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Meine Freundin will abtreiben - ich nicht!

  • Starter*in Starter*in maha
  • Datum Start Datum Start
hi,

ich mache es kurz - seit mittwoch gibt es das kind nicht mehr.

ich bedanke mich an dieser stelle für alle kommentare, ratschläge und den vielen aufmunternden und erklärenden worten.
ihr habt mir geholfen zu denken, zu strukturieren und über den gesamten zeitraum nicht die hoffnung zu verlieren. das war sehr, sehr wichtig für mich.

leider habe ich meinen kampf verloren.
ich hoffe, ich bekomme vom universum irgendwann mal eine antwort, wofür das gut war.

liebe grüße
maha
 
🙁

kitty






hi,

ich mache es kurz - seit mittwoch gibt es das kind nicht mehr.

ich bedanke mich an dieser stelle für alle kommentare, ratschläge und den vielen aufmunternden und erklärenden worten.
ihr habt mir geholfen zu denken, zu strukturieren und über den gesamten zeitraum nicht die hoffnung zu verlieren. das war sehr, sehr wichtig für mich.

leider habe ich meinen kampf verloren.
ich hoffe, ich bekomme vom universum irgendwann mal eine antwort, wofür das gut war.

liebe grüße
maha
 
tut mir leid für euch.
ist jetzt eine sch.... situation und eine sch...... seelenstimmung.
hoffe sehr, dass ihr damit klarkommt, die probleme kommen früher oder später - nicht nur bei ihr, sondern bei dir und in bezug auf euch beide - mir selbst wird dieser weg auch nicht erspart bleiben.

zuzeit durchlaufe ich ein tief nach dem anderen und weiß eigentlich garnicht mehr was sache ist.
nur soviel. der entschluß zum abbruch steht doch und wird ausgeführt werden - trotz dem gesamten kampf. nun gut, das leben geht weiter und meine (keine ahnung ex- oder bald ex- oder doch bald wieder- oder doch noch-partnerin) braucht mich jetzt und danach mehr als jemals zuvor. sie wird alles bekommen was ich ihr an liebe und hilfe geben kann, denn der entschluß zum abbruch ist einsam und zerreist einen innerlich - nicht nur sie sondern auch mich - aber man war bei der zeugung dabei und sollte die verantwortung nicht bei der abtreibung abgeben, sondern solange es irgend geht, weiterführen. der geliebte mensch bleibt trotz dieser einsamen entscheidung der geliebte mensch und hier heißt es einfach emotionen in die waagschale werfen und für sich selbst darüber klar werden, wie wertvoll dieser mensch an der seite doch für einen ist.

kopf hoch
und schau mal in deine mailbox

lg
firehead1
 
Schade. 🙁 dass es doch so gekommen ist.

Lass dich mal in den Arm nehmen und ein bisschen trösten für den Verlust.

Dame
 
Hallo miteinander!

Ich muss diesen Betrag einfach wieder ausgraben!

Was ich hier gelesen habe hat mich erstaut aber auch zugleich abgeschrocken.

"Mein" Tag ist der kommenden Freitag. Aber mal von vorn!

Wir kennen uns bereits 6 Jahre und Sie ist 41 und ich bin 39! Zusammen sind wir jedoch erst seid 4 Monaten.
Jeder hatte eine Beziehung und nun hatte es geklappt! Sie hatte mir nach der Scheidung vor 4 Jahre geholfen, dass ganze endlich auch mal hinter sich zu lassen. Heute geht es mir im Bezug auf die Scheidung extrem gut, alles bestens verarbeitet.

Wir haben unsere Zeit genossen und auch viel zusammen unternommen. Wir wollten es locker angehen und haben uns dann doch fast jeden Tag gesehen. Es war wunder schön.

Am Faschingsdienstag haben wir dann jedoch die Gewissenheit gehabt, dass wir Eltern werden. Die Freude war am Anfang auf beiden Seiten groß. Jeder hatte natürlich einen Anflug von Angst vor der Verantwortung und auch vor dem Ungewissen.

