Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Mit Aktienhandel Geld machen?

Ja, Portion Control und du haben im Prinzip Recht. Geld ist kein Selbstzweck.

ABER das ist eine Aussage wie "Geld alleine macht nicht glücklich". Es stimmt, aber es verkennt die Tatsache, dass Vermögen mehr ist als nur Zahlen auf einem Konto.

Die von dir genannten Dinge wie Gesundheit und Gesellschaft, können durchaus vom Geld abhängen. Wer finanzielle Probleme hat, für den kann das zu einer nervlichen Belastung werden. Und wer wenig Geld hat, kann auch soziale vereinsamen.

Mehr noch: Ihr fragt, was das Geld bringt. Gegenfrage: Was bringt der Porsche?
Ein Auto hat einen Nutzen, klar. Und ein schönes, modernes Auto mit moderner Technik, ok aber ein Luxusfahrzeug? Why? Klar, wenn sowas will, soll es kaufen. Aber im Duell "Porsche VS Bankkonto" würde bei mir immer das Bankkonto gewinnen, weil das auch Nutzen hat:
  • Ruhig schlafen können, wenn man weiß, dass man finanziell auf jeden Notfall vorbereitet ist
  • Zeitgewinn, wenn man z.B. seine Arbeitszeit reduzieren kann, weil man ein finanzielles Polster hat bzw. aus Kapitalerträgen lebt
  • Selbstbestätigung/Erfolgsgefühl durch den erzielten Wohlstand
  • Sicherheit im Alter, egal was kommt (Haushaltshilfe, Umzug, Pflege, hohe Miete... alles bleibt bezahlbar)
  • Freiheit Fehler zu machen. Gerade im Bezug auf diesen Thread ist Geld eine gute Basis um am Anfang auch mal finanzielle Fehler machen zu können
Und nochmals mit Bezug auf diesen Thread:
Viele (mich eingeschlossen) unterschätzen das exponentielle Wachstum von Vermögen.
Am Anfang legt man 100 € im Monat zurück und hat dann irgendwann nach Jahren 10.000 €. Es ist langsam, mühsam. Es dauert vielleicht 20-30 Jahre aber plötzlich ist der Damm gebrochen. Das Kapital erwirtschaftet weit mehr als man zurücklegt.
Wenn du 100.000 € hast, sind das bei "nur" 5% Rendite schon 5.000 €, während du selber weiterhin nur 1.200 € jährlich reinsparst.

Ein Kollege von mir geht jeden Morgen zum Bäcker und kauft für rund 5 € Brötchen und Kaffee. Das sind 100 € im Monat! Lebt er besser als ich? Ist er glücklicher? Eine Kollegin hat sich einen Porsche gekauft, bin neulich mitgefahren. Das Ding hat einen winzigen Kofferraum und nen CD Wechsler.... Ich würde meinen Panda nicht mal tauschen wollen gegen nen Porsche! Hat meine Kollegin mehr Lebensglück weil sie ein teureres Auto fährt?

Man soll nicht vergessen zu leben, aber ich habe keine Angst der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein. Der Punkt ist doch: Macht Geld ausgeben per se glücklich? Nein. In unserer Konsumgesellschaft wird uns das gerne suggeriert und dann suchen wir stundenlang auf Amazon nach neuen Produkten, beschäftigen uns mit einem neuen Auto und vergleichen Smartphones miteinander. Im Ergebnis wäre fast jedes Smartphone ausreichend, fast jedes Auto ok und wir verschwenden Lebenszeit mit Konsum. Warum? Weil uns gesagt wird:
  • Geld ausgeben = Glücklich sein.
  • Geld sparen = Verzicht auf Lebensqualität.
Wenn Tsunami Spass am Kapitalmarkt hat, ist es kein Verlust an Lebensqualität wenn Tsunami ne Menge Geld schaufelt, im Gegenteil: Es ist Erfolgsgefühl, Freude und Hobby. Es ist für Tsunami vielleicht sogar mehr Freunde als der Kauf eines Porsche.

