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Müssen Kinder alles verzeihen?

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Für weitere Antworten geschlossen.
Du bist nicht verwirrt, sondern abhängig. Nicht nur körperlich, auch geistig. Du suchst nach Anerkennung, die Du nie finden wirst, aber wie jeder Alkoholsüchtige an der Buddel hängt, so hängst Du an der Vorstellung fest, daß sich doch irgendwann etwas zu Deinen Gunsten ändern müßte.

Du hoffst jetzt, daß sich das ändern würde, wenn Du die Eltern pflegen wirst - aber das wird nicht passieren, denn ein alter Mensch ändert sich nicht mehr. Du hast nur die Wahl, Dich entweder ganz zugrundezurichten dabei, weil Du aus den Demütigungen nie wirklich herauskommen wirst, oder aber irgendwann dazu überzugehen, all das was Dir angetan wurde, an Deinen Eltern auszulassen, denn wenn sie nachlassen, sind sie Dir auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, so wie umgekehrt Du früher ihnen.

Altenmißhandlung in familiärer Pflege ist nicht immer, aber auch nicht selten eine simple Retourkutsche für frühere Demütigungen, die den Kindern angetan wurden. Und ich persönlich bin eher der Auge-um-Auge-Typ, der daran nichts schlimmes finden kann, weil jeder irgendwann die Rechnung bezahlen müssen sollte, die er sich aufgemacht hat, entweder früher oder später, und zwar noch zu Lebzeiten. Ich glaube nämlich nicht an Abrechnungen im Jenseits.

Was ich Dir anraten würde, wäre ein guter Psychiater, der Dich von dieser "Zerrissenheit", der ungesunden psychischen Abhängigkeit von der Anerkennung der Eltern, befreien kann. Wirklich befreien, komplett, damit Du endlich frei sein kannst von diesem ewig sinnlos rotierenden Gefühlszirkus.
Vielleicht hilft Dir dazu ja schon das eine oder andere, was von den anderen in diesem Thread geschrieben wurde, daß Du Deinen Eltern keineswegs eine Vergebung schuldig bist. Da ich nichts weiter über Dich weiß als Du selber schreibst, weiß ich nicht, wie viel von Deinen Krankheitsgeschichten in Wahrheit vielleiht sogar psychosomatischer Art war, psychosomatische Reaktionen, die sich durchaus körperlich äußern können (sogar Krebs kann psychosomatischer Natur sein - muß nicht aber kann, vor allem wenn es ein "sprechender" Krebs ist, die erkrankte Stelle deutet auf die Ursache in der Psyche hin), solange das ursächliche Problem in der Psyche nicht gelöst wird. (Anschließend kann allerdings die Heilung von einer Stunde auf die andere eintreten, falls die organischen Schäden nicht zu groß sind, sogenannte "Wunderheilungen", die in Wahrheit keine Wunder sind.)
Hallo T.Rick
Geballte Ladung danke von mir TE.
Kein Vertrauen zu Psychiatern die nur Psychopillen verschreiben.

Abhängig sind wir doch alle irgendwo.
 
@ Christa
Bitte lass doch diese Umkehrfrage und schreibe einen eigenen Thread ok?!
Es gibt einen ähnlichen schon!
 
Umkehrfrage: Müssen Eltern alles verzeihen?

@moderator
Bitte keine provokanten Umkehrfragen die den Hilfesuchenden zusätzlich verwirren freischalten.thema ist hier eindeutig:

"müssen Kinder alles verzeihen"

User höflich hinweisen eigenen Thread aufzumachen
 
Hallo T.Rick
Geballte Ladung danke von mir TE.
Kein Vertrauen zu Psychiatern die nur Psychopillen verschreiben.

Abhängig sind wir doch alle irgendwo.

Wenn Du bei einem Psychiater landest, der als erstes Pillen verschreibt, taugt er nix. Anhören muß er Dich, erst mal des Pudels/Problems Kern zu fassen kriegen, bevor er irgendeinen Rat geben kann, und längst nicht jedes Problem läßt sich so einfach mit Pillen lösen, Deins garantiert nicht. Deshalb verzichte auf Placebos, was Du brauchst ist konkret Butter bei die Fische und eine handfeste Lösung, die Dir hilft und nicht mehr weiter schaden kann.

