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Noch keine Freundin gehabt mit 30

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Würde es so gut funktionieren, hätten wir nicht derartige Threads, worin die Leute ausschließlich online Beziehungsversuche starten und einsam bleiben. Es ist auch eher eine Glückssache, ob das was langfristiges wird, weil Online kein echter Alltag entstehen kann.

Ich glaube, wir reden von zwei unterschiedlichen Dingen. Ich rede nicht von Online-Beziehung, die nur virtuell stattfindet und, wie du das geschrieben hast, keinen realen Alltag erfährt.

Ich redete von der Option, über Tinder und ähnlichen Plattformen Menschen kennen zu lernen, die das gleiche suchen: sich im realen Leben zu treffen, um in einem oder mehreren realen Treffen herauszufinden, ob man mehr füreinander empfindet bzw. ob eine Partnerschaft entsteht.

Diese Option wird von vielen Menschen genutzt und funktioniert scheinbar bei nicht wenigen.
 
Dann ist den Betreffenden auch nicht zu helfen. Niemand wird ihn dann die heiße Freundin durch Fingerschnippen herbeizaubern. 🤷‍♀️
Wer Wohnfläche übrig hat kann über AirBnB auch (platonischen) Frauenbesuch bekommen. Wer (platonisches) Interesse zeigt, bekommt meistens sogar gute Bewertungen dort, da man als netter Gastgeber wahrgenommen wird, der sich für einen interessiert.

Vielleicht KANN so auch mal die Seelenverwandte herein flattern, ohne dass man das Haus verlassen muss. Garantiert ist dies jedoch nicht. Aber eine Übung in Sozialkompetenz ist es.

Ich habe - als jemand, der früher nicht mal alleine ins Kino gehen konnte - u.a. über AirBnB (als Gastgeber) viel Menschenkenntnis erlangt, auch wenn ich nach wie vor sozial etwas, bzw. bestimmte Dinge betreffend, zurückgeblieben bin. Es macht was mit einem, wenn man teils regelmäßig, teils unregelmäßig fremde Personen (auch Männer und allgemein Menschen fern der sexuellen/romantischen Vorlieben) bei sich hat, teilweise auch sehr attraktive (Ich hatte schon jährlich Weltmeisterinnen im Tanzsport zu Gast...) und am besten noch international, wenn man denn Englisch kann.

Man hat mindestens so ein neues Gesprächsthema, was einen interessant macht...
"Interessant ist, wer Interesse hat."
 
Welche Möglichkeiten bleiben denn noch außer Freundeskreis?

In meinem Fall:

Arbeit - keine Chance aufgrund der Arbeitsumgebung
Online - ebenfalls ohne Erfolg
das Fitnessstudio - bin allein hin und nach einem Jahr wieder allein raus.
Prinzipiell besteht wohl immer dann die Möglichkeit, wenn man zu einem Gespräch kommt und am besten dort, wo man schon mal etwas Gemeinsames hat. Arbeit ist nur eine dieser Möglichkeiten. Online ist eine andere (die übrigens Erfolg haben kann; je nachdem, wie du Erfolg definierst, sogar sehr viel).

Fitnessstudio finde ich von außen betrachtet schwieriger. Ich gehe ja in sowas nicht rein, mache lieber woanders Sport: Meist völlig allein. Und das ist auch der Punkt: Die meisten gehen doch dahin, um für sich allein Sport zu treiben? Aber sicherlich ist es nicht unmöglich auch dort jemanden kennenzulernen. Das geht überall, wo zwei Menschen sich begegnen.

Mein Versuch wird es sein, weiterhin Online einige Menschen kennenzulernen, weil es eben da bei mir bisher am ehesten funktioniert hat (ich bin auch ein "Spätstarter" mit meinen ü30), ich werde aber versuchen mich irgendwo zu engagieren und dort neue Leute kennenzulernen.
 
IMO ist das Problem des TE doch völlig klar:
Unrealistische Erwartungen

Alles, was herauszulesen war bisher ist:
- er ist nicht sonderlich attraktiv, wünscht sich aber schlanke und zierliche Frauen mit diversen weiteren äußerlichen Eigenschaften, Andere werden von Vorneherein aussortiert
- beruflich hat er nichts zu bieten, und sorry, eine spannende Persönlichkeit bleibt auch eher verborgen bisher, kann ja aber trotzdem vorhanden sein

Welche schlanke, beruflich unabhängige Frau soll denn darauf anspringen?
Die Trefferquote erscheint mir hier recht gering.
Unmöglich sicher nicht, was es aber nahezu unmöglich macht, ist die geringe Zahl derer, die du ansprichst. Du hast 20 Frauen mal angeschrieben, aha, Hänge ne 0 dran und es kann vlt was draus werden, und selbst dann knallst du dir ja selbst Chancen weg, wenn du "länger nicht zurückschreibst"
 
Das der TE sich nicht im Klaren darüber ist, was er genau von einer Beziehung erwartet, dürfte da auch hinderlich sein: "Ich will ja nicht nur sex, auch einfach viel zeit zusammen verbringen, ich zocke gern, spiel gern Gesellschaftsspiele (mit Freunden öfters), könnte man zusammen machen, muss nicht, aber vielleicht mal zusammen kochen, spazieren (auch wenn ich eigentlich nicht so gern spaziere), reden, irgendwas, was auch immer man in einer Beziehung so macht, weiß ich ja nicht so genau."

