Die Steppenwölfin
Aktives Mitglied
Das finde ich wichtig... aktuell ist weit verbreitet, jedem Konflikt am Arbeitsplatz das Etikett "Mobbing" zu verpassen.Mobbing bezeichnet das systematische Schikanieren einer Person. Nach 1 Mal ist da kein System erkennbar, das bedarf schon einer gewissen Regelmäßigkeit. Entsprechend ist auch die Zeitangabe von mindestens 6 Monaten nicht angemessen, bis man so etwas als Mobbing bezeichnen kann.
Wenn man von jemandem einfach nicht besonders gemocht wird, ist das aber nichts anderes als das: man mag sich nicht sonderlich.
Ab wann welches Verhalten als Mobbing bezeichnet werden kann, ist sehr einzelfallabhängig.
Auch dies ist wichtig und richtig.Am Ende ist aber auch völlig egal, wie "das Kind" heißt. Solch ein Verhalten ist schikanös und das muss sich niemand geben.
Zu manchen Teams, an manche Arbeitsplätze passt man vielleicht einfach menschlich nur nicht...das macht einen weder zu einer schlechten Arbeitskraft noch zu einem schlechten Menschen.
Allerdings hilft "heulend zusammenbrechen" naturgemäß wenig, da hättest du sehr viel früher im Lauf der Problematik schon sagen können, was dir nicht gefällt und wo vielleicht etwas anders gemacht werden könnte.
Wenn du dich so schnell verunsichern lässt, wie sich hier herauslesen lässt, ist es vermutlich besser, an dieser Verunsicherung zu arbeiten. Dann klappt es an einem anderen Arbeitsplatz ganz sicher besser.
Dieser Mobbinggeschichte würde ich nicht weiter nachgehen, Probezeit ist dazu da, um zu schauen, ob Arbeitgeber und Arbeitnehmer kompatibel sind. Das war hier einfach nicht so, das ist weder ungewöhnlich noch ehrenrührig.