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Meine Mama ist nicht mehr "Mama" :( Bitte helft mir!

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Die Magersucht habe ich schon lang überstanden... genauer gesagt seit 2 Jahren gänzlich... aber sie hatte eben noch ihre Nachwirkungen, und das mit dem Mobbing habe ich (mittlerweile) verarbeitet. Aber trotzdem brauche ich diesen stabilen sozialen Background... und da ist meine Mutter nunmal der wichtigste Part. Eigentlich ist das alles doch nachvollziehbar, oder nicht?! :'(

Grüße,
Zimtveilchen

ja,das ist nachvollziehbar.

Nur hast du dir das jetzt gerade vergeigt. Da hilft kein Jammern und kein Fordern, deine Mama will nicht, sie streikt hat die Nase voll, kein Bock mehr ....


und auch das ist nachvollziehbar, wenn ich mir deine Beiträge so durchlese.
Es nimmt ja mit den Problemen kein Ende und die Polizei weist keinen aus der Wohnung nur weil er nicht im Mietvertrag steht. Da müssen schon andere Gründe vorliegen, da du ja keine Fremde bist.

Entschuldige dich doch bei deiner Mutter, schreibe ihr eine Karte, schick ihr Blumen.
 
Aber trotzdem brauche ich diesen stabilen sozialen Background... und da ist meine Mutter nunmal der wichtigste Part. Eigentlich ist das alles doch nachvollziehbar, oder nicht?!

Ja, für mich ist das nachvollziehbar! Denn der Start ins Erwachsenleben kostet viel Kraft, braucht unseren Mut , unsere Zuversicht und unser Durchhaltevermögen. Es ist wirklich nicht einfach all das ohne Unterstützung zu leisten.

Deshalb fände ich es wichtig und sinvoll, Zimtveilchen, dass du dich um die Normalisierung der Beziehung mit deiner Mutter bemühst, diese möglichst entlastest.. Manchmal braucht es zuerst etwas mehr Distanz, etwas Zeit und Ruhe, damit eine neue Form des Umgangs herausgefunden und dann ausprobiert wird.
 
ja,das ist nachvollziehbar.

Nur hast du dir das jetzt gerade vergeigt. Da hilft kein Jammern und kein Fordern, deine Mama will nicht, sie streikt hat die Nase voll, kein Bock mehr ....


und auch das ist nachvollziehbar, wenn ich mir deine Beiträge so durchlese.
Es nimmt ja mit den Problemen kein Ende und die Polizei weist keinen aus der Wohnung nur weil er nicht im Mietvertrag steht. Da müssen schon andere Gründe vorliegen, da du ja keine Fremde bist.

Entschuldige dich doch bei deiner Mutter, schreibe ihr eine Karte, schick ihr Blumen.

UND schaue Dir noch einmal genau an, wie es zu der Blöden Situation kommen konnte.
 
Du siehst dich immer noch in der bedürftigen Forderungshaltung.

DU siehst es als Vertrauensbruch, dass sie die Polizei gerufen hat bei deinen Aussetzern.
Deine Mutter sah es sicherlich schon als Vertrauensbruch an, dass du dich überhaupt so verhalten hast.
Und deine Freundinnen sind da überhaupt kein Maßstab. Es gibt auch Männer, die ihre Frauen schlagen und die Frauen decken sie - deshalb kann man nicht verlangen, dass eine andere Frau das mit sich machen läßt.

Sicher, deine Mutter ist deine MUTTER und du bist das Kind. Aber, du bist eben KEIN Kind mehr, Schule hin oder her, du bist 19 Jahre alt. Da kann man erwarten, dass das "Kind" nicht mehr bei einem Frustanfall mit Sachen um sich schmeißt.
Es war auch nicht ein Mal, das war bei euch nach deiner Beschreibung mindestens vier Mal. Also durchaus ein Verhalten, das du scheinbar für dich ganz in Ordnung fandst. Ich kann verstehen, dass deine Mutter diese Einschätzung ganz und gar nicht teilt.

Alles in allem stelle ich bei dir einen gravierenden Mangel darin fest, dich in die Erlebniswelt deiner Mutter zu versetzen.
Wenn du dich nach unseren Reaktionen "schlecht" fühlst, dann ist das sicherlich unangenehm und mir tut es auch leid, dass dieser Schritt nötig ist, aber es ist ein gutes Zeichen. Du beginnst dann nämlich zu sehen, dass dein Verhalten aus dem Erleben deiner Umwelt heraus nicht so selbstverständlich, richtig und notgedrungen war, wie du es haben möchtest.

