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Paranoide Persönlichkeitsstörung

Wenn ich das alles so lese...ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen was ihr euch alles habt gefallen lassen...ich würde mich in Grund und Boden schämen bzw. gar nicht erst ansatzweise auf die Idee kommen, so mit meiner Frau umzugehen...unfassbar...

Mir beim Geburtstag meiner Frau den Wanst auf ihre Kosten vollschlagen und mich dann absetzen...kränker geht´s doch nun wirklich nicht mehr.
 
@all (War Mal erst als "Gast" da.

Das beste ist, dass das, was da passiert ist, als übelste Erfahrung zu verarbeiten und zu vergessen!!!

Tut höllisch weh... Aber, es passiert einem nie mehr. Ich wusste nicht, dass es da draussen so viele üble, gleich gestrickte Zeitgenossen gibt!

Leide noch still, aber ich weiss, es war lediglich eine "Ent-Täuschung"... und das sollte doch eigentlich eine positive Auswirkug sein... Nie wieder! Leben ist Erfahrung!

@ilkacorinna

Danke! Er muss ja seine PS (narzistische Borderline-Störung) rechtfertigen, damit er seine Rente bekommt. Was alle weiblichen Anderen zukünftig ab bekommen ist der Therapeutin egal. So viel zu seiner Therapie! (Therapeutin ist ja mittlerweile ""wie eine Kollegin"m, na bravo...)

Streit und Provokation pur, das kam immer dann, wenn er irgend eine Zeit für sich haben wollte... Ich stand dann da nach dem Motto: Mea culpa...
So suchte er sich wohl schon die "Nächste".
Weihnachten und Ostern... die grässliche Zeit für Singles... da war er brav, da einsam! Ich habe eingekauft und gekocht, er, seinen Anteil bezahlt!

Mir geht es von 0 -100 %. Heulen und Vergessen... ein Prozess halt... und das dauert!!! Keine Ahnung wo er ist und was er macht, meide Alles, was mir weh tun könnte!!!

Liebe Grüsse

Soulsister
 
Das allerschlimmste ist, daß Du Dein Vertrauen verlierst, zu mißtrauisch wirst und am Ende einsam bleibst...ich glaube, die Gefahr ist schon ziemlich gross bei mir.
Momentan bin ich erstmal froh, Ruhe zu haben, daß nicht JEDER Kontakt im Streit endet oder mit einem bitteren Beigeschmack - aber die Zeit läuft...es wird immer komplizierter einen Partner zu finden als Frau in diesem Alter...zumindest wenn sie nicht fest im Sattel sitzt...

Der Witz ist, ich wollte immer einen liebenden Mann und eine Familie mit vielen Kindern...jetzt sitze ich hier so ziemlich allein mit meiner Tochter...wahrscheinlich habe ich deshalb so verbissen an der Beziehung festgehalten - ich wollte endlich eine Familie...
Ich wüsste wirklich nicht, ob ich mich nochmal auf jemanden einlassen könnte um eine Beziehung aufzubauen...ich glaube, ich wäre viel zu übervorsichtig, verschlossen, würde Gespenster sehen oder aber es würde ins Gegenteil umschlagen - so wie bei K., der mir ständig suggerierte, ich bin das Problem und darum funktioniert es mit uns nicht und dann macht was er will...und ich sitze da und kämpfe verbissen gegen Windmühlen...

Na ja, ich wünsche Euch allen einen schönen Tag, laßt Euch nicht unterkriegen
 
Für die Herren der Schöpfung ist es auch nicht einfacher...das möchte ich mal nebenbei erwähnen...😉...und es ist doch nur allzu menschlich, seine miesen Erfahrungen zu verallgemeinern und mißtrauisch zu werden. Sei es, man hat einschlägige Erfahrungen in Beziehung oder bereits beim Kennenlernen einer Person bzw. evtl. "Anbahnen" einer Beziehung. Ich bin inzwischen sehr gerne alleine und weiß, was ich an meiner Ruhe habe.

Aber vielleicht liegt auch darin der Reiz, sich trotz seiner Erfahrungen nicht unterkriegen zu lassen und möglichst unvoreingenommen durch´s Leben zu gehen.

