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Müssen ich oder mein Ehepartner für evtl. Pflege meines Vaters aufkommen?

Nicht unterschrieben... Die 30k sind peanuts...

Da würde ich eher abwarten.
Das Verhältnis mit der Schwester ist doch eh für den....

Was du hier auf gezählt hast geht ins 7 stellige.... 30k =?! 1-3%
 
Ohne dass ich alle Beiträge gelesen habe: Ich würde nichts unterschreiben.

Dein Vater kann alles verschenken wie er will. Aber du musst nicht unterschreiben dass du auf einen Erbteil verzichtest. Erst Recht nicht auf ein Erbe seitens deiner Mutter.
Wenn dein Vater innerhalb von 10 Jahren nach der Schenkung verstirbt, hast du ein Anrecht auf den Pflichtteil. Warum darauf freiwillig verzichten?

Bezüglich Pflege dürften hier so und so vermutlich keine Pflichten auf dich zukommen, solange du nicht extrem viel verdienst. Die Grenze von 100.000 € Jahreseinkomen wurde bereits genannt.
Wobei ich moralisch sagen würde, dass der Haupterbe bzw. der Beschenkte (und nicht du) sich für die Pflege verantwortlich fühlen sollte.

Insgesamt eine etwas merkwürdige Aktion. Ich kenne es eher andersrum: Der Beschenkte unterschreibt, dass er sich die Schenkung auf das Erbe anrechnen lässt. Er als Begünstigter (durch die Schenkung) hat dann auch einen Grund zu unterschreiben. Du (als Benachteiligte) hast keinen Grund zu unterschreiben.
 
Das wissen wir nicht. Bis jetzt gab es laut TE noch keinen Streit.

@Blume444 , habt ihr denn mittlerweile mal miteinander über das alles gesprochen?
Ja
Da meine Schwester eben diejenige ist, die auf dem Hof bleibt und ich weit weg gezogen bin und mein Bruder in der IT-Branche arbeitet, ist es nur logisch, dass sie den Hof bekommt. Und dieser muss komplett übergeben werden, das ist ein gewerbliches Grundstück. Auch die Mietwohnungen stehen auf dem gewerblichen Grund. Auch der Wert wird komplett anders berechnet, nämlich nach dem Ertragswert und nicht dem Verkehrswert.
Dafür muss sie laut Vertrag auch den Haushalt für den Vater machen und täglich für ihn kochen - sprich: Sie hat ihn am Hals.
Meine Nerven sind mir heiliger als auf Zeit zu spielen und eventuell mal Pflichtteilergänzungsansprüche einzuklagen, die mit jedem Jahr eh weniger werden und nach 10 Jahren komplett erloschen sind.
Das mit dem Pflichtteilsverzicht beim restlichen Erbe unterschreibt jedoch keiner.
Mein Bruder hat übrigens den Notartermin platzen lassen.
 
Dafür muss sie laut Vertrag auch den Haushalt für den Vater machen und täglich für ihn kochen - sprich: Sie hat ihn am Hals
Ich bin zwar kein Jurist, aber einiges an den Forderungen, die ich in diesem Thread gelesen habe, klingen nach Fantasieforderungen, die so nicht durchsetzbar sind.

Hältst du es für möglich, dass deine Schwester vielleicht deinen Vater verarscht?
 
Ja, nur wird der Hof nicht mit dem Verkehrswert sondern mit dem Ertragswert gerechnet - und der liegt bei 120 k.
Ich bin Laie. Ertragswert heißt für mich, dass der Hof jährlich 120.000,00€ abwirft. Du sollst dann einmalig mit 30.000,00€ bedacht werden. Warum gibt es dann nicht eine jährliche Zahlung oder eine einmalige, die dann aber wesentlich höher ist. Hier werden Äpfel (= regelmäßiger Ertrag) mit Birnen (= einmalige Zahlung) verglichen. Das passt überhaupt nicht.
 
Der Notar setzt solche Verträge nicht nur auf, er prüft auch, ob diese nach recht und Gesetz Gültigkeit erlangen würden.
Dazu berät er alle beteiligten Parteien auf Wunsch über Rechtsfolgen dieses Vertrages.

Diese Möglichkeit würde ich nutzen.
 

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