Die einzigen Abhängigkeiten, die man tolerieren soll, sind die, die man freiwillig eingeht, und Du bist Deine absolut nicht freiwillig eingegangen, Du hast eigentlich nur Angst vor dem Unbekannten (der Freiheit jenseits Deiner Eltern) und lebst deshalb ständig zwischen Bratpfanne und Feuer, bist unglücklich damit, traust Dich aber trotzdem nicht, die überhitzte Küche zu verlassen.

Mach den Versuch mit dem Psychiater mal, wenn Du kannst. Ich rate den Leuten immer, wenn ihr zu einer Behörde oder einem Psychiater geht, dann druckt euch eure Threads hier aus, denn hier habt ihr eure Probleme niedergeschrieben, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, und habt manchmal auch hilfreiche Antworten bekommen, wie andere die Probleme sehen und sie angehen würden, weshalb es der Behörde oder dem Experten schon mal einen klaren Vorgeschmack gibt, worum es geht. Ganz ohne Pillen oder langen Psychoquark, und ohne Angst haben zu müssen, daß Du vielleicht kein Wort herausbekommst oder ständig über die eigene Zunge fällst.
 
Ich weiß ja nicht ob ich das Richtig verstanden habe , aber ich sag mal so , da Kinder nicht in
der Lage sind von sich aus Böses zu tun , sind es die Eltern die lernen müssen zu verzeihen,
denn das was die Kinder tun, wurde von den Eltern anerzogen .

Lg.
Nun, nach der Logik könnten aber die Eltern aber auch nichts für ihr Verhalten, da sie ja auch nur die Kinder von ihren Eltern sind und demzufolge nichts für ihr Verhalten können. Ein unendlicher Bandwurm...

Wieso sollte man überhaupt verzeihen? Da hat man selber nichts von, da haben nur die Eltern = die Täter was von, die durch das Verzeihen die Bestätigung bekommen, dass das was sie getan haben ja überhaupt nicht schlimm war und jetzt alles wieder Tuttifrutti ist und sie ihre Hände in Unschuldigkeit waschen können.
Nun,man macht seinen eigenen Frieden mit der Vergangenheit und läßt nicht zu, daß die eigenen Eltern noch diese Rolle in der Zukunft spielen. Man zieht sich quasi aus der Opferrolle raus. Und - nur jemandem zu verzeihen heißt nicht, zu vergessen. Ich grolle weder meinem V***, noch meinem Stalker, noch meiner Mutter wegen vielem. Die müssen in ihrem erbärmlichen Leben verweilen und mit sich selbst klarkommen. Ich bin da raus und gebe ihnen nicht die Befriedigung, daß sie weiterhin über mein Leben bestimmen, indem ich auch nur ansatzweise irgendwelche Gefühle für sie verschwende. Angst habe oder wütend bin. Nö, hab ich besseres zu tun. Da hab ich abgeschlossen.
Obwohl ich auch nicht weiß, ob da "verzeihen" überhaupt das richtige Wort ist.
 
Nun, nach der Logik könnten aber die Eltern aber auch nichts für ihr Verhalten, da sie ja auch nur die Kinder von ihren Eltern sind und demzufolge nichts für ihr Verhalten können. Ein unendlicher Bandwurm...

Nun,man macht seinen eigenen Frieden mit der Vergangenheit und läßt nicht zu, daß die eigenen Eltern noch diese Rolle in der Zukunft spielen. Man zieht sich quasi aus der Opferrolle raus. Und - nur jemandem zu verzeihen heißt nicht, zu vergessen. Ich grolle weder meinem V***, noch meinem Stalker, noch meiner Mutter wegen vielem. Die müssen in ihrem erbärmlichen Leben verweilen und mit sich selbst klarkommen. Ich bin da raus und gebe ihnen nicht die Befriedigung, daß sie weiterhin über mein Leben bestimmen, indem ich auch nur ansatzweise irgendwelche Gefühle für sie verschwende. Angst habe oder wütend bin. Nö, hab ich besseres zu tun. Da hab ich abgeschlossen.
Obwohl ich auch nicht weiß, ob da "verzeihen" überhaupt das richtige Wort ist.

