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Pferd einreiten

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Bin gestern wieder geritten. Am Anfang dachte ich mir, och nö, jetzt fängt das schon wieder an (losrennen), aber das wurde ganz schnell wieder besser. Das Aufsteigen macht sie inzwischen übrigens super mit! Ich brauche (meistens) keine Person mehr, die festhält. Ich stelle sie dann natürlich so an den Zaun, dass sie nicht mehr groß Chancen hat auszuweichen, aber sie ist inzwischen schon viel ruhiger und natürlich kriegt sie dann auch eine kleine Belohnung, wenn sie ruhig stehen bleibt, nachdem ich aufgestiegen bin. Beim Reiten ist das immer Tagesabhängig. Manchmal ist sie überängstlich und hat vor jedem Grashalm der sich bewegt Angst, manchmal ist sie sehr zickig und bockig, manchmal aber auch lieb. Das gleicht sich gut aus, würde ich sagen.
Letztens hatte sie vor der einen Seite vom Reitplatz Angst. Sind dann die Stunde nur Schritt gelaufen, immer wieder an der Stelle vorbei. Hab sie ab und zu halten lassen, am Anfang sehr unruhig und sie hat ab und zu für ein paar Sekunden den Kopf ausgeschaltet und ist losgeprescht. Bin irgendwann abgestiegen und hab sie vom Boden aus zur der Stelle geführt und solange wieder daran vorbei gelaufen, bis sie am Ende ruhig dort stehen konnte. Danach bin ich wieder aufgestiegen und es war deutlich besser als vorher. Dann also wieder Schritt, Anhalten (und erst wieder los reiten, wenn sie ganz ruhig steht), Schritt, Anhalten.....
Dann hat sie häufig immer noch ihre 5 Minuten, wo sie losrennt und ihren Kopf durchsetzt. Im Trab kann ich sie meistens dann abwenden und Volten reiten, damit sie sich beruhigt (aber auch nur, wenn ich rechtzeitig merke, dass sie schneller wird, manchmal ist es da schon zu spät), aber wenn sie erstmal im Galopp ist, dann macht sie ganz dicht, da hilft dann gar nichts mehr, außer aufpassen nicht zu fliegen. Den Dreh hab ich noch nicht so ganz raus.
Gestern ging das aber nach den ersten Minuten ganz gut. Viele Schritt - Trab - Wechsel und auch vom ruhigen Trab aus Anhalten geht ganz gut.

Ok, das war jetzt schon wieder ein bisschen länger.... Vllt. habt ihr ja noch Tipps....
 
Erstmal Glückwunsch zu den Fortschritten, die ihr zwei gemacht habt!

Bin irgendwann abgestiegen und hab sie vom Boden aus zur der Stelle geführt und solange wieder daran vorbei gelaufen, bis sie am Ende ruhig dort stehen konnte.
Das habe ich mit meinem Isi-Reitbeteiligung auch gemacht, wenn er Angst vor etwas hatte. Abegstiegen und hingeführt. Dann konnte er dran riechen und sich alles anschauen.

wenn sie erstmal im Galopp ist, dann macht sie ganz dicht, da hilft dann gar nichts mehr, außer aufpassen nicht zu fliegen.
Ich würde mich in der Situation verhalten, als würde sie durchgehen. Sprich: kreisförmig reiten, bis sie sich beruhigt hat. Soweit ich mich erinnere (meine Zeit im Sattel ist 2 Jahre her), kann man beim Durchgehen zwar nicht mehr bremsen, aber noch lenken. Kreisförmige Volten reiten kann zumindest verhindern, dass man in ein Hindernis/Zaun rauscht.
Es gibt auch etwas, das haben wir immer als Notbremse bezeichnet. die linke Hand geht Richtung Maul, greift den Zügel und nimmt an, dass das Pferde quasi zur Seite schaut. Hat bei mir teilweise sogar unfreiwillig funktioniert, als ich eigentlich die Galopphilfe geben wollte🙈😂
 
