Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Partner lässt Chancen verstreichen

L

Lynettexoxo

Gast
Mein Mann arbeitet seit fünf Jahren im Familienbetrieb seines Vaters und er hatte mir mal gesagt, dass er den Laden irgendwann übernimmt. Seine Worte! Seine!

Allerdings hat er bisher nur ausführende Arbeiten übernommen, über die er sich teilweise regelmäßig beschwert. Administrative Tätigkeiten hat er nicht gemacht bisher. Er meinte, dass er das schon lernt, wenn er es dann braucht. Ich fand das von Anfang an fragwürdig und hatte ihn immer wieder ermutigt, sich mehr einzubringen. Hat er nicht gemacht.

Nun hat sich die Situation geändert. Sein Bruder hat dort nun auch angefangen zu arbeiten und sich direkt überall eingebracht. Er beteiligt sich an der Gestaltung des Unternehmens, bringt Ideen ein, lernt administratives und so weiter. Man kann ihm beim Wachsen zusehen. Während mein Mann nur passiv ist und darauf wartet, dass ihm was beigebracht wird. 🤦🏻‍♀️

Das ist so eine Chance. Es wäre so leicht für ihn, ein eigenes Unternehmen zu haben, es wird ihm regelrecht vor die Füße geworfen, aber er hat keine Lust sich zu bücken. Andere Leute würden sich die Finger danach lecken. Und eigentlich weiß er das auch selbst, er hat in seinem Leben schon genug schwere Arbeit gehabt, um das zu wissen!

Und das macht mir momentan Sorgen. Im Grunde lässt er sich das alles vor der Nase wegschnappen und verschiebt alles auf später. Ich bin so enttäuscht von ihm. Ich glaube, dass das so bleiben wird, wenn er sich nicht endlich behauptet. Familienbetriebe haben eine Eigendynamik, die man so leicht nicht mehr ändert. Wenn sein Bruder der alleinige Boss wird, dann wird das wahrscheinlich für immer so bleiben.

Er hat mir suggeriert, dass wir uns finanziell keine Sorgen machen müssen, aber das tue ich immer mehr. Wenn er das weiter so laufen lässt, dann wird er immer nur der kleine Angestellte sein, der die Drecksarbeit erledigt und dann können wir uns unser Leben lang nix leisten außer Urlaub auf Balkonien.

Ich bin wirklich keine geldgierige Person. Aber ich bin arm aufgewachsen und WILL kein Leben leben, in dem ich jeden Penny zwei Mal umdrehen muss. Ich weiß, was finanzielle Sorgen sind und ich will sowas nie wieder erleben. Es regt mich auf, dass er anscheinend zu faul ist, um sein Leben auf die Kette zu kriegen.

Ja, natürlich arbeite ich auch und trage meinen Teil bei. Aber wenn wir Kinder bekommen (das ist auch sein Wunsch!), dann wird das zwangsläufig Einbußen mit sich bringen, die er auffangen muss. Ich habe so Angst, dass das schief geht. Existenzsorgen haben meine Kindheit geprägt, ich kann und will das nie wieder erleben. Ich bin so schon sparsam, kaufe nur notwendiges, während er beim Einkaufen kein bisschen auf die Preise guckt...

Haltet ihr es für möglich, ihn dazu zu bringen, endlich den Hintern hochzukriegen? Oder kann ich das vergessen? Ich will nicht arm sein. Er muss das verstehen.
 

Anzeige(7)

Martin55841

Aktives Mitglied
Lass deinen Mann doch einfach sein wie er möchte.
Wenn du so klug und talentiert bist, dann sollte es doch ein Leichtes für dich sein einen gutbezahlten Job an Land zu ziehen. Man kann übrigens auch mit Kindern einen Berg Kohle machen, wenn man einfach nur kompetent genug ist. Das sollte ja für dich kein Problem sein. Wir leben in einer emanzipierten Welt, da darf die Frau gerne auch mal richtig viel Kohle ranschaffen.

Dein Mann ist nicht dafür da, dich glücklich zu machen. Und erst recht nicht aufgrund Geld. Er ist in erster Linie verantwortlich sich selbst glücklich zu machen und nicht, um den finanziellen Ansprüchen seiner Frau gerecht zu werden.
 

