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Natürlicher vs. beigemessener Wert

Ich würde gerne wissen wie man diese Aussage aus Sicht der Männer verstehen soll. Was genau müssen sie sich erarbeiten?
In meinen dunklen, ketzerischen Momenten habe ich den Eindruck, Männer müssten sich ihre Daseinsberechtigung durch Arbeitsleistung verdienen. Wie ein Gebrauchs- oder Verbrauchsgegenstand. Und bei Nichtgebrauch verschwindet er am besten unsichtbar in der Ecke, wie der Staubsauger oder die Kaffeemaschine und stellt keine Ansprüche. An Pflege reicht alles, was zur Funktionserhaltung dient.
Was für ein haarsträubender Blödsinn, oder? Wie kommt man emotional auf sowas, wenn man's eigentlich besser weiß?
 
Was soll denn das heißen: "Frauen werden mit ihrem Wert geboren" - Nur die Optik zählt oder gehören noch andere Werte dazu und wenn ja, warum sollte das bei Männern dann anders sein?
Und was machen die Frauen, die für Männer nicht attraktiv sind? Müssen die sich dann auch einen Wert extra erarbeiten oder ist das für die komplett sinnlos?
Da gab's leider keine nähere Erläuterung, denn der Red-Pill-Erleuchter wollte auf was ganz anderes raus.
Ich interpretiere für mich aber keine Frage der Optik bzw. Attraktivität rein. Ich verstehe den Satz als grundlegend.
 
Ich hab ja "Ich bin wertvoll und hab mich lieb", aber ein positiver Glaubenssatz muss eh zu dir passen und sich für dich gut anfühlen, damit er wirken kann. Muss man manchmal auch mehrmals umstellen, bis es passt.
Manchmal kann man seinen Wert auch nicht sehen, da kann es helfen andere zu fragen was sie an dir wertschätzen?
Schwächen haben alle und damit sollte man sich auch versöhnen/akzeptieren. "Ich habe Schwäche XY, bin aber trotzdem liebenswert."

Es dauert teilweise auch echt lange, Arbeit an sich selbst ist das härteste, finde ich. 😉
Hab auch n Glaubenssatz der immer rum nervt.

Dann evtl. dich fragen: Wie geht es mir gerade? Was empfinde ich? Was kann ich mir jetzt Gutes tun? Was brauche ich?
 
In meinen dunklen, ketzerischen Momenten habe ich den Eindruck, Männer müssten sich ihre Daseinsberechtigung durch Arbeitsleistung verdienen. Wie ein Gebrauchs- oder Verbrauchsgegenstand. Und bei Nichtgebrauch verschwindet er am besten unsichtbar in der Ecke, wie der Staubsauger oder die Kaffeemaschine und stellt keine Ansprüche. An Pflege reicht alles, was zur Funktionserhaltung dient.
Was für ein haarsträubender Blödsinn, oder? Wie kommt man emotional auf sowas, wenn man's eigentlich besser weiß?
Das denken auch viele Frauen. Viele definieren sich über die Arbeit und das Schaffen und werden oft dadurch depressiv.
Dabei können auch z.B. Menschen ohne Arbeit wertvoll sein, z.B. einfach in dem man jemanden zuhört und für jemanden da is? So einfache Sachen ebend.

Ja, ich kenne solche Gedankenmuster auch. Die finden statt und ich denk mir auch..Ja, voll unsinnig ich weiß es doch besser. Da könntest schauen mit nem inneren "besten Freund" gegen zu argumentieren und das "auszuhebeln". Brauch man etwas Übung, bis das gut klappt.
 
Es beschäftigt mich deswegen so sehr, weil es einen meiner hartnäckigsten Glaubenssätze triggert, der da lautet:"Liebe und Zugehörigkeit muß man sich verdienen."

Der Satz um den es geht lautet;"Frauen werden mit ihrem Wert geboren, Männer müssen ihn sich erst erarbeiten. "
Diese Aussagen sind aus meiner Sicht sehr altmodisch, hart und engstirnig.
ich habe immer einen "handfesten " Grund dafür gebraucht, dazu zu gehören. Auch in Partnerschaften. Einzig bei meiner Herkunftsfamilie habe ich einen für mich akzeptablen Grund: weil ich halt reingeboren wurde
Ja, das ist auch ein hartes Bild, welches du hier darstellst.
Wie siehst du dich noch ?

Zu deiner zweiten Frage:
Ich weiß es gar nicht mehr 100%. Ich bin über eine Tradwife Doku auf das Thema Red Pill gekommen und ließ das auf YouTube im Autoplay beim Klo Putzen durchlaufen. Quasi als Antithese zum Thema, aber ich schweife
Puuh ..
was ist deine Intention solch Inhalte zu hören...
Bin da grundsätzlich offen.
In wie weit ?
Was möchtest du noch lernen/verändern ?
Was für ein haarsträubender Blödsinn, oder? Wie kommt man emotional auf sowas, wenn man's eigentlich besser weiß?
Schon...
Was denkst du woher deine Gedanken kommen ?
 
N' Abend zusammen.

Ich finde gerade keinen besseren Titel für diesen Faden.
Mir geht seit zwei Tagen ein Statement im Kopf um, das ich in einem Podcast gehört habe. Es beschäftigt mich deswegen so sehr, weil es einen meiner hartnäckigsten Glaubenssätze triggert, der da lautet:"Liebe und Zugehörigkeit muß man sich verdienen."

Der Satz um den es geht lautet;"Frauen werden mit ihrem Wert geboren, Männer müssen ihn sich erst erarbeiten. "
Ja, ich weiß, aus welcher Ecke der kommt und ich bin wahrlich kein Fan dieser Ecke. Nichtsdestotrotz geht mir diese Aussage im Kopf um.
Wie es mit Glaubenssätzen so ist, weiß der bewusste Verstand, daß das Käse ist. Das Gefühl ist aber voll dabei.

Ich weiß jetzt auch gar nicht so recht, was ich mit diesem Faden bezwecken will. Glaubenssätze lassen sich so jedenfalls nicht mal so locker flockig ändern.
Vielleicht aber einfach mal Eure Meinungen hierzu?

Aus der gleivhe n Ecke käme auch, dass Frauennihren Wert verlieren, wenn sie mehr als X Sexualpartner haben, oder? Oder dass sie ihren Wert ab 30 verlieren...

Diese Leute wollen genau das bezwecken: Unsicherheit erzeugen, denn meist verkaufen sie als.irgendwelche "Coaches" überteuerte Kurse. Unsichere Leute sind da ihre besten Kunden,...

Wenn dubdich mit deinen Glaubenssätzen mal befassen willst, dann schaubdie mal Stefanie Stahls Bücher über "Das Kind in Dir" an.
 
Ich glaube, "Wert" kann man sich nicht selbst geben, der wird gegeben?
Klar, man kann sich selbst irgendwie wertschätzen.

Aber echter Wert im Sinne von "Mehrwert" entsteht durch Beziehungen, und zwar durch gute Beziehungen.
Ganz normal.
 

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