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Pränataldiagnostik

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Ich finde manche Einstellungen auch echt frauenfeindlich und mir stößt das echt sauer auf, da immer mit "dumm" oder "faul" zu kommen. Selbst wenn der Kerl sich feige davon macht, ist die Frau schuld, weil sie sich den falschen ausgesucht hat.

Nur weil die Frau von Natur aus der Part ist, der das Kind austrägt, ist sie ja noch lange nicht unter allen Umständen dazu verpflichtet und man kann deswegen nicht andauernd so mit zweierlei Maß messen.
Gehören immer noch zwei zu der Zeugung.
 
Alles in allem ein gigantischer Aufwand. Den sich nicht jede Frau freiwillig antun will, für was? Dafür daß ihre eigenen Lebensträume - ohne behindertes Kind - für alle Zeiten den Bach runtergehen?
Deswegen muß die Entscheidung jeder einzelnen Frau überlassen bleiben. Und niemand anderem. Manche entscheiden sich trotz der ganzen Belastung fürs Kind, andere dagegen. Persönliche Entscheidung. PND hilft dabei. Denn auch wenn da kein Fehler gefunden wird, kann immer noch irgendwas anderes passieren, vor dem keine Diagnose schützt.

Das ist alles viel zu viel allgemein, einen "gigantischen" Aufwand für etwas, was ich beantragen kann? Sollte man doch hinkriegen, Hilfe für Anträge zu stellen gibt es auch. Und wer sagt denn, dass die Lebensträume für alle Zeiten den Bach runtergehen? Ich kann Deinen Gedankengängen nicht wirklich folgen. Ein Kind ändert immer zu 100 Prozent das vorherige Leben.
Ja sicher entscheidet das jeder selbst. Ist ja auch richtig so.
 
Nein, aber für die Kosten eines Behinderten werden natürlich erst mal die Unterhaltsverpflichteten, sprich die Eltern, ggf. auch die Großeltern, herangezogen, wenn der Staat aus irgendeinem Grund einspringen muß, weil die Mutter die Belastung nicht mehr packt und der Vater über alle Berge ist, was bei behinderten Kindern, die nicht den "Ansprüchen" eines "stolzen Vaters" genügen, leider öfter mal vorkommt. Mit einem behinderten Kind, das als ständige Belastung empfunden wird, muß jede Frau damit rechnen, daß der Kindsvater/Partner sie irgendwann sitzenläßt.

Kindsväter lassen auch andere Mütter sitzen ... was schreibst Du denn für ein Zeug? Dinge im Leben können immer passieren, niemand von uns weiß, wie sich eine Partnerschaft oder Familie entwickelt, ob jetzt mit oder ohne Kind, gesund oder eingeschränkt.
 
Dann haben solche Frauen den Falschen Mann ausgesucht.
Fakt ist das Menschen mit Behinderung ein recht auf ein leben haben.
Und ja es ist egoistisch ein Kind abzutreiben nur weil man zu faul ist sich um ein Kind zu kümmern.

Ich geb Dir völlig Recht, mit dem Recht auf ein Leben.
Nicht jeder Mensch ist gleich und schafft es, sich den schwierigeren Hürden im Leben entgegenzustellen, es ist immer eine persönliche Entscheidung. Persönlich glaub ich nicht, dass jemand zu faul wäre, es ist viel Angst dabei und die Gesellschaft und solche Meinungen, wie hier so von manchem vertreten, machen so eine Entscheidung nicht leichter. Das muss man ebenso akzeptieren.
 
Als Mann muss man aufpassen, mit welcher Frau man sich einlässt.
Gilt andersherum genauso.

Um bestimmte Fehlbildungen auszuschließen, Fehlbildung ≠ Fehlbildung.
Gesunde Kinder und Kinder mit bestimmten Fehlbildungen zu ermorden/töten, verurteile ich allerdings.
Wo ist da die Grenze zwischen Fehlbildung und Fehlbildung? Vor allem wenn sich, was häufig der Fall ist, bei den frühen Vorsorgeuntersuchungen, wenn eine normale Abtreibung innerhalb der Fristenlösung möglich ist, noch gar nicht absehen läßt, welche Schäden sich bis zur Geburt entwickeln werden. Was gerade fürs Down-Syndrom gilt, wo zwischen leichten Fällen, denen man es gar nicht anmerkt, und dauerpflegebedürftigen Schwerstbehinderten jede Variation möglich ist.
 
Beim Down-Syndrom gibt es nur zwei Wahlmöglichkeiten: nehmen oder bleiben lassen. Wenn man es annimmt, gibt es keine Rückgabemöglichkeit. Dann kann man damit leben oder verderben, wie der alte Spruch geht.
 
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