Insta

Aktives Mitglied
Wenn er den Laden nicht übernimmt, sondern der Bruder, bekommt Dein Mann doch seinen Anteil ausgezahlt wenn die Eltern fair sind. Ist das keine Chance?
 

bird on the wire

Aktives Mitglied
Wenn Du Deinen Mann liebst und gerne in Liebe mit ihm leben und eine Familie gründen möchtest, würde ich aufhören, ihn gegen seine Persönlichkeit verändern zu wollen. Du solltest ihn in nichts drängen, was ihm nicht entspricht. Offenbar ist er nicht der dynamischere und ehrgeizigere der beiden Brüder. Dann würde er auch kein besserer Unternehmer werden. So wie Du ihn beschreibst, ist Unternehmertum nun mal nichts für ihn.

Ein Unternehmen zu führen ist kein Garant für hohes Einkommen. Schon gar nicht für sicheres Einkommen. Nicht ohne Grund gehen viele Unternehmen pleite und der Unternehmer haftet mit seinem Vermögen. Wenn der Chef kein guter Unternehmer ist und ihm der Weitblick und die notwendige Dynamik und Durchsetzungskraft fehlt, dann gedeiht auch das Unternehmen nicht und wirft nicht mehr genug ab für ein ordentliches Einkommen.

Vielleicht ist es für Deinen Mann angenehmer und auch finanziell sicherer bei seinem Bruder oder sonstwo festangestellt zu sein. Vielleicht liegt ihm aber auch die Familienarbeit und Kinderbetreuung mehr und er kann den Part übernehmen, so daß er Dir den Rücken frei hält für Deine Karriere.

In Deiner Situation würde ich folgendermaßen vorgehen:

1. Die eigenen Ängste anschauen und aufzulösen versuchen. Den eigenen Schmerz der Armut in der Kindheit. Vielleicht gibt es noch anderes, was schmerzhaft war. Vielleicht Ausgegrenztsein oder das Gefühl weniger wert zu sein oder Ohnmacht- und Hilflosigkeitsgefühle.
Deine Ängste und Sorgen belasten Dich ja und engen Dich ein.
Vor allem auch im Hinblick auf Deinen Kinderwunsch wäre es gut, Dich mit diesen Ängsten auseinanderzusetzen, um sie nicht an Deine Kinder weiterzugeben und ihr Leben nicht von vornherein einzuschränken und zu belasten. Es ist fürchterlich, wenn die Kinder die Ängste der Mutter übernehmen.

2. Deinen Mann so wertschätzen wie er ist und ihn dabei unterstützen, eine Aufgabe zu finden, die seinem Naturell entspricht und ihn nicht in eine Rolle drängen, die ihn vielleicht überfordert und am Ende alle unglücklich macht.

3. Die eigenen Fähigkeiten gewinnbringend einsetzen, um selbst ein möglichst hohes Einkommen zu erzielen. Nicht geprägt von der Angst vor Armut, sondern von der Freude am Geld verdienen und Leistung zu erbringen. Du hast doch Ehrgeiz und Weitsicht. Laß Deinen Mann sein Ding machen und konzentrier Dich auf dein berufliches Fortkommen. Bring Dich in Deinem Job ein, bewirb Dich auf höherwertige Stellen, mache Weiterbildungen, Zusatzqualifikationen, übernimm Verantwortung. Schaff Du Dir eine gute Basis für ein finanziell unabhängiges angenehmes Leben.
 

HSV1887

Mitglied
Du möchtest nicht arm sein, und deshalb soll er die Firma übernehmen? Ganz schön egoistisch von dir! Wenn du nicht arm sein möchtest, dann sorge doch selber dafür das es nicht so kommt.

Ich würde niemals von meinem Mann verlangen irgendwas zu tun, wo er sich nicht wohlfühlt! Ihn drängen eine Firma zu übernehmen, würde ich schon 3 mal nicht!
 
V

von Bodenschatz

Gast
Hallo Lynette.

