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Neun Fragen zur Bundestagswahl 2013

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Zitat Rhenus:
Nein, um das klarzustellen, mir ist egal was jemand wählt, das ist sein Recht.
Doch in Deutschland werden Mandate gewählt nicht Stimmen!
Es ist wirklich Unsinn was hier behauptet wird, es ginge nach Stimmen...
---------------------------

Du hast wirklich gar keine Ahnung.
Es geht bei meiner Aussage ( udn Trittins Aussage ) eben nicht um Mandate. Das sit lediglich Dein sinnloser Einwurf. Es geht um den Wählerwillen. Und der ist in der Mehheit konservativ.
Vielleicht verstehst Du das ja mal irgendwann. Aber selbst da werd ich so langsam skeptisch.....
Hier, nur darum geht es:

Zitat Quotenqueen:

CDU, FDP und AfD haben in Deutschland eine konservative Mehrheit. Zu dieser richtigen Feststellung, die sich bedauerlicherweise nicht im Parlament wieder findet, kommt der umstrittene grüne Spitzenkandidat Jürgen Trittin. Die gesammte Führungsmannschaft der GRÜNEN tritt vor Schreck gemeinsam zurück. Auf Probe gewissermaßen, denn im Herbst will man sich wohl beim Parteitag vom Fußvolk wieder wählen lassen
 
Für das Nichtwählen gibt es einige gute Gründe.😀

Eines davon ist die Ungleichbehandlung von kleinen Parteien, die einfach demokratischen Verhältnissen nicht mehr entspricht.
Verstehe! Und dieses Problem merzt du dann damit aus, dass du den kleinen Parteien deine Stimme ebenfalls nicht schenkst und stattdessen daneben stehst und zusiehst, dass deine Papierkorbstimme den großen Parteien zugeordnet werden? Irgendwie beisst sich hier die Katze in den eigenen Schwanz. Wenn du keine kleine Partei wählst, sind diese ja anscheinend nicht von Interesse. Warum stört dich dann das Wahlsystem? Dann kann dir ohnehin alles egal sein.
 
Ich frage mich wie du darauf kommst wenn ich seit Jahr und Tag den deutschen Wähler verunglimpfe und ich unserer Wählerschaft unterstelle, das Machtinstrument der Wahlen leider nicht für sich entdeckt zu haben.

Ja ok, verunglimpfen soll man den Wähler nicht. Das ist meine Kritik an dich. Er kann dies ja auch nicht leisten. Daher regt mich Dieckmanns Kommentar auf.
Ich nehme an, er kann seine Heizung selbst reparieren oder sein Auto, wenn er vom Bürger das verlangt.
Zudem soll der Bürger neben seiner Arbeit, Fachmann für Banken, Vorsorge und Marktanalysen sein, wenn man die Politik hört.
Wann gibt man ihm die Entlohnung dafür?


Und weisst du das von den etablierten Parteien? Wo du gerade die Themen "weltbewegende Politik" und "vollmundige Versprechen" ins Spiel bringst. Ferner hast du doch ohnehin nicht die Charakteristik der Protestwahl verstanden. Von daher ist es müßig, mit dir darüber einen Austausch zu führen. Dein Fehler ist es zudem, zu glauben deine einzelne Stimme würde eine kleine Partei zum regieren befördern. Vielleicht tust du dich auch deshalb mit dem Wählen so schwer.

Weißt du, ich habe gestern Abend den Vorturner dieser Herrschaften erlebt, wie er sich trotzig und arrogant verhielt und von "Entartung" in einem Sprachschatz des Reichspropagandaministers Göbels schwafelte.
Zum Glück hat ihm eine Gesine Schwan seine Ungeheuerlichkeiten um die Ohren gehauen.
Ich sage dazu nur Pfui! Rechts außen"!
:mad:

Ich bin überzeugt davon, dass dies jeder möchte.
Es gibt Themen innerhalb des Politzirkus die mich interessieren, andere wiederum nicht. So ist es mir zum Beispiel wichtiger, Rettungsschirme auch mal zugeklappt zu lassen als über die "Herdprämie" nachzudenken! Und nach diesen Prioritäten geht man eben wählen. Wenn für dich jede Partei nur Müll macht und du deshalb zu keiner Entscheidung finden kannst, ist das eben so. Hat aber mit anderen nichts zu tun.

Man rettet keine versalzene Suppe weil man Wasser reingießt.
Das ist dann Plörre!
Es kann jeder halten wie er mag.
Kompromisse gut und schön, doch Kompromisse bedeuten sich zu beugen, was hätte ich davon, bei diesen vielen Kompromissen, mich so tief zu beugen, dass ich nur halb so groß bin und meinem Hintern den Hut aufsetzen muss, damit man mich noch grüßt?
🙂

Du wartest also auf eine Partei, welche dir ALLES Recht macht? Die exakt zu jedem Thema in deinem Sinne handelt? Ja, dann brauchst du über die Politik nicht mehr nachdenken und kannst dich zu den desinteressierten zurückziehen.

Weißt du, für mich gibt es den Unterschied zwischen beugen und verbiegen.
Dass es nicht die Rhenuspartei geben wird, weiß ich besser als du, und dennoch hat es sich einmal gelohnt für Parteien zu kämpfen.
Nur jetzt nicht mehr.


