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Mutter hasst ihr Kind

Folgendes habe ich heute in Angriff genommen:
Ich habe bei einer Psychologin angerufen sie bietet folgendes:

Verhaltenstherapie für Erwachsene und Kinder und Jugendliche
Einzeltherapie und Gruppentherapie

werde mich dort um einen Termin bemühen was im Moment recht schwierig ist.
Zuerst werde ich alleine dorthin und ihr die ganze Situation schildern ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Sie weiss dann wo sie den Hebel ansetzen kann wenn sie mit Ihm dann spricht.
Dann werde ich mit dem Sohn dorthin und hoffen, daß er sich traut sich zu öffnen.
Meiner vermutung ist, daß sie dann auch mit der Mutter sprechen möchte, dieses Angebot werde ich Ihr dann natürlich machen, falls sie es dann nicht annimmt werden wir weitermachen und ich werde dann eben erzählen was die Psychologin sagt/denkt. Mit dem sollte und muss sie sich dann auseinandersetzen und sie hat ja jederzeit dann die möglichkeit Ihre Sicht auf die Dinge mir oder der Psychologin mitzuteilen.
Mein anliegen ist ja nicht meine Frau loszuwerden, denn sie kann ja auch anders sein sonst hätt ich sie ja nicht geheiratet. Ich habe einfach den Wunsch, daß man als Familie so miteinander umgeht wie es sich gehört.
Bei mir ist es so, daß ich viel ertrage, viel in mich hineinfressen kann und auch viel zurückstecken kann.
Nur auch ich sehne mich nach „Leben“ denn im Moment ist es tatsächlich so, daß „Zeit für mich“ ein absolutes Fremdwort ist. Job und Kinder fordern mich seit langer Zeit 24/7 soll bedeuten ich mach seit über einem Jahr nichtmal ein Tagesausflug mit Freunden ohne Kinder da die Situation dann zuhause eskaliert und alle schlechte Laune haben wenn ich dann am Abend zurückkommen würde.
Aber auch ich merke wie ich langsam an meine Grenze komme und einfach nicht mehr kann.(Bitte nicht so verstehen, daß ich nix mit den Kindern machen will/kann)
Es wäre eben auch schön wenn man mal unbefreit, ohne ständig Gedanken im Kopf zu haben mit Kumpels ein Wanderwochenende machen könnte und zu wissen das klappt prima…..
Für mich leider seit einiger Zeit undenkbar und das zehrt unheimlich an einem, also psychisch……
Und es tut echt gut es mal, wenn auch anonym,jemandem zu sagen/schreiben und wenn jemand einem „zuliest“ Danke dafür ;-)

Danke auch an die, die mich loben usw. aber ob ich denn ein guter oder schlechter Papa bin das sollen dann meine Kinder entscheiden -nicht jetzt- aber in ein paar Jahren wenn sie groß sind und die Welt besser verstehen und vielleich selber Kinder haben, dann wäre es mir ein Ehre wenn sie gerne bei ihren eigenen Erziehungskünsten an mich zurückdenken und sagen „war nichtmal so übel mit Papa damals“
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich meine weiterhin: keine Therapie für Deine Frau, die sie analysiert - oder es will - und dann Fragen stellt, die sie nicht beantworten möchte.

Sondern: MEDIATOR.
Dort darf sie auch herum-maulen. Das ist für den Mediator sogar hilfreich.

Und Sohn (vorerst) auch nicht in Therapie. Zu belastend. Er ist schon belastet genug!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich meine weiterhin: keine Therapie für sie, die sie analysiert - oder es will - und dann Fragen stellt, die sie nicht beantworten möchte.

Sondern: MEDIATOR.
Dort darf sie auch herummaulen. Das ist für den Mediator sogar hilfreich.