Ich drück es mal so aus: Man hat im Leben eine Leistungskurve.
Die körperlichen Bestleistungen kannst Du einfach am Alter von Sportlern abschätzen. Sind sie zu jung, so ist der Körper noch nicht vollständig aufgebaut, sind sie zu alt, so werden sie überholt.
Die geistigen Bestleistungen hängen eher von der Person ab. Wenn ein Gymnasiast ein Studium absolviert, promoviert und lehrt, so steigert er sich. Wenn dieselbe Person nach dem Studium in Büroroutine verfällt, verlernt sie das Lernen.

Leistungen, die man daher erbringt, solange dies mühelos möglich ist, kann man auf einem Konto für später verbuchen. Das Konto bleibt aber leer, wenn nichts eingezahlt wird. Da Leistung mit zunehmendem Alter anstrengender wird, werden die Beträge geringer. Es ist also illusorisch, zu den geringer werdenden Beträgen später die Versäumnisse der aktivsten Zeit ausserdem einzahlen zu wollen.

Bei Familienbetrieben ist der Chef der der Chef, weil er Chef sein will. Dieser Wille kann sich bei einem patriarchisch geführten Unternehmen bis ins hohe Alter fortsetzen. Alternativ lässt der Chef andere erst unter sich, dann neben sich aufwachsen und weicht kontinuierlich.
Dazu lehrt er erst das Handwerk, das man in 3 Jahren drauf haben sollte, und vergibt dann zunächst kleine Entscheidungen, die problemlos in den Sand gesetzt werden dürfen, da sie aufgefangen werden können. Die nötigen Reparaturen führen dann zu dem Wissen, wie man sich in welcher Situation helfen kann.

Neben der handwerklichen Seite spielt das sich-helfen-können gegenüber den Vertragspartnern eine entscheidende Rolle, da man Verhandlungsgeschick erlernen muss.
Eine Person, die nirgendwo auftaucht, verbleibt im Hintergrund und unsichtbar aber auch in der Hinsicht inkompetent.

Du- als Partnerin – hast Dir einen Mann „ausgesucht“, den Du liebst. Wofür Du ihn liebst, weiss man nicht. Mir ist aber klar, dass man Menschen nicht nur für ihr Aussehen lieben kann sondern auch für ihren Charakter, für Fleiß, für Durchhaltevermögen… so was.
Denn so bastelt man sich gedanklich eine Zukunft zurecht, in der sich das „ ich kann“ mit dem „Er kann“ addiert.
Wenn man später das „ich kann“ betrachtet und die Leistung des Gegenüber nicht wie erhofft eintritt, fühlt man sich ausgebremst, als zöge man eine Sack Kartoffeln hinter sich her.

Zusammen gefasst sehe ich eine Abwärts-Tendenz in jungen Jahren als Garantie dafür an, dass es nur noch weiter abwärts gehen kann. Den Umkehrschluss liefert der Bruder.

Ich rede nicht sofort von Trennung etc. Aber:
Auch Du hast nur ein begrenztes Budget der Leistungsfähigkeit.

Du solltest also dem Partner klar machen, wie Du Dir die Zukunft vorstellst und dass Du ab heute anfängst Gas zu geben.

Als Ziel definierst Du für Dich fiktive 50% Vermögen. Die anderen 50% liefert jemand anders, und mit dem gemeinsamen Grundstock wird die gemeinsame Idee realisiert.


Ohne Lieferung der anderen 50% wird man nicht Dein Partner und gibt es keine gemeinsame Idee.


Dein aktueller Partner kann sich also aussuchen, was er will.
Du aber auch.
 

Weltkind

Aktives Mitglied
Mein Mann arbeitet seit fünf Jahren im Familienbetrieb seines Vaters und er hatte mir mal gesagt, dass er den Laden irgendwann übernimmt. Seine Worte! Seine!
Vielleicht wuchs er mit dieser Erwartungshaltung an ihn heran und hatte das verinnerlicht, obwohl es ihm und seinen Wünschen gar nicht entsprach?

Vielleicht nahm er Deine Erwartungshaltung wahr und reagierte darauf?

