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Neun Fragen zur Bundestagswahl 2013

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Deine "berechtigte" Kritik war, dass ich als Normalbürger eben nichts durchschaue.
Dass ich angeblich das System nicht verbessern will und dass ich dich eben nicht verstehe.
Was soll ich dazu denn dann sagen? 😀

Auf die Idee bin ich, ehrlich gesagt, gar nicht gekommen, denn inwiefern du politische Zusammenhänge wirklich durchschaust, ist mir aus naheliegenden Gründen nicht bekannt.
Ich bezweifele es aber aufgrund der von dir bisher geäußerten Argumente.

Und was ich mit der allgemeinen Formulierung "Bürger" geäußert habe, ist bewiesener Fakt.
Selbst Politiker stimmen über Gesetze ab, die sie in ihrer Gänze nicht verstehen oder gelesen haben.
Das sagt nicht Rhenus sondern die Politik selbst.

Ich sprach aber von meiner berechtigten Kritik an deiner und von anderer Seite hier geäußerter Ausgrenzung, die du noch massiv erhöht hast.

Niemand muss eine Demokratie weiter entwickeln, niemand ist gezwungen Missstände zu benennen und deren Änderungen anstreben. Doch sollte man nicht so weit gehen, dies zu schelten, wenn es Menschen gibt, die das tun.
Es genügt durchaus, wenn zur Wahl getrommelt wird, dahinzugehen und sich gut fühlen...
Denn das ist es doch, was Politik gerne hat.

Und niemand muss meine Meinung in aller Konsequenz verstehen oder teilen.
Obwohl sie von vielen hochrangigen Leuten geteilt wird.
Nur erwarte ich, dass jemand der mein Ansinnen kritisiert, auch in der Lage ist fundiert zu kritisieren und nicht wie es hier in vielen Beiträgen geschieht, lediglich meine Demokratiekonformität oder meine Persönlichkeit infrage stellt.
 
Es geht nicht um deine Persönlichkeit, es geht um meine Meinung.

Ich finde (ja, ich ganz persönlich), dass der, der nicht zur Wahl geht, sich dann nicht über das Ergebnis aufregen soll, denn er hätte ja etwas ändern können.
Ich finde, dass der, der so massiv unzufrieden ist mit einem bestimmten Land, auswandern sollte oder (aber da beißt sich die Katze in den Schwanz) demokratische Veränderungen anstreben sollte (in einer Partei, bei der Wahl, als Demonstrant vor dem Kanzleramt etc pp). Vom Nichtstun, finde ich, verändert sich auch nichts.

Du kannst das gerne anders sehen.

Und dass "viele hochrangige Leute" deine Meinung teilen ist weder ein Argument für oder gegen deinen Standpunkt, es ist einfach eine (nicht zu überprüfende, außer du gibst Quellen an) Aussage.

Einigen wir uns darauf, dass ich relativ zufrieden bin mit dem jetzigen System und du nicht?
 
Ich bin Nichtwähler.
Ich hätte bei keiner Partei ein Häkchen machen können.
Ich habe in keine Partei und in keinen Politiker Vertrauen.
Für mich ändert sich bei keiner Regierung irgendwas.

Woran bin ich jetzt schuld?

(in höchstens 3 Sätzen bitte, falls jemand darauf antworten mag😉)

So nichtexistent kann kein Mensch sein, dass es völlig egal ist.

Entweder Steuern stärker rauf oder nicht, mehr hinten als vorne, Mindestlohn , Strompreise , Hartz4 , usw. usw.

Es ist ein verbreiteter Irrglaube, alle Parteien seien in ihrer Auswirkung auf alle Bürger vollkommen indifferent.
 
bin gespannt, wie lange es dauert, bis die regierung gebildet ist.
denk grade an das jahr 1976.
helmut schmidt war damals kanzler und es dauerte über 70 tage...

Am Freitag war auf N.TV die Frage des Tages "Sind Sie für Neuwahlen".

Zwischenergebnis war 87 % "JA" !!!!!!

Ich kann mich damit auch sehr gut anfreunden, ich würde es halt nich Neuwahlen schimpfen, sondern "zweiter Wahlgang" 😉
 
Zahlreiche DWN-Leser meldeten sich in den vergangen Tagen bei der Redaktion, um von Unregelmäßigkeiten bei den Bundestagswahlen zu berichten.

Von Essen bis Passau: Weitere gravierende Unregelmäßigkeiten | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Die DWN sind sehr populär, ich hab sie auch schon in ganz anderen Foren als Lektüre empfohlen bekommen.

Wenn man dann mal dort was ließt, merkt man recht schnell, dass außer Polemik und Unkenntnis nicht viel vorhanden ist.

Es ist wohl auch ein rießen Unterschied zwischen "Unregelmäßigkeit" ( setzt Vorsatz voraus ) und einfacher "Schludrigkeit" ( genannt fahrlässig ).
 
So nichtexistent kann kein Mensch sein, dass es völlig egal ist.

