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Philosophie - die Liebe zur Weisheit

Ich denke, der Mensch ist in vielerlei Hinsicht auch dadurch motiviert, "gut dazustehen", also nicht alleine, nicht arm, nicht krank, nicht betrübt, nicht in einer schlechten bzw. angreifbaren Position. Zunächst keine schlechte Strategie oder Taktik, je nachdem.

Was führt nun überhaupt zu einem Problem?
 
Zuletzt bearbeitet:
Apropos "Fliehen":

Der Ritt nach Isfahan

Im alten Bagdad lebte einmal ein reicher Kaufmann, der hatte eines Morgens große Lust auf frische Feigen. Er rief seinen Diener und sagte: "Geh' auf den Markt und kaufe frische Feigen für mich." Der Diener tat, wie ihm befohlen.

Eine halbe Stunde später kam der Diener völlig aufgelöst vom Markt zurück und rief: "Herr, ihr müsst mir sofort ein Pferd geben, es geht um mein Leben!" Der Kaufmann frug, warum in aller Welt der Diener denn so dringend ein Pferd bräuchte.

"Herr, ich ging zum Markt, um eure Feigen zu kaufen. Mitten unter den Marktleuten sah ich auf einmal den Tod. Er sah mich finster an und drohte mir. Nun muss ich schnell nach Isfahan fliehen. Denn dort lebt mein Bruder, der kann mich verstecken, damit ich dem Tod entgehe."

Der Kaufmann, der den Diener mochte, gab ihm sein schnellstes Pferd. Der Diener schwang sich in den Sattel und ritt davon in Richtung Isfahan, bald war nur noch eine Staubwolke von ihm zu sehen. Die Geschichte ließ den Kaufmann aber nicht ruhen. Er ging nun selber zum Markt und hielt Ausschau nach dem Tod. Tatsächlich fand er ihn, ging zu ihm hin und frug: "Gevatter Tod, warum hast du meinen Diener heute Morgen so erschreckt und ihm gedroht?"

Der Tod: "Aber werter Herr, ich habe deinem Diener nicht gedroht. Ich war nur sehr erstaunt, ihn hier in Bagdad auf dem Markt zu sehen. Dabei soll ich ihn noch heute am Abend in Isfahan treffen..."
 
Manchmal denke ich mir ja, dass Gott das Interessanteste überhaupt ist - wenn man sich mal Gedanken darüber macht, was das überhaupt ist bzw. sein könnte.

Aus meiner Sicht hat Gott nicht direkt bzw. zwingend was mit Religion oder Philosophie zu tun, obwohl beides als Zugang vielleicht ganz gut ist.
 
Philosoph(isch) oder nicht, via Google ins Deutsche übersetzt:

Wir werden mit der Erkundung nicht aufhören
Und das Ende all unserer Erkundungen
Wir werden dort ankommen, wo wir angefangen haben
Und den Ort zum ersten Mal kennen.

-- T. S. Eliot
 
Oder der Weg geht ganz woanders hin, weil sich Gott irgendwann offenbart, ich sag's mal so ggf. ist er unsichtbar und unbeweisbar , so das es schwer fällt zu glauben , das man sich auseinandersetzen muss, mit dem was man ist und was Drumrum ist. Damit sind nicht die Luxusgüter gemeint , sondern die Dinge , die man nicht erforscht hat , weil sie nicht erforschbar sind oder mit der heutigen Sicht der Wahrheit nicht erforscht werden können.

In der Bibel steht ein ganz wichtiger Satz - " ihr Wissen wird sich als falsch herausstellen " - da dachte ich immer schon interessant, da scheint was dran zu sein, an der Teilsicht, weil die Vollsicht nicht geht, man nutzt halt nur 8 - 15 % bewusst.
Demut geht aber auch mit 8 % alleine vor der Größe dessen was uns umgibt und der Winzigkeit die uns zu bestimmen in der Lage ist.
Sich für gut entscheiden geht genauso, in meinen Augen.
 
Oder der Weg geht ganz woanders hin, weil sich Gott irgendwann offenbart, ich sag's mal so ggf. ist er unsichtbar und unbeweisbar , so das es schwer fällt zu glauben , das man sich auseinandersetzen muss, mit dem was man ist und was Drumrum ist. Damit sind nicht die Luxusgüter gemeint , sondern die Dinge , die man nicht erforscht hat , weil sie nicht erforschbar sind oder mit der heutigen Sicht der Wahrheit nicht erforscht werden können.

In der Bibel steht ein ganz wichtiger Satz - " ihr Wissen wird sich als falsch herausstellen " - da dachte ich immer schon interessant, da scheint was dran zu sein, an der Teilsicht, weil die Vollsicht nicht geht, man nutzt halt nur 8 - 15 % bewusst.
Demut geht aber auch mit 8 % alleine vor der Größe dessen was uns umgibt und der Winzigkeit die uns zu bestimmen in der Lage ist.
Sich für gut entscheiden geht genauso, in meinen Augen.

Ich denke, wir befinden uns alle auf dem Weg, noch eine Menge zu lernen. Ob das nun viel oder wenig ist? Schwierig zu sagen.

~~~

Was es nun Gott betrifft, ich gehe damit einher, dass Gott allmächtig ist. Insofern "kennt" und "beherrscht" er/sie/es auch alle Sprachen und Religionen - steht also über all dem - ist alles das und nichts davon.

~~~

Manche mögen es als Frevel oder so abtun, aber ich könnte mir vorstellen, dass der direkte Zugang zu Gott immer noch der beste ist. Warum sollte dem nicht so sein? Braucht Gott etwa eine Religion oder einen Übersetzer? Bewegt sich denn irgendwas außerhalb von "Gottes Sprache"?
 

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