Vielleicht dachte er anfangs das zu wollen, doch unbewusst weicht er dem aus, was ihm nicht liegt? Ist es ihm inzwischen bewusst? Kann er es sich eingestehen? Oder geht das nicht, weil er niemanden enttäuschen möchte und er glaubt ein Bild versuchen aufrecht erhalten zu müssen, das gar nicht ihn darstellt? Spielt Angst Dich zu verlieren eine Rolle?

Administrative Tätigkeiten hat er nicht gemacht bisher. Er meinte, dass er das schon lernt, wenn er es dann braucht. Ich fand das von Anfang an fragwürdig und hatte ihn immer wieder ermutigt, sich mehr einzubringen. Hat er nicht gemacht.
Na, da zeigt sich doch ganz klar, was ihm nicht liegt, wovon er überfordert wäre. Er will da eben nicht genauer hinsehen und vertagt das Problem. Manches erledigt sich so von selbst und das scheint gerade der Fall zu sein. Wenn der Bruder das übernimmt, der scheinvar Macherqualitäten hat, kann das für das Unternehmen nur gut sein.

Ein Weg wäre vielleicht, dass Dein Mann die Verantwortung für den praktischen Teil übernimmt, die Brüder Hand in Hand arbeiten. Wenn Dein Mann diese Verantwortung überhaupt übernehmen will und kann.

Ebensogut kann er der Angestellte seines Bruders werden, wenn ihm das mehr liegt.

Nun hat sich die Situation geändert. Sein Bruder hat dort nun auch angefangen zu arbeiten und sich direkt überall eingebracht. Er beteiligt sich an der Gestaltung des Unternehmens, bringt Ideen ein, lernt administratives und so weiter. Man kann ihm beim Wachsen zusehen. Während mein Mann nur passiv ist und darauf wartet, dass ihm was beigebracht wird. 🤦🏻‍♀️
Zwei verschiedene Menschen mit ganz unterschiedlichen Charakteren.
Was liebst Du an Deinem Mann?

Es wäre so leicht für ihn, ein eigenes Unternehmen zu haben, es wird ihm regelrecht vor die Füße geworfen, aber er hat keine Lust sich zu bücken. Andere Leute würden sich die Finger danach lecken.
Es wäre scheinbar nicht leicht für Deinen Mann, Unternehmer zu sein, Verantwortung diesen Ausmaßes zu übernehmen, Planung und Organisation zu übernehmen. Deshalb weicht er dem aus.
Er ist er, nicht andere Leute.
und er muss nicht Deiner Erwartungshaltung entsprechen, die mit ihm, seiner Person, wenig zu tun hat.

Im Grunde lässt er sich das alles vor der Nase wegschnappen und verschiebt alles auf später.
Du willst etwas, was er nicht will, er nicht leisten kann. Siehst Du IHN überhauot oder nur das Unternehmen und das scheinbar damit verbundene Geld?
Welches auch nur bei guter Leitung fließen kann...und was dazu gehört, muss einem liegen.

Ich bin so enttäuscht von ihm.
Du bist enttäuscht davon, dass er Deine Erwartungen nicht erfüllt, nicht das Bild ausfüllt, dass Du gerne von ihm zeichnen möchtest.
Weißt Du überhaupt, wer er ist, wovon er träumt, was ihm Zufriedenheit schenkt, welche Momente er als Glück empfindet, was ihn belastet, worüber er sicv Sorgen macht was er üver die Entwicklung mit seinem Bruder denkt, wie ER sich seine Zukunft und die Zukunft des Unternehmens wünscht?

Wenn sein Bruder der alleinige Boss wird, dann wird das wahrscheinlich für immer so bleiben.
Ja. Das muss kein schlechter Weg sein, kommt darauf an, was die Brüder daraus machen, wie sie es empfinden und zusammenarbeiten und nicht zuletzt auf die Stimmen aus dem Hintergrund...

Wenn er das weiter so laufen lässt, dann wird er immer nur der kleine Angestellte sein, der die Drecksarbeit erledigt
Und der "kleine Angestellte" genügt Dir nicht.
Liebst Du diesen Mann wirklich oder liebtest Du Deine Vorstellung von ihm, wie, vielmehr was er eines Tages sein könnte?