Das ist kein Verzeihen, nur einen Schlußstrich unter Vergangenes ziehen. Zwei sehr verschiedene Paar Stiefel. Schlußstriche ziehen kann man absolut ohne irgendetwas zu verzeihen, man braucht sich nur klar darüber werden, daß die Vergangenheit einen im augenblicklichen Leben nicht mehr tangiert. Man ist weg von da, hat inzwischen ein viel besseres (oder wenigstens anderes) Leben und Punkt. Ab in die Mülltonne mit der Vergangenheit.

Aber... wenn die Vergangenheit einen wieder einzuholen versucht, etwa wenn die Alten pflegebedürftig werden und sich auf einmal daran erinnern, daß da ja noch irgendein unerwünschter Sprößling wäre, den man als billigen Arbeitssklaven und Fußabtreter benutzen könnte, wenn man ihm nur ganz fromm ein wenig schöntut, hat ja früher auch funktioniert und so ...

dann steht keine "Vergebung" im Weg, ganz konsequent "Nein! Nie wieder!" zu sagen.

Denn wer vergibt, der stimmt (in den Augen der Täter) dem Verhalten der Täter im nachhinein doch zu.
Und macht sich (im Eltern-Kind-Verhältnis) damit verantwortlich, den Eltern hinterher noch zu "danken" für alles, was man ihm (an-) getan hat.
Wer sich´s psychisch leisten könnte, könnte dann aus purer Bosheit die Pflege übernehmen... und den Spieß endlich umdrehen und den Eltern all das antun, was sie früher dem kleinen Kind angetan haben. Rache ist Blutwurst. (Weil beides am besten, wenn es kalt genossen wird.)
 
Wenn Du bei einem Psychiater landest, der als erstes Pillen verschreibt, taugt er nix. Anhören muß er Dich, erst mal des Pudels/Problems Kern zu fassen kriegen, bevor er irgendeinen Rat geben kann, und längst nicht jedes Problem läßt sich so einfach mit Pillen lösen, Deins garantiert nicht. Deshalb verzichte auf Placebos, was Du brauchst ist konkret Butter bei die Fische und eine handfeste Lösung, die Dir hilft und nicht mehr weiter schaden kann.

Die einzigen Abhängigkeiten, die man tolerieren soll, sind die, die man freiwillig eingeht, und Du bist Deine absolut nicht freiwillig eingegangen, Du hast eigentlich nur Angst vor dem Unbekannten (der Freiheit jenseits Deiner Eltern) und lebst deshalb ständig zwischen Bratpfanne und Feuer, bist unglücklich damit, traust Dich aber trotzdem nicht, die überhitzte Küche zu verlassen.

Mach den Versuch mit dem Psychiater mal, wenn Du kannst. Ich rate den Leuten immer, wenn ihr zu einer Behörde oder einem Psychiater geht, dann druckt euch eure Threads hier aus, denn hier habt ihr eure Probleme niedergeschrieben, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, und habt manchmal auch hilfreiche Antworten bekommen, wie andere die Probleme sehen und sie angehen würden, weshalb es der Behörde oder dem Experten schon mal einen klaren Vorgeschmack gibt, worum es geht. Ganz ohne Pillen oder langen Psychoquark, und ohne Angst haben zu müssen, daß Du vielleicht kein Wort herausbekommst oder ständig über die eigene Zunge fällst.
Danke von mir TE.
Wohltuende Worte.
Es scheitert am Handeln für die eigene Sache.hätt ich nicht diese sch***angst und den Haufen schlechter Erfahrungen weil man meine Gutmütigkeit ausgenutzt hat. Problem ist das ich keine Fiagnosen gebrauchen kann. Deshalb auch der Schiss vor Gutachtern und deren Missbrauchsgefahr. Weil ich vieles durchschaue versuchen mich manche als bekloppt hinzustellen .
By the way ., man denke nur gerade just an die Militärgefängnisse in der Türkei wo Meinungsfreiheit dazu führt umgebracht zu werden derzeit.

