Nein, der Mensch oder ein anderes Tier kann nicht wirklich in der Katzensprache kommunizieren, er kann nicht spielen und toben wie eine Katze, sich auch nicht köperlich "messen" wie Katzen untereinander, kann die Katze nicht herausfordern wie Katzen usw. usw.
Eine Katze braucht für all das und mehr einen "kätzischen" Artgenossen.
Ein Hund oder ein anderes Tier hat eine andere (Körper)Sprache.
Wenn es gut geht müssen beide erst die (Körper)Sprache des anderen lernen.
Richtig und falsch!
Ich kenne einige Beispiele, in denen Tiere die Körpersprache eines anderen Tieres gelernt haben.
Wir hatten einen einjährigen Kater bekommen, er hatte drei Vorbesitzer und war traumatisiert.
Wir hatten schon eine Katze und einen Hund.
Der Hund liebte Katzen, hat den Kater bei der ersten Begegnung begrüßt und in den Familienverbund aufgenommen.
Er hat ihn in Ruhe gelassen, hat wohl seine Angst gespürt.
Als der Kater merkte, dass er weder verbellt noch gejagt wird, hat er sich sehr vorsichtig dem Hund genähert. Einige Tage später habe ich sie zum ersten Mal zusammen im Schlafplatz des Hundes liegen und schlafen gesehen.
Solange der Hund noch lebte, hatte der Kater ein wesentlich engeres Verhältnis zu dem Hund als zu der Katze.
Ich finde es schade, dass viele Ansichten immer gleich zum Dogma erhoben werden.
Wenn ein Tier geliebt und anständig behandelt wird, fühlt es sich wohl.
Da kann es sehr unterschiedliche Konstellationen im Zusammenleben geben.
Fühlt sich ein Tier nicht wohl, ist es für den aufmerksamen Beobachter in aller Regel leicht zu erkennen.