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Ökologismus

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Ja, derselbe gedankliche Fehler, wenn man immer die Plattheit "der Finanzminister profitiert von den hohen Benzinpreisen" benutzt.
Auch da gilt: Jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden.
Es ist wurscht ob ich mein Geld ( und damit die Mwst ) beim Bäcker oder an der Tanke abliefere. Das bleibst sich gleich - nur für meinen Magen nicht.
Also zuerst denken - ehe man solche Unwahrheiten ins Volk wirft.

Und zur Ökologie: Ich bin ja Besitzer einer Windturbine. Die hatte sich nach ca. 5 Jahren bezahlt gemacht.
Jetzt verdient sie sozusagen Geld.......
 
Zuletzt bearbeitet:

Hallo mikenull,

schau mal hier: Ökologismus. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Korrekt: Jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden.
Dabei ist allerdings volkswirtschaftlich besser, er geht in den Konsum und damit hoffentlich zu kleineren Einzelhändlern, als zu gigantischen und monopolistischen Energiekonzernen, die den Gewinn dann als Dividende ausschütten.

Im Übrigen, sagst du auch selbst, sind "Planungen" völlig irrelevant.
Es kommt darauf an, was tatsächlich umgesetzt wird. Und wenn du das immer wieder gerne bei den AKW's betonst, dann betone ich das auch bei den Windmühlen.

Sagt ja auch der Spiegel Artikel:

Geplante Windmühlen: 3000
Noch nicht finanziert: 2988

Du schreibst hier heute wieder ein Zeug... Das ist doch Unfug, was du erzählst - und das solltest du wissen.

Bitte begründen. (Diese Forderung hab ich mir von dir abgeguckt 😉 )
 
Bei den Windparks auf See ist man am bauen!
Bei den AKWs ist es der hohe Preis. ( ein Windrad dürfte um 2 Millionen Euro kosten ) So ein AKW kostet um die 5 bis 6 Milliarden - und in der langen Bauzeit ( dürften so 5 Jahre sein ) verdoppeln sich die Kosten generell nochmal. Daher ist es ziemlich uninteressant geworden. Mal sehen: Bei dem einzigsten in Bau befindlichen AKW in Europa (!), Finnland, hat die Bayrische Landesbank Gelder reingepumpt.........

Und hier bei mir sind die Windparks im Bau. Drüben in den Vogesen drehen sich schon einige von den Dingern.

Und hier auch noch was zu den Klimaproblemen. Das betrifft nicht House, denn es gibt ja kein Klimaproblem.

Zitat:

Wenn es um die Sicherstellung der Elektrizitätserzeugung geht, muss man bedenken, dass auch das Uran ein fossiler Brennstoff ist, dessen Vorräte beim heutigen Verbrauch noch für etwa 60 Jahre reichen. Die Kernfusion ist eine Technik deren Verwirklichung in weiter Ferne liegt - vielleicht. Die technischen Probleme scheinen unüberwindbar, temperaturfestigkeit der Materialien, z.B..

Der Beitrag zur Verringerung der Treibhausgasausstösse kann nur verschwindend klein sein. Der nukleare Anteil an der Elektrizitätsproduktion beträgt nämlich nur etwa drei Prozent. Der Anteil des gesamten treibhausgaswirksamen Energieverbrauchs ist fast 90 Prozent. Um die fossile Energieproduktion von 90 auf 89 Prozent zu verringern müsste der nukleare Anteil von 3 auf 4 Prozent erhöht werden, dass heisst um ein Drittel, um 33 Pozent.

Dies würde bedeuten, dass die Anzahl der Atomkraftwerke von derzeit etwa 450 um 150 auf 600 erhöht werden müsste. Alles unter der Annahme, dass Atomkraftwerke wirklich CO2-neutral sind.

Aber wieviel CO2 und weiterer Umweltverschleiss würden der Bau und der Betrieb dieser Kraftwerke nach sich ziehen? Woher sollen die Energie und die Grundstoffe kommen, um die neuen Atomkraftwerke zu bauen? Wo sollen sie gebaut werden? Gibt es genügend Kühlwasser? Ab wann werden diese Kraftwerke dann einen Beitrag leisten? Und was bedeutet es sie am Ende ihrer Lebensdauer wieder abzubauen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Bitte begründen. (Diese Forderung hab ich mir von dir abgeguckt 😉 )
Jap- und wieso begründest du dann deine Behauptungen nicht?

Wie man mit Umweltschutz langfristig Geld spart und Arbeitsplätze schaffen kann, haben wir übrigens schon diskutiert.
Du warst damals der Vertreter der Technologie-Schiene, wobei die Arbeitsplätze dem Fortschritt weichen sollten.
 
