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Orientierungslos mit 30 (ohne Ausbildung und Arbeit)

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Gebe Dir vollkommen Recht. Kann ich nur unterschreiben. Ich mache auch, was ich will. Der Clou an der Geschichte ist, ich wußte es als ich mein Studium angefangen habe, was ich mal machen will. Ich habe dafür gelernt, ich habe es selbst finanziert, ich habe es trotz psychischer Probleme durchgehalten.

Wählerisch bin ich auch, kann ich auch, denn ich habe ja auch was zu bieten, so daß der Gegenüber auch wählerisch sein darf. Gleiches Recht für alle, oder? Wenn der TE wählerisch ist, warum sollte ein potentielle AG, der Verantwortung noch für andere Mitarbeiter hat und das Risiko trägt, nicht auch wählerisch sein? Wenn ich die Wahl zwischen "Irgendeinem Nick" und jmd, der motiviert, lösungsorientiert, wachsam und lernbereit ist, warum sollte ich den zweiten Bewerber mit den Eigenschaften nicht nehmen?

Wieso tust du so, als würde ich das den potenziellen AG nicht zugestehen? Ist doch ok. Muss doch für beide Seiten passen.

Es sagt sich so leicht: mir reicht ein Sacharbeiterjob mit wenig Geld. Was ist das für eine entwürdigende Einstellung Sacharbeiter gegenüber, die eine Ausbildung durchgestanden haben, im Berufsleben ihre Frau und ihren Mann stehen, sich mit Kunden oder AG herumschlagen müssen...da mußt DU erstmal hinkommen. Nicht mal das bekommst Du geschenkt.
Es geht hierbei nicht um die entwürdigung von Sachbearbeitern, sondern das ist das was ich machen möchte, und um dahin zu kommen möchte ich eben einen passenden Beruf dafür erlernen. Was ist denn das für eine Einstellung von dir?

"Bringt nix"...nee, Irgendein Nick, stimmt....hast Du richtig erkannt: im Leben wird Dir nix gebracht...Du selbst mußt Dich schon aufraffen und holen, was Du brauchst. CAVE: Denke daran, daß die AG auch sich nur -genauso wie Du- die Rosinen rauspicken wollen. Wie Du siehst, Du stehst mit Deiner Einstellung nicht alleine da. Die Frage ist nur: Was hast Du getan, um auch was zu bieten? Oder: zu was bist Du bereit zu tun, um aus Deiner Lage herauszukommen.
Ich möchte eben einen Beruf erlernen der passt, unpassende Berufe zu erlernen bringt doch niemanden was oder sehe ich das falsch.

Rente:
Stimmt, Adele. Deswegen ist es auch wichtig, daß man sich zusätzlich irgendwie absichert. Der AG ist verpflichtet irgendetwas anzubieten. Ich selbst habe noch privat zusätzlich laufen. Viel kommt da nicht rum, aber immerhin etwas. Aber deswegen sagen, ich tue nix mehr, bringt nix...na ja...Irgendeinnick, darf ich Dich daran erinnern, daß Dein zukünftiges Hartz 4 eben von der arbeitenden Bevölkerung kommt?
Du tust du als würde ich nicht wissen wie der Staat funktioniert.... so blöd bin ich nun auch wieder nicht.
Aber ich stell mal gegenüber: Was bringt es mir wenn mich die Gesellschaft "unterstützen" muss, aber nichts tut damit ich eben nicht mehr darauf angewiesen bin? Ich stelle immer Anträge auf Vermittlungsbudget usw.. um z.B. eine Umschulung zum Industriekaufmann zu bekommen. Unbegründete ablehnungen und dafür doch das Angebot Erzieher, Pfleger oder Handwerker zu werden. Pfleger und Handwerker kommt nun mal nicht in Frage, und für den Erzieher steht nun mal im "Weg" das ich Kinder hasse! Und ja das harte Wort trifft es, ich habe eine schöne bezahlbare Wohnung abgelehnt weil ein Kindergarten daneben ist.

