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Negative Zinsen und die möglichen Folgen

  • Starter*in Starter*in Kassandrarufe
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Zunächst erfinden wir...

Selten so viele Wörter im Konjunktiv gesehen, ich spiel aber weiter mit. Du gehst davon aus, dass die öffentliche Hand jemand absichtlich verhungern lassen wollte. Wenn derzeit ALG 2 Leistungen gesperrt werden, dann weil z.B. der Verdacht besteht das jemand schwarz arbeitet. Also BARGELD auf die Hand bekommt. Klingelts?

Und warum überhaupt das Beispiel mit dem ausgelutschen ALG 2? Warum sperrt der Staat nicht einfach Dein oder mein Konto? Warum macht er es nicht heute schon? Dauerts ihm zu lange bis ich verhungert bin weil ich noch 200€ zuhause hab und mir von Freunden was leihen könnte?

Es ist richtig, nicht blind zu vertrauen, aber immer nur das böseste zu erwarten zeugt von tiefem Misstrauen. Das Bargeldverbot ist noch lange nicht beschlossen und Du redest davon, dass wir verhungern. Wenn Du glaubst, dass der Staat Menschen verhungern lassen will, dann braucht er dafür kein Bargeldverbot.

[SIZE=+1]Misstrauen ist ein Zeichen von Schwäche. [/SIZE][SIZE=-1]
(Mahatma Gandhi)
[/SIZE]
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Hallo, Andreas900,
Kassandra ist doch gut zu verstehen.... es geht in ihrer Frage um die möglichen Folgen. Selbst wenn ihre Beispiele Dir nicht genügen und diese Dir fehlerhaft erscheinen, so ist zumindest einigen Menschen klar, dass durch Maßnahmen, wie dem Bargeldverbot, die Voraussetzungen für eine Kontrolle und für eine Steuerung geschaffen wird, die das Böseste ermöglicht. Und wenn Maßnahmen geschaffen werden, die das Böseste ermöglichen, dann wäre es "blind" zu vermuten, dass diese "Waffe" nicht auch eines Tages genutzt wird. In der Vergangenheit wurden Tausende von den jeweiligen Herrschern ermordet, um bestimmte "unliebsame" Personen zu eliminieren, die in der Masse nicht ausfindig gemacht werden konnten. Mittels heutiger Datenverarbeitung ist auch Feinsortierung unter Millionen möglich.
Dein Zitat von Mahatma Gandhi ist hier fehl am Platze.
 
Was Hilfe-Schlumpf am 09.06. schrieb "Wer nichts Böses tut, hat auch nichts Böses zu befürchten" ist falsch. Die Geschichte lehrt uns, dass das Böse sich solange ausbreitet und schlimmer wird, je weniger "von den Guten" Grenzen gesetzt werden. Der 2. Weltkrieg liefert einige Beispiele.
Meine Empfehlung: Die Warnhinweise von Kassandrarufe sind sehr ernst zu nehmen. Danke Dir, Kassandrarufe, für Deine echt guten und wichtigen Warnungen. Deine Beiträge - auch gerade die Zitate aus der Bibel - sind beachtenswert.
 
Wir sind ja hier inzwischen wo ganz anders. Zu Beginn des Threads war ein "Bargeldverbot" deshalb ( aber wirjklich nur für manche ) logisch. Weil die Menschen bei Strafzinsen für ihr Kapital ( was überhaupt noch nicht mal angedacht ist! ) den Schotter nach Hause holen und bunkern. Da ist es für manche Leute wirklich ( unfassbar ) logisch, daß der Staat dann eben dieses Bargeld "verbietet". Über solchen Quatsch kann man wirklich nur lachen.
Inzwischen wird aber behauptet, der Staat würde Bargeld verbieten, um irgendwelche "Kontrollen" zu erlangen.
Es ist ja auch für den Staat ungeheur wichtig zu wissen, wo und wann seine Bürger Automaten ein Kondom kaufen gehen. Gottseidank, hat man aber ( wahrscheinlich wegen der Lächerlichkeit ) inzwischen sehr diffuse weitere Dinge angedacht. Das würde der Staat erst machen, wenn quasi die Demokratie abgeschafft ist.
Da fällt mri nur eines dazu ein: Wenn´s kein Bargeld gäbe, würden die Menschen ganz schnell ( wie im Krieg ) auf Ersatzwährungen umsteigen. Also müsste der Staat auch Kartoffeln, Zugaretten und was weiß ich noch alles verbieten.
Am besten alles. Dann hätte er die Kontrolle, aber keine Bürger mehr.🙂
 
