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Orientierungslos mit 30 (ohne Ausbildung und Arbeit)

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Ganz einfach: Ja konnte ich nicht.

Du konntest in ganz Deutschland keinen Betrieb finden, der dich für irgendeine ungelernte Tätigkeit genommen hätte? Es gibt in deinem Ort keine alten Leute, die Hilfe im Haushalt und beim Einkaufen brauchen? Keine Leute, die bauen oder einen großen Garten haben und dort Hilfe brauchen? Keine Putzstellen? Keine Gastronomiebetriebe, die froh sind über zuverlässige Servicekräfte? Wenn du eine Anzeige im lokalen Käseblatt aufgibst, meldet sich niemand? Und im Internet findest du keine kleinen Jobs als Texter, Tester o.ä.?


Ich glaub das würde auch nichts mehr bringen, ich suche ja orientierung, und auch konkrete alternativen.

Die Richtung steht ja, aber nur Absagen

Also was nun? Wenn man dir sagt, mach was, damit du für die Ausbilder in den Wunschberufen attraktiver wirst, dann sagst du: Das bringt alles nichts mehr, deshalb brauch ich Alternativen.

Und wenn man dir sagt, mach irgendwas, ggf. auch was Anderes (eine Alternative), dann sagst du, meine Richtung steht.


Feedback wird oft nicht gegeben, denke wegen Gesetzeslage.

Ich meinte nicht unbedingt vom Betrieb, sondern von Dritten. Es gibt ja Coaches (die man bezahlen muss), es gibt Freunde und Verwandte, es gibt Berufsberater, es gibt Bewerbungstrainings vom Arbeitsamt, es gibt das Internet.


Ich hab den Eindruck, du sagst zu allem nein, und alles ist dir nicht gut genug

Nein, das isses nicht, wie gesagt fehlt mir wirklich die Orientierung eher.

Na ja, du sagst schon, wenn es mir nicht gut genug ist, dann mach ich lieber gar nichts. Es muss genau der Bereich sein, der dir vorschwebt, es muss ein Betrieb sein, der auch bitte schön (im Vorhinein von außen erkennbar) genug an Lernerfahrung bietet, es muss dir Spaß machen, sonst schmeisst du es gleich hin und lebst dann wieder von Geldern, die andere erwirtschaften.

Und dass du so explizit sagst, du willst nicht anderen Menschen helfen und du hasst Kinder, klingt jetzt auch nicht sonderlich sympathisch. (Ich würde es auch nicht als Beruf machen wollen, aber ich würde es anders ausdrücken. Anderen zu helfen, gehört eigentlich zum Leben, wenn man nicht total egoistisch ist.)

Zusammen mit der Motivations-/Antriebslosigkeit, die durchscheint, ergibt das ein Bild, das ich mal als Hobbypsychologe so deute: Du bist als Kind eher verwöhnt worden, bist nicht in Armut aufgewachsen bzw. hast deine Turnschuhe oder Unterhaltungselektronik nicht selber durch Zeitungsaustragen oder Ferienjobs verdienen müssen, sondern von den Eltern bekommen. Du bist nicht in einem Familienbetrieb großgeworden, wo es normal war, dass alle mit anpacken müssen. Sondern normal war, dass für alles gesorgt ist, ohne dass du etwas dazu beitragen musstest. Wenn du mal was extra machen musstest, wurde das auch extra entlohnt. Oder wenn du auf etwas keine Lust hattest (z.B. den Müll rausbringen), dann musstest du es auch nicht machen oder erst nach langen Diskussionen. Und in dem Modus lebst du heute noch: Das Normale ist, dass für dich gesorgt ist (Hartz4), ohne dass du viel dafür tun musst. Und wenn du mehr tun sollst, dann muss auch was extra für dich bei rausspringen (Spaß).

Kommt das so ungefähr hin? Oder lieg ich ganz falsch?


Ums dann abzubrechen und den Lebenslauf noch kaputter zu haben?

Nein, natürlich nicht um es abzubrechen. Sondern um es durchziehen! Ich würde niemals dazu raten, eine Ausbildung abzubrechen, ohne eine neue zu finden (außer wenn es ganz krass wäre im Betrieb, z.B. bei Mobbing). Schon gar nicht, wenn du eh Schwierigkeiten hast, einen Platz zu finden. Dass du auf diesen Gedanken kommst, ist schon wieder so was, wo ich denke, was ist das für eine Einstellung.