Ich will nicht Harzt4 schmälern. Jeder kann in diese Situation kommen und wir alle können froh sein, daß wir darauf zugreifen können - IM NOTFALL. Eigentlich bist Du kein Notfall: Du hast ein gutes Abitur und hättest schon längst den Führerschein machen können. By the way: ich habe nie meinen Führerschein für einen Job benötigt und ich während des gesamten Studium gejobbt. Ich kann mich auch nicht einmal erinnern, daß man mich jemals gefragt hat.
Hätte, hätte , Fahrradkette....sorry musste sein! Ist nun mal nicht so.
Hier brauchst du nun mal nen Führerschein um wirklich die Chance auf Arbeit zu haben, sogar für Helfertätigkeiten ja. 60% der Arbeitsplätze in meiner Stadt hängen mit der Uni zusammen, auch von Reinigungsfachkräften wird hier ein Führerschein verlangt, sogar von Postboten(weil der/die hier auch oft Pakete mit ausfahren muss), und das Amt finanziert den NICHT, selbst bei Nachweis das man damit ne bessere Chance auf Arbeit haben wird.
Richtig ist bin kein Notfall sondern orientierungslos, und die Gesellschaft bietet mir keine vernünftige Beratung dagegen weil nur Lücken gefüllt werden sollen.


Wenn Dir das wirklich Spaß macht, denn ist das kein Problem sondern eine willkommene Herausforderung im Leben, die man knacken will.
Spaß? Hat Dir niemand den Zahn gezogen? Arbeit macht nicht nur Spaß, Arbeit ist zeitweise anstrengend, egal, ob Sacharbeiterposition, egal ob Homeoffice, egal mit welchem Gehalt...Arbeit ist manchmal sehr unangenehm. Arbeit macht nicht immer Spaß, Arbeit macht allerdings durchaus Sinn, wenn man zum Bäcker geht und seine Brötchen kaufen will oder sein CD im Musikgeschäft oder zum Arzt geht. Deswegen geht man arbeiten, damit das gesellschaftliche Leben funktioniert. Egal, ob man als Reinigskraft arbeitet oder als Manager
Was hast du denn für einen "Spaß"-Begriff? Spaß heißt es nicht zu chillen oder nichts zu tun. Sondern das man Lust auf etwas hatt, auch anstregendes kann Spaß machen. Mir geht es nicht um das Sinnstifende..... Auch nicht um das Geld, das motiviert mich nicht, hatt es auch nie. Ja klingt komisch, ist nicht gesellschaftskonform, brauchen wir uns nicht drüber zu streiten, ist so! Aber willst du eine/n Azubi/Arbeitskraft die ihren Job eigentlich gar nicht will und auch genauso arbeitet? Also findest du es gut einen Pfleger zu haben dem der Pflegende scheiß egal ist? Einen Erzieher der Kinder hasst oder einen Handwerker der überhaupt keine Motivation an den Tag legt?
und dann bist du sicherlich die erste Person die sich über schlechte Arbeit beschwert....

Leg Dich hin, geh schlafen...bringt alles nix bei Dir.😉
Kolya
Bringt mir jetzt was? Wahrscheinlich depressionen wegen der orientierungslosigkeit.... oder soll ich deiner meinung nach [....]
 
Am liebsten hätte ich einen Sachbearbeiterposten oder etwas ähnliches mit Büro oder Home Office ohne jegliche Körperliche Arbeit mit geregelten Arbeitszeiten, wenig Kundenkontakt und ähnliches.
Alles andere lockt mich irgendwie nicht hevor und bringt auch nichts. Mir reicht ein normales Gehalt dabei auch, Karrieregeil bin ich nicht wirklich.

Systemadmin (Server-, Firmenbereich), Einkauf, mittlerer ÖD, Steuersachbearbeiter usw...

Da gibt es mehr als genug, aber ich gehe von aus dass diese Jobs auch alle ein Ausschlusskriterium haben.
 
"Hätte, hätte , Fahrradkette....sorry musste sein! Ist nun mal nicht so.
Hier brauchst du nun mal nen Führerschein um wirklich die Chance auf Arbeit zu haben, sogar für Helfertätigkeiten ja. 60% der Arbeitsplätze in meiner Stadt hängen mit der Uni zusammen, auch von Reinigungsfachkräften wird hier ein Führerschein verlangt, sogar von Postboten(weil der/die hier auch oft Pakete mit ausfahren muss), und das Amt finanziert den NICHT, selbst bei Nachweis das man damit ne bessere Chance auf Arbeit haben wird.
Richtig ist bin kein Notfall sondern orientierungslos, und die Gesellschaft bietet mir keine vernünftige Beratung dagegen weil nur Lücken gefüllt werden sollen."