Dem Staat ist es egal, wer ein Kondom kaufen will oder nicht. Dem Staat kann es eines Tages daran gelegen sein, zu lenken, wer überhaupt etwas kaufen kann. Der Mangel an Bargeld kann zu Tauschgeschäften / Ersatzwährungen führen. Aber das ist nur gesamt volkswirtschaftlich von Bedeutung, wenn alle unter dem Mangel an Bargeld zu leiden haben. Betrifft es nur eine bestimmte Gruppe von Menschen, sieht die Sache anders aus.
Stell Dir nur mal vor, dass "links" eingestellte Bürger - oder die Mitglieder einer bestimmten Religion - als Quelle für staatlichen Ungehorsam eingestuft werden. Nur diejenigen, die dann ein Bekenntnis zum Staat ablegen, dürfen kaufen und verkaufen, am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilnehmen. Dann outen sich alle, die auf Tauschhandel umsteigen, weil sie sonst nichts kaufen können, als "Staatsfeinde". Und wer will mit diesen Menschen etwas zu tun haben, Waren tauschen...??
Solange wir einen Staat haben, der manchmal, oft, immer (?).... die Individualität (politische oder religiöse) Vielfalt zulässt, sogar schützt, betrifft unsere Diskussion hier eine theoretische Situation. Wehe, wenn sich die Einstellung des Staates ändert.
 
Richtig. Den Staat interssiert das nicht. Alleiniges Intersse am Kaufen, am vielen Geld das alle haben sollen, ist lediglich die Industrie interessiert.
Alles andere KÖNNTE der Staart besser erreichen ohne Bargeldverbot.

Bargeld nach Gesinnung? Hoffentlich lügt da keiner - bei der Gesinnungsüberprüfung - und hoffentlich weiß auch der Flohmarktverkäufer welche Gesinnung sein Käufer hat.

Ja, am Schluß kommt´s ja doch: Wenn......
Es liegt an uns allen, daß es eben nicht so kommt.
 
Wenn der Staat sämtliche Kosten für PayPal und Mobilfunk von der Anschaffung der Geräte bis hin zu den Gebühren übernimmt, können wir da gerne nochmal drüber reden.

Und abends beim Pokern spielen wir dann wieder um Streichhölzer. Ich bin davon überzeugt, dass ich einen solchen Umstand glücklicherweise nicht mehr erleben werde.
unsere armen (erw.) Kinder:wein:, die spielen dann nur noch mit Plastechips.
hmm , naja auch nicht schlecht, die werden sicherlich nur um des Spaßes Willen spielsüchtig😱. Aber das kann man heute auch schon.

FG
 
unsere armen (erw.) Kinder:wein:, die spielen dann nur noch mit Plastechips.
hmm , naja auch nicht schlecht, die werden sicherlich nur um des Spaßes Willen spielsüchtig😱. Aber das kann man heute auch schon.

Darum geht es gar nicht. Mit Chips spielt man auch heute schon. Aber anstatt Kleingeld in den Pokerkoffer zu legen wenn Chips entnommen werden, müsste man dann den Rechner hochfahren und jeder müsste sich bei seiner Bank anmelden um online erstmal Geld zu transferieren. Prima Sache! :daumen:

Hat man richtig Lust auf spielen...deshalb mein Einwand, man würde dann aus Bequemlichkeit wieder auf Streichhölzer zurückgreifen.
 
Zitat Nordheiner:

Stell Dir nur mal vor, dass "links" eingestellte Bürger - oder die Mitglieder einer bestimmten Religion - als Quelle für staatlichen Ungehorsam eingestuft werden. Nur diejenigen, die dann ein Bekenntnis zum Staat ablegen, dürfen kaufen und verkaufen, am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilnehmen. Dann outen sich alle, die auf Tauschhandel umsteigen, weil sie sonst nichts kaufen können, als "Staatsfeinde". Und wer will mit diesen Menschen etwas zu tun haben, Waren tauschen...??
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Diesen Beitrag find ich immer noch am besten.
Wer also die falsche Gesinnung hat, darf kein Bargeld mehr verwenden.🙂🙂🙂🙂
Wenn man sich mit der Realität beschäftigt und ein paar hundert Jahre und ein paar hundert Diktaturen zurückschaut, dem wird auffallen, daß es bisher IMMER so war - und HEUTE noch so ist - das unliebsame Staatsbürger im Falle des Falles einfach vorsorglich interniert werden. ( Guantanamo )
Kein Staat wird einen Aufwand treiben, der anders wäre.
Das sagt einem die menschliche Logik.
 
