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Papa sein !?

G

Gast

Gast
Hallo

Ich könnte mal einen guten Rat gebrauchen !
Es geht darum , dass meine Freundin ein Kind hat ,wir wohnen zusammen und Ich bin für die Kleine auch der Papa geworden !
Die kleine ist jetzt 3 und meine Freundin und Ich sind jetzt ca 2 Jahre zusammen.
Die Kleine nennt mich Papa und wir nennen mich auch so .
Was alles sehr schön klingt , Ich gebe wirklich mein bestes für die beiden , weil meine Freundin auch nicht viel Geld hat und Ich auch nicht unbedingt schlecht verdiene!
Ich kaufe und bezahle sehr viel , was als "Familienvater auch selbstverständlich sein sollte !

Die kleine geht auch alle 2 Wochen zum leiblichen Vater , womit Ich auch kein Problem habe, aber ...
Der Leibliche Vater bezahlt kein Unterhalt , hat meiner Freundin nicht nur 1x verdammt viel ärger bereitet...
Hat Sich einfach mal ein Paar Monate nicht gemeldet , ist dann zum Anwalt gefahren und hat Ihr vorgeworfen , Er dürfte Sein Kind nicht sehen !

Ich weiß ,Ich bin nicht der leibliche Vater und das ist ja auch nicht schlimm ,Ich liebe Sie trotzdem über alles ...
Womit Ich aber ein Problem habe ist , dass sobald sich der Leibliche Vater meldet ,zb Er sein Kind morgen gerne abholen möchte , dass ohne mich zu fragen da eingewilligt wird ...
Es ist schon des Öfteren vorgekommen , dass Ich mit der kleinen Sachen geplant hatte ( mir auch schon Urlaub genommen habe) mir dann kurz vorher aber gesagt wurde , es geht nicht, der "Vater" kommt morgen und holt Sie ab !
Sie möchte immer , dass Ich den großen Familienvater spiele aber mir kommt es so vor , dass Ich das nur bin , bis der leibliche Vater sich meldet und Ich dann völlig übergangen werde .
Das Thema anzusprechen endet dann meistens in einem großen Streit , Ich bin jetzt schon fast soweit , dass Ich das (Papa sein) komplett sein lasse und einfach mal wieder mein Ding mache ... meinen Hobbys mehr nachgehen und wieder mehr mit Freunden mache.
Was aber wiederum sehr unfair der kleinen gegenüber wäre , denn Sie kann da am wenigsten für !
 

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Kylar

Sehr aktives Mitglied
Der Vater des Kindes scheint Interesse an seinem Kind zu haben und daran interessiert Zeit mit seinem Kind zu verbringen. Er wird es als Vater schon schwer genug haben, dass er das Kind nur alle zwei Wochen sehen kann.
Du solltest dich in diese Familie nicht so reindrängeln (wobei das denke ich zu spät kommt, der Kleinen wurde ja scheinbar schon klar gemacht, dass du der Papa bist, was man ihm nun natürlch nicht wieder ausreden sollte)und nicht den Vater des Kindes spielen, denn das bist du nicht. Wenn der Vater mit seinem Kind was unternehmen will, hat er das mit der Mutter abzuklären. Du hast da nichts zu sagen. Ich finde es ein bisschen dreist von dir , von dem Vater zu verlangen, erst mal einen ihm fremden Mann um Erlaubnis zu fragen, bevor er SEIN Kind sehen darf.

Wenn der Vater tot ist oder über alle Berge und nichts vom Kind wissen will, würde ich es löblich finden, wenn du diese Rolle einnimmst. Aber der Vater ist da und will zumindest zeitlich für sein Kind da sein. Warum er keinen Unterhalt zahlt, weiß ich nicht, vielleicht als Protest, weil er sein Kind gerne noch öfters sehen würde als nur alle zwei Wochen. Verständlich, aber sicher die falsche Taktik. Wie auch immer, auch dass sollte er alleine mit der Kindsmutter klären.

