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Meine Kokainsucht

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Koksendes Escortgirl will sicherlich kein Mann zur Frau nehmen.

aber verallgmeinernd würde ich sagen, dass die männer der jetzigen Generation - vorallem in meinem Alter- einfach gestört/kaputt sonswassind.

Wer ist wohl mehr kaputt? Escortmatrate oder Typ, der sie zum Einlochen bucht?

Es gibt die "normalen" Typen da draußen, die wirst du in deinem Dunstkreis aus Sex, Drogen, nicht finden.

Hör doch einfach auf mit Koks und der Escortscheisse.

Wenn du das nicht hinkriegst, wird aus dir ein einsamer und kaputter Mensch. Am besten ziehst du um, raus aus dem Umfeld.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kannte mal eine , die war sich auch ihrer Wirkung auf Männer bewußt und weil sie sie bezahlt haben, sie sich die Kunden aussuchen konnte, nahm sie die nicht wirklich für voll oder gleichwertig wahr, das Gefühl , die wollen mich , weil ich so toll bin, wurde vom Koks beflügelt.

Sie verliebte sich in das Gefühl und in die Droge - hier wurde sie nicht steuerungslos den Emotionen ausgesetzt, sondern steuerte , ganz wichtiger Faktor der es unheimlich erschwert, aufzugeben was man liebt.

Irgendwann führte aber die Tatsache das Koks nicht Qualitätskontrollen unterliegt zu Ware die , ich sags mal so , nicht gut verträglich war , das war vorher nicht abzusehen, da gabs ne verlässliche Quelle, aber als die versiegte, da wurde sie halt gnadenlos abgezockt , na aber die Sucht macht unvorsichtig und als es zu schweren Blutungen kam, man kotzt nicht so oft Blut, da wurde sie wach.

Während des Krankenhausaufenthaltes und medikamentöser Behandlung der Entzugssymptome gab es ein offenes Gespräch .

Für sich trug sie eine Schuld mit sich herum , weshalb ihr was widerfuhr, worüber sie nicht reden durfte,
sie keine Kontrolle hatte, die Frage war , wie soll ich das klarkriegen ????

Diese Ohnmacht die Menschen dann innerlich erfahren , die bekommt keiner mit , die Verletzung ist ganz tief innen und keiner kann helfen. Oft nehmen die Menschen Drogen um sich besser zu fühlen.
Nicht wegen der Sucht , sondern wegen der Wirkung.

Oft nehmen Menschen Drogen nur noch, um nicht auf den Affen zu kommen.

Trau Dich wieder Du selbst zu sein und finde einen sinnvollen Weg das Geld zu verdienen, der Dir auch Selbstbewußtsein und Kotrollmöglichkeiten bereithält, so das die Droge das bleibt was sie sein sollte - ein Genußmittel und kein Suchtmittel.
 
Ich bin 26, weiblich, attraktiv (das soll nicht blöd klingen, aber die Männer „mögen“ mich wirklich,) Ich studiere Medizin.
Die Sucht beschleunigt die menschliche Vergänglichkeit extrem. Ich habe 30 jährige Frauen kennengelernt, die alt aussahen und im Gesicht verkommen. Wenn Du so weitermachst, wirst Du bald auch so aussehen. Die Männer, die Dich eben noch wegen Deiner Schönheit bewundert haben, werden sich verwundert die Augen reiben, weil Du plötzlich so runtergekommen bist.
 
Auf „Partys“ wird es meist „spendiert“, oder man teilt.
Das ist wohl wie eine Werbeveranstaltung. Am Anfang wird es noch großzügig spendiert. Wenn die Abhängigkeit da ist, dann kann man die armen Schweine wie Dich gnadenlos abzocken. Wer nicht liquide genug ist, landet entweder in der Beschaffungskriminalität oder in der Prostitution.
 