Am liebsten hätte ich einen Sachbearbeiterposten oder etwas ähnliches mit Büro oder Home Office ohne jegliche Körperliche Arbeit mit geregelten Arbeitszeiten, wenig Kundenkontakt und ähnliches.
Alles andere lockt mich irgendwie nicht hevor und bringt auch nichts. Mir reicht ein normales Gehalt dabei auch, Karrieregeil bin ich nicht wirklich.
(...)
Das Problem ist nicht die ereichbarkeit meines Wohnortes sondern wirklich das ich etwas finden muss wo ich auch Spaß dran habe sonnst besteht keinerlei Motivation und das kann auch nicht irgendein Sklavenhalter(ZAF/Jobcenter/usw..) erzwingen, Geld motiviert mich schon lange nicht mehr!

Ich kann bei solchen Aussagen immer nicht so recht verstehen, warum einem nicht viele verschiedene Dinge Spaß machen können. Hat dir in der Schule auch nur ein Fach Spaß gemacht und alle anderen Fächer nicht? Hattest du nur ein Hobby, und alle anderen fandest du blöd? Hast du dich nur für ein Mädchen interessiert, und alle anderen waren unattraktiv?

Bist du nicht ein Mensch mit verschiedenen Fähigkeiten und Talenten? Könnte es nicht sein, dass du in einem helfenden Beruf auch Ehrgeiz entwickeln könntest, ihn gut zu machen? Oder dich zu freuen, dass es der netten Oma von Zimmer 12 wieder besser geht? Oder in einem handwerklichen Beruf Spaß daran findest, Dinge schön zu gestalten? Mir geht es so: Wenn mir ein Altbau mit schönem Parkett, hohen Wänden und Stuckdecke gefällt, dann schreckt mich auch die Vorstellung nicht ab, Parkett zu legen oder Stuck anzubringen. Außer dass ich dafür nicht begabt bin. Aber interessieren könnte es mich schon.

Aber okay, du bist, wie du bist. Wir können dir ein wenig ins Gewissen reden, aber wir werden dich nicht groß ändern. Und zumindest kannst du ziemlich genau sagen, was du willst. Also bleibt die Frage, wie du deine Ziele erreichst. Du hast ja jetzt schon eine größere Palette an Berufen genannt bekommen, die in Frage kommen könnten. Mir fällt noch Bürokaufmann ein. Auch wenn das vielleicht unter deinen Fähigkeiten ist, hocharbeiten kannst du dich später immer noch.

Jetzt wären die nächsten Schritte, dich für diese Ausbildungen zu bewerben. Mit optimierten (Feedback-basierten) Unterlagen. Und alles dafür zu tun, dass du was zu bieten hast, was dich für die AG attraktiv macht. Führerschein (den du mit irgendeinem Nebenjob finanzierst oder dir von mir aus vom Munde absparst). Praktika! Von mir aus auch ein Parteibuch. Oder indem du dir einen Teil der Ausbildungsinhalte von selber aneignest und darüber ein e-Book oder eine Website schreibst und dann vorzeigen kannst. Oder selber einen kleinen Betrieb gründest, wo du alles im Kleinen machst, was du im Ausbildungsberuf im Großen machen würdest. Alles, was denen zeigt: Ich bin motiviert, ich hab Vorwissen, ich werde ein guter Azubi sein, der die Sachen auf die Reihe bringt, zuverlässig ist und nicht gleich hinschmeisst. Was da sonst noch alles dazugehört, kannst du dir ja selbst denken. Musst dich nur in die Position eines Arbeitgebers versetzen.


und bis dahin Hartzen? weil Nebenjob oder sowas bekomme ich ja auch nicht

Wir wissen ja nicht, wovon du momentan lebst, denn du hast es uns nicht verraten. Ich bin davon ausgegangen, dass du jetzt schon "hartzt". Aber eigentlich lenkst du mit dieser Frage auch nur ab. Du hast einen konkreten Hinweis bekommen, welche Berufe du noch versuchen könntest. Da müsste doch die Frage lauten: Wie komm ich da ran? Ist das was für mich? Nehmen die mich, welche Voraussetzungen brauche ich dafür? Und nicht: Was mache ich bis dahin? Das ist doch nebensächlich.
 