Spazieren gehen, auch wenn man das nicht so gerne macht, kann man auch mit einem Hund.
Kuscheln geht mit dem sicher auch oder mit einer Katze. Wenn es ein Mensch sein muss, geht auch eine Kuschelparty (gibt es wirklich, mal googeln) und Gesellschaftsspiele spielt er bereits mit seinen Freunden, was also schon erfüllt wird.

Was willst du, YoungMan, in einer Beziehung machen, außer Sex? (Nicht, was willst du machen, weil sie es gerne machen würde, wie Spazieren gehen, sondern was möchtest du selber?)
Dementsprechend ändert sich ja auch die "Zielgruppe."
Wenn du "reden" willst, worüber? Wenn du intellektuelle Debatten führen möchtest, gehe in eine Uni-Bibliotek oder -Kneipe oder auf elitepartner, falls es das noch gibt oder so... Wenn du dich darüber austauschen möchtest, wie man am besten Zwiebeln züchtet, such dir was, wo man Gärtnerinnen findet. Wenn dir Umweltschutz wichtig ist, geh doch zum NABU, BUND oder sonstige Vereine...
 
Das der TE sich nicht im Klaren darüber ist, was er genau von einer Beziehung erwartet, dürfte da auch hinderlich sein: "Ich will ja nicht nur sex, auch einfach viel zeit zusammen verbringen, ich zocke gern, spiel gern Gesellschaftsspiele (mit Freunden öfters), könnte man zusammen machen, muss nicht, aber vielleicht mal zusammen kochen, spazieren (auch wenn ich eigentlich nicht so gern spaziere), reden, irgendwas, was auch immer man in einer Beziehung so macht, weiß ich ja nicht so genau."

Spazieren gehen, auch wenn man das nicht so gerne macht, kann man auch mit einem Hund.
Kuscheln geht mit dem sicher auch oder mit einer Katze. Wenn es ein Mensch sein muss, geht auch eine Kuschelparty (gibt es wirklich, mal googeln) und Gesellschaftsspiele spielt er bereits mit seinen Freunden, was also schon erfüllt wird.

Was willst du, YoungMan, in einer Beziehung machen, außer Sex? (Nicht, was willst du machen, weil sie es gerne machen würde, wie Spazieren gehen, sondern was möchtest du selber?)
Dementsprechend ändert sich ja auch die "Zielgruppe."
Wenn du "reden" willst, worüber? Wenn du intellektuelle Debatten führen möchtest, gehe in eine Uni-Bibliotek oder -Kneipe oder auf elitepartner, falls es das noch gibt oder so... Wenn du dich darüber austauschen möchtest, wie man am besten Zwiebeln züchtet, such dir was, wo man Gärtnerinnen findet. Wenn dir Umweltschutz wichtig ist, geh doch zum NABU, BUND oder sonstige Vereine...

Du scheinst deine individuelle Wahrnehmung auf andere zu verallgemeinern. Die meisten Menschen trachten explizit nach einem mentalen Austausch in diesem Kontext: spazieren gehen, debatten führen, gemeinsam in den Urlaub fahren . Entsprechend lässt es sich füt jene Menschen schlecht subsidieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du scheinst deine individuelle Wahrnehmung auf andere zu verallgemeinern.
Der TE hat doch explizit geschrieben, "was auch immer man in einer Beziehung so macht, weiß ich ja nicht so genau."

Inwiefern täuscht meine Wahrnehmung da? Und inwiefern widerspricht es dem Tenor meiner Aussage, dass - insbesondere da er sich nach eben dieser Aussage uneinig ist, was er überhaupt will - seine Bedürfnisse auch woanders/auf andere Art befriedigen (lassen) kann?

Gerade auch, wenn man daran denkt, dass man manche Dinge nicht beeinflussen kann. Man kann seine Chance erhöhen eine Partnerin kennenzulernen, man kann aber nicht garantieren eine zu finden. Vielleicht findet man trotz allem nie die eine (oder überhaupt jemanden, die einen ohne Bezahlung, freiwillig mal ran lässt). Was dann? Im Selbstmitleid verkriechen? Oder Bedürfnisse auf vielfältige Art befriedigen, den Druck aus der Partnersuche nehmen (die Notwendigkeit der Befriedigung der Bedürfnisse nehmen) und vielleicht so jemanden finden... oder auch nicht... egal... beides schön...

