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Opferhaltung ablegen (Kann triggern!)

Mal im Ernst: Hier sagt jeder er hätte Verständnis etc......dann wärs ja im echten Leben ja nicht so schwer jemanden zufinden. Geschrieben ist es schnell,am Ende sinds die Probleme, es umzusetzen. Es braucht einfach viel Geduld und Zeit.

Ich denke auch eher so, das das kein Mann auf Dauer mit macht.

Kein Mann? Sprichst du für alle Männer? Und was bedeutet "auf Dauer", kann (sollte?) man nicht davon ausgehen dass mit zunehmender Gewöhnung aneinander und damit auch wachsendem Vertrauen der Umgang miteinander und die Handhabung des / der Gegenüber "leichter" wird?

Zumal es durchaus Leute geben soll die einander nicht hängen lassen ob der u. U. vorhandenen Problematik des / der Gegenüber.
 
sicher, aber das braucht Zeit, bei manchen sogar sehr lange. Und da fängt dann schon die Problematik an. Das machen viele irgendwann dann nicht mehr mit, weils eben dauert.Manche können sich schneller auf körperliche Nähe einlassen, andere brauchen sehr lange und da fängt dann die nächste Problematik an usw usw....es ist nunmal ein Kreislauf. Aber wie der ausgeht, liegt klar an beiden, nur wenn der eine nach (theoretisch) 6 Monaten noch immer nicht wirklich körperlich an sie ran gekommen ist, weil sie zb noch Zeit braucht, dann gehts schnell in eine andere Richtung (meistens) oder aber Vertrauen aufzubauen, auch das dauert.Kleine Dinge können am Anfang wieder zurück werfen, das versteht der andere oft auch nicht....etc.

Ich will und kann da nicht alle Männer mit betiteln. Ich denke aber oder behaupte mal, das die meisten eben so sind. Die wenigen, die anders sind, sind sehr schwer zu finden oder vergeben
 
Mal im Ernst: Hier sagt jeder er hätte Verständnis etc......dann wärs ja im echten Leben ja nicht so schwer jemanden zufinden. Geschrieben ist es schnell,am Ende sinds die Probleme, es umzusetzen. Es braucht einfach viel Geduld und Zeit.

Ich denke auch eher so, das das kein Mann auf Dauer mit macht.

Hi,

ich glaube auch, dass es einige Männer gibt, die vorher "große Reden schwingen" und letztlich dann doch einen Rückzieher machen, vermutlich in den meisten Fällen, weil sie die Belastung falsch eingeschätzt haben. Dennoch kann man da nicht pauschalisieren. Ich kenne einige Frauen, die (schwer) traumatisiert sind und einen sehr liebevollen, verständnisvollen und geduldigen Mann haben. Dazu zähle ich mich auch. Und ich bin mir sicher, dass mein Partner den Teufel tun würde, mich auf Grund meiner Schwierigkeiten durch die Vergangenheit zu verlassen. Und - so wie Rocky es schrieb - desto länger man sich kennt, desto vertrauter und inniger man ist, desto "einfacher" wird das Zusammenspiel zwischen X und Y. Zudem bin ich der Meinung, dass Liebe sehr, sehr, sehr viel heilen kann. Das darf ich jeden Tag auf's Neue erfahren.

@Fuchsi: Mein Kopf ist heute etwas Matsch und ich habe nicht das Gefühl, dir hier etwas Hilfreiches - was noch nicht geäußert wurde - schreiben zu können. Deshalb lasse ich das lieber. Ich wünsche dir Geduld - und davon unheimlich viel - die du nur für dich aufwendest. Und verliere nicht die Hoffnung, einen Mann zu finden, der es gut mit dir meint, dich von Herzen liebt und der mit der Findefuchs im Gesamtpaket klarkommt. Du bist 'ne klasse Frau!

BaM
 
Mal im Ernst: Hier sagt jeder er hätte Verständnis etc......dann wärs ja im echten Leben ja nicht so schwer jemanden zufinden. Geschrieben ist es schnell,am Ende sinds die Probleme, es umzusetzen. Es braucht einfach viel Geduld und Zeit.

Ich denke auch eher so, das das kein Mann auf Dauer mit macht.

Mein Mann machts seit 18 Jahren mit. Obwohl ich sicher nicht immer problematisch war, es wurde eher die letzten Jahre schlimmer und da habe ich mir dann Hilfe gesucht, die auch gefruchtet hat. Es wäre sicher schwieriger für ihn, wenn ich nichts dagegen unternehmen wollen würde...
 
