Dann das abhaken, loslassen....
Ich weiss, dass das der einzige Weg ist, aus allem rauszukommen.
Nur wie soll man das machen?
Die Verdanken sind da, ungebeten.
Es klappt, dass ich sie zeitweise verdrängen, aber sie kommen immer wieder durch.
Wie gesagt, vom Verstand her wäre das alles kein Problem.
Aber wie krieg ich den inneren Schweinehund dazu, mitzuspielen?
Ich hab das Gefühl, ich steh mir permanent im Weg.
Probier den Hundetrick mal. Verdrängen ist nicht gut, weil Verdrängtes oft unter sehr unerwünschten Umständen ganz spontan wieder durchbricht. Verwandel die Gedanken lieber in etwas anderes, die imaginären Hunde zum Beispiel. Für Dich selber kannst Du Dir ja vorstellen, daß Du ständig von einer unsichtbaren Meute begleitet wirst, und jedesmal, wenn Du eines der Probleme mental bewältigt hast - mit Hilfe eines Traumaexperten oder durch einen anderen Anlaß - verschwindet einer der Hunde. Diese Sache funktioniert dadurch, daß quasi ein "räumlicher Abstand" zwischen Dir und Deinen Problemen entsteht, auch wenn es nur ein Abstand in Deiner Phantasie ist, aber das reicht oft schon, um die Probleme aus einem ganz anderen Blickwinkel beackern und behandeln zu können.
Deinem Psychiater solltest Du aber den Trick frühzeitig erklären, damit er Dich nicht für gaga hält, wenn Du ihm von der Meute erzählst 😀