Er kann kein Vertreter der Technnologie sein. Sonst würde er bei der Technik von Windrädern nämlich vor Freude in die Hose pinkeln und nicht an altertümlicher "Technik" der 50er Jahre festhalten wollen.
 
Jap- und wieso begründest du dann deine Behauptungen nicht?

Nein, nein, nein. 😉

Ich will ja nicht die Kindergarten-Sprache herausholen, aber dennoch: Ich hab zuerst gefragt.

Und zur Begründung: Tja, da muss man nur sein Köpfchen einschalten. Die Wirtschaft ist abhängig von Energie, bezahlbarer Energie. Nicht nur die Bürger bezahlen diese Subventionen, sondern auch die Wirtschaft. Und wenn diese Kosten immer weiter steigen, was der Fall ist, dann muss man die steigenden Kosten irgendwo einsparen.

Natürlich gibt es dazu keine Statistik, wie denn auch? Da heißt es einfach generell steigende Kosten und daher mussten Arbeitsplätze abgebaut werden.

Er kann kein Vertreter der Technnologie sein. Sonst würde er bei der Technik von Windrädern nämlich vor Freude in die Hose pinkeln und nicht an altertümlicher "Technik" der 50er Jahre festhalten wollen.

Nein. Die Windräder sind keine schöne Technologie.
Ich steh auf Technologie, aber vor allem auf neu entwickelte Technologie bzw. Technologie, die bedeutend weiter entwickelt wurde. Von daher sehe ich z.B. eine große Zukunft in der Solartechnologie. Den Link hatte ich eingestellt.

Und mal im Ernst: Technologie der 50er Jahre? Wie alt ist denn bitte das Prinzip der Windenergie? Ich würd sagen, die hat schon mehr auf den Buckel.
 
Damit sich Solarzellen lohnen muß der Strompreis noch weit klettern. Aber für Inselanlagen ist das heute auch schon konkurrenzfähig.

Windräder erscheinen mir aber "schöner" als Kühltürme, warmes Wasser erhöhte Radioaktivität in der näheren Umwelt.....
Außerdem ist es deshalb vernünftig, Windräder auf See zu bauen.

Die heutigen Windräder haben heute alle eine komplizierte Elektronik die die Blätter auf die Stärke des Windes und die Richtung laufend einstellt. Und selbst kleinste Anlagen liefern ihre aktuellen Daten nach Hause auf den PC. Wenn ich das Geld hätte.....

Mit den Arbeitsplätzen bist Du wirklich falsch. Wenn ein AKW erstmal steht - zum Bau werden sicherlich auch Arbeitskräfte benötigt - sitzen da höchstens noch ein paar Mann rum und sehen sich Instrumente an. Alle 14 Tage braucht es dazu noch ein paar "Putzer" - gutbezahlte Leute, möglichst aus Polen, die man gut verstrahlt zurückschicken kann. ( Wallraff hat das thematisiert )Und das wars aber auch schon.
Bei den erneuerbaren Energien ist Deutschland weltweit Spitze. Deutsche Windräder z.B. werden in China und Amerika aufgestellt.
Wenn man in eine alte "Technik" wie AKWs zurückfallen würde - was sowieso niemand will - dann wären diese Arbeitsplätze gefährdet.
Mein Tip ist: Es wird im nächsten Jahr entweder eine große Koalition geben ( oder eine Linksregierung? ) die am Ausstieg festhalten wird. Maximal wäre eine CDU/FDP Regierung möglich, die alte AKWs länger laufenlassen wird. Was aber heute schon möglich wäre. Aber an einen Neubau von AKWs denkt niemand.

Zitat Bundesumweltministerium:

