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Pädophilie und soziale Berufe

Status
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Du hast behauptet, dass das ein Fakt ist, dass die Mehrheit der Kinderschänder in sozialen Berufen arbeitet.

Was ist nun, ist das nun ein Fakt, kannst du eine Quelle für diese Behauptung bringen, oder weiß man nix und du hast nur Dinge behauptet, die nicht stimmen?

EDIT: Wie nennst du Menschen, die Dinge behaupten die sie nicht belegen können? Und die bei Nachfrage sogar als unbelegbar zugegeben werden.
 
Hallo Sole,

was du hier zitierst, sagt aber lediglich aus, dass die Täter häufiger in Berufen zu finden sind, die mit Kindern arbeiten, als in Berufen, die keinen Kontakt zu Kindern haben.

In dem Bericht steht aber nichts davon, dass Täter 10 mal häufiger aus dieser Berufsschicht kommen, als aus der Familie.
Es wird in dem Bericht auch auf das Thema eingegangen, wie ein Täter sich innerhalb der Familie verhält.

Aber eigentlich sollte man diskutieren, was man tun kann, um Kinder zu schützen.

Ich fand den Absatz „Strategien der Täter“ aufschlussreich. Man muss einfach genauer hinsehen. Fällt einem innerhalb der Familie etwas auf, muss man es ansprechen.

Hier noch ein Link für Interessierte. Kinder schützen kann man eigentlich nur durch Aufklärung und genau hinsehen. Auf Kleinigkeiten achten, ohne überzureagieren.
Aber 100 % schützen, wie soll das gehen? Ich frage mich auch, ob die u.g. Handlungsansätze wirklich überall umgesetzt werden und wie man das, z.B. als Eltern, kontrollieren kann.

http://www.anita-heiliger.de/htm/Art.%20Deutsche%20Jugend%20-P%E4dophilie.pdf


Zitat Seite 3:
Die Zahl pädosexueller Täter insgesamt ist bekanntlich ebenso schwer einzuschätzen. Hierzu
gehört ja vor allem der innerfamiliale sexuelle Missbrauch, der – wie vermutet wird – den
größten Teil der Taten ausmacht.

(das musste jetzt doch noch sein 😀)
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Zitat Seite 8:
Handlungsansätze
Es ist nicht leicht für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe,
Kinder vor dem Zugriff durch sexuelle Missbraucher, speziell den sogenannten
„Pädophilen“ zu schützen. Die Aufklärung der Kinder über solche Männer und ihre Strategien
ist ein Muss. Die Schaffung einer Atmosphäre des Vertrauens zu den Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern, ihnen alles mitteilen zu können, ist allgemeine Regel, doch wie gezeigt wird ein
vernachlässigtes, traumatisiertes Kind die Zuwendung des Täters genießen und ihn selbst
vor der Entdeckung schützen, eventuell wird es ihn selbst sogar zu sexuellen Handlungen
auffordern, wenn es gelernt hat, nur auf diese Weise Zuwendung zu erhalten. Besondere
Aufmerksamkeit und Wissen über das Thema sind unerlässlich.
Doch wenn der Täter nicht außerhalb der Einrichtungen agiert – der „Fremdtäter“ ist doch
das allgemeine Bild eines Täters –, sondern ein Mitarbeiter in den Einrichtungen der Kinderund
Jugendhilfe ist? Der Täter wird hier die passenden Strategien anwenden, um die Kolleginnen
und Kollegen zu täuschen, die eigenen sexuellen Absichten zu kaschieren, Unsicherheiten
und Schwächen bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auszunutzen und Teams zu
spalten.
Mehrere aktuelle Projekte setzen sich damit auseinander, wie „sichere Orte für Kinder“ (vgl.
Kroll u.a.2003) geschaffen werden können. Es werden Handlungsanleitungen (Lj Brandenburg,
vgl. Stöhr 2004) und Verfahrensrichtlinien (JAW Berlin, vgl. Kabitz 2004) entwickelt.
Einrichtungen werden beraten bei der Reflexion ihrer Strukturen in Bezug auf Mängel, die
Täter für sich nutzen können, und bei Neustrukturierung ihrer Organisation zur Herstellung
von größerer Sicherheit für Kinder und Jugendliche. Die Gefahr durch „Pädophile“ anzusprechen
und klare Signale zu geben, dass keine Duldung entsprechender Verhaltensweisen von
Seiten der MitarbeiterInnen erfolgt, gilt als wichtiges Element. Vor allem auf frühe Verhaltensweisen
der Täter ist zu achten, mit denen er erst einmal testet, was in der Einrichtung
möglich ist, wie die Kinder einerseits, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter andererseits reagieren,
um dann ihre weiteren Strategien darauf abzustellen:
werden wir gar nicht erst wahrnehmen können, was Täterinnen und Täter im Vorfeld tun,
um zu testen, wie weit sie gehen können. Jeder Täter und jede Täterin will die sexuellen
Übergriffe in der Sicherheit begehen, nicht entdeckt zu werden [...] Auch die schwerste Sexualstraftat
innerhalb einer Einrichtung beginnt in der Regel mit leichtem Fehlverhalten“ (Fastie
2004, S. 22/25).