Mein Mann machts seit 18 Jahren mit. Obwohl ich sicher nicht immer problematisch war, es wurde eher die letzten Jahre schlimmer und da habe ich mir dann Hilfe gesucht, die auch gefruchtet hat. Es wäre sicher schwieriger für ihn, wenn ich nichts dagegen unternehmen wollen würde...

Ein schönes Beispiel 🙂 Hast einen der wenigen Ausnahmen an deiner Seite 🙂
 
Also, um etwas klarzustellen: ich würde nie meine Erfahrung zum Hauptthema der Beziehung machen bzw. erwarten, dass sich mir der Mann in allen Belangen anpasst. Er soll auch nicht mein Therapeut sein. Dafür gehe ich in Therapie und ich arbeite an mir.

Mit mir kann man auch Spaß haben, man kann mit mir ausgehen, ich bin spontan und lerne gerne neue Leute kennen und ich habe immer etwas interessantes zu erzählen. Ich bin nicht NUR diese Erfahrung und habe seit ich in Therapie bin, wirklich Fortschritte gemacht. Ich habe mittlerweile auch wirklich gute männliche Freunde, diese Freundschaften habe ich mir sehr hart erkämpft und ich denke bei ihnen selten daran, dass die mir etwas tun könnten, aber dafür ist auch ein gewisser, wichtiger Abstand von Bedeutung und das respektieren sie. Klar, das sind jetzt "nur" Freundschaften, was das angeht, aber ich denke manchmal, dass wenn ich einen Mann länger kenne und ihm vertraue, ich auch ganz anders mit ihm zusammenwachse und meine Ängste nicht gleich bleiben könnten. Man spielt sich ja vielleicht mit der Zeit auch in dieser Hinsicht aufeinander ein und lernt sich besser kennen.

Es ist einfach nur so, dass am Anfang vieles nicht so einfach geht und ich mehr Zeit brauche, um Vertrauen zu fassen und dass mir meine Grenzen noch wichtiger sind, als wahrscheinlich anderen Frauen. Das bedeutet aber nicht, dass ich auch langfristig den Sex verweigern werde. Ganz im Gegenteil, aber ich kann einfach nicht nach der ersten Zeit sofort mit jemanden ins Bett gehen. Ich weiß auch nicht, ob das so mega ungewöhnlich ist, denn ich kenne mehrere Frauen ohne traumatische Erfahrungen, die am Anfang einer Beziehung nicht gleich auf 100% gehen und denen es wichtig ist, sich körperlich schrittweise anzunähern.

Ich weiß nicht, ob meine Geschichte wirklich so ein riesen Problem für einen Mann darstellen könnte und ob es sinnlos ist, sich das alles zu fragen, weil es nie zu einer vertrauensvolleren und längeren Beziehung kommt. Wir sind ja leider schon zum Teil eine "Plastik-Gesellschaft" in der vieles oberflächlich abläuft oder man keinen Nerv für Probleme oder Schwierigkeiten hat. Und phasenweise, eigentlich meistens, komme ich mir selbst ziemlich unbrauchbar vor, weil ich einfach Angst habe, dass mich das alles zerstört hat.

Nein Findefuchs mach das bitte nicht, es würde Dir nicht guttun. Glaub mir das einfach, ich hatte und habe immernoch Sex mit wildfremden Männern. Es ist als ob die Vergewaltigung immer und immer wieder geschieht, mit allen drum und dran. Vielleicht melde ich mich bei Dir mal per PN, wenn Du das möchtest und ich den Mut aufbringe.

Lieber Gast, es wäre schön, wenn du dich bei mir per PN melden könntest. Aber auch nur, wenn dir das nicht zu viele Probleme bereitet.


@ BAM

Danke für deine lieben und ehrlichen Worte. Es hat mich gefreut, wieder von dir zu lesen. Und ja, deine Geschichte baut mich auch ein wenig auf.


@ Mittendurch

Ich werde später auf deinen Beitrag antworten. Du hast dir so viel Mühe damit gegeben, da möchte ich auch etwas ausführlicher darauf eingehen, besonders auf deine Fragen.
 
Sex ist bei mir auch die entscheidende Macke. Ich bin nach dem schlimmsten Übergriff dann schlicht promiskuitiv geworden, habe in der Phase auch meinem Mann kennengelernt. Das ist bei uns eher die Schwierigkeit: er hat mich als "geiles Stück" kennengelernt, nach Jahren wurde es für mich mit dem Sex immer schwieriger, eigentlich, je vertrauter wir wurden (spielt noch eine Geschichte mit meinem Bruder mit rein). Wir arbeiten dran und ich bin echt dankbar, dass er das immer wieder und immer noch aushält...
 
