Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Noch nicht bereit zum Heiraten

  • Starter*in Starter*in Sally01010
  • Datum Start Datum Start
Ich brauche bzw. will keine teure Hochzeit. Ich mag keine tausend Verwandten um mich herum haben, ich will nicht wie eine Prinzessin aussehen (weil ich keine bin), ich mag nicht, dass mich alle beglotzen und fotografieren. Ich will nur sein Versprechen, dass er meine Familie werden will, dass er mir in die Augen sieht und mir ehrlich sagt, dass er diesen Schritt offiziell mit mir gehen will. Das würde mich so glücklich machen.

Eine große Hochzeit würde ich für ihn mitmachen, wenn es sein Wunsch ist. Wegen mir brauchen wir das nicht. Er sagte lediglich, dass er schon "ordentlich" heiraten will, was auch immer das bedeutet. Wenn es daran scheitern soll ... fände ich das sehr schade bzw. dann würde ich mich schon fragen, ob er denn aus dem richtigen Grund heiratet. Könnte aber natürlich auch eine Hinhaltetaktik sein (a la "wir müssen erst dies das und jenes erledigen, bevor wir heiraten können"). Ich habe ihn nie als den Menschen erlebt, der gern im Mittelpunkt steht, er wollte ja nicht einmal seinen letzten Geburtstag feiern (zu viel Arbeit).

An seiner finanziellen Situation wird sich nichts mehr großartig ändern. Er hat eine feste und sichere Stelle im Familienbetrieb, den übernimmt er irgendwann. Seine Eltern hätten gerne, dass ich ihn dort dann unterstütze.

Ich lese viel Misstrauen raus. Er hat dir das Versprechen gegeben und darauf solltest du vertrauen.
 
Ich spüre ein großes Misstrauen deinerseits und kann dieses auch nachvollziehen.
Daher würde ich ihm bei Gelegenheit sagen, dass du deine Periode nicht bekommst. Beobachte sein Verhalten.
Wenn er von Tag zu Tag hysterischer wird und sagt, er wolle einen Abbruch, da JETZT noch nicht der RICHTIGE Zeitpunkt sei, dann trenn dich.
Wenn er dich in den Arm nimmt und sagt "Schatz, wir wollten doch ohnehin Kinder!", dann behalte ihn.

Ich finde deinen Wunsch nach Kindern ganz natürlich und würde mich da auch nicht hinhalten lassen.
 
Ich spüre ein großes Misstrauen deinerseits und kann dieses auch nachvollziehen.
Daher würde ich ihm bei Gelegenheit sagen, dass du deine Periode nicht bekommst. Beobachte sein Verhalten.
Wenn er von Tag zu Tag hysterischer wird und sagt, er wolle einen Abbruch, da JETZT noch nicht der RICHTIGE Zeitpunkt sei, dann trenn dich.
Wenn er dich in den Arm nimmt und sagt "Schatz, wir wollten doch ohnehin Kinder!", dann behalte ihn.

Ich finde deinen Wunsch nach Kindern ganz natürlich und würde mich da auch nicht hinhalten lassen.

Klar, den Partner ne Schwangerschaft vorzutäuschen ist ne ganz clevere Idee und wird die Beziehung überhaupt nicht zerstören. Ich fasse es nicht, wie weit manche Frauen für eine Schwangerschaft gehen 🙄
 
Ich finde es seltsam, ein verbindliches Versprechen einzufordern, was in x Jahren sein wird. Wie will man das denn einfordern? Wie soll man wissen, was in 5 Jahren ist? Wie kann man von jemandem erwarten, ein solches Versprechen zu machen oder selbst so eins geben? Wer weiß denn, was DU in 5 Jahren willst?

Man kann versprechen, dem anderen gegenüber ehrlich zu sein. Ihn wertzuschätzen. Immer nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln. Füreinander bestmöglich da zu sein. So verstehe ich im Übrigen auch ein Eheversprechen. Aber zu versprechen, in 5 Jahren bin ich bereit, dir das dann zu versprechen und dir verbindlich zu versichern, das ich mich dann komplett an dich binde, finde ich sogar verantwortungslos. Man KANN eigentlich NICHTS im Leben wirklich versprechen. Und ich finde, auch nicht erwarten.

Was man kann, ist vertrauen. Darauf, dass der gemeinsame Weg weitergeht, man sich selbst verantwortungsvoll verhält und der Partner ebenso. Das es sich weist. Das man sein Bestes gibt. Geben will.

Ich meine nicht, man soll ganz Prinzipien-und Verantwortungslos durchs Leben segeln. Und Pläne sind auch was Gutes. Aber jemanden auf etwas festnageln zu wollen, was langfristig doch gar nicht abzuschätzen ist - das erscheint zumindest mir zuviel verlangt.
 
Klar, den Partner ne Schwangerschaft vorzutäuschen ist ne ganz clevere Idee und wird die Beziehung überhaupt nicht zerstören. Ich fasse es nicht, wie weit manche Frauen für eine Schwangerschaft gehen 🙄
Periodenverzögerung kommt keiner Vortäuschung einer Schwangerschaft gleich.
Aber es ist eine effektive Methode um herauszufinden, wie er wirklich tickt.
Spart viel Zeit.