Auf dem Arbeitsmarkt wirst du es natürlich sehr schwer haben, das hört sich jetzt natürlich sehr blöd an, aber ich würde dir empfehlen (nochmal) ein Studium zu beginnen, und dieses Mal eben einfach durchzuziehen. Das sind wohl deine besten Chancen, es sei denn du hast natürlich besondere Beziehungen oder ähnliches womit du an einen Job kommst.

Der Staat wird dir deinen Studienplatz nicht verwehren und sobald du in einem Studium bist kannst du auch nebenher wieder arbeiten gehen. Um ein Studium erfolgreich abzuschließen braucht man natürlich Sitzfleisch.. das ist mir schon klar, aber manchmal muss man es eben einfach durchziehen.

Ich wünsche dir alles gute für deine Zukunft und viel Erfolg!

LG
 
Also dass du partout keinen Minijob findest, kann ich mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen. In meinem Ort (auch nicht besonders groß, knapp 30.000 Einwohner) hängen in fast jedem Betrieb aus verschiedensten Branchen Zettel, dass Aushilfskräfte gesucht werden. Da ist eigentlich wirklich für jeden was dabei.

Zu der Führerscheingeschichte:
Das Jobcenter bezahlt dir den Führerschein, wenn du nachweisen kannst, dass du dadurch aus der Hilfebedürftigkeit "entkommst". Heißt: Wenn du einen Arbeitgeber findest, der dich einstellen würde, den du aber aufgrund von Immobilität nicht erreichen kannst, bezahlt dir das Jobcenter den Führerschein, damit du den Job antreten kannst.

Wenn du schreibst, dass eine Sachbearbeiter-Tätigkeit dich anspricht, solltest du vielleicht wirklich mal über den öffentlichen Dienst nachdenken. Jede Gemeinde, jede Stadt, jeder Kreis bildet jährlich aus - auch in verschiedene Richtungen. Mittlerweile gibt es dort sogar Lehrgänge und Quereinstiege für Leute, die keinen verwaltungstechnischen Hintergrund haben.
 
Also dass du partout keinen Minijob findest, kann ich mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen. In meinem Ort (auch nicht besonders groß, knapp 30.000 Einwohner) hängen in fast jedem Betrieb aus verschiedensten Branchen Zettel, dass Aushilfskräfte gesucht werden. Da ist eigentlich wirklich für jeden was dabei.
Kommt auf die Gegend an, wo man wohnt. In meiner Stadt sehe ich Aushänge extrem selten. Auch so ist es ziemlich schwer einen geringfügigen Job zu ergattern. Die Arbeitslosenquote ist hier schon seit Jahren sehr hoch, dass man nicht nur sehr viel Glück braucht einen 40h-Job zu erhalten sondern auch, wenn man "nur" einen Minijob haben möchte.

Zu der Führerscheingeschichte:
Das Jobcenter bezahlt dir den Führerschein, wenn du nachweisen kannst, dass du dadurch aus der Hilfebedürftigkeit "entkommst". Heißt: Wenn du einen Arbeitgeber findest, der dich einstellen würde, den du aber aufgrund von Immobilität nicht erreichen kannst, bezahlt dir das Jobcenter den Führerschein, damit du den Job antreten kannst.
Dass ist aber meist nur ein Darlehen.