Hallo liebe Findefuchs,

ich bin zutiefst beeindruckt, gerührt, von Deiner Offenheit. Auch wenn Du schreibst, dass Du ja eigentlich mit niemandem darüber sprechen wolltest. Ich finde es sehr mutig und stark.

Die Frage mit dem Männern beschäftigt mich auch. Bei mir ist es schon sehr lange her und trotz allem habe ich nie den Mut gefunden, Nähe und Vertrauen zuzulassen. Aber das soll Dich jetzt bitte nicht entmutigen, denn ich habe "eigentlich" sehr gute Erfahrungen gemacht. Es gab Männer, die Interesse an mir bekundet haben, obwohl sie von meiner Geschichte ein wenig wussten oder zumindestens eine Ahnung hatten. Und das waren eben auch sehr liebe Menschen.
Das Problem bin also ich.

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Kurz etwas Anderes (kann triggern):

In einem Post wurde geschrieben, dass Männer wohl nicht ver xxx werden können. Ich möchte jetzt gerne etwas dazu sagen.
Männer (ich bin schwul) können von Männern xxx werden. Männer können auch von Frauen missbraucht werden. Gerade jüngere Männer oder auch Jungen, die noch in ihrer Entwicklung sind, können körperlich reagieren. Sie können sogar Lust empfinden. Und trotz allem führt das nicht zu einer Legitimation, das Vertrauen dieser Menschen auszunutzen und ihnen Schaden in ihrer Entwicklung zuzufügen. Sexuelle Manipulation ist unabhängig vom Geschlecht eine Straftat.
War mir nur wichtig zu sagen, da wir sexuell missbrauchten Männer nämlich auf Unverständnis treffen.
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Das hatte jetzt nichts mit Deinem Post zu tun, Findefuchs!

Ich denke, Du bist da auf einem guten Weg, denn Du siehst schon so viel und denkst trotz Deines Leids an Deine Zukunft. Ich glaube, Du schaffst es, da einen richtigen Weg (für Dich) zu finden.
Respekt!

LG🙂
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir brennt auch eine Frage unter den Nägeln, speziell an die Männer hier: würdet ihr es als nervig oder sogar abstoßend empfinden, eine Frau zur Freundin zu haben, bzw. in sie verliebt zu sein (oder sie zu mögen), der sowas passiert ist? Wäre das ein Grund für euch, Schluss zu machen?

Mit solchen Umfragen wäre ich ein bisschen vorsichtig, denn ergeben kein realistisches Bild. Sie haben einen "Bias", wie der Wissenschaftler auf neudeutsch sagt.

Ich würde wetten: Auf jeden Mann, der geschrieben hat "nein, kein Problem" kamen 2 oder 3 Männer, die sich gedacht habe "na sicher nicht!". Aber diese Männer haben nicht geantwortet!!
Warum sich im Forum von faulen Tomaten bewerfen lassen?
Allein die Männer, die hier im Forum Gewalt schreiben, stellen eine Auswahl dar. Schreibt hier eher der Durschnittsmann oder schreibt eher der Mann mit Helfer-Komplex ? ;-)

Mir persönlich würde es kein Problem machen. Ich war auch schon mit einer Frau zusammen, die ähnliches erlebt hat. Genau aus diesem Grund möchte ich dich aber warnen: Sie hat mir von Erlebnissen mit anderen Männern (Partnern) erzählt, da stehen mir heute noch die Haare zu Berge. Wenn du willst, erzähle ich davon.
 
Ich würde wetten: Auf jeden Mann, der geschrieben hat "nein, kein Problem" kamen 2 oder 3 Männer, die sich gedacht habe "na sicher nicht!". Aber diese Männer haben nicht geantwortet!!
Normalerweise fällt Frau auch verständlicherweise nicht damit ins Haus, sondern der Partner erfährt es irgendwann im Laufe der Monate oder Jahre.

Wenn das Opfer innerlich daran zerbricht, und das tun Viele, mt oder ohne Therapie - ist das natürlich auch eine Schwerstsituation der Ohnmacht für den Partner, aber nicht vergleichbar.

Von daher glaube ich nicht, dass drei Viertel nicht damit rechnen, dass es so eintrifft - ist ja wohl auch ein gesellschaftliches Problem, rechtlich, usw., dass man zu wenig tut auf dem Sektor, auch präventiv.
 

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