Ich würde mich in der Situation verhalten, als würde sie durchgehen. Sprich: kreisförmig reiten, bis sie sich beruhigt hat. Soweit ich mich erinnere (meine Zeit im Sattel ist 2 Jahre her), kann man beim Durchgehen zwar nicht mehr bremsen, aber noch lenken. Kreisförmige Volten reiten kann zumindest verhindern, dass man in ein Hindernis/Zaun rauscht.
Es gibt auch etwas, das haben wir immer als Notbremse bezeichnet. die linke Hand geht Richtung Maul, greift den Zügel und nimmt an, dass das Pferde quasi zur Seite schaut. Hat bei mir teilweise sogar unfreiwillig funktioniert, als ich eigentlich die Galopphilfe geben wollte🙈😂
Genauso mach ich das ja auch, wenn ich merke sie wird schneller und unruhiger im Trab. Das klappt solange ich frühzeitig reagiere. Aber ab einem gewissen Zeitpunkt (und der kommt leider sehr schnell) lässt sie sich weder lenken noch anhalten. Egal wie sehr ich den linken Zügel annehme, da ist sie deutlich stärker als ich. Und wenn ich sie dann abzuwenden versuche, gibt sie nur noch mehr Gas und dreht noch mehr durch...

Danke für deine Antwort! 😇
 
Moin @Kampfmaus,
Abwechslung auch auf dem Platz. Figuren reiten und verschiedene Hindernisse, die unterschiedlich umritten oder auch überstiegen werden, Dies fördert die Konzentration.
Vielleicht machst du sowas schon?

Stangen z.B. mit unterschiedlichen Abständen, so dass mal mehrere oder auch unterschiedlich lange Schritte dazwischen gebraucht werden. Schau einfach mal was da ist. Ein offener Platz in dem mehr oder weniger doch immer der selbe Weg begangen wird, wird einfach auch für ein Pferd dann uninteressant - langweilig und sie suchen Ablenkung. Abwechslung im für das Pferd passendem Tempo, macht es für sie interessanter. Anderseits, ja manches müssen sie durch Wiederholung kennen lernen, damit sie merken es passiert nichts, so wie du es auch erkannt und auch ihr immer wieder zeigst.

Auch können diese so hingelegt werden, dass sie einen Pfad ergeben. Dann mal auch ein Stück rückwärts diesen durchschreiten.
Auch wichtig, mit deiner Atmung kannst du auch Ruhe rein bringen. Atmen ruhig und tief durch und lass sie es wahrnehmen, das geht dann auch auf sie über.

Hoffen es ist nicht zu durcheinander

LG
 
Ja, das mach ich ab und zu. Wir haben leider nur nicht so mega viel Abwechslung, weil uns einfach das Material fehlt. Aber Stangen und Pylonen (da muss ich allerdings sehr aufpassen, dass sie da nicht reinbeißt) haben wir da. Danke dir/euch, für die Idee, ich werde in Zukunft dran denken etwas mehr Abwechslung rein zu bringen.

LG Kampfmaus
 
Heute bin ich wieder hingegangen und hab ein bisschen Bodenarbeit geplant.
Der Anblick von der Kleinen hat mich ein bisschen erschrocken. Sie hatte sich wohl wieder ordentlich am Hals geschubbert. Ein großer Teil der Mähne komplett kaputt bzw ganz kurz geschubbert. Sie hat das immer besonders stark. Letztes Jahr haben wir alles versucht, von den verschiedensten Sprays bist zu Halsteilen. Nichts hat geholfen, die Halsteile haben nicht mal zwei Stunden gehalten. Es ist noch nicht blutig geschubbert, aber ich hab Angst, dass das passiert. Vom Tierarzt haben wir was bekommen, womit wir die Stellen einreiben sollen und wir sprühen das auch wieder fleißig ein... Ich weiß nicht, ob das hilft. Habt ihr vllt. noch Tipps oder irgendwelche Empfehlungen? Irgendwelche Eczema-Sprays mit denen ihr gute Erfahrungen gemacht habt?
Die Bodenarbeit hat eigentlich ganz gut geklappt. Hab Stangen aufgebaut und sie da vorwärts und rückwärts durchgeschickt. Ging ohne nach mir zu beißen, mit viel Loben, wenn sie was gut gemacht hat. Allerdings war das Gras sehr verlockend zwischendurch. Da wäre ein Sandplatz von Vorteil.
Zum Schluss wollte ich sie nochmal ein bisschen longieren. Das ging nicht gut. Ich hab weiterhin Probleme sie nach außen zu schicken und dann schnappt sie gerne mal nach mir oder will steigen. Wenn ich sie dann zum Laufen kriege, dann kommt sie oft wieder von selber rein. Ich weiß nicht, ob das daran liegt, dass sie zu faul ist oder eher, dass sie unsicher ist. Aber eigentlich gebe ich ihr deutliche Signale und setze das um, was ich im Reitstall gelernt hab. Ich werde nächstes Mal versuchen, Stangen im Kreis um mich rum zu legen, dass sie mir nicht so nahe kommen kann. Vllt. klappt's ja!
 
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