Und Sohn (vorerst) auch nicht in Therapie. Zu belastend. Er ist schon belastet genug!
Ist nett gemeint, aber sie geht auch nicht zu einem Mediator und lässt auch nicht vermitteln…..
Alles was auf die Psychoschiene oder auf dritte Personen hindeutet lehnt sie ab.
Sie regt sich schon darüber auf, weil ich mit ihm ein SPZ mache wo dann auch (aber leider erst im August) ein psychologe den Jungen befragt. (Vermutlich aus Angst was er zu berichten hat)
Aber ich muss aktiv werden -jetzt- weil wenn ich nimmer kann, wen hat er dann ?
Und dazu kommt noch, daß sich seine Schwester von mir nicht benachteiligt fühlen soll weil ich mich um ihn kümmere…..
Das macht man eine Zeit lang und schafft es gut aber irgendwann ist man an einem Punkt wo man nimmer kann und da dieser für mich immer näher kommt muss etwas passieren, denn auch mein Akku geht irgendwann mal leer…..
 
Hallo Michael,
toll, was du alles für deinen Sohn machst! Aber dass Du auch eigene Bedürfnisse hast, die momentan zu kurz kommen, verstehe ich vollkommen!
Das mit der Psychologin finde ich gut, ich halte es für wichtig, dort auch zu erwähnen, wie dein Kind sich in der Schule verhält, dass die Lehrerin ihn mag und - zumindest ich - halte ihn für sehr klug und reflektiert (als er das mit dem Richtigmachen erwähnt).
Das Verhalten deines Sohnes ist die logische Folge auf das Verhalten deiner Frau...
Wenn das mit der Therapeutin nicht geht, könntest du auch mal seine Lehrerin hinzuziehen, vielleicht hat sie noch eine gute Adresse für dich!
Soviel ich weiß, gibt es für jüngere Kinder auch sogenannte Spieltherapien, wo sie dann Situationen von zuhause mit Hilfe von Gegenständen - Tieren, Puppen, Figuren etc. - nachspielen. Aber ich denke, er kann sehr gut darüber sprechen.
LG
 
Trage Deiner Frau doch einmal vor, was ein Mediator genau macht.
Der analysiert nämlich nicht, sondern fragt die Personen, was sie (aneinander, an anderen oder überhaupt) stört.
Zumeist "legen die dann los". (Da sie ja nicht direkt über sich selbst ausgefragt werden.)

Und dann berät der Mediator noch lange nicht. Sondern fragt, was er/sie denn lieber hätte.
Zumeist "legen die dann los".

Eine vorsichtige Beratung und der Versuch, den gestörten Zustand zwischen den beiden Personen herzustellen oder zu mildern, erfolgt erst viel später durch Beratung.
Seine Vorschläge können dann immer noch abgelehnt werden.

Die Befragung bei einem Psychologen/Psychotherapeuten ist viel 'intimer' - und wird deshalb von vielen Personen gleich zu Anfang abgelehnt.

*
(Hier ein Link, wie man ggfs. vor Ort oder in der Nähe einen Mediator für sich finden kann:
--> https://www.zertifizierter-mediator.de/mediatorenliste-zertifiziert.php)
 
Nachtrag:
Oder geh' Du zunächst einmal allein zu einem Mediator und lass Dich beraten, wie Du evtl. die Einwilligung Deiner Frau, hinzugezogen zu werden, bekommen kannst.
Die haben Erfahrung mit so etwas.

Und ich schreibe das alles nicht etwa nur so.
Ich kenne einen Mediator privat (bin allerdings keine "Mandantin" von dem). Der hat mich über Abläufe informiert, und daher kenne ich mich ein wenig mit der Angelegenheit Mediation aus.
 
Zitat Yado_cat:
"Sie weiß offenbar ziemlich genau, das sie ungerecht und lieblos zu ihm ist, deshalb lehnt sie eine Therapie auch ab. Oft bekommt man dort ja Dinge über sich selbst zu hören, die man gar nicht wahrhaben oder hören will. "

Genau.
Und DAS ist eben bei einem Moderator nicht so. Dort bekommt sie NICHT "Dinge über sich zu hören".
 

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