handelt, ist Deine persönliche Meinung.
Nicht mehr und nicht weniger.

Frau Dodenham hat nicht neun Prostituierte "zitiert"- sie hat neun Prostituierte interviewt.
Einzelmeinungen, nicht repräsentativ. Genauso wenig wie Huschke Mau oder Lilly Lindner ("Splitterfasernackt") repräsentativ sind.
Man kann diese Bücher als tiefgreifend, bereichernd, interessant, seriös empfinden, genauso wie man RTL2-Reportagen als gut recherchiert und realisitisch empfinden kann.
Es ist und bleibt eine persönliche Meinung.

Und genau darum geht es mir:
Wenn Du schreiben würdest: "Ich finde Prostituition super." "Ich habe als Freier nie den Eindruck gehabt, dass die Frauen ihre Arbeit ungerne oder unter Zwang verrichten." "Mir hat eine Prostituierte erzählt, dass sie super verdient und glücklich mit ihrem Job ist."
Alles fein. Dann ist das klar als Deine persönliche Meinung erkennbar. Die kann ich gut oder nicht gut finden, ich spreche sie Dir aber keinesfalls ab.
@Drachenkönigin als TE hat hier auch sehr deutlich gemacht, dass sie aus ihren persönlichen Erfahrungen aus 37 Jahren Sexarbeit ihre Meinung bildet und verkauft uns das nicht als wissenschaftliche Arbeit.

Was Du aber wiederholt tust: Du stellst Deine persönliche Meinung ganz bewusst als mit wissenschaftlichen Statistiken unterlegten Fakt dar, ob hier oder in anderen Threads. Und wenn dann Deine "Statistiken" (www.bordellberichte.de ist KEINE wissenschaftliche Quelle) widerlegt werden, jaulst Du auf und fühlst Dich persönlich angegriffen.
Das ist ein Diskussionsstil, bei dem ich nicht mitgehe.
Ich kann Deine Meinung unkommentiert stehen lassen. Aber wissentlich Unwahrheiten verbreiten ist eine andere Geschichte.
 
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Genau richtig! Deshalb ist das auch keine Prostitution, sondern Vergewaltigung. Richtige Prostitution beruht auf gegenseitigem Einverständnis, so wie jedes andere Geschäft auch. Nun behauptet bloß nicht, von den 400 000 Prostituierten in Deutschland wären 350 000 "Zwangsprostituierte" und unsere Polizei bekommt davon nichts mit. Hört auf, das Märchen von der massenhaften "Zwangsprostitution" zu verbreiten. Die allerwenigsten Männer wollen mit einer Frau Sex, die das nur widerwillig macht.
Sorry, aber Du hast doch eh die Scheuklappen eines Freiers auf. Hier wird eine Illusion verkauft und Du hast es immer noch nicht gemerkt. Warum sollten sie sich auch als Opfer verkaufen? DAS bringt keinen Umsatz! Die Zuhälter dürften das sowieso verbieten. Das ist ein Mieses und vor allem menschenverachtendes Geschäft. Das stellst Du gleich wie jedes andere Geschäft auch. Nicht zu fassen sowas.🙄

Dann gibt es noch die Stricher! Die sind auch glücklich oder wie? Ich fürchte die könnten noch schlimmer dran sein.
Woher Du die Zahlen nimmst, weiß ich nicht. Ich würde sie verdoppeln.

In Schweden sind Männer die Frauen kaufen geächtet, weil ein Umdenken in der Gesellschaft statt gefunden hat, aufgrund des nordischen Modell.
Und viele Länder haben nachgezogen wie Norwegen, Frankreich , Kanada usw.

Man darf Menschen nicht kaufen!
Das dauert hierzulande bestimmt noch lange, wie man sieht. Leider. Unser Staat bekleckert sich dabei auch nicht gerade mit Ruhm.
 
Ach du lieber Gott, Menschen werden ohne Skrupel für viel, viel weniger an den Pranger gestellt. juckt das wen, nein.

Die Frage ist, ob der Staat es macht, es machen soll. Was andere Akteure machen, ist eine andere Frage.

In Schweden ist man da nicht so zimperlich, da bekommt der Freier wenn er dabei erwischt wird die Post nachhause geschickt.

In Deutschland bekommt man natürlich, wenn man eines Vergehens beschuldigt wird, die Briefe von der Polizei, Bußgeldstelle oder Staatsanwaltschaft natürlich auch nach Hause geschickt. Wie sollte es auch anders gehen? Worum es mir ging, war, dass du die öffentliche Beschämung des Täters als Mittel der Bestrafung gutheißt, also geplant, zielgerichtet, und dabei ist mir nicht ganz wohl, und zwar grundsätzlich gesehen. Das müsste man gesondert diskutieren, ob wir das im deutschen Strafrecht wollen. Es wurden ja schon andere Strafen als die bisherigen (Geldstrafen, Sozialstunden, Haft) vorgeschlagen, z.B. Führerscheinentzug auch für Delikte, die nichts mit Verkehrsrecht zu tun haben. Aber ob wir öffentliche Bloßstellung auch als Strafe haben sollten, so wie damals mit dem Pranger, das ist m.E. diskussionswürdig.
 
Ich verstehe nicht ganz, was verstehst du unter Zwangsprositution?

Ich rede von jungen Mädchen meist aus dem Ausland die werden unter vorspielung falscher tatsachen nach deutschland geholt oder in diese kreise hineingezogen und werden unter anwendung massiver gewalt gefügig gemacht. viele haben keine sprachkenntnisse. die frauen haben oft spuren der gewalt und/oder stehen unter drogen. wie kann man das nicht merken?

wovon sprichst du denn?

Ich spreche von demselben wie du. Nur liegt zwischen merken und gerichtsfest beweisen noch ein Unterschied. Eine Frau steht unter Drogen. Und das beweist was? Eine Frau hat Spuren von Gewalt am Körper. Das beweist was?

Soweit ich das Dokus entnehmen konnte, ist das Problem, dass man den Tätern nicht nachweisen kann, dass sie die Frauen belogen, vergewaltigt, angefixt und massiv bedroht haben. Zu Verurteilungen kommt es nur, wenn die Frauen aussagen. Und davor haben sie meist zuviel Angst.

Wenn es so einfach wäre, Zwangsprostitution nachzuweisen und zu verfolgen, dann bestände das ganze Problem ja nicht oder kaum. Dann wäre es ja nur eine Frage der Kapazitäten der Strafverfolgung.
 
die selbstbestimmten Huren gibt es kaum noch.
Das war bei der Gesetz Änderung noch anders. Da gab es mehr selbstbestimmte als Zwangsprostituierte.

Das hat mit der EU-Ostwerweiterung zu tun, oder? Zum einen verdrängten die osteuropäischen Frauen mit niedrigeren Preisen die einheimischen vom Markt, zum anderen sind Zwangsprostituierte in der Regel keine deutschen Frauen. Ist das so richtig?

Allerdings gab es damals noch kein Internet und so hatten wir Frauen das sagen.
Heute droht ein freier damit,das er eine schlechte Bewertung schreiben wird und schon macht die Frau was er will.

Ich kann mir das schwer vorstellen, dass diese Bewertungen so eine große Rolle spielen. Geht es dabei um Freierforen? Oder um die Art von Websites, wo das Anbieten und die Kontaktaufnahme stattfindet (Plattformen, wo viele verschiedene Frauen sich präsentieren)? Ich stelle mir das so vor, dass bei Laufhäusern und beim Straßenstrich die Kundschaft Laufkundschaft ist, also vor Ort schaut, was geboten wird. Liege ich da falsch?
 
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