Wenn du schreibst, dass eine Sachbearbeiter-Tätigkeit dich anspricht, solltest du vielleicht wirklich mal über den öffentlichen Dienst nachdenken. Jede Gemeinde, jede Stadt, jeder Kreis bildet jährlich aus - auch in verschiedene Richtungen. Mittlerweile gibt es dort sogar Lehrgänge und Quereinstiege für Leute, die keinen verwaltungstechnischen Hintergrund haben.
Das sollte man sich genau ansehen... Ich persönlich hatte in einer Stadt eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten absolviert. Nach der Ausbildung nur befristet für 6 Monate übernommen worden und dann stand ich auf der Straße. Es war nahezu unmöglich ohne Berufserfahrung irgendwo anders in einer Verwaltung einzusteigen. Und in der freien Wirtschaft ist der Abschluss kaum etwas wert - leider. Der Abschluss ist einfach zu speziell. Das ist z.B. beim Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (Bereich Bibliothek) ähnlich. Das hat eine Bekannte von mir gelernt. Sie war dann, wie ich, sehr lange Zeit auf Arbeitssuche. Sie hat schließlich eine neue Ausbildung begonnen und ich bin Freiberuflerin geworden.
Wenn man schon eine Ausbildung in einer Stadt, Gemeinde o.ä. nachdenkt, dann nur, wenn man auch für mind. 2-3 Jahre nach der Ausbildung übernommen wird. Oder man lernt eher Bürokauffrau/ mann. Das bietet auch der öffentliche Dienst an. Dann hat man später immerhin noch Chancen in der freien Wirtschaft. Alles andere ist aber, so finde ich, Zeitverschwendung.
Klar, jetzt werden viele sagen: Besser überhaupt eine abgeschlossene Ausbildung als gar keine. Aber das bringt dir rein gar nichts, wenn die Ausbildung zu speziell ist oder kaum Stellen in Deutschland vorhanden sind. Dann fängt man wieder von 0 an.
 
Okay, dann ist Dein Problem:

Wo fange ich an?

Richtig verstanden?

Habe ich das richtig verstanden, daß Du gerade eine Nebentätigkeit ausübst?

Wie wäre es, wenn Du Dir als nahes Ziel erstmal setzt, den Führerschein zu machen? Das Geld kannst Du durchs Jobben zusammen bekommen, dazu brauchst Du wirklich nicht das A.-amt.

"Sachbearbeiter" ist für mich auch erstmal kein Beruf.

Hast Du beim A.-amt nach Ausbildungen nachgefragt? Wobei die nur Umschulungen anbieten, oder?

Dann würde ich meinen CV prüfen lassen. Hast Du das schon gemacht? Das A.-amt bietet ja solche Couches an. Sind auch nicht dolle, ich weiß, aber in Sachen Bewerbungsschreiben fand ich das derzeit nicht so verkehrt.

Kolya

Nein ich habe effektiv keinen "Job".

Ich finde ja wie gesagt nichts, deswegen ja der Fokus auf einen Ausbildungsplatz, aber mir würden da keine sinnvollen Alternativen einfallen zu den Berufen auf die ich mich schon für einen Ausbildungsplatz bewerbe.

Das Amt bietet schon Umschulen an, aber nur für "gefragte" Berufe, wie altenpfleger oder erzieher, Bildungsgutschein wollen sie mir nicht geben.

Ich hab schon Vorstellungsgespräche, aber ich glaube das wirklich andere Kanidaten genommen werden, mein CV ist eben Mist, da lässt sich auch nichts schönigen dran...

Ist eben die Frage was für alternativen mit hohen Chancen bleiben. Ne Sachbearbeiter ist kein Beruf das stimmt schon, das ist aber das was ich später machen würde gerne.
 
Vielleicht musst du dich von dem Gedanken verabschieden, das du was bekommst "was du gerne machen würdest".

Gewisse Kompromisse muss man leider eingehen, oder man lebt von der Luft und der Liebe, oder man macht sich selbstständig.

In deinem Alter ist es nun mal nicht einfach und viele Firmen haben Bedenken "lebensältere" Azubis einzustellen. Von den Problemen in der Schule hatte ich ja auch gesprochen, das ist schlimmer als man es sich vorstellt.

Warst du wenigstens schon bei der Berufsberatung von der Agentur (Wenn du zum Arbeitsamt rennst, wundert es mich nciht, weil es das nicht mehr gibt), die läuft extra von der Arbeitsvermittlung. Die können Kontakt zum IHK Ausbildungsberater aufbauen, der wiederum Kontakte zu Betrieben hat.

Eventuell kommt man über ein Praktikum rein. Wo bei Agentur und Jobcenter Praktika für Ausbildungsstellen ungern sehen, wenn man Leistungen bezieht.

Das die Agentur dir den Führerschein finanzierst kannst du vergessen das wird nicht passieren.