Entweder Steuern stärker rauf oder nicht, mehr hinten als vorne, Mindestlohn , Strompreise , Hartz4 , usw. usw.

Es ist ein verbreiteter Irrglaube, alle Parteien seien in ihrer Auswirkung auf alle Bürger vollkommen indifferent.
Hätte ich jetzt meine Piraten gewählt, hätt`s auch nix geentert. 🙄😛
 
Die DWN sind sehr populär, ich hab sie auch schon in ganz anderen Foren als Lektüre empfohlen bekommen.

Wenn man dann mal dort was ließt, merkt man recht schnell, dass außer Polemik und Unkenntnis nicht viel vorhanden ist.

Es ist wohl auch ein rießen Unterschied zwischen "Unregelmäßigkeit" ( setzt Vorsatz voraus ) und einfacher "Schludrigkeit" ( genannt fahrlässig ).

Da stimme ich dir zu, zumal die Unregelmäßigkeiten keine sind.
Das Wahlergebnis wird deshalb für vorläufig erklärt, weil Stimmen, wo das Ergebnis sehr knapp wie in Essen ausfällt, immer nachgezählt werden.
Außerdem gibt es Stimmzettel die nicht einwandfrei zuzuordnen sind. Diese werden in Abstimmung der Mehrheit der Wahlhelfer, zugeordnet.
Auch dies wird anschließend im Protokoll festgehalten und später noch einmal kontrolliert.
 
Hätte ich jetzt meine Piraten gewählt, hätt`s auch nix geentert. 🙄😛


Ja, und wenn alle denken, es bringt eh nichts, dann bringts auch nichts.

Auch deshalb jetzt : Runter mit der 5 % -Hürde !!!!!

Wenn fast 1/6 aller Zweitstimmen keine Berücksichtigung im Parlament findet, stimmt doch was mit Demokratie nicht !!
 
Für Neuwahlen sehe ich keine Veranlassung, oder habe ich da was übersehen? Ich sage auch noch mal, dass es für den Bürger das Beste wäre, wenn die CDU/CSU eine Minderheitenregierung in Angriff nehmen würde. Sieht ja so aus, als ob die SPD über ihre Teilnahme an einer Großen Koalition abstimmen läßt. Es wäre ein Segen für uns, wenn sich die SPD aus einer Regierungsbeteiligung heraus halten würde.

Neuwahlen würden in erster Linie bewirken, dass die AfD rein kommt. Ich enthalte mich mal einer Wertung, ob ich das gut oder schlecht finden soll.

Was die Wahlbegleitumstände betrifft, die die Deutschen Wirtschaftsnachrichten beschreiben, so finde ich die - wenn die Beschreibungen halbwegs stimmen - bemerkenswert. Es ergibt sich das halbwegs flächendeckende Bild von einer Vielzahl von Schlampereien, die man auch gerne vorsichtig als "Unregelmäßigkeiten" bezeichnen könnte. Ich würde das keineswegs als Lappalie abtun.
 
Für Neuwahlen sehe ich keine Veranlassung, oder habe ich da was übersehen? Ich sage auch noch mal, dass es für den Bürger das Beste wäre, wenn die CDU/CSU eine Minderheitenregierung in Angriff nehmen würde. Sieht ja so aus, als ob die SPD über ihre Teilnahme an einer Großen Koalition abstimmen läßt. Es wäre ein Segen für uns, wenn sich die SPD aus einer Regierungsbeteiligung heraus halten würde.

Neuwahlen würden in erster Linie bewirken, dass die AfD rein kommt. Ich enthalte mich mal einer Wertung, ob ich das gut oder schlecht finden soll.

Was die Wahlbegleitumstände betrifft, die die Deutschen Wirtschaftsnachrichten beschreiben, so finde ich die - wenn die Beschreibungen halbwegs stimmen - bemerkenswert. Es ergibt sich das halbwegs flächendeckende Bild von einer Vielzahl von Schlampereien, die man auch gerne vorsichtig als "Unregelmäßigkeiten" bezeichnen könnte. Ich würde das keineswegs als Lappalie abtun.

Wieso so zurückhaltend ? Dass Du eine Minderheitsregierung bevorzugst, sagst Du doch auch. Dann darfst doch auch sagen, dass Du die AfD nicht im Parlament haben möchtest bzw. das für einen Untergang des Abendlandes hälst.

Mir ist das egal, welche Partei ins Parlament einzieht, Jeder, der die - hoffentlich bald reduzierte - Sperrklausel überwindert hat ein demokratisches Recht dazu - egal was es für Vollpfosten sind.

Eine Frage habe ich noch . Mit welcher Mehrheit soll Merkel zur Kanzlerin ohne Mehrheit ( = Minderheitsregierung ) gewählt werden ? ( Bin kein Staatsrechtsler, könnte mir in diesem teil-undemokratischen Land auch vorstellen, dasss Merkel solange Kanzlerin bleibt, bis der Bundestag einen neuen oder gleichen wählt, aber so vom Bauch würde ich sagen, dass es X Tage nach der konstituierenden Sitzung automatisch die Amtszeit endet )
 
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