Ich vermute mal, deine Mutter hofft darauf, dass du ernsthaft einsiehst, dass das kein Verhalten ist und dich versuchst zu ändern. Eine Therapie zu dritt ist der falsche Ansatz. Es geht nicht darum, dass deine Mutter lernt, damit besser umzugehen. Es geht darum, dass du einsiehst, dass das nicht geht was du da bringst und herausfindest, wieso du dich so verhältst. Das kannst nur du allein (mit einem Therapeuten) lösen.
 
Hallo Zimtie,

das ist ja ne ganz schön miese Situation grade.
Du hast Probleme(Magersucht und co), dann noch Liebeskummer obendrauf, Abistress sowieso und dann stehst Du zum zweiten Mal "auf der Strasse", einfach so, ohne richtige Vorwarnung, und Deine Vertrauensperson ist auch total am Ende. weiss nicht weiter, holt in ihrer Verzweiflung die Polizei.
Zwar kannst Du bei Deinem Onkel wohnen, was nicht selbstverständlich ist, aber das verursacht auch wieder auf beiden Seiten Stress.

Am besten wäre, wenn Du eine eigene Wohnung haben könntest, um erstmal zur Ruhe zu kommen, doch das ist wohl nicht so ohne weiteres machbar.
Vielleicht kannst Du Dich ja an eine Jugendhilfe/Jugendamt wenden?
Die haben teilweise Einrichtungen, wo Jugendliche/ junge Erwachsene erstmal wohnen können, meist mit pädagogischer Betreuung.

Ansonsten würd ich Dir raten, Deiner Mutter einen Brief zu schreiben, ihr Zeit zu lassen (die scheint sie grade zu brauchen) und erstmal selbst aktiv zu werden; sprich Wohnmöglichkeit suchen/bzw. beim Onkel zu bleiben und eine Therapie in Angriff nehmen, auch wenn es vllt. nicht sofort klappt.

Und vergiss bei dem Ganzen nicht, dass Du selbst eine starke Person bist, Du hast schon ne Menge Probleme durchgestanden und selbst eine Lösung gefunden (z.B. Frauenhaus)
Du bist intelligent und hast Dein Abi schon fast in der Tasche, lass Dir das nicht von dem ganzen Scheiss kaputtmachen.
Du gehst zum Gymnasium, hilfst nebenbei im Haushalt und machst einen Nebenjob( vor dem Rauswurf)
und das alles mit Deinem Hintergrund !!! Das ist eine gute Leistung von Dir und ich wünsche Dir von Herzen, dass Du erstmal alles soweit in den Griff kriegst, dass Du ein gutes Abi hinlegen kannst, das ist jetzt das Wichtigste,
Und wenn Du Dein Abi hast, nimmst Du den Rest in Angriff, wie Du beschrieben hast.

Wenn Deine Mutter ein bisschen zur Ruhe gekommen ist, wird sie Dich bestimmt vermissen und dann wird es ihr leid tun, was vorgefallen ist. Aber wart erstmal ab und red über Deine Probleme beim Sorgentelefon, dann fühlst Du Dich nicht ganz allein mit dem ganzen Mist und hast mal jemanden zum Reden, dafür gibt es die ja.

Du hast es grad wirklich nicht leicht, aber Du kannst es schaffen !
 
Naja, wenn meine Mutter das als VERTRAUENSbruch erlebt hätte, fände ich das doch irgendwie seltsam. Und ich bin mir der Gründe für mein Verhalten ja schon bewusst. Und dass man mit 19 nicht wie ein bockiges Kleinkind umsichschlägt ist mir eigentlich auch schon weit vor meinen 19 Jahren klar gewesen. Es ging nur eben wirklich nicht anders. Jetzt würde ichs nicht mehr tun... aber weil ich jetzt weiß, was ich tun kann, um mir zu helfen.
Und den Vergleich mit den geschlagen werdenden Frauen finde ich stark unpassend!
 