(Ich spreche da übrigens aus meiner eigenen persönlichen Erfahrung... meine sexuellen Erfahrungen lassen sich mit ü30 an einer Hand abzählen - pun intended 😉 )
 
Zuletzt bearbeitet:
Der TE hat doch explizit geschrieben, "was auch immer man in einer Beziehung so macht, weiß ich ja nicht so genau."

Inwiefern täuscht meine Wahrnehmung da? Und inwiefern widerspricht es dem Tenor meiner Aussage, dass - insbesondere da er sich nach eben dieser Aussage uneinig ist, was er überhaupt will - seine Bedürfnisse auch woanders/auf andere Art befriedigen (lassen) kann?

(Ich spreche da übrigens aus meiner eigenen persönlichen Erfahrung... meine sexuellen Erfahrungen lassen sich mit ü30 an einer Hand abzählen - pun intended 😉 )

Ich bezog mich auf diese Aussage. Die meisten Menschen - scheinbar ebenso der TE - trachten nach einem mentalen Austausch in diesem Kontext.

Spazieren gehen, auch wenn man das nicht so gerne macht, kann man auch mit einem Hund.
Kuscheln geht mit dem sicher auch oder mit einer Katze. Wenn es ein Mensch sein muss, geht auch eine Kuschelparty (gibt es wirklich, mal googeln) und Gesellschaftsspiele spielt er bereits mit seinen Freunden, was also schon erfüllt wird.

Er hat in aller Klarheit geschrieben wonach er sich sehnt: nach einer romantischen Partnerschaft mit einer Frau. Er hat geschrieben, er wisse nicht, wie im Detail eine eine Beziehung aussehe, da er bisher noch nie eine erlebt hat.
 
Er hat in aller Klarheit geschrieben wonach er sich sehnt: nach einer romantischen Partnerschaft mit einer Frau. Er hat geschrieben, er wisse nicht, wie im Detail eine eine Beziehung aussehe, da er bisher noch nie eine erlebt hat.
Eben darum schrieb ich ja, dass er sich darüber vielleicht bewusst werden kann, warum er eine Beziehung möchte. Es gibt z.B. auch platonische freundschaftliche Beziehungen, in denen wird gekuschelt ohne Sex, ohne romantische Gefühle. Dazu braucht man nicht zwangsweise eine Partnerin. Und wer Liebe sucht: Auch die kann man woanders, als in romantisch-erotischen Beziehungen finden. In aller erster Linie - so halte ich es zumindest - ist Selbstliebe ausschlaggebend. "Wenn man sich nicht selbst lieben kann, warum sollten andere es?" - fällt mir dabei als Frage ein, die man mir stellte, als es mir nicht gut ging mit diesem Thema.
(Und das ist jetzt auch kein abwegiger Gedanke, ist er doch einige Hunderte bis Tausende Jahre alt: In der Metta-Meditation fängt man auch damit an sich selbst zu lieben und weitet das dann aus)

Wenn er Sex möchte, gibt es diesen Wunsch aus verschiedensten Gründen, zu denen es ebenso Alternativen gibt (z.B.: Manche wollen Sex, um sich jemandem Nahe zu fühlen. Diese Nähe kann man aber auch platonisch erreichen). Und es gibt verschiedenste Arten dies auszuleben: Alleine (mit und ohne Spielzeugen... begrenzt vielleicht auch mit Pornos, obwohl ich für mich herausgefunden habe, dass letzteres mir eher schadet), bezahlt (kennt er ja schon - warum nicht, ohne sich dafür zu schämen, noch mal? Wenn es der Geldbeutel zulässt auch regelmäßig?), unbezahlt aber ohne Gefühlsbindung (One Night Stands, z.B. jemanden in der Disko aufgabeln, Tinder...), bezahlt, aber mehr als "rein-raus" (Massagen: Tantra z.B., was sogar ganz ohne rein-raus funktioniert),... es gibt einige Arten dazu zu kommen, ohne den ganzen "Anhang" - den er vielleicht gar nicht braucht.

Ich will den Wunsch nach einer Beziehung aber nicht ausreden. Wenn man mit sich einigermaßen im Reinen ist, die Aufs und Abs einer Beziehung verkraftet, ohne daran zu zerbrechen, auch ohne Beziehung ein super Leben hat/führen kann, dann kann man das, was man an Liebe noch übrig hat - nachdem man sich genug Selbstliebe zuteil werden ließ - gerne uneingeschränkt anderen 'schenken.' Wahrscheinlich sind diejenigen dann auch eher dazu bereit, dieses Geschenk anzunehmen:

"Ich liebe dich ganz lange schon,
doch du hast leider nichts davon,
denn Liebe anzunehmen ist
viel schwerer als das Lieben ist."

(aus "Bild" vom Sänger Dagobert)
 
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