Zum Videothema:
Wer kennt das nicht.
Die Verliebtheitsphase geht vorbei, der Alltag übernimmt.
Gewöhnung. Selbstverständlichkeit. Man sieht sich nicht mehr so bewusst.
Und verletzt sich.
Warum ist das eigentlich so schwierig, den Partner, die Beziehung zueinander, mehr zu priorisieren?
Ist er nicht das, der Mensch, den man unbedingt in seinem Leben haben wollte?
War einem das nicht wahnsinnig wichtig, wünschte man sich das nicht sehr?
Liebt man diesen Menschen nicht mehr als andere?
Weshalb achtet man dann oft so wenig darauf, ihm das weiterhin zu zeigen und dafür zu sorgen, dass es ihm in dieser Beziehung so gut geht, dass er da bleiben möchte?
So selbstverständlich wie man versucht im Job sein Bestes zu geben.
So selbstverständlich, wie man seinen Alltag organisiert, den Haushalt macht.
So selbstverständlich, wie man dafür Zeit und Energie einplant.
Warum ist es oft nicht ebenso selbstverständlich, Zeit und Energie für die Liebe einzuplanen?
Kurz innezuhalten im Alltag, den anderen bewusst anzusehen,bewusst wahrzunehmen, diesen Menschen, den man sich an seiner Seite wünschte.
Und ihm zu zeigen, was er einem bedeutet.
Durch eine aufmerksame Begrüßung, Verabschiedung und Gesten zwischendurch.
Durch liebevollen, respektvollen, achtsamen Umgang miteinander, Wertschätzung dessen, was er für einen tut.
Einfach so.
Aus Liebe.
Wieso verlieren wir das so leicht aus dem Blick, wo uns dieser Mensch, diese Beziehung doch so wichtig ist und wir selbst es auch genießen, GESEHEN zu werden statt als Selbstverständlichkeit hingenommen und achtlos, lieblos behandelt zu werden?