Natürlich wird von Reinigungskräften, die in einem Unternehmen angestellt sind, das diese Dienstleistung anbietet, der Führerschein verlangt. Wie will man denn auch sonst überall hin kommen? Aber du kannst mir nicht erzählen, dass das alles über solche Firmen läuft. Je nach dem wo die Jobangebote sind wird da nämlich kein Führerschein verlangt. Gerade Privatpersonen ist es völlig egal wie du da hin kommst, Hauptsache die Wohnung ist sauber.
Und natürlich braucht ein Postbote einen Führerschein! Was da die Formulierung "sogar" soll verstehe ich nicht und wenn dann verstehe ich das als abwertend.
Hör auf dich in Ausreden zu flüchten und tu was! Wenn du schon die ganze Zeit den Ämtern hinterher rennst, dann sollte dir doch mittlerweile klar geworden sein, dass du von denen nicht viel erwarten brauchst.
Such dir einen Job, Kellner, Flyer verteilen, was auch immer. Wie schon gesagt, es ist nicht sonderlich schwer da was zu finden. Und das sagt dir hier eine 16-Jährige, die auch noch Vorschriften bezüglich der Arbeitszeiten, ... hat, zur Schule geht, keinen Führerschein hat und in einem Kaff lebt in dem untertags alle 2-3h mal ein Bus kommt, abends kommt erst gar keiner mehr. All diese Einschränkungen hast du nicht. Es wäre möglich, wenn du dazu bereit wärst.
Wenn du was aus deinem Leben machen willst dann musst du jetzt wohl doch mal über deinen Schatten springen und dich vorerst mit Jobs begnügen, die deinen Ansprüchen nicht gerecht werden, bis du einen Führerschein, ein Auto und eine Ausbildungsstelle hast.
Das Leben ist und bleibt kein Ponyhof.
Ich kann dir nur den Tipp geben, dass du dir Schülerjobs anschaust. Die Bezahlung ist mit Sicherheit nicht die beste, aber sie ist okay. Da hättest du wenigstens den Vorteil, dass du erwachsen bist und - mehr oder weniger - Verantwortung tragen kannst und du z.B. beim Kellnern nicht auf diverse Vorschriften achten musst, auf die Minderjährige achten müssen.
 
IrgendeinNick, was möchtest Du denn hören?

Alles, was man sagt, erwiderst Du mit "Bringt nichts" oder "wem soll das jetzt was bringen". Offen gestanden, kann man damit sogar nichts anfangen.

Depressionen kenne ich zur Genüge. Das einzige, was hilft, ist, aus dem Quark zu kommen auch wenn man sich am Liebsten die Decke übern Kopp ziehen möchte. DAS bringt nämlich wirklich nix.

Wie gesagt, wenn Du auf eine Sacharbeiter Stelle sitzen möchtest (ich gebe Dir Brief und Siegel darauf, daß Du auch daran etwas auszusetzen hast), dann eigne Dir Kompetenzen an, mach Praktikum, bilde Dich fort und bewerbe Dich.

Dir wird nichts anderes übrig bleiben als aus dem Quark zu kommen. Alles andere bringt wirklich nix.

Alles erdenkliche Gute

Kolya
 
IrgendeinNick, was möchtest Du denn hören?
Alles, was man sagt, erwiderst Du mit "Bringt nichts" oder "wem soll das jetzt was bringen". Offen gestanden, kann man damit sogar nichts anfangen.
Depressionen kenne ich zur Genüge. Das einzige, was hilft, ist, aus dem Quark zu kommen auch wenn man sich am Liebsten die Decke übern Kopp ziehen möchte. DAS bringt nämlich wirklich nix.
Wie gesagt, wenn Du auf eine Sacharbeiter Stelle sitzen möchtest (ich gebe Dir Brief und Siegel darauf, daß Du auch daran etwas auszusetzen hast), dann eigne Dir Kompetenzen an, mach Praktikum, bilde Dich fort und bewerbe Dich.
Dir wird nichts anderes übrig bleiben als aus dem Quark zu kommen. Alles andere bringt wirklich nix.