Und dasselbe ist meine Meinung passiert in D wenn Leute wie ich Ungerechtigkeiten entdecken.

Aber das führt zu weit.
Ist halt alles was viel. Und wenn man dann noch einen Partner hat der sagt"das hast du mir schon 30mal erzählt"..

Da wünscht man sich Eltern mit Klarsicht und ihrer Erfahrung.
 
Nun, nach der Logik könnten aber die Eltern aber auch nichts für ihr Verhalten, da sie ja auch nur die Kinder von ihren Eltern sind und demzufolge nichts für ihr Verhalten können. Ein unendlicher Bandwurm...

Nun,man macht seinen eigenen Frieden mit der Vergangenheit und läßt nicht zu, daß die eigenen Eltern noch diese Rolle in der Zukunft spielen. Man zieht sich quasi aus der Opferrolle raus. Und - nur jemandem zu verzeihen heißt nicht, zu vergessen. Ich grolle weder meinem V***, noch meinem Stalker, noch meiner Mutter wegen vielem. Die müssen in ihrem erbärmlichen Leben verweilen und mit sich selbst klarkommen. Ich bin da raus und gebe ihnen nicht die Befriedigung, daß sie weiterhin über mein Leben bestimmen, indem ich auch nur ansatzweise irgendwelche Gefühle für sie verschwende. Angst habe oder wütend bin. Nö, hab ich besseres zu tun. Da hab ich abgeschlossen.
Obwohl ich auch nicht weiß, ob da "verzeihen" überhaupt das richtige Wort ist.

WIE zieht man sich bitte aus Einer Opferrolle raus?
 
Aber... wenn die Vergangenheit einen wieder einzuholen versucht, etwa wenn die Alten pflegebedürftig werden und sich auf einmal daran erinnern, daß da ja noch irgendein unerwünschter Sprößling wäre, den man als billigen Arbeitssklaven und Fußabtreter benutzen könnte, wenn man ihm nur ganz fromm ein wenig schöntut, hat ja früher auch funktioniert und so ...

dann steht keine "Vergebung" im Weg, ganz konsequent "Nein! Nie wieder!" zu sagen.


Das kann man machen, wenn sie noch klar im Kopf sind.

Sind sie dement , dann nützt das gar nichts.

Und wenn man sich ein Heim nicht leisten kann auch nicht.


Denn wer vergibt, der stimmt (in den Augen der Täter) dem Verhalten der Täter im nachhinein doch zu.
Und macht sich (im Eltern-Kind-Verhältnis) damit verantwortlich, den Eltern hinterher noch zu "danken" für alles, was man ihm (an-) getan hat.

Trifft zu , solange sie es noch kapieren . Leiden sie an Demenz kapieren sie noch nicht mal mehr , wer man ist.

Wer sich´s psychisch leisten könnte, könnte dann aus purer Bosheit die Pflege übernehmen... und den Spieß endlich umdrehen und den Eltern all das antun, was sie früher dem kleinen Kind angetan haben. Rache ist Blutwurst. (Weil beides am besten, wenn es kalt genossen wird.)

Auch das geht nur , wenn man genau so gemein sein kann und wenn sie es geistig noch kapieren, was passiert.

Sonst ist es sowieso so, dass sie nicht mehr wissen, wer man ist.

Abgesehen davon muss man sich nicht mit so jemanden auf die gleiche Stufe stellen.

Wir machen es jedenfalls so, mit meiner Schwiegermutter, dass wir sie selber nicht anfassen (können) aber die komplette Verwaltung übernehmen und eine vernünftige Pflege für sie organisieren, damit sie zuhause bleiben kann.

Und ich sozusagen immer im Umkreis verfügbar bin, falls etwas unvorhergesehes passiert, was oft genug der Fall ist.

Obwohl sie das auch nicht wirklich verdient hat. Aber man kann sie ja auch nicht verkommen lassen.
 
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