Wenn man spürt, dass jemand so sehr spart, dass es ihm selber weh tut. Dass sich die Person grundlegende Dinge wie eine gesunde Ernährung oder nen Kinobesuch verwehrt, dann tut man gut daran die Person darauf aufmerksam zu machen. Aber ich sehe keine grundsätzliches Sendungsbewusstsein jemanden davor zu warnen "zu reich" zu werden. Und es gibt viele schlimmere Dinge als im Wohlstand abzutreten.... Nein, davor habe ich definitv keine Sorge 😎

So es um mich geht, da hat sich über die Zeit viel geändert.

Das erste Mal hatte ich Interesse an Trading vor vielleicht 20 Jahren. Damals dachte ich mir, dass ich irgendwann mal Daytrader sein werde und hatte mich seinerzeit schon relativ intensiv in die Materie eingearbeitet. Dann hatte ich das Ganze aber nicht mehr weiterverfolgt, nicht zuletzt dann auch wegen meiner chronischen Erkrankung.

Nunmehr, 20 Jahre später, ging es mir mit der chronischen Erkrankung etwas besser und ich beschäftige mich seit vielleicht einem Jahr wieder intensiver mit der ganzen Sache.

Jetzt bin ich allerdings weit weg davon, ein Daytrader sein zu wollen, der das Ganze womöglich werktäglich 8 Stunden am Tag macht. Das kann ich mir absolut nicht mehr vorstellen.

Wie ich schon sagte, ich denke, dass Positionstrading für mich aktuell das Passendste ist. Und das ist dann tatsächlich nicht mehr als ein Hobby. Das befriedigt gewissermaßen stressfrei mein Interesse am Kapitalmarkt. Man kann das aus meiner Sicht kaum als nennenswerte oder verlässliche Einnahmequelle sehen, wenn überhaupt. Klar, ich könnte mit entsprechender Positionsgröße vielleicht mehr aus der ganzen Sache machen, aber das würde ich nur machen wollen, wenn ich über eine größere Anzahl von Trades profitabel war, und das ist aktuell gar nicht abzusehen, da ich in dem Bereich kaum was mache.

~~~

Na ja, vielleicht ein kleiner Erfahrungsbericht:

Bin tatsächlich eine kleine Position in SpaceX eingegangen, habe einen initialen Stop-Loss und einen Trailing-Stop-Loss gesetzt. Tatsächlich ging es dann direkt nach oben und dann auch wieder steil bergab. Wurde also nach kürzester Zeit ausgestoppt. Resultat der ganzen Geschichte, ein bisschen mehr Erfahrung und ein Plus von 20 EUR, also zumindest kein Verlust.

Der eine oder andere Trader würde jetzt vielleicht sagen: Wash, rinse, repeat. Ja, weiß nicht so recht.
 
Mir gefällt Porsche. Wenn ich 2 Mio. Euro auf dem Konto habe, ein monatliches Einkommen von 10.000 Euro, und ein schönes Haus mit geräumiger Garage, dann werde ich mir einen kaufen.

911 Carrera in luganoblau
🙂 😉

Sorry, kleines Schmarrn-OT. Die nächsten Kursraketen wenn man wüsste wäre toll.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir gefällt Porsche. Wenn ich 2 Mio. Euro auf dem Konto habe, ein monatliches Einkommen von 10.000 Euro, und ein schönes Haus mit geräumiger Garage, dann werde ich mir einen kaufen.

911 Carrera in luganoblau
🙂 😉

Sorry, kleines Schmarrn-OT. Die nächsten Kursraketen wenn man wüsste wäre toll.


Mir gefällt mein Depot.
Und trotzdem muss man manchmal Geld ausgeben....

Vernunft Auto gebraucht gekauft.

95000km Toyota Corolla Sports Kombi 1.8 für 17000€
Mit head Up Display und Anhängerkupplung.

Mit TÜV, Zulassung, Inspektion,
voll getankt, Parksensoren vorne und hinten in Wagenfarbe,neuer Fußmatte.

Wagen abgeholt Mängelrüge gestellt wegen Lackkratzer ( da hat sich der Händler wohl ein Ei gelegt)
Mit seinem verwendeten Begriffen....

Wir werden sehen ob ich dafür noch eine Inspektion mehr rausschlagen kann🙂

Fazit das Geld ist trotzdem fort und wird mir in Zukunft keine Rendite bringen:/
Ich führe weiterhin mein Sparplan aus und gut ist.

Aber das ich mich mit Gold, Silber, Verteidigung so verzockt habe ^^ zeigt ich bin nicht schlauer wie der Markt.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben