CoolAsIce
Mitglied
Hallo, ich bin auch Angehörige eines Onlinesexsüchtigen.
Ich habe mich sehr mit dieser Sucht beschäftigt und es gibt viele Gründe, warum jemand bei dieser Sucht Zuflucht sucht. Mein Mann hat z.B. als Jugendlicher versucht damit sein schulisches Mobbing zu kompensieren. Und es gibt noch einige mehr Anhaltspunkte.
Jeder ist halt verschieden. Mein Mann hätte keinen Cent für sex. Material ausgegeben. Eher kostenlose Seiten waren sein Ding. Als Schüler hätte er sich das auch gar nicht leisten können.
Lustigerweise hat er aber auch ein Ablehnungsverhalten, denn für Schmuddeldinger würde er nicht zahlen.
Dafür aber waren div. Frauenkontakte dabei online.
Wobei für mich das schlimmste war, als wir zusammen zogen und er sich plötzlich um 180 Grad wendete sehr zum Negativen. Plötzlich keine Nähe, wenig bis gar keinen Sex oder sonstiges mehr. Davor wusste ich nicht mal, dass er diese Sucht bereits schon hatte.
Gast, die Sucht zu verteidigen gehört zur Sucht dazu. Und bei der Menge Material und auch dem Verhalten dir gegenüber, glaube ich schon, dass was im Busch ist. Und wenn es nur das Jäger/Sammler Syndrom ist.
Mein Mann hatte auch so viele Pornos gespeichert. Dabei erzählte er mir, er hätte die nur einmal angesehen und da nur bis zu gewisse Stellen vorgespult. Danach nie wieder interessiert, aber er musste sie trotzdem aufbewahren.
Und ich weiß noch wie er das alles gelöscht hat. Das war Drama pur. Ich musste aus dem Zimmer, wo wir unsere Pcs stehen hatten, damit er seinen Schmerz und Verlust allein ausleben konnte. Das war in der Tat sehr befremdlich. Ich habe gelernt, dass es nur eine Möglichkeit gibt. Die Sucht oder die Partnerschaft.
Nach zahlreichen Lügen, Heimlichkeiten, leeren Versprechungen, Rückfällen konnte ich nur noch das Ultimatum stellen. Außerdem bin ich in die Co-Abhängigkeitsfalle getappt, denn es ist sehr schwer Distanz zu beziehen. Ich muss aber sagen, dass mein Mann schon geahnt hatte, dass da bei ihm sex. was im Argen liegt und somit konnte er auch das Problem leichter annehmen. Trotzdem hat es zwei Jahre gedauert bis er seinen Ausstieg bewusst und erfolgreich begonnen hat.
Deine Bedenken können dich auch in Co-Abhängigkeit bringen, wenn du jetzt schon daran denkst, was er bloß macht, wenn du später nach Hause kommst. Ich kann dir nur raten, lass dich von seinem Verhalten nicht beeinflussen. Behalte die Gesamtsituation im Auge, führe keine vorwurfsvollen Gespräche, sondern in der "Ich-Form". Bessert sich die Beziehung nicht, solltst du eine Entscheidung treffen.
Ich habe mich sehr mit dieser Sucht beschäftigt und es gibt viele Gründe, warum jemand bei dieser Sucht Zuflucht sucht. Mein Mann hat z.B. als Jugendlicher versucht damit sein schulisches Mobbing zu kompensieren. Und es gibt noch einige mehr Anhaltspunkte.
Jeder ist halt verschieden. Mein Mann hätte keinen Cent für sex. Material ausgegeben. Eher kostenlose Seiten waren sein Ding. Als Schüler hätte er sich das auch gar nicht leisten können.
Lustigerweise hat er aber auch ein Ablehnungsverhalten, denn für Schmuddeldinger würde er nicht zahlen.
Dafür aber waren div. Frauenkontakte dabei online.
Wobei für mich das schlimmste war, als wir zusammen zogen und er sich plötzlich um 180 Grad wendete sehr zum Negativen. Plötzlich keine Nähe, wenig bis gar keinen Sex oder sonstiges mehr. Davor wusste ich nicht mal, dass er diese Sucht bereits schon hatte.
Gast, die Sucht zu verteidigen gehört zur Sucht dazu. Und bei der Menge Material und auch dem Verhalten dir gegenüber, glaube ich schon, dass was im Busch ist. Und wenn es nur das Jäger/Sammler Syndrom ist.
Mein Mann hatte auch so viele Pornos gespeichert. Dabei erzählte er mir, er hätte die nur einmal angesehen und da nur bis zu gewisse Stellen vorgespult. Danach nie wieder interessiert, aber er musste sie trotzdem aufbewahren.
Und ich weiß noch wie er das alles gelöscht hat. Das war Drama pur. Ich musste aus dem Zimmer, wo wir unsere Pcs stehen hatten, damit er seinen Schmerz und Verlust allein ausleben konnte. Das war in der Tat sehr befremdlich. Ich habe gelernt, dass es nur eine Möglichkeit gibt. Die Sucht oder die Partnerschaft.
Nach zahlreichen Lügen, Heimlichkeiten, leeren Versprechungen, Rückfällen konnte ich nur noch das Ultimatum stellen. Außerdem bin ich in die Co-Abhängigkeitsfalle getappt, denn es ist sehr schwer Distanz zu beziehen. Ich muss aber sagen, dass mein Mann schon geahnt hatte, dass da bei ihm sex. was im Argen liegt und somit konnte er auch das Problem leichter annehmen. Trotzdem hat es zwei Jahre gedauert bis er seinen Ausstieg bewusst und erfolgreich begonnen hat.
Deine Bedenken können dich auch in Co-Abhängigkeit bringen, wenn du jetzt schon daran denkst, was er bloß macht, wenn du später nach Hause kommst. Ich kann dir nur raten, lass dich von seinem Verhalten nicht beeinflussen. Behalte die Gesamtsituation im Auge, führe keine vorwurfsvollen Gespräche, sondern in der "Ich-Form". Bessert sich die Beziehung nicht, solltst du eine Entscheidung treffen.
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