Du scheinst relativ konkrete Vorstellungen Deines Lebens zu haben. Vielleicht brauchst Du dafür einen anderen Mann?

Ich bin wirklich keine geldgierige Person. Aber ich bin arm aufgewachsen und WILL kein Leben leben, in dem ich jeden Penny zwei Mal umdrehen muss. Ich weiß, was finanzielle Sorgen sind und ich will sowas nie wieder erleben.
Tja. Dann solltest Du auf Nummer Sicher gehen, die Ärmel hochkrempeln und das selbst in die Hand nehmen. Eigenverantwortlich.

Es regt mich auf, dass er anscheinend zu faul ist, um sein Leben auf die Kette zu kriegen.
Das ist Deine Interpretation. Und keine sehr freundliche, liebevolle Sicht auf Deinen Mann.
Es klingt nicht danach, als hättest Du Lust seine Sicht kennenzulernen, interessiert zuzuhören, was in ihm vorgeht.

Aber wenn wir Kinder bekommen (das ist auch sein Wunsch!), dann wird das zwangsläufig Einbußen mit sich bringen, die er auffangen muss.
Warum?
Vielleicht würde er gerne die Kinderbetreuung übernehmen und Du könntest einem einträglichen Beruf nachgehen?
Oder ihr teilt Euch beides in Teilzeit?
Haushaltshilfe, Kinderbetreuung, kann genutzt werden, damit beide mehr arbeiten können.
Sprecht Ihr darüber nicht, wie Ihr das lösen wollt?

Existenzsorgen haben meine Kindheit geprägt, ich kann und will das nie wieder erleben.
Dann sorge dafür, dass es nicht so kommt. Das liegt doch nicht in seiner Verantwortung, Eure Finanzen sind Euer beider Verantwortung.

Haltet ihr es für möglich, ihn dazu zu bringen, endlich den Hintern hochzukriegen?
Du willst also nicht den Mann, den Du hast, sondern Du möchtest ihn so biegen, wie es zu Deinen Erwartungen passt.
Das kann nicht funktionieren.

Ich will nicht arm sein. Er muss das verstehen.
Muss er das? Warum?
Versuchst Du ihn zu kennen und zu verstehen?
 
N

Nachteulchen

Gast
Ich verstehe dich, liebe TE.

Die schlechte Nachricht für dich ist, dass er sich nicht ändern und plötzlich ambitioniert sein wird.
Die gute Nachricht ist, dass du das aber kannst. Und wenn ihr Kinder habt, kann er die Kids ebensogut betreuen während du wieder arbeiten gehst.
Wenn dir materieller Reichtum so wichtig ist (und das ist er sehr vielen, auch wenn man das hier gerade nicht merkt), dann darfst du ihn dir als Ziel setzen und dich dafür einsetzen.
Versuche nicht, dieses Ziel über deinen Mann zu erreichen, sondern tue es selber. Denn wenn es irgendwann zur Trennung kommt, stehst du sonst erst recht arm da.

Alles Gute
 
G

Gelöscht 86791

Gast
Ich arbeite selbst im Familienbetrieb und mein älterer Bruder ist auch mein Chef. Ich weiß mit Sicherheit, dass ich niemals so ein erfolgreicher Unternehmer sein werde wie er, da mir allen voran einfach der Ehrgeiz für solche Ziele und Aufgaben fehlt. Die Firma ist sein "Baby" und er geht voll in seiner Arbeit auf, ich versuche ihn dabei zu unterstützen bzw. ihm Arbeit abzunehmen.
Für mehr habe ich aber keine Motivation, nicht zuletzt weil mir die Arbeit auch keinen Spaß macht.

Vielleicht tickt Dein Mann ja genau so und er lässt seinen Bruder machen, weil er weiß, dass er der bessere für die Zukunft der Firma ist. Außerdem verstehe ich nicht ganz, warum euch die Armut drohen sollte, nur weil Dein Mann keine Firma leitet.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 169) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Gastraum
Regeln Hilfe Benutzer
  • Im Moment ist niemand im Chat.
  • Chat Bot:
    Raumnachrichten wurden entfernt!

    Anzeige (2)

    Oben