Die Lebenszeit könntest du somit für anderes sinnvoller nutzen.

Das sind wieder so haltlose Sprüche!
Was weißt du über mein Lebenswerk?


Das habe ich bereits in den 90er Jahren erkannt.

Stimmt, da ging das los...
 
QUOTE=mikenull;2579611]Als die CDU "versprochen" hat die Steuern nicht anzuheben, gingen sie noch davon aus, daß es eine erneute Koalition mit der FDP gäbe. Politiker denken eben auch oft zu kurz. Oder meistens.
Was die Grünen machen - nämlich das Spitzenpersonal wegzuschießen - täte ALLEN anderen Parteien auch gut.[/QUOTE]

Ich denke eher, dass du die Dynamik von Politik, Parteien und die beliebige Auslegung von "Wählerwillen" nicht verstehst... 🙂
Wenn ich vor einem Jahr absah, dass es eine große Koalition geben würde, dann wissen/wussten es die Profis in den Parteien ebenfalls.

Schröder wurde vor seiner ersten Wahl bereits zwei Stunden vor Schließung der Urnen von Lafontaine gratuliert...😉

Daher wird gelogen dass die Balken biegen.
Diese Situation ist nicht gewählt worden, sie ist "gemacht" worden.
Der Größenwahn der FDP, das Versagen der SPD, hat u.a. dazu geführt.
Ein Prost auf alle, die noch denken, dass der Wähler entscheidet.

Definiere mal Wählerwille!
 
Aber es gibt ja zumindest positive Ansätze.
Kipping von den Linken hat SPD und Grüne bereits aufgefordert, mit der gemeinsamen Mehrheit im Bundestag einen gesetzlichen Mindestlohn durchzusetzen.
In Großbritannien gibt es die Lohnuntergrenze seit 1999.


Positive Ansätze?

Zuerst oder gleichzeitig werden die Steuern erhöht.
 
Zitat Rhenus:

Definiere mal Wählerwille!
-----------------------------

Du eierst nur rum. Wählerwille wird in diesem Fall mit Stimmabgabe für eine bestimmte Partei übersetzt. Und da hat Trittin eben recht. Es gibt eine konservative Mehrheit. Ganz einfach.


Nein, das der Wähler entscheidet, denken nur Leute, die auch denken können. Nicht irgendwelche Nichtwähler, die schon alles mögliche verhindert haben. Wahrscheinlich auch das eigene Denken.🙂
 
(Ich kann den nachfolgenden Fettdruck leider nicht editieren!)
Das sind wieder so haltlose Sprüche! Was weißt du über mein Lebenswerk?
Ich hatte das eigentlich freundlich gemeint. Jemand der der Politik und den zur Wahl stehenden Parteien rein gar nichts mehr Gutes abgewinnen kann, würde doch besser daran tun, sich dann auch nicht mehr so dermaßen intensiv damit zu beschäftigen. Motorsport ist auch nur schön wenn ich noch Interesse daran habe das Gaspedal durchzutreten. Vom Schrauben wird ein Fahrer nicht glücklich. Ich möchte damit sagen dass du dich ja im Prinzip nicht anders verhältst als jemand der von Politik keine Ahnung hat und auch kein Interesse besitzt, wenn du dich bockig stellst und nicht wählen gehst. Oder ziehst du in diesem Zirkus noch anderweitig irgendwelche Fäden? Aber komme jetzt bitte nicht mit deiner Wahlenthaltung! 😉
Kompromisse gut und schön, doch Kompromisse bedeuten sich zu beugen, was hätte ich davon, bei diesen vielen Kompromissen, mich so tief zu beugen, dass ich nur halb so groß bin und meinem Hintern den Hut aufsetzen muss, damit man mich noch grüßt
😀
 
Natürlich, Rhenus, Du hast bereits vor einem Jahr vorausgesagt, daß es eine große Koalition geben würde. Diese Voraussage war ja auch üebraus schwer, denn alle Umfragen zielten ja auf einen kommunistische Alleinregierung ab. Wahrscheinlich haben die Wahlmanipulatoren oder auch womöglich der Wähler dafür gesorgt, daß Deine Voraussage auch eintrifft. Du solltest auf jeden Fall die Nachfolge des Kraken-Orakels antreten .......
 
Zahlreiche DWN-Leser meldeten sich in den vergangen Tagen bei der Redaktion, um von Unregelmäßigkeiten bei den Bundestagswahlen zu berichten.

Von Essen bis Passau: Weitere gravierende Unregelmäßigkeiten | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

Danke Wilhelmine!

Da stehen einem ja die Haare zu Berge bei einigen der Beispiele. Lohnt sich wirklich, den Link wenigstens zu überfliegen!
Beispiel:
Hessen:
Hier kommt einem Leser die offizielle Statistik der Ergebnisse merkwürdig vor. In einigen Wahllokalen, darunter welche mit über 900 Wählern, hat die AfD keine einzige Stimme erhalten.

Vielleicht wäre vieles ja viel leichter, wenn man (auch) per Internet wählen könnte. Dann gäbe es um 18:00 Uhr am Wahlsonntag auch keine Hochrechnungen mehr. Auf einen Klick das Endergebnis 🙂!
 
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