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Natürlicher vs. beigemessener Wert

Das ist das Problem von Trennung und Einheit.

In der Gemeinschaft ist der Mensch stark, für sich allein genommen eher nicht?
Aber diese ganzen Coaches mit ihrer Selbstoptimierung erwähnen nie, dass der Mensch ein soziales Wesen ist und immer war.

Ich denke, Wert entsteht eher im Miteinander.
 
Das mag für dich genommen so sein.

Dann frag ich mich aber schon, wieso die ganzen Leute auf Insta und Co. posen und Autos zeigen und Häuser.. und andere so geil auf Karriere sind.
Das ist die Frage, um welchen Wert es wirklich geht.
Bin ich (etwas) mehr wert, wenn der Schein um so schöner ist?

Oberflächlich funktioniert das.

Postest du auf Instagram? Ich nicht.
 
Das mag für dich genommen so sein.

Dann frag ich mich aber schon, wieso die ganzen Leute auf Insta und Co. posen und Autos zeigen und Häuser.. und andere so geil auf Karriere sind.
Nichts von dem was du sagst, hat etwas mit dem Wert eines Menschen zu tun. Bei der Zurschaustellung dieser Dinge geht es um die Kompensation eines mangelnden Selbstwertgefühls. Ein gutes Selbstwertgefühl kann man sich aber nur selbst geben, darum hat diese Zurschaustellung auf Social Media für mich immer etwas albernes, billiges und unterschichtenhaftes. Nichts schreit so sehr "ich bin Unterschicht" wie Protzerei mit Autos und Klamotten.
 
Weiß nicht, wie gibst du dir selbst Wert?

Für mich gilt: Kein anderer bestimmt meinen Wert. Bis dahin war es aber auch ein Weg.

Den gebe ich mir also selbst, indem ich meine Fähigkeiten, meine Integrität und meine Grenzen anerkenne und mir selbst Raum gebe - unabhängig davon, wie viele Likes jemand bekommt, auch ich. Beziehungen können diesen Wert spiegeln und erweitern, aber sie schaffen ihn nicht.
 
Für mich gilt: Kein anderer bestimmt meinen Wert. Bis dahin war es aber auch ein Weg.

Den gebe ich mir also selbst, indem ich meine Fähigkeiten, meine Integrität und meine Grenzen anerkenne und mir selbst Raum gebe - unabhängig davon, wie viele Likes jemand bekommt, auch ich. Beziehungen können diesen Wert spiegeln und erweitern, aber sie schaffen ihn nicht.
Es gibt Dinge, die kann man sich nicht selber geben, Punkt.
 
Es beschäftigt mich deswegen so sehr, weil es einen meiner hartnäckigsten Glaubenssätze triggert, der da lautet:"Liebe und Zugehörigkeit muß man sich verdienen."
Liebe ist ein Geschenk, sie kann nicht verdient werden, sie ist ihrem Wesen nach kein Tauschgeschäft. Und Zugehörigkeit ist auch mehr oder weniger immer schon gegeben. Jeder hat biologisch Mutter und Vater, gehört zu einer Familie oder hat selbst eine. Dito im Beruf, Nachbarschaft etc.

Es sind Grundlagen des Lebens. Wenn ich mir Liebe und Zugehörigkeit erst verdienen soll, lebe ich im Grunde überhaupt nicht. Dann überlebe ich stattdessen.
 
N' Abend zusammen.

Ich finde gerade keinen besseren Titel für diesen Faden.
Mir geht seit zwei Tagen ein Statement im Kopf um, das ich in einem Podcast gehört habe. Es beschäftigt mich deswegen so sehr, weil es einen meiner hartnäckigsten Glaubenssätze triggert, der da lautet:"Liebe und Zugehörigkeit muß man sich verdienen."

Der Satz um den es geht lautet;"Frauen werden mit ihrem Wert geboren, Männer müssen ihn sich erst erarbeiten. "
Ja, ich weiß, aus welcher Ecke der kommt und ich bin wahrlich kein Fan dieser Ecke. Nichtsdestotrotz geht mir diese Aussage im Kopf um.
Wie es mit Glaubenssätzen so ist, weiß der bewusste Verstand, daß das Käse ist. Das Gefühl ist aber voll dabei.

Ich weiß jetzt auch gar nicht so recht, was ich mit diesem Faden bezwecken will. Glaubenssätze lassen sich so jedenfalls nicht mal so locker flockig ändern.
Vielleicht aber einfach mal Eure Meinungen hierzu?

Die Liebe ist das einzige was man wirklich geschenkt bekommt Respekt aber muss man sich verdienen. Das Geschlecht ist da von untergeordneter Wichtigkeit. Aber seien wir ehrlich was wäre eine Welt ohne Frauen. Sie wäre längst im Chaos in Blut und Tränen versunken und wir Menschen mit ihr.

Hallo,

vielleicht solltest du mal in der Bibel lesen:

„Und Gott schuf den Menschen zu
seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn, und schuf sie als Mann und Frau“ (1.Mose 1,27)

LG,
SFX

Warum muss eigentlich immer die Bibel und Gott angeführt werden zu durchaus irdischem Gedanken und/oder Gefühlen?
 
Es gibt Dinge, die kann man sich nicht selber geben, Punkt.
Das ist richtig.

Die Quadratur des Kreises beginnt oft schon damit, dass man sich selbst lieben muss, um einen anderen Menschen lieben zu können. So heißt es jedenfalls.
Nach ausreichend schlechten Erfahrungen wird der Selbstwert oder die Selbstliebe aber eher gering ausfallen - wie also soll Liebe möglich sein? Ist man dann unliebbar? Eben nichts wert?

Du verstehst schon, was ich meine...
 

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