IrgendeinNick
Mitglied
Gebe Dir vollkommen Recht. Kann ich nur unterschreiben. Ich mache auch, was ich will. Der Clou an der Geschichte ist, ich wußte es als ich mein Studium angefangen habe, was ich mal machen will. Ich habe dafür gelernt, ich habe es selbst finanziert, ich habe es trotz psychischer Probleme durchgehalten.
Wählerisch bin ich auch, kann ich auch, denn ich habe ja auch was zu bieten, so daß der Gegenüber auch wählerisch sein darf. Gleiches Recht für alle, oder? Wenn der TE wählerisch ist, warum sollte ein potentielle AG, der Verantwortung noch für andere Mitarbeiter hat und das Risiko trägt, nicht auch wählerisch sein? Wenn ich die Wahl zwischen "Irgendeinem Nick" und jmd, der motiviert, lösungsorientiert, wachsam und lernbereit ist, warum sollte ich den zweiten Bewerber mit den Eigenschaften nicht nehmen?
Wieso tust du so, als würde ich das den potenziellen AG nicht zugestehen? Ist doch ok. Muss doch für beide Seiten passen.
Es geht hierbei nicht um die entwürdigung von Sachbearbeitern, sondern das ist das was ich machen möchte, und um dahin zu kommen möchte ich eben einen passenden Beruf dafür erlernen. Was ist denn das für eine Einstellung von dir?Es sagt sich so leicht: mir reicht ein Sacharbeiterjob mit wenig Geld. Was ist das für eine entwürdigende Einstellung Sacharbeiter gegenüber, die eine Ausbildung durchgestanden haben, im Berufsleben ihre Frau und ihren Mann stehen, sich mit Kunden oder AG herumschlagen müssen...da mußt DU erstmal hinkommen. Nicht mal das bekommst Du geschenkt.
Ich möchte eben einen Beruf erlernen der passt, unpassende Berufe zu erlernen bringt doch niemanden was oder sehe ich das falsch."Bringt nix"...nee, Irgendein Nick, stimmt....hast Du richtig erkannt: im Leben wird Dir nix gebracht...Du selbst mußt Dich schon aufraffen und holen, was Du brauchst. CAVE: Denke daran, daß die AG auch sich nur -genauso wie Du- die Rosinen rauspicken wollen. Wie Du siehst, Du stehst mit Deiner Einstellung nicht alleine da. Die Frage ist nur: Was hast Du getan, um auch was zu bieten? Oder: zu was bist Du bereit zu tun, um aus Deiner Lage herauszukommen.
Du tust du als würde ich nicht wissen wie der Staat funktioniert.... so blöd bin ich nun auch wieder nicht.Rente:
Stimmt, Adele. Deswegen ist es auch wichtig, daß man sich zusätzlich irgendwie absichert. Der AG ist verpflichtet irgendetwas anzubieten. Ich selbst habe noch privat zusätzlich laufen. Viel kommt da nicht rum, aber immerhin etwas. Aber deswegen sagen, ich tue nix mehr, bringt nix...na ja...Irgendeinnick, darf ich Dich daran erinnern, daß Dein zukünftiges Hartz 4 eben von der arbeitenden Bevölkerung kommt?
Aber ich stell mal gegenüber: Was bringt es mir wenn mich die Gesellschaft "unterstützen" muss, aber nichts tut damit ich eben nicht mehr darauf angewiesen bin? Ich stelle immer Anträge auf Vermittlungsbudget usw.. um z.B. eine Umschulung zum Industriekaufmann zu bekommen. Unbegründete ablehnungen und dafür doch das Angebot Erzieher, Pfleger oder Handwerker zu werden. Pfleger und Handwerker kommt nun mal nicht in Frage, und für den Erzieher steht nun mal im "Weg" das ich Kinder hasse! Und ja das harte Wort trifft es, ich habe eine schöne bezahlbare Wohnung abgelehnt weil ein Kindergarten daneben ist.
Hätte, hätte , Fahrradkette....sorry musste sein! Ist nun mal nicht so.Ich will nicht Harzt4 schmälern. Jeder kann in diese Situation kommen und wir alle können froh sein, daß wir darauf zugreifen können - IM NOTFALL. Eigentlich bist Du kein Notfall: Du hast ein gutes Abitur und hättest schon längst den Führerschein machen können. By the way: ich habe nie meinen Führerschein für einen Job benötigt und ich während des gesamten Studium gejobbt. Ich kann mich auch nicht einmal erinnern, daß man mich jemals gefragt hat.
Hier brauchst du nun mal nen Führerschein um wirklich die Chance auf Arbeit zu haben, sogar für Helfertätigkeiten ja. 60% der Arbeitsplätze in meiner Stadt hängen mit der Uni zusammen, auch von Reinigungsfachkräften wird hier ein Führerschein verlangt, sogar von Postboten(weil der/die hier auch oft Pakete mit ausfahren muss), und das Amt finanziert den NICHT, selbst bei Nachweis das man damit ne bessere Chance auf Arbeit haben wird.
Richtig ist bin kein Notfall sondern orientierungslos, und die Gesellschaft bietet mir keine vernünftige Beratung dagegen weil nur Lücken gefüllt werden sollen.
Was hast du denn für einen "Spaß"-Begriff? Spaß heißt es nicht zu chillen oder nichts zu tun. Sondern das man Lust auf etwas hatt, auch anstregendes kann Spaß machen. Mir geht es nicht um das Sinnstifende..... Auch nicht um das Geld, das motiviert mich nicht, hatt es auch nie. Ja klingt komisch, ist nicht gesellschaftskonform, brauchen wir uns nicht drüber zu streiten, ist so! Aber willst du eine/n Azubi/Arbeitskraft die ihren Job eigentlich gar nicht will und auch genauso arbeitet? Also findest du es gut einen Pfleger zu haben dem der Pflegende scheiß egal ist? Einen Erzieher der Kinder hasst oder einen Handwerker der überhaupt keine Motivation an den Tag legt?Wenn Dir das wirklich Spaß macht, denn ist das kein Problem sondern eine willkommene Herausforderung im Leben, die man knacken will.
Spaß? Hat Dir niemand den Zahn gezogen? Arbeit macht nicht nur Spaß, Arbeit ist zeitweise anstrengend, egal, ob Sacharbeiterposition, egal ob Homeoffice, egal mit welchem Gehalt...Arbeit ist manchmal sehr unangenehm. Arbeit macht nicht immer Spaß, Arbeit macht allerdings durchaus Sinn, wenn man zum Bäcker geht und seine Brötchen kaufen will oder sein CD im Musikgeschäft oder zum Arzt geht. Deswegen geht man arbeiten, damit das gesellschaftliche Leben funktioniert. Egal, ob man als Reinigskraft arbeitet oder als Manager
und dann bist du sicherlich die erste Person die sich über schlechte Arbeit beschwert....
Bringt mir jetzt was? Wahrscheinlich depressionen wegen der orientierungslosigkeit.... oder soll ich deiner meinung nach [....]Leg Dich hin, geh schlafen...bringt alles nix bei Dir.😉
Kolya