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Naja, Freunde..... Eher Nachbarin....

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 129876
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Sowas ähnliches habe ich schon mehrfach versucht, nicht gerade nach 3 Sekunden, aber so nach 10 Minuten. Ohne Erfolg - sie fand immer wieder ein neues Thema und war verletzt, wenn ich dann mit einem "Ich muss mal jetzt mit dem Hund weiter" ging....
Dann muss es so bleiben.
Was erhoffst Du Dir von dem Forum?
Wir können Deine Grenzen nicht verteidigen.
Das musst Du schon selbst.
Machst Du es nicht, kann Dir niemand hier helfen.
 
Man muss damit leben können, dass andere verletzt sind und schmollen, wenn man Grenzen setzt. Das gehört zum Leben, da kommt niemand drum herum. Es ist eine jener Belastungen, denen man wohl oder übel ausgesetzt ist.

Wenn man das nicht lernt, geht man unter. Man wird ganz von anderen ausgesaugt und steht am Ende schlechter da als wenn man sich rechtzeitig abgrenzt.

Wenn man immer nur nett zu den Leuten ist, wird man auch nicht mehr respektiert. Niemand bekommt immer, was er sich wünscht, das ist den Mitmenschen durchaus auch zuzumuten.
 
Handy in die Hand , ans Ohr halten , laut telefonieren , kurz nicken und strikt weitergehen

Das sehe ich öfter.

Ich frag mich immer, wie man sich und seinen eigenen freien Willen so klein machen kann?

Nein, ich brauche keinen Vorwand, um ein Gespräch, das ich nicht führen will, nicht zu führen.

Ich kann einfach sagen, dass ich nicht will.
 
So was hatte ich mit meiner Vermieterin, kam ich von der Arbeit nach Hause, 5 Minuten später war sie da. Ich konnte sagen was ich wollte. Interessierte nicht. Eines Tages ist mir der Kragen geplatzt und ich bin laut geworden, habe ihr gesagt, sie soll mir vom Hals bleiben. Danach hatte ich Ruhe. Ich würde so etwas heute nicht mehr mitmachen. Spätestens wenn mir einer zweimal hintereinander begegnet und mich volllabern will, ist Ende. Wenn sie verletzt sind, ist das ihr Problem und nicht meins, ihnen ist es auch egal, ob mich das interessiert, was sie quatschen. Andere Variante: Man kann mir etwas erzählen, aber spätestens wenn ich mir das das zweite Mal anhören muss, ist Ende im Gelände. Hate ich letztens, setzte an das nochmal zu erzählen und ich habe mich verabschiedet.
 
Eine Nachbarin sitzt permanent vor dem Wohnhaus man kommt nicht an ihr vorbei (wohnsituationsbedingt), wenn man raus muss.
Jedesmal, wenn ich mit meinem Hund raus muss, treffe ich also auf sie und werde sozusagen "gekrallt".
Sie fühlt sich einsam, sucht ständig Kontakt und erwarte auch ebenso ständig Rückmeldung und Zeit. Und ist gekränkt, wenn man eigentlich mal nicht möchte....
So langsam suche ich schon das "Mauseloch", wie ich ungesehen an ihr vorbei komme, um sie nicht zu verletzen, aber um auch nicht wieder in ein oft stundenlanges Gespräch verwickelt zu werden.
Mal ist das ja okay, aber grad jetzt im Sommer ist sie immer draußen - und erwartet Zuwendung. Aber ich pack das langsam nicht mehr.
Hat jemand eine Idee, wie ich aus der Nummer wieder raus komme, ohne ihr weh zu tun?

Hi,

finde ich schwierig, man will ja zu einsamen Menschen nicht unfreundlich sein.

Aber gerade bei so heißem Wetter wie eben gerade finde ich auch, dass es einem Hund nicht zuzumuten ist, da länger in der Hitze zu sein, als absolut notwendig.

Darauf würde ich verweisen und zwar ganz zu Beginn des Gesprächs. Das muss sie einfach einsehen. Einfach ein Hallo, muss jetzt weiter, mein Hund leidet sonst so.