Manchmal glaube ich echt, die Leute wissen garnicht, was eigentlich so unter dem Deckmantel der „Gesellschaft“ los ist. Kaputte Welt
Ja, vieles in der Welt ist kaputt. Aber warum willst Du genauso kaputt werden? Weil es so einfach ist? Weil es die Anderen auch so machen? Früher oder später wirst Du Dein Medizinstudium abbrechen, weil Du unfähig sein wirst, Dich zu konzentrieren und weil Dein Gehirn von den Drogen verseucht ist.
Zum Glück gibt es immer genug Menschen, die sich nicht dieser menschlichen Schwäche hingeben.
 
Früher war ich mit Freunden am WE Gast in einem Bistro. Der Wirt fragte ständig nach, ob man "noch'n Bier" haben will. So wurden dann die Deckel "rund gesoffen". Ich vertrug aber nicht viel, hatte nach wenigen Bier eine unüberwindbare Sperre und hielt mich an Cola. Auch weil es mir peinlich war, Mist zu reden.. Beim Abrechnen kam dann vom Wirt die Bemerkung, dass ich aber kein guter Trinker sei...
Ich habe mich gefragt, was der Wirt von mir will. Das Bistro war echt mäßig geheizt, uralt ausgestattet, die Musik war so lala: es ging einfach nur um Umsatz und Gewinn, also Abzocke.

Später bei der Bundeswehr stand abends Langeweile an. Man sitzt entweder im sechs-Bett-Zimmer oder pennt. Es gab eine kleinere Kneipe gegenüber der Kaserne. Aber auch dort sah man - neben Bundeswehrmatratzen - nur die Kollegen, die ihrem Sold versoffen.

Mich zog dort einfach nichts hin, und ich fand es armselig, in einen Raum zu gehen, in dem einfach nur billig bunte Lämpchen, ein paar Lautsprecher und alte Möbel aufgestellt waren, und jemand hinter einer Theke nach Alkohol- Umsatz geierte.
Also hab ich mit ein Fahrrad gekauft ( der Parkplatz des Autos wäre sofort "weg" gewesen) und habe die Stadt verlassen.
Weiter draussen am Rand habe ich eine Pferdezüchter-Familie kennen gelernt.
Dort, auf dem Hof, konnte ich endlich wieder etwas sinnvolles erreichen und war fortan derart oft da, dass ich am WE erst gar nicht mehr die 300 km nach hause gefahren bin.
**********
Wenn man eine Aufgabe hat, soll man sich dieser widmen, jedoch steht danach noch Freizeit an.
Diese kann man zur Bildung nutzen oder man sucht ein Umfeld. Das Umfeld soll sich nicht in demselben Gesellschaftskreis befinden, mit dem man tagsüber zu tun hat, denn sonst fällt die Abwechslung weg.

Abwechslung kann man sich erkaufen, wenn man selber kein "Macher" ist.
Dazu fährt man dahin, wo andere einem die Langeweile vertreiben - und zahlt dafür den Preis. Insbesondere größere Städte werben mit ihrem großen Angebot an Möglichkeiten der "Freizeitgestaltung", und was dort alles "angeboten" wird.
So vergeudet man nutzbare Lebenszeit und sein Guthaben dazu: morgen trifft man neue Leute, um die von gestern zu vergessen.

Ein bisschen weiter ausserhalb trifft man eher nicht auf Musik, Drogen, Alkohol sondern auf reales Leben, ein vielfältiges buntes Durcheinander von Interaktionen zwischen Nachbarn oder Geschäftsleuten, die tagsüber arbeiten und nachts schlafen, weil sie müde sind.
Es gilt dort, etlichen Anforderungen zu genügen, egal ob Vieh Futter braucht oder zu Mittags gekocht wird und wie man es zubereitet. Das Leben richtet sich nach dem Wetter: man sieht zu, dass man das Getreide vom Feld kriegt, und das schnell wie möglich und abends so lange wie nötig.

aber verallgemeinernd würde ich sagen, dass die Männer der jetzigen Generation - vor allem in meinem Alter- einfach gestört/kaputt sonst was sind.
Hier gab es schon mal den Rat, den Freundeskreis zu wechseln.

Natürlich trifft man dort, wo man hingehen will, die Leute, die man antreffen will.