Die Bilanz des EEG kann sich sehen lassen: Durch EEG-Strom wurden im Jahr 2006 bereits 44 Millionen Tonnen CO2 vermieden – das sind rund 6 Millionen Tonnen CO2 mehr als 2005. Wenn erneuerbare Wärme und Treibstoffe sowie nicht-EEG-Strom hinzu gerechnet werden, haben alle erneuerbaren Energien zusammen im Jahr 2006 sogar rund 100 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart. Zusätzlich hat sich das EEG als Job-Motor erwiesen und es entstehen weiter neue, attraktive Arbeitsplätze: Die Zahl der Beschäftigten in allen Bereichen der Erneuerbaren Energien stieg von 160.000 im Jahr 2004 auf rund 236.000 im Jahr 2006. Etwa 134.000, das heißt fast 60 Prozent davon, sind dem EEG zuzurechnen.
Die Mehrkosten dieses verstärkten Ausbaus bleiben dabei überschaubar. Im Jahr 2006 machte die EEG-Umlage etwa 0,75 Cent pro Kilowattstunde aus, das sind unter 4 Prozent der Stromkosten für Haushalte. Pro Monat und Verbraucher liegen die Kosten für den Ausbau der Erneuerbaren Energien nur bei circa einem Euro. "Die hohen Stromkostensteigerungen der letzten Zeit und die für den Jahreswechsel wieder angekündigten Preissteigerungen sind nicht auf das EEG zurückzuführen", betonte Gabriel.
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Geht um die Arbeitsplätze.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da heißt es einfach generell steigende Kosten und daher mussten Arbeitsplätze abgebaut werden.
Genau, und wenn du dir anguckst, wie teuer es für uns ist, mit den Umweltsünden früherer Generationen klar zu kommen, wird klar wie viel Geld man mit Umweltschutz spart.
Wenns dir nur um ein paar Jahre geht, trifft deine Sicht der Dinge zu, wenn du langfristiger denkst kehrt es sich um.



Er kann kein Vertreter der Technnologie sein. Sonst würde er bei der Technik von Windrädern nämlich vor Freude in die Hose pinkeln und nicht an altertümlicher "Technik" der 50er Jahre festhalten wollen.
Da hat Mike nicht ganz Unrecht - stimmts House ?
 
Ich spreche aber nicht von den Arbeitsplätzen die durch AKW's in der Atomtechnologie entstehen, sondern von den steigenden Kosten, die durch die Subvention der erneuerbaren Energien kommt und auf alle, Verbraucher und Wirtschaft, abgewälzt wird.

Natürlich kann man argumentieren, die AKW's haben auch Subventionen bekommen. Aber das entscheidende Wort ist hier: bekommen. Sind sind schon bezahlt, während die erneuerbaren Energie noch bezahlt werden müssen.

Es gibt viel versprechend Start-ups in den USA, wie z.B. NanoSolar, von denen ich glaube, dass sie mit für den Durchbruch verantwortlich sein werden und nicht die mit Milliarden geförderte deutsche Öko-Industrie.

Ich bin fest davon überzeugt, auch weil ich mal eine sehr interessante Doku über NanoSolar gesehen habe, dass US-Firmen der deutschen Öko-Industrie bald den Rang ablaufen werden.

Und warum? Durch Technologie und nicht durch bloße Masse.

Silicon Valley: Der Dotcom-Boom wird zum Öko-Boom - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

Genau, und wenn du dir anguckst, wie teuer es für uns ist, mit den Umweltsünden früherer Generationen klar zu kommen, wird klar wie viel Geld man mit Umweltschutz spart.
Wenns dir nur um ein paar Jahre geht, trifft deine Sicht der Dinge zu, wenn du langfristiger denkst kehrt es sich um.

Ne, ich setze ja - und die Geschichte gibt mir Recht - auf die Entwicklung neuer Technologien. Ihr könnt doch nicht den Status Quo der heutigen Technologie hochrechnen und dann ein Schreckensszenario malen.

Außerdem lasst ihr immer die Natur des Menschen außer Acht.
Der Mensch handelt nicht präventiv, er repariert. Egal ob es um die eigene Gesundheit geht, den Zustand der Welt, die Lage der Wirtschaft usw.

Da hat Mike nicht ganz Unrecht - stimmts House ?
Nö, ich hab auch geschrieben, warum das nicht korrekt ist.
Das Prinzip hinter den Windrädern ist alt, nichts aufregend neues. Kein Durchbruch.....
 
Auch das ist falsch. Die Atomindustrie kassiert nach wie vor Milliarden an Subventionen. Das war im Ausstiegsgesetz so vereinbart und geht noch Jahre lang weiter.

Und die Kosten, die noch kommen, kennt niemand. denn demnächst wird man das "Endlager" Asse mit Milliardenaufwand komplett abtragen müssen. Jedes Fass einzeln.
Weiter sind die Entsorgungskosten von hundertausenden von Tonnen strahlendem Material ( AKW.Bauten ) nicht eingerechnet. Auch das alles wird auf den Steuerzahler zukommen.

Und zu den Kosten für den Einzelnen - zwecks erneuerbare Energien - habe ich hir schon einiges eingestellt. Klar 1 Euro im Monat ist ja soooo viel Geld.

Mach Dir mal eines klar House: Es kostet mehr, einen einzigen Castor-Behälter nach Nordfrankeich zu karren, als ein Windrad aufzustellen.
 
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