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Problem mit Bürgern

Ich verstehe vor allem die Bürger nicht , die aufs Amt rennen und noch nicht mal vorher fragen, ob der zuständige Sachbearbeiter überhaupt da ist.

Bevor ich für irgendwas Urlaub nehme, erkundige ich, ob es überhaupt sinnvoll ist bzw. der Sachbearbeiter da ist, wenn ich ein spezielles Anliegen habe, das nicht jeder bearbeiten kann.

Ich gehe schließlich auch nicht einfach zum Arzt meines Vertrauens ohne vorher anzurufen, ob der überhaupt da ist.

Und Wartezeiten muss man zwangsläufig manchmal hinnehmen und zwar überall, ob das nun der Spezialarzt ist, der Steuerberater oder sonstwer.

Warum also sollte ausgerechnet im Bereich der TE immer alles sofort passieren können.
 
Tut sie doch, aber muss sie sich beleidigen lassen?

Gehört das zum Verstehen dazu?


von verständnis lese ich hier nichts...

nee is schon richtig, gehört nicht dazu. kommt aber alles für mich so rüber als wenn eben kein verständnis da ist. ohne dem kann man es wohl auch nicht ertragen....
 
Ich selbst war im handwerk tätig, da mußte ich sowieso alles könnenwas in der branche zu erledigen war. somit gabs keinerlei probs wenn einer im urlaub war. dann habe ich in einem kinder+jugendhaus gearbeitet, ich war im kinderbereich tätig, mußte aber auch mal schnell im jugendbereich einspringen wenn not am mann war.kann jetzt auch gesagt werden,das ist ja kein großer unterschied, aber ist es schon, ob du ne gruppe 6jährigen betreust oder eine mit 15 jährigen... und ich mußte es machen, hab mich auch dann entsprechend informiert und weiter entwickeln müßen, damit ich beim nächsten einspringen nicht sagen mußte, der jugendbereich bleibt heute geschlossen.

In den Bereichen, in denen ich tätig bin, geht es um profunde Kenntnisse von rechtlichen Sachverhalten und deren korrekte Anwendung.

Das ist mit Kinder- und Jugendarbeit nicht zu vergleichen.

Ein Fehler gerade im Bereich des Personenstandsrechtes kann rechtliche Konsequenzen haben, von denen kein Bürger je etwas ahnt.

Mit "mal eben in dem Bereich bissl mitwurschteln" ist es nicht getan.
 
Ich verstehe vor allem die Bürger nicht , die aufs Amt rennen und noch nicht mal vorher fragen, ob der zuständige Sachbearbeiter überhaupt da ist.

Bevor ich für irgendwas Urlaub nehme, erkundige ich, ob es überhaupt sinnvoll ist bzw. der Sachbearbeiter da ist, wenn ich ein spezielles Anliegen habe, das nicht jeder bearbeiten kann.

Ich gehe schließlich auch nicht einfach zum Arzt meines Vertrauens ohne vorher anzurufen, ob der überhaupt da ist.

so ist jeder anders. ich gehe davon aus, wenn eine behörde geöffnet hat, hat sie auch die kapazitäten um die sachen zu erledigen für die sie zuständig ist. und beim arzt weiß man schon tage vorher ob der da ist, da wird urlaub angesagt.
vielelicht kann man das in dem fall der threadstellerin ja auch machen, den urlaub der einzelnen mitarbeiter 2 wochen oder so ansagen... dann wissen die bürger bescheid.
 
so ist jeder anders. ich gehe davon aus, wenn eine behörde geöffnet hat, hat sie auch die kapazitäten um die sachen zu erledigen für die sie zuständig ist. und beim arzt weiß man schon tage vorher ob der da ist, da wird urlaub angesagt.
vielelicht kann man das in dem fall der threadstellerin ja auch machen, den urlaub der einzelnen mitarbeiter 2 wochen oder so ansagen... dann wissen die bürger bescheid.

Nun, wenn unser Firmensteuerberater geöffnet hat , heisst das auch noch lange nicht , dass er Zeit hat für uns. Selbst da muss man Termine machen.

Überall kann man mit Terminen leben und sie in Kauf nehmen, warum muss dann bei der Behörde immer jeder in jedem Fachgebiet verfügbar sein.

Auch die Leute können mal nicht da sein.
 
das ist für mich nur sachliche rede über eine sache. sie drückt nirgendwo aus das sie die bürger versteht und für mich liest sich hier alles eben als wäre keinerlei verständnis vorhanden... sorry

Ich habe schon das Gefühl , dass sie sowohl die Problematik als auch den Bürger versteht.

Nur - was soll sie machen?

Falsche Auskünfte geben, damit die Leute nicht motzen?
 
Also nimmtst für die Dinge in Anspruch die für die TE nicht gelten sollen?

Weil ich - und dagegen werde ich niemals ankommen, egal was ich tue und wie gut ich in meinem Bereich bin - in den Augen gewisser Menschen als Mitarbeiterin im öD grundsätzlich die faule Beamtensau bin, die sich auf Steuerzahlerkosten gemütlich den ganzen Tag lang gewisse Körperteile schaukelt. 🙁

Dass ich selbst auch Steuern zahle und dass ich jahrein, jahraus um 5 Uhr aufstehe, damit ich um 6:30 Uhr am Schreibtisch sitze, weil um 7 Uhr die Sprechzeit beginnt - DAS interessiert eh KEINEN.
 
Weil ich - und dagegen werde ich niemals ankommen, egal was ich tue und wie gut ich in meinem Bereich bin - in den Augen gewisser Menschen als Mitarbeiterin im öD grundsätzlich die faule Beamtensau bin, die sich auf Steuerzahlerkosten gemütlich den ganzen Tag lang gewisse Körperteile schaukelt. 🙁

Dass ich selbst auch Steuern zahle und dass ich jahrein, jahraus um 5 Uhr aufstehe, damit ich um 6:30 Uhr am Schreibtisch sitze, weil um 7 Uhr die Sprechzeit beginnt - DAS interessiert eh KEINEN.

Und dann wundern sich die Leute, dass die Beamten auf den Behörden tatsächlich manchmal mies gelaunt sind........
 
ich gehe davon aus, wenn eine behörde geöffnet hat, hat sie auch die kapazitäten um die sachen zu erledigen für die sie zuständig ist.

Das ist allerdings wahr, dazu wollte ich vorhin schon etwas schreiben, was mir aber im Eifer des Gefechts...

Nun kann man ja schlecht das Standesamt schließen, weil ein Mitarbeiter fehlt. Die Abteilung "Einbürgerung" ist ja geschlossen.

Wie ist es mit dem Informationsmanagment? Wird sowas auf der Homepage bekannt gegeben und ausreichend im Vorfeld auch draußen an der Tür?

Andererseits, wenn jemand krank wird, kann er das auch nicht Wochen vorher bekannt geben und dann gehts eben nicht. Gerade im kleinstädtischen Betrieb, wo es eben nicht mehrere Angestellte für einen Bereich gibt, hat doch jeder schonmal erlebt, dass nicht funktionierte, was man wollte.

Und den Neid kann man weglassen. Öffentlicher Dienst ist nicht mehr das, was er mal war. Stellenabbau, wohin man guckt, und außer dem unbefristeten Vertrag hat man auch sonst keine Vorteile ggü. der freien Wirtschaft. Die Angestellten arbeiten sich einen Wolf und kommen nicht hinterher. Wer hat noch nicht Monate auf eine Entscheidung gewartet? Das war sicher nicht so, weil bei den Herrschaften die Kaffeemaschine kaputt war...
 

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