Ist die eigene Weltanschauung bzw. Erwartungshaltung zu negativ getrübt, bleibt man erst recht alleine, denn so entwickelt sich ohnehin nichts, weil man sich selbst manipuliert um sich zu beweisen, dass "sowieso alle gleich sind" oder das eigene Mißtrauen andere abschreckt.
 
Streit und Provokation pur, das kam immer dann, wenn er irgend eine Zeit für sich haben wollte... Ich stand dann da nach dem Motto: Mea culpa...
Vielleicht ist das schlichtweg der Grund, solche Streits anzufangen....bei meinem Ex würds passen, denn er bekam seine Ausbrüche oft auf Reisen, wenn wir situationsabhängig viel Zeit miteinander und auch anderen verbrachten. Er kann nicht wahrnehmen, dass er Zeit allein braucht und das sagen, sondern stiftet einen Streit an, weswegen er dann Stunden beleidigt vorm PC sitzen kann oder in der Gegend rumfahren, ohne dass man weiß, wo er ist. Das wäre ein sehr trivialer Grund, aber ich finde ihn schlüssig.


@all

Mir geht es so, dass ich dadurch gelernt habe, mir von anderen nicht mehr sagen zu lassen, wie ich bin. Denn bei ihm war seine Einschätzung falsch, das habe ich irgendwann, nach viel Zweifeln an mir begriffen...also ich habe vorher zu sehr darauf gehört, was andere sagen...nun bin ich irgendwie mehr 'geschlossen' in mir.


noch zu dem 'sich so lange gefallen lassen': ich denke der Trick dieser Übeltäter ist, sich als Opfer hinzustellen. Mein Ex war oft so tief verletzt und er tat mir leid. Ich überlegte, was ich falsch gemacht hatte, aber auch sonst, wie ich ihm helfen kann. Ich habe mich wahrscheinlich zu sehr zurück gestellt, und ihm zu viel verziehen..wegen seiner 'puppy eyes'...er ist so traurig und verletzt und einsam...ooooooooh
 
War es bei euch auch so, dass nach einem Streit immer ihr es wart, die wieder "angekrochen" kamt? Ich kann mich an kein einziges Mal erinnern, dass das Friedensangebot mal von ihm kam. Hätte ich mich einfach auch nicht wieder gerührt, wäre unsere Beziehung schon viel eher zu Ende gewesen. Aber ich habe ihn wirklich über alles geliebt und konnte es lange Zeit nicht. Er aber sagte dann immer: "du kannst mich doch gar nicht lieben, sonst würdest du mich nicht so behandeln". Und so wusste ich dann eines Tages nach langem Ertragen, Bemühungen meinerseits sowie Anschuldigungen und Bösartigkeiten seinerseits auch nicht mehr weiter und habe mich einfach nicht mehr gemeldet, so wie er.
 
ja ich denke, es ging auch immer von mir aus.

ja das ist es wohl...sie können nicht glauben, geliebt zu werden.


das lied erinnerte mich sehr an ihn, als ich es hörte:


Enough to hold you to the brightest of lights,
to place you dangerously close to that sun,
enough to acknowledge the flaws you can't ignore
and recognize the cause of what's done is done,
more than enough to put my name behind my ideals,
and neglect my logic twice daily.
enough to keep me looking for my lucy in the sky with gems,
when I remember how you used to call me baby,
enough to look in my mirror with detest for every tear you shed regardless of
why you wept,
enough to curse any man who can't appreciate the depth of the ocean i swam
till i ran out of breath.

I love you, don't ever fucking question that,
that's why we'll probably never get along.
if I was better at finding the right words to say, I wouldn't need to write
these mother fucking songs.
(...)
http://www.azlyrics.com/lyrics/atmosphere/donteverfuckingquestionthat.html
 
Zuletzt bearbeitet:
...zu dem sich zu dem 'sich so lange gefallen lassen': ich denke der Trick dieser Übeltäter ist, sich als Opfer hinzustellen. Mein Ex war oft so tief verletzt und er tat mir leid. Ich überlegte, was ich falsch gemacht hatte, aber auch sonst, wie ich ihm helfen kann. Ich habe mich wahrscheinlich zu sehr zurück gestellt, und ihm zu viel verziehen..wegen seiner 'puppy eyes'...er ist so traurig und verletzt und einsam...ooooooooh

Das verursacht Schuldgefühle, stimmts? Man sucht die Schuld immer bei sich selbst.

