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Multikulturell im Kindergarten: Mein Sohn findet es gut, aber ich benötige Rat

Und ich möchte für meinen Sohn, dass er die Chance hat, diesen Trend nicht zu verpassen. Daher soll er sich integrieren.
Und alle anderen Kinder die das nicht tun, was im übrigen der Normalfall ist, haben dann keine Zukunft in Deutschland? Weil Türkisch in 20 Jahren unsere Landessprache sein wird?
Deine Argumente sind so konfus, hast du dir eigentlich selbst mal zugehört?

Du hast eine vorgefertigte Meinung. Ich frage mich weshalb dieser Thread?
Um Überzeugungsarbeit bei deinem Jungen zu leisten, damit dieser mehr Lust auf diesen Unsinn hat und sich weniger bockig anstellt?
Denn Gegenargumente schmetterst du ja gekonnt, mal weniger gekonnt, ab.
 
Kinder erlernen eine Sprache spielend.
Mit Liedern, durch Hören, beim Spielen kann man Wörter vorsagen, sich nachsprechen lassen usw.
Ich denke mal so ähnlich wird der Türkisch Unterricht aussehen.
Meiner Meinung nach, tust du deinem Sohn mit dem Erlernen nicht unbedingt ein Gefallen und den anderen Kindern auch nicht.
Sie werden ( denke ich) auf eine deutsche Schule gehen und je besser sie deutsch sprechen, desto besser.
Lass deinen Sohn spielen, guter Tipp von @Floridah, lade die Kinder zu dir nach Hause ein!

Dein Sohn ein paar Sätze türkisch und das andere Kind lernt nebenbei deutsch
Das würde ich empfehlen!
 
Wer bist du, dass du so über mich und meine Familie urteilst?
Hä? Inwiefern hat niceguy über dich und deine Familie geurteilt? 🤔

Weisst du wie viele Themenstarter hier erzählt bekommen das man ihre Ansichten nicht teilt, diese überzogen oder gar grottenfalsch hält? Nennt man DISKUSSION und Austausch von Meinungen.

Und weil das jetzt eine politische Kiste ist, hast du Hoffnung das man uns den Mund verbietet? 😳
Das ist durch und durch ein politisches Thema, auch wenn so getan wird als wäre das nicht der Fall.
Denn wenn man argumentiert das man keine Notwendigkeit im Lernen der türkischen Sprache sieht, da dies für die Zukunft in Deutschland unrelevant ist, dann ist das eine Antwort die politisch und wirtschaftspolitisch ist und das geht auch gar nicht anders wenn man auf dein Topic eingehen möchte.
 
Für mich klingt das irgendwie zwischen Blau und Braun, und sorry, ich sehe eine andere Zukunft, es sei denn wir geben sie leichtfertig aus der Hand. Ich denke, du weisst schon, was ich meine...
Wenn jemand sich an Migranten anbiedert, siehst du das als blau bis braun? Jemand, der die AFD wählt, hätte sich komplett anders verhalten als die TE.
 
Nein, aber ihr macht es dazu. Die Mods haben schon gesagt, es soll nicht in diese Richtung gehen, aber ihr lenkt das Thema immer wieder in diese Richtung. Und jetzt bin ich schuld? Ich fühle mich gerade von euch komplett in die Ecke gedrängt, nur weil ich auf eure teils sehr politischen Antworten antworte. Das war auch nicht meine ursprüngliche Absicht, aber ich und mein Sohn werden ja hier mit dem Rücken zur Wand gestellt. Ihr lenkt das Thema ständig in diese Richtung und jetzt bin ich schuld?
Nochmal: Mein Sohn bekommt diese Sprache gelehrt, damit er nicht im Kindergarten ausgegrenzt wird, sich integrieren kann und in Zukunft einfach "mitreden" kann, wenn es auch in der Schule oder auf der Uni oder sonstwo soweit kommt.
DU hast hier ein multikulturelles Thema aufgemacht und kannst froh sein, dass es überhaupt noch offen ist aufgrund der Forenregeln. DU redest von "Integration". DU fängst immer wieder von einer multikulturellen Zukunft Deutschlands an.

Dann kriegst du natürlich auch dazu thematisch passende Antworten.

Und wer weiß, was ist, wenn er älter ist. Vielleicht ist da die AFD an der Macht und es herrscht hier das Gegenteil von Multikulturalismus. Vielleicht ist der Multikulturalismus bis dahin gescheitert und das wäre der Fall, wenn einfach eine andere Nationalität die Mehrheit politisch oder bevölkerungsmäßig hätte und sich so wie jetzt schon im Kindergarten durchsetzt. Bunt ist etwas anderes, das bedeutet Vielfalt, mehrere unterschiedliche Kulturen nebeneinander und bestenfalls miteinander. Vielleicht ist bis dahin die politische Richtung aber auch schon zigmal von links nach rechts und zurück geschwenkt und tut es weiterhin.

Was ich damit sagen will, ist, du bereitest ihn auf etwas vor, von dem du gar nicht weißt, ob es eintritt.

Ich lasse das jetzt mal so stehen, ehe mein ganzer Text gelöscht wird, und schreibe noch einen anderen Post.
 
Da es keine finanziellen Probleme gibt und - egal warum - das Kind türkisch lernen soll:

Mehrsprachig aufzuwachsen ist vorteilhaft.
Das Wie ließe sich verbessern.
Es kamen bereits Tipps, die nicht als Ersatz für Unterricht, sondern auch als Ergänzung gesehen werden können.
Warum nun nicht ein Elternteil mitziehen kann, um dem Sohn ein gemeinsames, spaßgeprägtes Lernerlebnis zu ermöglichen statt einem Erleben, das ihn dazu bringt, Spielzeug zu werfen in seiner Frustration, kann ich nicht nachvollziehen.

Wenn es mit Privatunterricht laufen soll, würde ich das nicht auf Kiga-Zeiten obendrauf packen, sondern Kiga-Zeiten verkürzen.
Und Kinder einladen.
Und mitlernen.
Schließlich bist du keine 80, wirst noch lange in diesem Umfeld leben, und dich doch hoffentlich nicht die gesamte Schulzeit deines Sohnes nicht mit anderen Eltern austauschen, keine Kontakte mit ihnen pflegen wollen.
Im Sinne deines Sohnes und seiner Integration dürfte dir diese kleine Mühe doch nicht zuviel sein.
 

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