Wenn deine Mutter dich jahrelang, auch noch als Erwachsene, mit Zucker füttert, ist dein Verhalten schon ein Vertrauensbruch und ihre Reaktion nach deinen mehrmaligen Aussetzern, nicht als seltsam zu bezeichnen. Sondern eine normale Reaktion. Eben deshalb, weil sie einfach diesen Nerventerror nicht mehr ertragen kann. Deine persönlichen Probleme sind ja nicht weniger geworden, sondern immer wieder etwas anderes. Ich hätte in ihrer Situation nicht anders gehandelt. Weil auch ich dann einfach keine Kraft mehr hätte. Tochter hin oder her - so geht es nicht!!

Sie hat zu dir einfach kein Vertrauen mehr und es liegt nun an dir, ihr das Gegenteil zu beweisen. Das wird schwer und ich wünsche dir viel Glück.

Und - es geht immer anders!!!!!
 
Wie meinst du das..., meine persönlichen Probleme seien immer etwas anderes?😕
 
Naja, wenn meine Mutter das als VERTRAUENSbruch erlebt hätte, fände ich das doch irgendwie seltsam. Und ich bin mir der Gründe für mein Verhalten ja schon bewusst. Und dass man mit 19 nicht wie ein bockiges Kleinkind umsichschlägt ist mir eigentlich auch schon weit vor meinen 19 Jahren klar gewesen. Es ging nur eben wirklich nicht anders. Jetzt würde ichs nicht mehr tun... aber weil ich jetzt weiß, was ich tun kann, um mir zu helfen.
Und den Vergleich mit den geschlagen werdenden Frauen finde ich stark unpassend!

Versuch mal dich in die Lage deiner mutter zu versetzen, als du das erste mal mit Geschirr um dich geworfen hast. Was würdest du als Mutter einer Tochter von ebendieser tochter denken? VOR ALLEM: du sagst das du gewusst hast das man mit 19 nicht um sich schlägt. Wenn du das gewusst hast, warum hast du es dann trotzdem gemacht? Ging es vielleicht von deiner Seite aus darum...zu testen wie weit du gehen kannst? nur so ne vermutung, aber sowas ist - im normalen rahmen - ganz gut und wichtig: zu testen wo die grenzen liegen, wie weit man gehen kann und darf.

Und genau diese Grenze hast du bei deiner Mutter wohl mit dem Geschirr überschritten, deine mutter hat aber darüber hinweggesehen weil sie dich sicherlich lieb hat, weil sie denkst das das nur ein ausrutscher war, es nie mehr vorkommt, du doch nicht so bist....verstehst du? Und genau da hat deine Mutter aber auch einen Fehler begangen, dir zu erlauben diese Grenze nach dem ersten Vorfall nochmals überschreiten zu "können" Sie hat es mit Nachsicht und Verständnis versucht, jetzt kann sie sich nur noch selbst davor schützen in DEINE probleme mit hinabgezogen zu werden indem sie dir den eigentlich schon längst fälligen Denkzettel verpasst.

Hart gesagt aber die Wahrheit, glaub mir, Mütter sind sehr sehr SEHR belastungsfähig was Kinder und deren Probleme angeht und geben sich selbst oft für ihre Kinder auf, aber auch DEINE Mutter ist sich selbst näher als dir.

Sieh es als Gelegenheit an, um mit dir selbst klarzukommen!

Du bist ja noch "Schülerin" also steht dir auch Kindergeld zu das du von deiner Mutter bekommen solltest, such dir ne kleine Wohnung, WG oder nen Zimmer das du dir dann leisten kannst und versuch erstmal, auf dich alleine gestellt über die Runden zu kommen, vorerst kannst du ja bei deinem Onkel bleiben wie du geschrieben hast? zieh da aber sofort aus wenn du was gefunden hast.


Mein persönlicher Rat an dich: Akzeptiere die Handlung und die Entscheidung deiner Mutter! Investiere deine Energie die du heulender vor der Wohnungstür deiner Mutter verbringst, lieber in ne Wohnungssuche, das was deine mutter getan hat ist sehr hart, aber verständlich, immerhin - so denke ich - traut sie dir zu, auf eigenen Beinen zu stehen.

Viel Glück für die Wohnungssuche und Kraft für die ganze Sache wünsche ich dir! 😉

mfg Lynx
 
Heftig, dass bis auf Lenja alle nur meine Mutter verstehen können.:wein:
 
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