Ein anderer Vorschlag wäre eine Beamtenlaufbahn in der Verwaltung. Da hättest du deinen "Sachbearbeiter" das Alter wäre nichts ungewöhnliches.


Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, das man in einer Unistadt keinen Nebenjob findet. Es gibt eigentlich genug ohne Führerschein: Spülhilfe, Regale einräumen, Helfer im Gartenbau, Bauhelfer, Elektrohelfer, Tankstelle, Systemgastronomie usw.
 
Nein ich habe effektiv keinen "Job".

Ich finde ja wie gesagt nichts, deswegen ja der Fokus auf einen Ausbildungsplatz, aber mir würden da keine sinnvollen Alternativen einfallen zu den Berufen auf die ich mich schon für einen Ausbildungsplatz bewerbe.

Das Amt bietet schon Umschulen an, aber nur für "gefragte" Berufe, wie altenpfleger oder erzieher, Bildungsgutschein wollen sie mir nicht geben.

Ich hab schon Vorstellungsgespräche, aber ich glaube das wirklich andere Kanidaten genommen werden, mein CV ist eben Mist, da lässt sich auch nichts schönigen dran...

Ist eben die Frage was für alternativen mit hohen Chancen bleiben. Ne Sachbearbeiter ist kein Beruf das stimmt schon, das ist aber das was ich später machen würde gerne.


Es gibt immer noch große Unternehmen, die achten nicht auf einen tollen Lebenslauf. Die wollen Soft Skills, achten auf das Menschliche und nicht auf Noten oder gar Abschlüsse.

Das schreibe ich deswegen, weil ich gerade in einem solchen Unternehmen bin. Was aus mir wird, ob ich dort bleibe oder dort weiterkomme, das weiß ich nicht. Ich weiß aber, wie das Unternehmen dort tickt, weil mir das neulich mitgeteilt wurde.

Du musst positiv sein, selbstbewusst, selbstsicher. Dass das alles nicht so einfach ist und nicht im Nu kommt, gerade wenn man überhäuft ist mit privaten Problemen und mangelnden Möglichkeiten und Unterstützung, weiß ich.

Versuch alles rauszuholen, was du aus dir rausholen kannst und versuch es nach außen ersichtlich zu machen.

Wenn du dir ständig einredest ein Versager zu sein und für nichts gut genug und auch noch so herumläufst, dann bist du auch solch einer und wirst so wahrgenommen. Diese Eigenschaften könntest du durch andere ersetzen, die dich ganz sicher weiterbringen. Versuchs doch mal.


Für eine Sachbearbeitertätigkeit brauchst du nicht unbedingt eine Ausbildung.

Ich drücke dir die Daumen.
 
Ich glaube der Hase liegt woanders im Pfeffer.

Du bist zu unflexibel und nicht bereit weg zu ziehen. Das erschwert es dir.
 
Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, das man in einer Unistadt keinen Nebenjob findet. Es gibt eigentlich genug ohne Führerschein: Spülhilfe, Regale einräumen, Helfer im Gartenbau, Bauhelfer, Elektrohelfer, Tankstelle, Systemgastronomie usw.

Mir wurde mal bei McDonalds gesagt das sie über 400 bewerbungen auf 1 offene Stelle bei uns haben.
hier ist halt auch wirklich nix außer der Uni. McDonalds, paar Supermärkte, kaum einzelhandel. Gastronomie auch kaum.

Also meint ihr das Kaufmann für Büromanagement sinn machen würde? da wird ja viel ausgeschrieben? Hatte ich halt auch schon mal überlegt, aber oft wird ja wahlquali Büromanagement und Marketing ausgewählt... ist die Frage ob das so sinnvoll wäre

Ich glaube der Hase liegt woanders im Pfeffer.
Du bist zu unflexibel und nicht bereit weg zu ziehen. Das erschwert es dir.

Ich glaube nicht das es bei 2 Großstädten mit 1 h Fahrtzeit wirklich sinn macht, vorallen da du dir in vielen Gegenden keine Wohnung mit nem Azubigehalt leisten kannst und ich komplett WG untauglich bin, ich hab ja schon Probleme mit engster verwandschaft in der selben wohnung wo das verhältnis extrem gut ist.
 
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