Gemini

P.S. Falls man nicht so viel zitieren darf, bitte löschen oder sagt es mir.
 
gerade habe ich gesehen, daß Sori bereits eine Quelle in ihren Beitrag eingefügt hat, bin aber bei Wikipedia unter "Pädophile" auch auf folgenden Absatz gestoßen:

Dort heißt es:


Überproportional viele Pädophile arbeiten in entsprechenden Berufen, z. B. als Erzieher oder in der Jugendbetreuung, um Umgang mit Kindern zu haben[22]. Es wird ferner vermutet, dass manche der primär pädophil orientierten Männer alleinstehende Frauen mit vorpubertären Kindern heiraten, um ihr Bedürfnis nach Nähe zu befriedigen.
Erwin Heaberle dtv-Atlas Sexualität, München 2005, ISBN 3-423-03235-9

Ich persönlich halte diese Aussage für ziemlich gewagt!
Beruht auf Vermutungen und ist nicht erwiesen!!!
 
Hallo,

erstaunt stellt man fest, dass die letzten drei Beiträge sachlich waren und produktiv, was das Thema anbelangt.🙂

Es gibt die Quellen, die besagen, dass Pädophile überproportional oft in soziale Berufe drängen, ich hab' welche gebracht, u. a. eine, die vom LKA stammt, die einfach ignoriert werden. Es ist also immer noch unbestritten, weil wissenschaftlich erwiesen. Einem anfangs anzuhängen, dass es ja nix Neues ist, um anschließend zu behaupten, es stimmt ja gar nicht, dass Pädophile in derartige Berufsgruppen drängen, ist niveaulos und zeigt, dass es lediglich darum geht, jemanden lächerlich zu machen.
Genaue Zahlen über Missbräuche generell bei 90 % Prozent Dunkelziffer gibt es nicht, so was zu verlangen ist hirnverbrannt.

Gemini hats gesagt: eigentlich sollte es darum gehen, wie man die Kinder davor schützen kann - vor dem Missbrauch in jeglichen familiären und sozialen Bereichen und sich nicht einseitig auf das familiäre Umfeld versteifen, das sowieso schon einer staatlichen Totalüberwachung unterzogen ist.
Aber scheinbar sind nur die Allerwenigsten dazu bereit - lieber wird provoziert und beleidigt, aber das ist man hier ja gewohnt. Das ist schade und User eines Hilferufforums unwürdig, musste auch mal sein.😀

Von mir aus ist die Diskussion damit beendet, war mein letzter Beitrag in diesem Forum😉.

Mach mich davon, wie einer gefordert hat, allerdings im Bewusstsein, ganz klar im Recht zu sein, indem ich angesprochen habe, was allzu gerne untern Teppich gekehrt wird.
Freut mich, dass am Ende doch noch der eine oder andere darüber geredet hat, worum es eigentlich geht.
 
Es gibt die Quellen, die besagen, dass Pädophile überproportional oft in soziale Berufe drängen, ich hab' welche gebracht, u. a. eine, die vom LKA stammt, die einfach ignoriert werden.
Du hast aber nicht nur behauptet dass sie häufiger nen sozialen Beruf wählen, sondern du hast behauptet, dass die Mehrheit der Kinderschänder aus sozialen Berufen kommen.

Bringst du mir für diese Behauptung jetzt endlich mal ne Quelle?
Ich ignoriere deine Quellen nicht, bloß belegen sie deine Behauptung ja nicht.

Offenkundig kannst du deine Behauptung nicht belegen, ich hab ja jetzt gut nen halbes dutzend mal in extrem sachlichem Ton nachgefragt. Du kannst keine Quelle bringen, behauptest also Sachen die du nicht belegen kannst, ab jetzt biste für mich ein Dampfplauderer.