(Du tust gerade so, als würde die TE einen irren Kinderwunsch hegen. Tut sie doch gar nicht. Sie will nur wissen, woran sie ist.)
 
Das hat für mich nichts mit Vertrauen zu tun.
Ich will wissen, wie mein Gegenüber tickt.
Manchmal weiß es das selber nicht so genau.

Warum Jahre in bangem Hoffen ausharren?
 
Ich befürchte, Dir bleibt nichts anderes übrig, als abzuwarten. Wenn du ihn ständig damit „nervst“, wird es vielleicht nicht so gut sein. Wenn er Dir sagt, dass er dich später heiraten und Kinder mit Dir haben möchte, dann solltest du das glauben. Einfordern kann man mMn sowieso nichts. Ein gewisses Risiko gehört zum Leben hinzu. Von diversen Tricks würde ich absehen, denn das kommt fast einem Vertrauensbruch gleich. Außerdem wird jeder oder zumindest einige erst einmal auf eine noch ungeplante Schwangerschaft nicht gerade entspannt reagieren.
 
Ja. Warte einfach noch ein paar Jahre.
Dann trennt er sich, weil er "doch nicht so richtig überzeugt ist" oder weil er eine Frau kennenlernt, die besser in den elterlichen Betrieb passt.
Aber das ist ja nicht so schlimm, weil "man das vorher ja nicht wissen kann".
Und wie hier nachdrücklich immer wieder behauptet wird: Wer braucht schon Kinder, wenn er es sich doch nett einrichten kann mit seinem zögerlichen Freund. 😉
 
Ja. Warte einfach noch ein paar Jahre.
Dann trennt er sich, weil er "doch nicht so richtig überzeugt ist" oder weil er eine Frau kennenlernt, die besser in den elterlichen Betrieb passt.
Aber das ist ja nicht so schlimm, weil "man das vorher ja nicht wissen kann".
Und wie hier nachdrücklich immer wieder behauptet wird: Wer braucht schon Kinder, wenn er es sich doch nett einrichten kann mit seinem zögerlichen Freund. 😉
Naja, die Themenstarterin hat ja gesagt, es geht ihr um Kinder mit IHM. Ansonsten würde ich nämlich sagen, dass sich Frau, wenn sie unbedingt sofort Kinder haben möchte, dies auch anders arrangieren könnte. Nur ist das den meisten Frauen zu unbequem, weil sie sich versorgt ins gemütliche Nest setzen wollen.
Das scheint hier ja aber nicht der Fall zu sein. Und in einer harmonischen Beziehung ist es für mich ein No-Go den Partner so anzuschwindeln. Man kann sich NIE in IRGENDETWAS 100%ig sicher sein.
Ich würde höchstens nochmal ein offenes Gespräch führen so nach dem Motto:“ Dies und das möchte ich in meinem Leben, wenn du das nicht kannst, dann sei bitte fair und lasse mich gehen. Das ist dann für uns beide besser“. Solche Formulierungen helfen manchmal, Brücken zu bauen, sollte der Mann wider Erwarten tatsächlich nicht heiraten und Kinder kriegen wollen. Man muss dann deutlich machen, dass er kein A... ist, wenn er das dann kommuniziert, sondern dem anderen hilft. Manche möchten nämlich nur keinen verletzen und trauen sich dann nicht, Klartext zu reden.
 
Ich würde die Sache von einer anderen Seite betrachten.
Da die TE erwähnt hat, dass der partner den elterlichen Betrieb irgendwann übernehmen soll, könnte sie prüfen, wie weit der Gedanke gediehen ist.
Es gibt Patriarchen, die bleiben bis zum Ende und es gibt andere, die Verantwortung abgeben. Letztere züchten den Nachfolger heran und lassen Fehlentscheidungen zu, die sie ausbügeln. Erstere erwarten, dass ein Arbeitnehmer plötzlich Verantwortung übernehmen soll, die er nie zu tragen gelernt hat.

Wenn der Partner also bereits im Geschäft für Akzente sorgt, hat er noch einiges vor. Ich kann dann nachvollziehen, dass er berechtigterweise seine Beziehung kurz hinter das Geschäft stellt aber nicht auf gleiche Höhe und nicht vorrangig.
Ein Hochzeit und das Kinderkriegen wäre für ihn ein Hinderungsgrund, den Betrieb auszubauen, zudem hätte er später alleinig eine Verantwortung zu tragen, die ihm kaum Zeit zu so etwas lassen würde.

Ist der Vater dagegen allmächtig und präsent, so bleibt die Übernahme eher ein Traum, der noch dauern kann. Dann aber könnte eine Familie als Alternative vor der Übernahme zur Diskussion stehen.

Lasst mich daher vermuten, dass der Partner sich bezüglich der Firma sicher sein will - und sicher sein will, sich für eine Familie zurück lehnen zu können.

Verflixt ist wohl die Situation, dass der Partner sich ebenfalls für oder gegen Familie entscheiden werden muss. Geht sie zu früh, dann ist es kurz danach die nächste Frau. Geht sie zu spät, so fehlt ihr die Zeit für das Kennenlernen eines adäquaten Vaters der Kinder.
 
Zuletzt bearbeitet:

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben