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Naja, Freunde..... Eher Nachbarin....

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 129876
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Hey, ihr seid Klasse - danke für eure vielen wertvollen Beiträge! 👍
Ich fürchte aber, ich habe eines falsch ausgedrückt, sorry: Diese Nachbarin fühlt sich einsam - sie ist es aber nicht wirklich.

Zum einen wohnt ihr Sohn am Ort (den sie aber nur selten sieht, weil er selbst krank ist), zum anderen hat sie hier - sie ist Muslima (gebürtige Türkin), und diese sind hier sehr eng miteinander verbunden -
auch ihre guten Freundinnen, eine wohnt im selben Haus - nur stellt sich da das gleiche Problem wie in Bezug auf mich:

Diese Freundinnen haben alle eine große Familie (die ja bei Moslems/Türken eine sehr wichtige Rolle spielt) und sind nicht so greifbar und präsent, wie die Nachbarin sich das wünscht (ich entnehme es ihren Klagen darüber).

Doch sie kann einfach nicht allein sein - und irgendwie tut mir das wirklich weh, weil sie dadurch gar nicht merkt, welch kostbares soziales Netz sie eigentlich hat. Es reicht ihr einfach nicht....

Und so sitzt sie halt meistens auf ihrem Rollator vor dem Haus - wir haben hier auch Bänke, aber weiter am Rand, also etwas abseits und weniger frequentiert - , weil dort immer jemand mal vorbei kommt und es zu Gesprächen kommen kann.

Und @Suche: Es ist völlig klar, dass mein Hund an erster Stelle steht - was auch den Unmut der Nachbarin erzeugt (obwohl sie selbst früher einen Hund hatte) und sie nun anfängt, "Spitzen" auszuteilen, was ich doch so alles falsch mache in ihren Augen.....
Und das immer, sobald ich gehen will....
Sie sieht nicht das hechelnde Tier, sie sieht und spürt nur ihre seelische Not....

Doch da bin ich dann konsequent: Wenn mein alter Herr nicht mehr kann, dann gehe ich nach Hause. .
Mit entsprechenden Kommentaren" seitens der Nachbarin im "Gepäck".....😕

Tja, es wird schwierig.... Ich bin - wem sage ich das hier.... - nicht so der Diplomat. Und sie hat hier eindeutig die bessere Lobby.
Ich lasse mir eure Tipps mal in Ruhe jetzt durch den Kopf gehen - un versuche, einen Weg zu finden, der die Nachbarin nicht noch mehr verletzt, mir aber nicht jede Freiheit nimmt....

Ja, dass dein Hund an erster Stelle steht, habe ich auch so verstanden. Sonst hättest du dieses Thema ja gar nicht eröffnet. Ich habe nur gemeint, dass das doch eigentlich auch Menschen verstehen können müssten, die keine Hundebesitzer sind.

Würdest du sie und ihre Clique bzw Freundin aus dem Haus gelegentlich (zum Beispiel so einmal im Monat oder einmal alle zwei Monate) zum Kaffee - oder Tee trinken ertragen?

Kaffeeklatsch ist eine gute, alte deutsche Tradition und bei türkischen Frauen gibt es was ähnliches, glaube ich.

Auf die Art signalisierst du, dass du nicht die Gespräche mit ihr ablehnst, sondern halt einfach was anderes zu tun hast, wenn du mit deinem Hund Gassi gehen möchtest.

Unter Umständen kann ein guter Kontakt mit ein oder zwei Nachbarinnen ganz wertvoll sein. Ab und zu kann man sich vielleicht gegenseitig helfen.

Glaube, dann wäre es nur wichtig, so vorsichtig zu agieren, dass die keinen Grund haben, beleidigt zu werden.

Jedenfalls kann es nicht deine Aufgabe sein, sie jetzt Vollzeit zu bespassen.

Gibt es in eurer Nähe sowas wie eine Schule oder Stadtbücherei? In so Büchereien gibt es meist regelmäßig Aktionen wie Lesepaten oder Geschichten erzählen für Kinder und in manchen Schulen auch

Vielleicht kannst du sie dazu überreden, sich das gemeinsam mit dir anzuschauen und hoffst dabei , dass sich da was entwickelt? Falls sie dann wirklich regelmäßig Geschichten für Kinder in der Bibliothek erzählt oder etwas in der Art, dann ist sie ausgelastet und du hast deine Ruhe. Und übel wird sie dir das ganz sicher auch nicht nehmen.

Win-win.
 
Jetzt klingt das alles schon anders. Du hast also letztlich Angst, dass dir ihre "Lobby" es übel nimmt, wenn du nicht mehr mit ihr sprichst.

Ist das eine realisitische Gefahr? Und was könnte daraus werden, wenn die dir etwas übelnehmen? Was außer mal einem missbilligenden Blick?

Würde sich das Gefühl von Missbilligung da stärker äußern, wäre das - falls ein "dickeres Fell" nicht zu deiner Ausstattung gehört - auch letztlich ein Umzug eine Option.

Nein, so war das nicht gemeint. Missverstanden.
 
Dann verstehe ich dein Problem wirklich nicht.

Es dauert drei Minuten zu sagen: "Ich habe für diese Gespräche keine Zeit." oder "Ich habe auf diese Gespräche keine Lust." Ja, das ist unangenehm. Vor allem, wenn man nie gelernt hat, für sich einzustehen.

Ich lese bei dir sehr viel über diese dir letztlich überhaupt nicht nahestehende Frau und wenig über dich.

Dir kann diese Frau völlig gleichgültig sein.

Du schreibst oben, eine Ausweichstrategie wie Telefonieren würde dir wie eine Lüge erscheinen. Ist es nicht auch eine Lüge, immer wieder so zu tun, als würdest du dich gerne mit dieser Frau unterhalten?
 
Dann verstehe ich dein Problem wirklich nicht.

Es dauert drei Minuten zu sagen: "Ich habe für diese Gespräche keine Zeit." oder "Ich habe auf diese Gespräche keine Lust." Ja, das ist unangenehm. Vor allem, wenn man nie gelernt hat, für sich einzustehen.

Ich lese bei dir sehr viel über diese dir letztlich überhaupt nicht nahestehende Frau und wenig über dich.

Dir kann diese Frau völlig gleichgültig sein.

Du schreibst oben, eine Ausweichstrategie wie Telefonieren würde dir wie eine Lüge erscheinen. Ist es nicht auch eine Lüge, immer wieder so zu tun, als würdest du dich gerne mit dieser Frau unterhalten?

Meinst du das wirklich? Man kann sich doch auch grundsätzlich verpflichtet fühlen, anderen Menschen nach Möglichkeit nicht sinnlos Schmerzen zuzufügen.

Ehrlich zu sein, heißt doch nicht, jedem einfach ungefiltert jede Meinung ins Gesicht zu ballern.

Man kann ehrlich und höflich zugleich sein.

Ich finde es gut, dass du nicht nur an dich selbst denkst, @Gwenoel
 
Klare Antwort: Meine Nachbarin. Allerdings davor erstmal der Hund, der auch keine Lust hat, stundenlang da herum zu stehen oder zu stromern.
Was willst Du jetzt machen?
Ich muss fast darüber lachen, dass der Hund keine Lust hat.
Hat er das gesagt?
Draußen sein ist ja immer noch besser, als in der Wohnung.
Oder fällt der Spaziergang kürzer aus, weil Du so lange mit der Nachbarin sprichst?
 
Was willst Du jetzt machen?
Ich muss fast darüber lachen, dass der Hund keine Lust hat.
Hat er das gesagt?
Draußen sein ist ja immer noch besser, als in der Wohnung.
Oder fällt der Spaziergang kürzer aus, weil Du so lange mit der Nachbarin sprichst?

Nö. Draußen sein ist für Hunde bei Hitze echt unangenehm. Sie haben Fell. Sie können nicht schwitzen, nur hecheln. Und ja, sie können sprechen, wenn man ihre Körpersprache lesen kann. Also für Hundebesitzer klar und deutlich zu verstehen.

Übrigens bin ich die letzten Tage auch nicht so begeistert raus gegangen wie sonst. War mir zu heiß und als Mensch kann ich schwitzen. ;-)

Du hattest nie einen Hund, oder?

Und du auch nicht, @Marisol , nehme ich an.

Ist ja nicht schlimm, nicht jeder muss Hunde mögen.Aber warum sucht ihr euch dann nicht Themen, deren Problemstellung ihr auf Anhieb versteht?

Ich warte ja gerade noch auf die Frage, ob man denn wirklich regelmäßig mit einem Hund zum Gassi gehen raus muss...
 
Meinst du das wirklich? Man kann sich doch auch grundsätzlich verpflichtet fühlen, anderen Menschen nach Möglichkeit nicht sinnlos Schmerzen zuzufügen.

Ehrlich zu sein, heißt doch nicht, jedem einfach ungefiltert jede Meinung ins Gesicht zu ballern.

Man kann ehrlich und höflich zugleich sein.

Ich finde es gut, dass du nicht nur an dich selbst denkst, @Gwenoel
Und mit welchem Recht textet einen jemand jedes mal zu?
Das muss man auch nicht haben.
Und das kann man dann durchaus auch mitteilen.
 
Diese Nachbarin fühlt sich einsam - sie ist es aber nicht wirklich.
hm...das ist aus meiner Sicht eine andere Ausgangssituation.
Mitgefühl mit einem Menschen, der ganz offensichtlich einsam ist - klar verständlich, hätte ich auch.
Mitgefühl mit jemandem, dem die Aufmerksamkeit, die er bekommt, nicht reicht (so lese ich das jetzt), und der anscheinend keine Minute mit sich allein sein kann - ganz ehrlich? Nicht mein Problem.

Doch sie kann einfach nicht allein sein - und irgendwie tut mir das wirklich weh, weil sie dadurch gar nicht merkt, welch kostbares soziales Netz sie eigentlich hat. Es reicht ihr einfach nicht....
Da machst du dir aber unangemessen viel Gedanken um das Seelenheil dieser Dame.
Schau mal, das schriebst du im Eingangstext:
Aber ich pack das langsam nicht mehr.
Das heißt aus meiner Sicht, deine Lebensqualität leidet, du leidest...
Und wenn es schon so weit gekommen ist, dass du dich ohne Not ja für diese Frau schon fast aufopferst,
dir übergriffige Kommentare anhörst, (es passt ihr nicht, dass dein Hund Vorrang hat??? hallo?)
- dann wäre es vielleicht mal gut, zu gucken, ob du ein Muster hast, wodurch du solche Energievampire anziehst.
Wenn mein alter Herr nicht mehr kann, dann gehe ich nach Hause. .
🙂👍🐶❣
und wenn du nicht mehr kannst, dann tu das bitte in Zukunft auch für dich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt auch Menschen, die jeden, der ihnen begegnet, anlabern. Ob sie alleine sind spielt da keine Rolle, meistens sind sie nicht alleine, quatschen einen dicht bis einem die Ohren abfallen. Die könnte man gut an einem Marktstand gebrauchen. Das gibt es genug zu labern.

Wenn du nicht in der Lage bist, dich da abzugrenzen, dann höre dir das alles an.
 
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