Wir sind ja hier inzwischen wo ganz anders. Zu Beginn des Threads war ein "Bargeldverbot" deshalb ( aber wirjklich nur für manche ) logisch. Weil die Menschen bei Strafzinsen für ihr Kapital ( was überhaupt noch nicht mal angedacht ist! ) den Schotter nach Hause holen und bunkern. Da ist es für manche Leute wirklich ( unfassbar ) logisch, daß der Staat dann eben dieses Bargeld "verbietet". Über solchen Quatsch kann man wirklich nur lachen.
Inzwischen wird aber behauptet, der Staat würde Bargeld verbieten, um irgendwelche "Kontrollen" zu erlangen.

Der Staat muss ein solches Bargeldverbot ja sinnvoll rechtfertigen, ein drohender Bankenrun wäre eine solche Rechtfertigung; natürlich hätte ein Bargeldverbot auch Vorteile, wenn man an kriminelle Handlungen denkt: Drogenhandel, Menschenhandel, illegaler Waffenhandel sind ohne Bargeld schwer vorstellbar; wenn ein Bargeldverbot keinerlei Vorteile hätte, wäre es auch kaum durchzusetzen.

Wir wissen nicht, welche Umwälzungen durch die Finanzkrise noch auf uns zu kommen werden, ein Bankenrun wäre der Supergau für das Finanzsystem, eine Bargeldverbot schiene mir durchaus denkbar als letzten verzweifelten Versuch, den totalen Zusammenbruch des Finanzsystems noch zu verhindern, noch ohne bösen Hintergedanken. Aber wenn das Bargeld erstmal abgeschafft wurde und es anfangs auch keine Nachteile gibt, wird man es auch nicht wieder einführen und dann können die Zustände kommen, wie die Bibel sie vorhersagt.

Wenn man sich mit der Realität beschäftigt und ein paar hundert Jahre und ein paar hundert Diktaturen zurückschaut, dem wird auffallen, daß es bisher IMMER so war - und HEUTE noch so ist - das unliebsame Staatsbürger im Falle des Falles einfach vorsorglich interniert werden. ( Guantanamo )
Kein Staat wird einen Aufwand treiben, der anders wäre.
Das sagt einem die menschliche Logik.

Im Dritten Reich konnten einige Juden durch ihr großes Vermögen der Vernichtung entgehen, ohne Bargeld wäre das evtl. nicht möglich gewesen.

Dem Staat ist es egal, wer ein Kondom kaufen will oder nicht. Dem Staat kann es eines Tages daran gelegen sein, zu lenken, wer überhaupt etwas kaufen kann. Der Mangel an Bargeld kann zu Tauschgeschäften / Ersatzwährungen führen. Aber das ist nur gesamt volkswirtschaftlich von Bedeutung, wenn alle unter dem Mangel an Bargeld zu leiden haben. Betrifft es nur eine bestimmte Gruppe von Menschen, sieht die Sache anders aus.
Stell Dir nur mal vor, dass "links" eingestellte Bürger - oder die Mitglieder einer bestimmten Religion - als Quelle für staatlichen Ungehorsam eingestuft werden. Nur diejenigen, die dann ein Bekenntnis zum Staat ablegen, dürfen kaufen und verkaufen, am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilnehmen. Dann outen sich alle, die auf Tauschhandel umsteigen, weil sie sonst nichts kaufen können, als "Staatsfeinde". Und wer will mit diesen Menschen etwas zu tun haben, Waren tauschen...??
Solange wir einen Staat haben, der manchmal, oft, immer (?).... die Individualität (politische oder religiöse) Vielfalt zulässt, sogar schützt, betrifft unsere Diskussion hier eine theoretische Situation. Wehe, wenn sich die Einstellung des Staates ändert.

Du hast die Problematik genau erkannt.

btw ich bin männlichen Geschlechts, mein (vielleicht etwas zu hochtrabender und zugebenermaßen vielleicht etwas theatralischer) Username ist Kassandrarufe, nicht Kassandra:

Kassandra (Mythologie)

Zutreffende, aber vergebens vor einer drohenden Gefahr warnende Rufe werden als „Kassandrarufe“ bezeichnet.

Hoffen wir aber, dass ich Unrecht habe.
 
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