EDIT:
Genaue Zahlen über Missbräuche generell bei 90 % Prozent Dunkelziffer gibt es nicht, so was zu verlangen ist hirnverbrannt.
Wie jetzt? Genaue Zahlen gibt es nicht? Aber vorher hast du behauptet dass ein "Fakt" ist. Was denn nun, genaueres weiß man nicht, oder Fakt? Du solltest dich schon entscheiden.
Soll ich dir das Zitat nochmal raussuchen? In Kombination mit diesem Zitat ("nix genaues weiß man nicht"), und das von der gleichen Person, wirkt das sehr amüsant.

Du widersprichst dir sogar selbst. Scheinste gar nicht zu merken?

EDIT2: Falls du nicht mehr auftauchst: Tschö und viel Spass weiterhin beim Kampf gegen die kinderschändenden sozialen Berufe.
 
Wie jetzt? Genaue Zahlen gibt es nicht? Aber vorher hast du behauptet dass ein "Fakt" ist. Was denn nun, genaueres weiß man nicht, oder Fakt? Du solltest dich schon entscheiden.
[...]

Ich stimme dir zu. Wenn er sagt, dass es keine Statistik geben kann, weil die Dunkelziffer bei 90 % liegt - dann vergisst er, dass so eine Dunkelziffer selbst ein Ergebnis der Statistik ist. Auch seine Erkenntnis, dass "Pädophile überproportional oft in soziale Berufe drängen", ist statistisch.
Letztendlich beisst sich bei seiner Argumentation die Katze in den Schwanz.
 
Zuletzt bearbeitet:
erneut: das Leben allgemein ist ein ständiges Risiko und Kinder kann man nicht total absichern...das ist nun einmal so und damit müssen wir alle leben. Es bringt wenig sich durch diese suboptimalen Lebens- und Sicherheitsverhältnisse derart ängstigen und verunsichern zu lassen, dass man sein Vertrauen zu den Mitmenschen oder ggü Menschen in Sozialberufen grundsätzlich in Frage stellt.
Überträgt man dieses pauschale Misstrauen ggü der Welt, den Sozialberufen auf seine Kinder macht seine Kinder krank....denn man ist als Mensch der unter dem ständigen Angststress der Gefährdung lebt nicht überlebensfähig.

Liegt bei dir ggf. ne Angststörung vor? Ich vermute irgendwie schon, oder?
Durch Angst und Misstrauen erreichst du wenig..im Gegenteil...wenn du ständig erwartest dass ein Unglück geschieht wirst du dich unterbewusst so verhalten dass dieses Unglück auch mit hoher Wahrscheinlichkeit eintrifft..man nennt das self-fulfilling prophecy. Die Macht des Glaubens sollte man nicht unterschätzen und sehr wichtig ist es das richtige zu glauben..damit man so manchem Unglück entkommt. Wichtig bei der Kindererziehung ist ihnen bei zu bringen an sich selbst zu glauben, achtsam zu sein etc. das ist ein guter Selbstschutz. Mehr kann man da an sich nicht tun..aber auch nicht weniger.

Tyra

apropos Wahrscheinlichkeit...und Möglichkeit..möglich ist alles, aber die Wahrscheinlichkeit dass ein Kind sexuell missbraucht wird ist dennoch relativ gering wenn das Umfeld achtsam ist, die Kids zur Achtsamkeit erzogen werden und man einige Grundregeln einhält, aufklärt etc. Und der Rest ist dann einfach Glück auf das man vertrauen MUSS..sonst geht man vor die Hunde.
 
Weiss nicht über Päd. was mit Beruf zu tun hat.
Ich wurde Jahre lang sexuell belästigt. Der der das getan hat war von Beruf stellv. Chef von einer mittelständigen Firma.
Habe bis heute mit keinem darüber reden dürfen und leide unter den folgen, Angst, Albträume etc. Und das schlimmste ist noch das es vom Umfeld nicht geglaubt werden würde. Motto: Stell Dich nicht so an, der doch nicht!
 
Weiss nicht über Päd. was mit Beruf zu tun hat.
Ich wurde Jahre lang sexuell belästigt. Der der das getan hat war von Beruf stellv. Chef von einer mittelständigen Firma.
Habe bis heute mit keinem darüber reden dürfen und leide unter den folgen, Angst, Albträume etc. Und das schlimmste ist noch das es vom Umfeld nicht geglaubt werden würde. Motto: Stell Dich nicht so an, der doch nicht!
Genau davon habe ich die ganze Zeit geredet. Danke.
 
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