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Mit Aktienhandel Geld machen?

Und ich würde meine These noch mal bekräftigen, dass ich glaube dass bei den 3% Überfliegern viel Insiderhandel betrieben wird. Welcher ja amerikanischen Politikern nicht verboten ist. D.h. Aktien kaufen oder verkaufen, dann Gesetz (oder Zölle 🙄) ankündigen bzw. beschließen und erst danach erfährt die Öffentlichkeit aus den Medien davon.
D.h. wer nicht über Insiderinfos verfügt wird mit hoher Wahrscheinlichkeit durch Trading den Index nicht schlagen.
Ausnahmen wie Buffet gibt es natürlich, aber gerade weil das nicht die Regel ist sticht er ja so heraus und wurde so bekannt.

Was ich aber dennoch glaube ist, dass der Index durch entsprechend langfristige Antizipation und wetten gegen den Staat (siehe Soros, Planwirtschaft scheitert immer) schlagbar ist. Das ist dann aber eben nicht das erwähnte kurzfristige Trading oder aktive managen von Fonds, sondern langfristige Sektor-Wetten. Siehe Nasdaq 100 > MSCI World, und zwar deutlich.
 
Wenn man sich bewusst ist den Markt nicht zu schlagen.

Das Geld nicht braucht, einfach warten anlegen und in einigen Jahren sich freuen.

Z.b. hätte ich Anfang des Jahres einfach eine größere Summe eingezahlt....
Wäre ich besser gelaufen als monatlich.

Was willst du machen.
Ruhiger habe ich so geschlafen und rückblickend lässt es sich nicht ändern.
 
Welcher ja amerikanischen Politikern nicht verboten ist. D.h. Aktien kaufen oder verkaufen, dann Gesetz (oder Zölle 🙄) ankündigen bzw. beschließen und erst danach erfährt die Öffentlichkeit aus den Medien davon.
Oder auch: Friedensgespräche führen und die dann immer wieder platzen lassen. Aber das führt jetzt vom Thema weg ...

Ein passenderer Titel für den Thread wäre dann aber doch eher "Spaß mit Aktienhandel". Denn Geld macht damit kein jemand, wie wir schon herausgefunden haben.
 
Oder auch: Friedensgespräche führen und die dann immer wieder platzen lassen. Aber das führt jetzt vom Thema weg ...

Ein passenderer Titel für den Thread wäre dann aber doch eher "Spaß mit Aktienhandel". Denn Geld macht damit kein jemand, wie wir schon herausgefunden haben.
Da sind wir dann bei Taco-Trades 😀

Der Titel stimmt meiner Ansicht nach schon, wenn wir dabei über langfristige Anlagestrategien, langlaufende Trends und Grundsatzüberlegungen sprechen. Also einmal kaufen und lange halten, weil man davon ausgeht dass es sich durchschnittlich über einen langen Zeitraum besser entwickeln wird als der MSCI World.
Oder Dinge die man generell beachten sollte, Stolperfallen, ungünstige Besteuerungen etc.
An solchen Überlegungen wäre ich z.B. interessiert.

An kurzfristigen Ein- und Ausstiegsmarken oder einer Liste von Einzelunternehmen eher weniger. Die passenden Unternehmen bzw. den entsprechenden Index für eine Sektorwette betrachte ich als eher sekundär, das kann man sich dann ja suchen, wenn man seine Strategie gefestigt hat.

Aus der empirisch und praxeologisch bewiesenen Tatsache, dass Planwirtschaft nicht funktioniert, leite ich z.B. ab dass Länder die im Index of Economic Freedom vor kurzem aufgestiegen sind (Argentinien) in absehbarer Zeit wohlhabender werden und in Ländern die in kurzer Zeit abgestiegen sind (Deutschland) die Bevölkerung zeitverzögert entsprechend verarmen wird.

Ich gehe ebenfalls davon aus, dass KI in irgendeiner Form die Produktivität steigern und der Bedarf der dort genutzten Rohstoffe, sofern es kein Substitut gibt, zunehmen wird. Keine Ahnung welches Unternehmen das Rennen machen wird, aber (mehr) grundlastfähigen Strom brauchen sie alle.

Wenn ich sehe dass ein Bereich staatlich subventioniert und ein anderer mit Steuern bestraft wird weiß ich, dass der subventionierte Bereich mangels Wettbewerb scheitern und der bestrafte Teil unterfinanziert (und dem nächst im Ausland zu finden) ist usw. Zumindest die Marktanteile, wenn schon das Unternehmen selbst es nicht schafft das Land zu verlassen.

Bedeutet wenn ich Kursentwicklungen sehe, die kurzfristig von meiner langfristigen Erwartung abweichen, z.B. einen Einbruch bei Gold oder Silber, juckt es mich in den Fingern sofort nachzukaufen 😅
 
Wenn ich sehe dass ein Bereich staatlich subventioniert und ein anderer mit Steuern bestraft wird weiß ich, dass der subventionierte Bereich mangels Wettbewerb scheitern und der bestrafte Teil unterfinanziert (und dem nächst im Ausland zu finden) ist usw. Zumindest die Marktanteile, wenn schon das Unternehmen selbst es nicht schafft das Land zu verlassen.
Naja, nicht persönlich nehmen, aber auch solche Einschätzungen können richtig sein oder auch eben nicht.
Der globale Handel ist ein komplexes System und selbst Wirtschaftsinstitute haben ihre liebe Not, längerfristige Vorhersagen machen zu können. Bisweilen liegen sie auch mal völlig daneben.
 
Naja, nicht persönlich nehmen, aber auch solche Einschätzungen können richtig sein oder auch eben nicht.
Der globale Handel ist ein komplexes System und selbst Wirtschaftsinstitute haben ihre liebe Not, längerfristige Vorhersagen machen zu können. Bisweilen liegen sie auch mal völlig daneben.
Investieren auf persönliches Risiko, ja.
Und natürlich liegen staatlich finanzierte Wirtschaftsinstitute daneben, das ist ja ihr Job. Sie dienen ausschließlich dazu staatliches Handeln zu scheinlegitimieren und Investoren zu beeinflussen. Das ist in etwa wie die völlig lächerlichen Prognosen zur Preisinflation der EZB.
Ausschließlich Anreizstrukturen mit persönlichem Risiko und Haftung können belastbare Resultate hervorbringen, weil nicht erfolgreiche (Markt-)Teilnehmer durch Verluste langfristig rausgefiltert werden.
 

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