Ansonsten hängt es von ab. Ist sie dir eigentlich ganz sympathisch und dich nervt nur das lange Gespräch, wenn du eigentlich was anderes vor hast? Dann könntest du ihr eine zeitlich begrenzte Ersatzaktivität anbieten. Nein, jetzt passt es ganz und gar nicht, aber später hol ich mir noch ein Brot vom Bäcker. Magst du mitkommen?

Oder du magst sie eigentlich nicht. Dann kannst du entweder völlig abblocken oder versuchen, sie umzuleiten. Gibt es erreichbar irgendwelche offene Treffs, die du nicht besonders magst (z B Seniorentee)? Du fragst, ob sie Lust hat, dasi mit dir anzuschauen, gehst dann ein oder zwei Mal hin und dann nicht mehr. Dann hat sie eine zusätzliche Option, wenn sie die dann nicht nutzt, brauchst du kein schlechtes Gewissen zu haben. Du hast für sie getan, was du konntest.
 
Handy in die Hand , ans Ohr halten , laut telefonieren , kurz nicken und strikt weitergehen

Das wäre für mich lügen - und ich habe früher vie zu oft gelogen, als dass ich das nun wieder einsetzen möchte..... Aber etwas gelacht habe ich bei deinem Beitrag schon...😀
 
Hey, ihr seid Klasse - danke für eure vielen wertvollen Beiträge! 👍
Ich fürchte aber, ich habe eines falsch ausgedrückt, sorry: Diese Nachbarin fühlt sich einsam - sie ist es aber nicht wirklich.

Zum einen wohnt ihr Sohn am Ort (den sie aber nur selten sieht, weil er selbst krank ist), zum anderen hat sie hier - sie ist Muslima (gebürtige Türkin), und diese sind hier sehr eng miteinander verbunden -
auch ihre guten Freundinnen, eine wohnt im selben Haus - nur stellt sich da das gleiche Problem wie in Bezug auf mich:

Diese Freundinnen haben alle eine große Familie (die ja bei Moslems/Türken eine sehr wichtige Rolle spielt) und sind nicht so greifbar und präsent, wie die Nachbarin sich das wünscht (ich entnehme es ihren Klagen darüber).

Doch sie kann einfach nicht allein sein - und irgendwie tut mir das wirklich weh, weil sie dadurch gar nicht merkt, welch kostbares soziales Netz sie eigentlich hat. Es reicht ihr einfach nicht....

Und so sitzt sie halt meistens auf ihrem Rollator vor dem Haus - wir haben hier auch Bänke, aber weiter am Rand, also etwas abseits und weniger frequentiert - , weil dort immer jemand mal vorbei kommt und es zu Gesprächen kommen kann.

Und @Suche: Es ist völlig klar, dass mein Hund an erster Stelle steht - was auch den Unmut der Nachbarin erzeugt (obwohl sie selbst früher einen Hund hatte) und sie nun anfängt, "Spitzen" auszuteilen, was ich doch so alles falsch mache in ihren Augen.....
Und das immer, sobald ich gehen will....
Sie sieht nicht das hechelnde Tier, sie sieht und spürt nur ihre seelische Not....

Doch da bin ich dann konsequent: Wenn mein alter Herr nicht mehr kann, dann gehe ich nach Hause. .
Mit entsprechenden Kommentaren" seitens der Nachbarin im "Gepäck".....😕

Tja, es wird schwierig.... Ich bin - wem sage ich das hier.... - nicht so der Diplomat. Und sie hat hier eindeutig die bessere Lobby.
Ich lasse mir eure Tipps mal in Ruhe jetzt durch den Kopf gehen - un versuche, einen Weg zu finden, der die Nachbarin nicht noch mehr verletzt, mir aber nicht jede Freiheit nimmt....
 
Jetzt klingt das alles schon anders. Du hast also letztlich Angst, dass dir ihre "Lobby" es übel nimmt, wenn du nicht mehr mit ihr sprichst.

Ist das eine realisitische Gefahr? Und was könnte daraus werden, wenn die dir etwas übelnehmen? Was außer mal einem missbilligenden Blick?

Würde sich das Gefühl von Missbilligung da stärker äußern, wäre das - falls ein "dickeres Fell" nicht zu deiner Ausstattung gehört - auch letztlich ein Umzug eine Option.
 
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