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Neu im Unternehmen. Betriebsausflug am Wochenende "Pflicht"?

Wie immer gibt es die einen, die es als Zwangsfreizeit mit Kollegen betrachten und ablehnen - und es gibt die anderen, die ein Nichtstattfinden solcher Events als maximal fehlende Wertschätzung des AG ansehen. Also, wie auch immer der Betrieb in der Hinsicht agiert - es ist für einen Teil immer verkehrt.

Liebe TE,
es ist absolut legitim zu sagen, dass es für dieses Wochenende bereits eine frühere Einladung aus dem privaten Umfeld gab, die du schon angenommen hast.
Natürlich fällt dir die Entscheidung nicht leicht, aber der 90. Geburtstag deiner Oma wird wohl der letzte sein, der gefeiert wird... Oder: Selbstverständlich wird erwartet, dass du der Goldenen Hochzeit deiner Schwiegereltern beiwohnst. Die Feier wird schließlich seit einem Jahr geplant... Oder ähnliches.
 
Solche Wochenendausflüge mit der Firma finde ich schrecklich, da würde ich auch nicht mitmachen.
Erfinde einfach eine Ausrede, ein runder Geburtstag in der Familie oder einfach nur ein Unwohlsein, die einfachsten Ausreden sind immer noch die Besten.
 
Solche Wochenendausflüge mit der Firma finde ich schrecklich, da würde ich auch nicht mitmachen.
Erfinde einfach eine Ausrede, ein runder Geburtstag in der Familie oder einfach nur ein Unwohlsein, die einfachsten Ausreden sind immer noch die Besten.

Wenn alle so denken würden, würde es gar keine Firmenausflüge geben. Jobs bringen deutlich mehr Spaß, wenn man dort auch Freunde hat und nicht nur Kollegen. Zudem ist gerade in großen Firmen das Netzwerk extrem wichtig.
 
Ich finde Zwangsfreizeit mit Kollegen ein Unding und würde versuchen, den Job zu wechseln.

Bis dahin würde ich mir an deiner Stelle eine sozialverträgliche Ausrede einfallen lassen.
Diese hier zB ist sehr sozialverträglich und vielseitig verwendbar:

Allerdings muss die ein Minimum von Wahrheitsgehalt haben, dh deine Eltern/ Großeltern sollten noch leben und du solltest die Lüge generell gut durchhalten können.
Alles andere sind Ausreden, die nur einmalig was taugen, das finde ich nicht so gut.

Wenn ich mir überlege, was ICH als Argument gelten lassen würde, dann wäre das ein: ich bin leider familiär nicht abkömmlich, danke für die Einladung.
Niemand hat einen Verlust, wenn du diese Fahrt nicht mitmachst. Bei jedem ist das selbstverständlich, dass man etwas ablehnt, das muss für dich auch selbstverständlich sein.
Du kannst an den Worten feilen, die "alle befriedigen sollen", die man akzeptiert. Zum Beispiel kommt man gut klar, wenn jemand sagt, das wäre schön, aber....
Wegen dieser vier ersten Worte wird das, was nachher ( an sachlichen Argumenten) folgt nicht als Zurückweisung empfunden.
Du fürchtest, dass man munkelt, tuschelt, dich für einen hält, der sich ausschließt aus dem Gruppenmodus. Das kann man verhindern, indem man eben ehrlich zugibt: mha, das tut mir leid...es hat sich bei uns ein Trauerfall ergeben, was ja nicht gelogen ist. In dieser Stimmung bist du nun mal. Für die anderen kanns egal sein, es muss keiner wissen, dass du der Trauerfall bist. Nenne die Oma, oder die Freundin, die Schwester oder so- es nimmt dann später auch jeder Rücksicht, wennste ernster bist.
 
Wenn alle so denken würden, würde es gar keine Firmenausflüge geben. Jobs bringen deutlich mehr Spaß, wenn man dort auch Freunde hat und nicht nur Kollegen. Zudem ist gerade in großen Firmen das Netzwerk extrem wichtig.

Am schönsten wäre, wenns halt einfach keine Erwartungen diesbezüglich gäbe. Es ist ja toll, wenn es diejenigen nutzen können, die sich wohlfühlen und diejenigen wegbleiben können (ohne ausreden) deren Ding das nicht ist.
3 Tage am Stück sind auch ungewöhnlich.

Für mich kommt es drauf an, wie wohl ich mich in dem Umfeld fühle. Meistens habe ich aber auch keine Lust, meine Freizeit mit (allen) kolleg:innen zu verbringen.
 
Du sagst es ja auch schon: "du möchtest an diesem Ausflug nicht teilnahmen."

Spielen wir doch mal die Optionen durch.
a) du gehst mit auf diesem Betriebsausflug.
Was sind die theoretischen Auswirkungen:
- du fühlst dich unwohl und die Kollegen merken dir an, dass mit dir irgendetwas nicht stimmt. Du ziehst dich vermutlich zurück oder die Gespräche sind etwas holprig. Die Woche darauf musst du wieder arbeiten. Weil du dich nicht genügend erholen konntest, läuft die Arbeit auch schleppend und du bist vermutlich gereizt.
Wenn du es nicht so gut schaffen kannst, extrovertiert zu sein, dann hätte deine Teilnahme nicht wirklichen Benefit.

was auch möglich ist:
- du verstehst dich super mit deinen Kollegen und konfrontierst deine Ängste.
(wie wahrscheinlich ist dieses Szenario, wenn du sagst, du bist bisher bei der Arbeit unzufrieden?

b) du benutzt eine "White Lie".
z.B., dass du am Wochenende langgeplant, deine Oma besuchst o.Ä.
Auswirkung:
a) du hast für dich gesorgt und Grenzen gesetzt. Wenn du eh sagst, dass du eher introvertiert bist und soziale Ängste hast, dann ist es für dich wichtig, dass du eben auf deine Grenzen und deine Energieressourcen Acht gibt.


Ganz im Ernst, es wäre was anderes, wenn du dort seit 20 Jahren arbeitest und Führungsverantwortung hast. Du bist neu, ich würd die Wichtigkeit der Teilnahme aufgrund deiner geringen Betriebszugehörigkeit dort nicht überbewerten.

Jeder sollte Verständnis dafür haben, wenn jemand am Wochenende keine Zeit oder keine Kraft hat.
Wenn man das nicht hat, würd ich sagen, ist es ohnehin der falsche Betrieb.

Lass uns gerne wissen, wie du dich entschieden hast 🙂
 
Ist das ein Betriebsausflug oder ein Seminar, Fortbildung?

Ist das verpflichtend? Ist es ein Betriebsausflug,kann man theoretisch auch absagen. Natürlich wird es nicht gerne gesehen, vor allen von neuen Mitarbeitern nicht.
 
Wei kommt immer jeder drauf das sowas Pflicht wäre oder man dort erscheinen müsse? Es gibt immer noch ein Privatleben und niemand muss sich auf irgendeinem Ausflug mit den Leuten abgeben.

Wenn man dann gekündigt wird, war es eh nicht der richtige AG.
 

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