Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Neues Tier nach Tod der Katze?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 122040
  • Datum Start Datum Start
Eine Katze sollte man auch nicht alleine halten, man sollte immer mind. 2 Katzen halten, das gilt vor allem bei reinen Wohungskatzen.
Die zweite Katze ist Betta, die gibt dieses Gruppenmitglied ab. Meine Katze, die ich als todkrank und weit unter dem normalem Weggebealter in den Schoß gelegt bekam, die hat jeder Veterinär aufgegeben, keiner gab ihr eine Chance. Drei Wochen habe ich sie um den Bauch gebunden, alle halbe Stunde mit Pipette eingeträufelt, irgendwann war sie über den Berg und sie und ich waren unzertrennlich. Mit einem Satz hüpfte sie mir vom Stand auf die Schulter, legte sich über mein Genick und war beim Gartenarbeiten dabei, beim Bruzzeln und Kochen, beim Staubsaugen, sogar die Morgenrunde machte sie samt Hund mit. Nie hätte sie da noch wen gebraucht, ich war ihre Bezugsperson, auf mich war sie total fixiert. Bettamädchen, du kennst das sicher, man redet sogar miteinander, ihre Töne sind wie sprechen, total unterschiedlich in der "Melodie", wo man auf jedenfall das Gefühl hatte, man versteht sich. Kein Mensch kann das nachvollziehen, der das nicht selbst erlebt hat. Mietzehalter wissen, was ich meine. Man spricht auch mit keinem Menschen in so einem Tonfall, wie mit seinem Viecherl. Bei meinem Freund hebt sich die Stimme bis zum Überschlag, so ergeht es ihm, so schwingt er, wenn er mit seiner Katze oder mit der Gina umgeht. Das ist eine eigene Lautsprache, wie wenn man auf selber Höhe wäre in diesem Moment. Tiere lösen etwas aus in uns, das kann kein Mensch, eher Babies, bei Babies nimmts einem auch so her, einfach magisch, diese Nähe.
 
A

Anzeige

Re: Neues Tier nach Tod der Katze?
Ein Therapeut geht bewusst in die Situation mit dem Willen zu helfen.
Die Katze aber hat keine Wahl und ist der Situation hilflos ausgeliefert, sie kann sich nicht dagegen wehren.

Eine Katze sollte man auch nicht alleine halten, man sollte immer mind. 2 Katzen halten, das gilt vor allem bei reinen Wohungskatzen.
Das stimmt so nicht - wenn man / jemand oft zuhause ist kann eine Katze sehr gut Einzelkatze sein.
 
Das stimmt so nicht - wenn man / jemand oft zuhause ist kann eine Katze sehr gut Einzelkatze sein.

Nein, da solltest du dein Wissen aktualisieren. Ich habe jahrelang in dem Bereich gearbeitet und Einzelhaltung ist nur in sehr (!) wenigen Ausnahmefällen sinnvoll und vertretbar.

Leider ist wenig zu beeinflussen, was sich über Jahrzehnte eingeprägt hat und praktiziert wird. Umso wichtiger ist es gerafe in öffentlichen Bereichen keine Falschinformationen zu verbreiten.
 
Ich bin auch am überlegen, ob ich zu meiner Einzelkatze noch eine Katze dazu hole, obwohl ich eigentlich fast immer daheim ist. Aber welche Katze passt am besten zu meiner Kaetzin 6 Jahre alt ??
 
Ich bin auch am überlegen, ob ich zu meiner Einzelkatze noch eine Katze dazu hole, obwohl ich eigentlich fast immer daheim ist. Aber welche Katze passt am besten zu meiner Kaetzin 6 Jahre alt ??
Sinnvoll ist (meist) ca gleiches Alter, gleiches Geschlecht. Hängt aber auch vom Charakter der Katze ab.

Würde aber einen neuen Thread dafür eröffnen, weil es sicher viele Antworten gibt u hier OT ist.
 
Bei reinen Wohnungskatzen ist eine Einzelhaltung nicht zu empfehlen, selbst wenn fast immer jemand zu Hause ist.
Haben die Katzen Freigang, sieht es aber ganz anders aus.
Es muss im übrigen auch nicht zwingend eine zweite Katze sein, wen sie sich mit Hunden versteht, ist das auch in Ordnung.
Ich kenne einen Fall, da hat die Katze eine tiefe Freundschaft mit einem Zwergkaninchen geschlossen, die beiden waren ein Herz und eine Seele. Wenn die beiden im Freien waren (eingezäunt) hat die Katze peinlichst darauf geachtet, dass keine andere Katze oder gar ein Hund in die Nähe ihrer ›Freundin‹ kam.
 
Es muss im übrigen auch nicht zwingend eine zweite Katze sein, wen sie sich mit Hunden versteht, ist das auch in Ordnung.
Nein, der Mensch oder ein anderes Tier kann nicht wirklich in der Katzensprache kommunizieren, er kann nicht spielen und toben wie eine Katze, sich auch nicht köperlich "messen" wie Katzen untereinander, kann die Katze nicht herausfordern wie Katzen usw. usw.

Eine Katze braucht für all das und mehr einen "kätzischen" Artgenossen.

Ein Hund oder ein anderes Tier hat eine andere (Körper)Sprache.
Wenn es gut geht müssen beide erst die (Körper)Sprache des anderen lernen.
 
Nein, der Mensch oder ein anderes Tier kann nicht wirklich in der Katzensprache kommunizieren, er kann nicht spielen und toben wie eine Katze, sich auch nicht köperlich "messen" wie Katzen untereinander, kann die Katze nicht herausfordern wie Katzen usw. usw.

Eine Katze braucht für all das und mehr einen "kätzischen" Artgenossen.

Ein Hund oder ein anderes Tier hat eine andere (Körper)Sprache.
Wenn es gut geht müssen beide erst die (Körper)Sprache des anderen lernen.
Richtig und falsch!
Ich kenne einige Beispiele, in denen Tiere die Körpersprache eines anderen Tieres gelernt haben.

Wir hatten einen einjährigen Kater bekommen, er hatte drei Vorbesitzer und war traumatisiert.
Wir hatten schon eine Katze und einen Hund.
Der Hund liebte Katzen, hat den Kater bei der ersten Begegnung begrüßt und in den Familienverbund aufgenommen.
Er hat ihn in Ruhe gelassen, hat wohl seine Angst gespürt.
Als der Kater merkte, dass er weder verbellt noch gejagt wird, hat er sich sehr vorsichtig dem Hund genähert. Einige Tage später habe ich sie zum ersten Mal zusammen im Schlafplatz des Hundes liegen und schlafen gesehen.
Solange der Hund noch lebte, hatte der Kater ein wesentlich engeres Verhältnis zu dem Hund als zu der Katze.

Ich finde es schade, dass viele Ansichten immer gleich zum Dogma erhoben werden.
Wenn ein Tier geliebt und anständig behandelt wird, fühlt es sich wohl.
Da kann es sehr unterschiedliche Konstellationen im Zusammenleben geben.
Fühlt sich ein Tier nicht wohl, ist es für den aufmerksamen Beobachter in aller Regel leicht zu erkennen.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben