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Mobbing im Quereinstieg

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Re: Mobbing im Quereinstieg
Ich würde dir raten einen Anwalt aufzusuchen. Vielleicht gibt es einen Notausgang.
Das versuche ich gerade.
Ich denke, dass es schwer wird das Mobbing zu beweisen. Ich versuche aber mit der anderen Sache mithilfe der Beratung einen Weg zu finden wenigstens dort Klarheit zu haben, wie ich den Paragraphen aushebeln könnte. Leicht wird es nicht.
 
Was gibt es daran für dich nicht zu verstehen? Ich durchlaufe nicht das klassische Referendariat, muss als Quereinsteiger aber trotzdem eine Ausbildung machen, um dauerhaft im Schuldienst bleiben zu können. Ich habe diese Stunden übernommen, in denen zuvor diese Kolleginnen saßen. Da diese nicht neu abgedeckt werden konnten oder sollten wies die Leitung an, dass sie in meinem Unterricht sitzen. Die Leitung definierte dies als Tandem. Problem: Sie sitzen nur zur Kontrolle da. Für mich ist das kein Tandem, bei dem wechselseitig unterrichtet wird.
Genau das passiert im Referendariat doch auch.
Da sitzen Lehrer mit im Unterricht und bewerten den ausgeführten Unterricht…
Gerade als Quereinsteigerin ist es sehr wichtig, adäquaten Unterricht abzuliefern.
Schließlich studiert ein Lehrer viele Jahre für den Job und das Referendariat ist für die meisten unglaublich herausfordernd.

Und wenn die Leitung möchte, dass die Kolleginnen abwechselnd mit dir unterrichten, dann würdest du doch keinen Ärger bekommen, wenn die beiden sich weigern. Dann würden diese beiden Kollegen Ärger bekommen…Weil es Arbeitsverweigerung wäre….

Für mich ergeben deine Aussagen noch weniger Sinn als vorher 🤔
 
Bitte frag doch mal in dem von mir empfohlenen Forum www.lehrerforen.de, ob es erlaubt ist, zu solchen Gesprächen wie dem, das beim Schulleiter ansteht, jemanden mitzunehmen. In jedem normalen Unternehmen könntest du dir eine Vertrauensperson oder auch einen Arbeitnehmervertreter (Betriebdrat) mit dazu nehmen. Solch ein Pendant gibt es sicherlich auch im öffentlichen Dienst.
Je nachdem würde ich das Gespräch dann auch führen oder mich weiter krankschreiben lassen. Mit der Krankschreibung löst du natürlich das Problem nicht, sondern verschaffst dir nur ein wenig Zeit.

Vielleicht könnte sogar der Anwalt am Gespräch teilnehmen und dem Schulleiter mal auf den Zahn fühlen, warum der so seltsame Vorgehen unterstützt wie Listen gegen dich führen zu lassen.

Wichtig fänd ich auch, dass du nicht direkt über jedes Stöckchen springst, das man dir hinhält. Will sagen: Erst mal einfach nur anhören, was man dir vorwirft, das Ganze aufschreiben und dann erst mal sacken lassen. Nichts dazu sagen außer du sähest das anders, möchtest aber erst einmal in Ruhe reflektieren. Und würdest dann gerne in einem neuen Gespräch etwas dazu sagen. Verwehren kann man dir das nicht. Aufregung ist ein schlechter Ratgeber, um aus der la main souverän reagieren zu können. Das schaffen die wenigsten und du kannst dich nicht vorbereiten.

Wie gesagt bin ich aber skeptisch, ob und wie du das Gespräch überhaupt führen solltest. Daher BITTE mach dich in dem genannten Fachforum schlau.

Hier kann ich dir nur empfehlen, nicht jeden Beitrag als Angriff oder Kritik zu verstehen. Mit angegriffenem Nervenkostüm tendiert man dazu und verkennt, dass lediglich noch ein wenig Info fehlt, um deine Schilderungen nachvollziehen zu können.
 
Gerade als Quereinsteigerin ist es sehr wichtig, adäquaten Unterricht abzuliefern.
Schließlich studiert ein Lehrer viele Jahre für den Job und das Referendariat ist für die meisten unglaublich herausfordernd.

Und wenn die Leitung möchte, dass die Kolleginnen abwechselnd mit dir unterrichten, dann würdest du doch keinen Ärger bekommen, wenn die beiden sich weigern. Dann würden diese beiden Kollegen Ärger bekommen…Weil es Arbeitsverweigerung wäre….
Es ist aber kein Referendariat und es passiert nicht im Wechsel. Ich stehe allein dauerhaft vor der Klasse und sie sitzen hinten und kritisieren. So funktioniert kein Quereinstieg und das ist auch nicht das eigentliche Problem. Das Problem ist, dass die Kritik nicht wertschätzend ist und vor den Schülern passiert.
Das ist die rote Karte im Lehrerjob.
 

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