Alles erdenkliche Gute

Kolya

Ich brauche eine Orientierung keine Motivationsgründe. Denke das ist eben auch mit das Probkem.
Ja ich bewerbe mich ja, bekomme aber nur Absagen, und ja auch auf Praktikas... man will mich nicht haben, und das Amt gibt ja einem eben nur die Ausbildungsstellen die offen sind (und keiner haben will!). Muss doch irgendwie nen Weg geben trotzdem an eine passende Ausbildungsstelle zu kommen.
 
Und warum nicht dort anfangen und dann drauf aufbauen?

Ich bin in einer ähnlichen Situation habe 2 Ausbildungen und weiß auch nicht so recht was ich machen soll.

Aber wenn man sich was leisten will, dann muß man eben arbeiten.
Die Kunst ist eben einen Job zu finden, der einen am wenigsten stört. Den perfekten Job habe ich (im Gegensatz zu anderen) nicht gefunden.
Irgendwas ist immer, Schicht, weite Fahrzeiten, Bezahlung usw.

Mit 30 würde ich dir allerdings auch keine reguläre Ausbildung mehr empfehlen. Die meisten Berufschulen sind auf das Alter 16 bis 20 "zugeschnitten". Es war für mich mit 27 schon nicht mehr lustig, vor allem wenn der Lehrer jünger ist als du 😉.


Wenn du eine Sachbearbeiterstelle willst, dann versuch in den mittleren oder gehobenen Dienst im Finanzamt zu komme. Die haben relativ hohen Bedarf an Anwärtern und danach arbeitest du wirklich nur nach Vorschrift.
 
Und warum nicht dort anfangen und dann drauf aufbauen?

Ich bin in einer ähnlichen Situation habe 2 Ausbildungen und weiß auch nicht so recht was ich machen soll.

Aber wenn man sich was leisten will, dann muß man eben arbeiten.
Die Kunst ist eben einen Job zu finden, der einen am wenigsten stört. Den perfekten Job habe ich (im Gegensatz zu anderen) nicht gefunden.
Irgendwas ist immer, Schicht, weite Fahrzeiten, Bezahlung usw.

Mit 30 würde ich dir allerdings auch keine reguläre Ausbildung mehr empfehlen. Die meisten Berufschulen sind auf das Alter 16 bis 20 "zugeschnitten". Es war für mich mit 27 schon nicht mehr lustig, vor allem wenn der Lehrer jünger ist als du 😉.


Wenn du eine Sachbearbeiterstelle willst, dann versuch in den mittleren oder gehobenen Dienst im Finanzamt zu komme. Die haben relativ hohen Bedarf an Anwärtern und danach arbeitest du wirklich nur nach Vorschrift.

und bis dahin Hartzen? weil Nebenjob oder sowas bekomme ich ja auch nicht
 
Ich brauche eine Orientierung keine Motivationsgründe

Okay, dann ist Dein Problem:

Wo fange ich an?

Richtig verstanden?

Habe ich das richtig verstanden, daß Du gerade eine Nebentätigkeit ausübst?

Wie wäre es, wenn Du Dir als nahes Ziel erstmal setzt, den Führerschein zu machen? Das Geld kannst Du durchs Jobben zusammen bekommen, dazu brauchst Du wirklich nicht das A.-amt.

"Sachbearbeiter" ist für mich auch erstmal kein Beruf.

Hast Du beim A.-amt nach Ausbildungen nachgefragt? Wobei die nur Umschulungen anbieten, oder?

Dann würde ich meinen CV prüfen lassen. Hast Du das schon gemacht? Das A.-amt bietet ja solche Couches an. Sind auch nicht dolle, ich weiß, aber in Sachen Bewerbungsschreiben fand ich das derzeit nicht so verkehrt.

Kolya
 
und bis dahin Hartzen? weil Nebenjob oder sowas bekomme ich ja auch nicht

Was Nebenjobs angeht, hab ich auch immer in Erwägung gezogen im Notfall putzen zu gehen. ich hab wirklich gar kein Problem damit. Die sind auch gar nicht so schlecht bezahlt. Bis heute ist das mein Notfallgedanke, wenn ich ehrlich sein muss. Wenn ich gekündigt werde oder aus welchen Gründen auch immer, meinen Job verliere, was ja sowieso als Übergang gedacht und befristet ist, gehe ich notfalls putzen.

Sowas bekommt man halt auch immer.
 
Ok. Lese gerade, auch keine Nebentätigkeit.

Ich hoffe Du bewirbst Dich bundesweit?

Kolya
 
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Für weitere Antworten geschlossen.

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