Ist etwas OT, aber ich hatte mal eine etwas längere "Beziehung", wenn man das so nennen kann. Darin verdiente ich alleine das Geld, machte überwiegend alleine den Haushalt, ging meistens alleine Einkaufen, etc.

Und "Sie", oder besser gesagt, "Es", lag teilweise noch Abends um 7 wenn ich nach Hause kam, Im Bett oder auf der Couch und stopfte sich mit Süßkram voll, bekam NIX auf die Reihe, wurde immer fauler und träger...es entwickelten sich dann Streits und es krachte oft...irgendwann nach der Trennung hab ich mich dann selbst zwischendurch gefragt, war ICH zu streng oder war SIE zu faul? Wer hat Schuld? Bin ICH es?

Im Nachhinein weiß ich, daß ich es definitiv nicht war, zu diesem Entschluß kommt man, wenn man sich die ganze Geschichte rücklickend mal sachlich vor Augen hält.

Ich hoffe ihr könnt dies auch...redet euch keine Schuld ein! 😉
 
also das mit den schuldgefühlen ist ein wichtiger punkt denke ich. vielleicht hatte ich eine neigung dazu auch schon vorher. ja eigentlich war ich ziemlich sicher schon vorher oft mit mir im zweifel, ob ich alles richtig mache..etc. und war immer sehr selbstkritisch...dazu war er wohl als professioneller vorwürfemacher das passende gegenstück.

ich denke, dass es auch wichtig ist für das seelengleichgewicht von paranoid persönlichkeitsgestörten, dass sie erstmal das vertrauen von dem anderen bekommen, dass sie ihnen nah kommen und sie sie aus dieser nähe wegstoßen können - denn nur so findet sich ja eine vergleichbare situation zur elternbeziehung...als kind abhängig, blind vertrauend und keinen anderen bezugspunkt haben, ist es besonders schlimm, von den eigenen eltern verraten zu werden.. und wenn es so ist, dass die PPS dadurch ausgelöst wird - was ich so sehe, zumindest bei meinem ex, also als EIN wichtiger faktor-, dann will das unterbewusstsein diese traumatische erfahrung immer wieder durchspielen...und als teil des setting, um die inszenierung dieses inneren konflikts, die schmerzhafte erfahrung möglichst realistisch zu wiederholen, spielt die zuneigung und offenheit des anderen eine rolle. denn in so einer verletzlichen lage kann man jemand besonders gut treffen.

es ist mehr als mies, dass das was ich für wahre, tiefe liebe hielt nur teil eines schurkenstücks war - aber ich denke, so ist es leider.


edit: sie sind sozuagen in einer schleife gefangen, immer wieder die beziehung mit den eltern durchzuspielen und weil das wohl so dramatisch war- sind sie nicht fähig, sich für eine neue beziehung außerhalb des elternhauses zu öffnen. mein ex hat zwar freundschaften, aber in denen redet er nie über seine gefühle, er ist eher zuhörer ihrer probleme oder hilft bei computerschwierigkeiten, aber sehr distanziert alles. ich meine, ich denke schon, dass er was für mich empfunden hat..aber ich denke, für ihn war die enttäuschung unabwendbar, so einprogrammiert in sein beziehungsschema...das ist so mächtig, dass die realität und mein handeln einfach apprallt.

also wie, als sei das drehbuch unserer beziehung schon geschrieben, bevor sie begann. da gab es keine freie gestaltung, zufälle und passieren lassen - alles musste nach vorgabe laufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für deinen letzten Beitrag, Elisa - damit hast du mir (übertragen in (m)eine etwas anders geartete Problematik) meine Augen ein wenig weiter geöffnet. Wieder was über sich selbst dazugelernt.

Danke...:blume:

Vielleicht kannst aber auch Du, rückblickend auf deine Worte, jetzt deinen EX in einem etwas anderen Licht sehen...denn irgendwie war/ist er ja ein armes Schwein, wie du geschrieben hast, hängengeblieben in seinem Automatismus, den er selbst nicht zu erkennen in der Lage ist und sich vielleicht auch nie befreien können wird...sei froh, dass du es erkannt hast und jetzt frei bist.

Wie schön und wertvoll doch dieses Forum ist...🙂
 

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