Bitte frag doch mal in dem von mir empfohlenen Forum
www.lehrerforen.de, ob es erlaubt ist, zu solchen Gesprächen wie dem, das beim Schulleiter ansteht, jemanden mitzunehmen. In jedem normalen Unternehmen könntest du dir eine Vertrauensperson oder auch einen Arbeitnehmervertreter (Betriebdrat) mit dazu nehmen. Solch ein Pendant gibt es sicherlich auch im öffentlichen Dienst.
Je nachdem würde ich das Gespräch dann auch führen oder mich weiter krankschreiben lassen. Mit der Krankschreibung löst du natürlich das Problem nicht, sondern verschaffst dir nur ein wenig Zeit.
Vielleicht könnte sogar der Anwalt am Gespräch teilnehmen und dem Schulleiter mal auf den Zahn fühlen, warum der so seltsame Vorgehen unterstützt wie Listen gegen dich führen zu lassen.
Wichtig fänd ich auch, dass du nicht direkt über jedes Stöckchen springst, das man dir hinhält. Will sagen: Erst mal einfach nur anhören, was man dir vorwirft, das Ganze aufschreiben und dann erst mal sacken lassen. Nichts dazu sagen außer du sähest das anders, möchtest aber erst einmal in Ruhe reflektieren. Und würdest dann gerne in einem neuen Gespräch etwas dazu sagen. Verwehren kann man dir das nicht. Aufregung ist ein schlechter Ratgeber, um aus der la main souverän reagieren zu können. Das schaffen die wenigsten und du kannst dich nicht vorbereiten.
Wie gesagt bin ich aber skeptisch, ob und wie du das Gespräch überhaupt führen solltest. Daher BITTE mach dich in dem genannten Fachforum schlau.
Hier kann ich dir nur empfehlen, nicht jeden Beitrag als Angriff oder Kritik zu verstehen. Mit angegriffenem Nervenkostüm tendiert man dazu und verkennt, dass lediglich noch ein wenig Info fehlt, um deine Schilderungen nachvollziehen zu können.