Sucht man Leute, die sich aus Langeweile zu dröhnen oder die anderen aus Angst, dem Dunstkreis nicht mehr angehören zu dürfen, Drogen abkaufen, so ist man in entsprechenden Bars und Kneipen gut aufgehoben - und teilt deren Schicksal.

Benutzt man ein Rad (oder ein Semesterticket) und orientiert sich anderweitig, so trifft man auf nicht kaputte und nicht gestörte Leute und auf den Platz, den sie dort in ihrem Leben ausfüllen.
Man erreicht dort für sie und für sich selber weit mehr, nämlich eine freundschaftliche Zufriedenheit des Gebens und Nehmens.
 
Zuletzt bearbeitet:
In den Videos zur Suchtberatung und Foren wird immer erzählt, dass das „sauber und clean“ sein eine Stärke ist, bzw. Die einzige Stärke auf die man als Süchtiger vertrauen kann.

ehrlich gesagt, glaube ich manchmal, dass die Drogen der einzige Grund sind, warum ich mich noch nicht umgebracht habe. „Sauber“‘sein fühlt sich furchtbar an

Ich „hasse“ einfach alles. Ich lerne, lerne und tue und gehe zum Sport und engagiere mich und kommuniziere. Aber in Wirklichkeit (und ich weiß das darf man eig nicht sagen) mache ich am liebsten garnichts. Am liebsten würde ich den ganzen Tag einfach alleine sein und nichts tun. Aber um in so eine Position zu kommen braucht man Geld oder einen reichen Mann.
Weil ich die meisten Männer nicht ertragen kann, muss ich also etwas aus mir machen, fertig werden und dann (Teilzeit, mehr mach ich später Safe nicht ) arbeiten gehen um dann einpaar Tage in der Woche Ruhe vor dieser Welt zu haben.

auch wenn ich alle „Freiheiten“ habe, habe ich das Gefühl, dass dieses „high“ sein mich meiner Freiheit beraubt an, weil sich nichts mehr gut anfühlt, auch wenn das paradox klingt. Weiß nicht wie ich das beschreiben soll, aber das ist einfach nur schlimm gerade

ich habe gerade einfach so Angst, weil ich aus irgendeinem Grund das Gefühl habe, dass mein System kurz vor dem Zusammenbruch steht und ich nicht Weiß, wie ich das irgendwem - geschwiege denn meiner Familie - auch nur ansatzweise irgendwie erklären könnte, was bei mir eigentlich schief gelaufen ist
 
Zuletzt bearbeitet:
War das schon immer so? Wenn nicht, denk zurück, wann dir das letzte Mal was richtig Spass gemacht hat (ohne Drogen).

Bevor das „anfing“, hatte ich Spaß am Sport, sogar am Lernen, am Schreiben, Lernen und auch an Daten (Trotz meines evtl etwas sonderbaren Männergeschmacks, no offense, aber wenn man viel mit Chirurgen arbeitet, findet man ältere Männer irgendwann attraktiv [vorausgesetzt sie sind auch attraktiv, Erfolg ist einfach sexy, auch wenn das nicht gerne gehört wird])
Und nein, hab ein normales Verhältnis zu meinem Vater.
Mittlerweile fühlt sich all das wie eine quälende Pflicht an.
Klar, ich kann die Sachen schwerfällig auch nüchtern durchziehen, wenn ich richtig Gas geben muss, aber ich denke mir dann dabei die ganze Zeit „das ist nicht das Gefühl nach dem du die ganze Zeit gesucht hast“.

wenn ich einfach liege und an nichts denke - auch nicht einfach - bin ich am glücklichsten. aber meistens fange ich an über etwas nach zu denken und wie unerträglich es nüchtern ist.

manchmal überlege ich, ob ich zu einem Hypnotiseur gehen sollte und versuchen so heraus zu finden, was mir „passiert“ ist, oder ob mir was passiert ist oder ob ich wirklich einfach so „scheisse“ bin und mich nicht dagegen wehren kann
 
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