Ich finde es immer schade, wenn nach einer Trennung der Vater einfach so ersetzt wird, wenn die Frau einen anderen Partner hat. Wenn der Vater eine neue Freundin hat, wird dem Kind ja auch nicht erzählt: So das ist jetzt deine neue Mami, obwohl die richtige Mami noch quicklebendig ist und ihr Kind auch gerne sehen möchte.
Sehe dich einfach als neuer Freund und Unterstützer der Mutter und guter Freund und Förderer des Kindes, aber dränge dich nicht vor den leiblichen Vater und versuch ihn nicht aus dieser Familie, die auch immer noch seine ist ,zumindest seine Tochter, auszuschließen.
Stell dir einfach mal vor du hast eine leibliche Tochter , trennst dich von der Mutter, kannst dein Tochter so schon nur noch alle 2 Wochen sehen, und dann kommt der neue Partner deiner Ex und sagt: so , jetzt bin ich der Papa von deiner Tochter und wenn du die Kleine sehen willst, frag erst mal schön bei mir nach.
Es ist schon schade, dass der Vater nur so selten für seine Tochter da sein kann, nimm ihn das nicht auch noch. Es ist für ihn sicher schon schwer genug, dass da jetzt ein anderer Mann da ist, den seine Tochter mit Papa anspricht (wie nennt sie eigentlich ihren richtigen Vater? Wie sprach deine Freundin nach der Trennung von ihm und dir vor dem Kind? Hat sie da dich oder den Vater als Papa bezeichnet?). Du hast schon einen Vorsprung, weil du das Privileg hast , jeden Tag zeit mit dem Kid verbringen zu können und eventuell auch dem Kind als "Papa" vorgestellt wurdest. Grätsche nicht auch noch dazwischen, wenn der Vater seine wenige Zeit die er mit dem Kind hat nutzen will. Sei so fair, und gib ihm die Chance , dass er der Vater für sein Kind sein kann.
Vielleicht könnte man sich um einen freundschaftlichen Kontakt zu dem Vater bemühen und eventuell sogar mal was zu viert machen.
 

Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Hallo, Gast,

wie ernst Du Deine Rolle als "Vater" nimmst finde ich grandios. Da Dir aber das volle Vaterrecht nicht zusteht, bist Du eben Vater "nach Wohlwollen" der Mutter. Ich denke, hier liegt das Problem. Es ist ein Abstimmungsproblem... eine Frage der rechtzeitigen Kommunikation.

Wenn Du Dir frei nimmst um mit dem Kind etwas zu unternehmen, nichts ahnend, dass der Termin für das Kind von der Mutter an den Vater vergeben wurde, würde ich mich auch ärgern.

Für mich stellen sich die folgenden Fragen:
1) Warum stimmt sich deine Partnerin nicht mit Dir ab?
Könnte es daran liegen, dass Du ihr hinsichtlich des Kindes weniger wichtig bist, als Du glaubst?
oder
2) hat sie Probleme, rechtzeitig mit Dir zu sprechen?
Könnte das daran liegen, dass Du ihr zu oft negativ über den leiblichen Vater sprichst, als ihr lieb ist?

Ich denke, wenn ihr das Kommunikationsproblem löst, lösen sich auch andere Probleme.

LG; Nordrheiner
 
G

Gast

Gast
Vielen Dank für die tollen antworten :)

Kurz vor weg , Ich will Ihm bestimmt nicht sein Kind wegnehmen , Ich finde nur , wenn man die rechte als Vater will sollte man ach dessen Pflichten nach kommen ( Unterhalt ) z.b!
Sie geht alle 2 Wochen zu Ihm , was Ich auch überhaupt nicht schlimm finde, denn so haben Wir auch mal ein wenig Zeit für uns !
Und Ich möchte auch nur deshalb vorher gefragt werde,nicht um sofort "nein" sagen zu können , sondern wie Ich finde,dass Ich auch ein Teil dieser Familie bin und Ich mich einfach gerne drauf einstellen möchte und wenn Ich schon was geplant habe , vielleicht einen anderen Termin für ihn bzw für mich zu finden!

Die Kleine nennt den Leiblichen Vater, zumindest bei uns "immer" aber auch bei Ihm wohl größten teils beim Vornamen !
Meine Freundin nennt Mich auch Papa, dass haben wir der kleinen aber nicht mit Absicht beigebracht , mein richtiger Name hat 3 Silben und als Sie sprechen lernte, war Ihr das wohl etwas zu schwer ,so war mein Name also ziemlich schnell Papa !

Ich denke auch ,der Leibliche Vater weiß das ich Ich viel mehr Papa für die kleine bin als er es ist, bzw es sein kann !
Und das Ich ein bisschen eifersüchtig bin gebe Ich auch gerne zu, man fühlt sich aber einfach übergangen und das von der eigenen Familie !
Ich werde in Zukunft versuchen, da etwas offener zu werden und noch mal ein vernünftiges Gespräch mit meiner Freundin suchen.

Ich danke euch vielmals :)
 

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