Eulenkatze
Neues Mitglied
Unser Sexleben schläft nicht ein, wir haben nach wie vor innigen Sex. Aber wie schon in einem anderen Post erwähnt, haben wir in manchen Bereichen andere Vorlieben und uns daher schon vor Jahren gemeinsam zu einer offenen Beziehung entschieden.Frage mich grade, warum ihr Euch nicht darüber unterhalten habt , warum ihr ne offene Beziehung führt, wenn das Sexleben einschläft und warum Du nicht verstehst, was da abläuft.
Naja im Grunde möchte er mehr sexuelle Freiheit, das stimmt schon, deshalb haben wir ja eine offene Beziehung. Ich hatte auch schon etwas mit einem anderen Mann und konnte mit ihm Dinge erleben, die mein Mann einfach nicht so gerne macht.deshalb spielt da nur einer die erste Geige - er selbst - hört sich für mich so an als ob er das bezahlt, sozusagen warum nur eine Frau, wenn es auch mit zweien geht ....doppelter Spaß ....
Wie schon an anderer Stelle geschrieben, ist die Polyamorie erst seit ca. 2 Monaten überhaupt ein Thema. Er war sich absolut nicht darüber im Klaren, dass er überhaupt im Stande dazu ist, mehr als eine Frau zu lieben. Mit dieser Frau hatte er übrigens vorher keinen sexuellen Kontakt. Sie kennen sich schon lange als Bekannte/Freunde und bevor bei denen überhaupt etwas Sexuelles lief, hat er sich in sie verliebt und mir dann nach einiger Zeit seine Gefühle dieser Frau gegenüber gebeichtet und wurde dann erst später mit ihr intim. Er hat davor im Übrigen versucht, seine Gefühle zu ihr zu unterdrücken, weil er so Angst hatte, mich zu verletzen und unsere Ehe damit kaputt zu machen. Das war keine schöne Zeit. Im Grunde ahnte ich schon, dass da irgendwas im Busche ist, weil er plötzlich depressive Züge annahm und generell gefühlskälter wurde. Das wurde erst nach unserem Gespräch darüber besser.Wie kannst Du denken Du bist die Nummer 1 , die bist nicht Du , sonst hätte er Dich vorher gefragt, ob Du eine polyamouröse Partnerschjaft möchtest und nicht eine offene Beziehung,
Das siehst du falsch. Wir hatten beide schon vorher diese Tendenz, wobei er sie mehr auslebt, das stimmt. Aber ich behalte mir durchaus für die Zukunft offen, mir auch nochmal andere sexuelle Partner zu suchen. Und ein Kind angedreht hat er mir mit Sicherheit auch nicht. Es ist leicht, meinen Mann als Buhmann hinzustellen, aber ich kann dir nur sagen, dass er wirklich kein rein sexgetriebener Macho ist, der überall seinen Vorteil sucht. Ganz im Gegenteil. Er ist wirklich ein guter Mensch, er kümmert sich, ist ein hervorragender Vater und bis auf diese eine Sache mit der Verliebtheit zu einer anderen Frau könnte ich mir keinen besseren Mann wünschen.für mich hat er Dich zur offenen Beziehung überredet , Dir ein Kind angedreht und jetzt , wo Du wieder Luft hat , kommt die nächste Nummer ...und Du lässt Dich überreden, weil er zahlt, hat ja auch seine guten Seiten ,
Auch das ist sehr provokativ formuliert. Niemand versucht hier jemanden zu überreden. Wir sitzen alle an einem Tisch und versuchen wie Erwachsene, eine Lösung zu finden, mit der alle möglichst glücklich werden können. Es mag sein, dass ich tatsächlich nie so ganz damit zurecht komme, dann ist das so. Dann werden wir eine Lösung finden. Ich werde sicherlich auch ohne meinen Mann zurechtkommen, auch wenn der Anfang schwer wird. Ich will der Sache aber noch ein wenig Zeit geben. Egal wie die Sache ausgeht, ist der Post für mich aber keinesfalls sinnlos.also wenn Du Dich überreden lässt - ist der ganze Post sinnlos - weil dann lebt ihr bald glücklich und zufrieden , denn das der Mann seiner Nummer 1 etwas antäte , was die todunglücklich macht , das ist ja nicht der Fall.
Ich bedanke mich für die ganzen Anregungen und verschiedenen Blickwinkel. Ich kann/möchte hier natürlich nicht unsere ganze Lebensgeschichte preisgeben und kann auch nicht so einfach beschreiben, warum wir uns überhaupt auf das Modell geeinigt haben. Aber ich kann nur betonen, dass ich meinen Mann wirklich liebe (und er mich mit Sicherheit auch) und es daher für mich keine "offensichtliche Lösung" ist, unsere ansonsten gute Ehe und unsere Familie mit unserem fantastischen Kind einfach wegzuwerfen. Es ist daher für mich wichtig, erst einmal zu versuchen, den Weg ein Stück weit gemeinsam zu gehen. Wenn es mir wirklich nicht gut damit geht, werde ich aber die Notbremse ziehen.