Nach einer Woche hat Sie eine Auszeit benötigt um für sich heraus zufinden was Sie will. Ja bereits am Mittwoch wussten Ihre besten Freundinnen Bescheid ich erst 4 Tage später. Sie will das Kind nicht. Es war ein Schock ein rießen Schock für mich. Das Schwangerschaftsgespräch hat Sie allein gemacht, obwohl ich Sie gebeten habe mit kommen zu dürfen!!

Dann gingen die Fragen los, wieso nicht, warum nicht, was ist los? Als Antwort habe ich immer bekommen "Ich habe lebensbedrohliche Ängste"!!! Was soll das sein? Für mich als Mann eine Aussage die nicht fassbar ist. Auch das habe ich Ihr gesagt!

Es kam auch zu einem sehr angespannten Gespräch und da kam für mich auch die Wahrheit auf den Tisch. Sie hat für sich immer ein Leben ohne Kinder geplant und einen Kinderwagen durch die Welt schieben will Sie nicht und nervende Kinder sind einfach zu viel!!
Wie es da in mir ausgesehen hat, brauch ich jetzt keinen erzählen. Nur noch Enttäuschung!

Drei Wochen haben ich nun keine Nacht mehr durchgeschalfen. Mir die Sache versucht aus Ihrer Sicht und aus meiner Sicht anzusehen. Ich weiß, ich kann Ihre Sicht nicht objektiv bewerten, aber ich habe es versucht. Versucht zu verstehen, warum die Entscheidung jetzt so ausgefallen ist.

Wir haben zu zweit , zu dritt und auch mit einem Therapeuten geredet. Keiner konnte mir die Fragen richtig beantworten.

Nun, ich weiß ich kann die Entscheidung nicht rückgängig machen bzw. kann die Abtreibung verhindern. Ihr Wille das Kind los zu werden ist einfach so groß, dass man an Sie nicht mehr herankommt um ein sachliches Gespräch zu führen.

Ja ich habe mir auch über die seelischen Belastungen im Nachgang Gedanken gemacht. Weil wir werden nicht mehr die sein, die wir jetzt sind. Es wird unweigerlich eine Veränderung in uns und auch mit uns stattfinden!

Vor einer Woche habe ich mich von Ihr getrennt. Das Fundament für eine Beziehung stimmt einfach nicht übereinander!

Klar ich weiß, feige von mir, aber wo bitte bleibe ich und wo bleiben meine Gefühle?

Mich würde jetzt nur noch interessieren wiees maha ergangen ist und ob Firehead1 glücklicher Vater geworden ist?
Weiß jemand hier Bescheid?

Greez
 
Was aus dem Threadstarter geworden ist, weiß ich nicht. Aber ich verstehe deinen Frust. Aber auch die Entscheidung deiner Ex-Freundin. Ohne Verletzung geht sowas leider selten ab. Ich bin absolut für Gleichberechtigung, dafür, dass beim Thema Kind auch der Mann mitreden soll. Aber es ist eben immer noch die Frau, die die Schwangerschaft bewältigen und die Geburt ertragen muss. Auch in den ersten Monaten wird erwartet, dass sie sich mehr einbringt als der Vater. Ein Kind verändert das Leben total. Wenn eine Frau das alles nicht will, wenn sie ihr Leben, wie es ist, liebt, muss das akzeptiert werden. Die Verantwortung ist zu groß, um sie widerwillig und unter Druck zu tragen.

Schade, dass eure Beziehung das Ganze nicht überstanden hat. Das wird für euch beide letztlich noch mehr bitteren Nachgeschmack auslösen...dass es eben zwischen euch nicht "gereicht" hat. Tut mir leid für dich. Für euch.
 
Das tut mir leid für Dich, dass sich Deine Freundin gegen das Kind entschieden hat.

Wirst Du Dich trotz Trennung um Deine Ex-Freundin kümmern und sie zur Abtreibung begleiten oder ist es eher so, dass Du Dich komplett rausgezogen hast?

Ich kann verstehen, dass man bei so unterschiedlichen Lebensentwürfen keine gemeinsame Basis sieht - fände es allerdings sehr schade (und ließe tief blicken), in so einer schwierigen Zeit die Unterstützung komplett zu entziehen. Mal abgesehen davon, dass ich persönlich vermutlich mehr für die Beziehung gekämpft hätte. Aber gut, da geht jeder seinen eigenen Weg.

Ich wünsche Dir jedenfalls alles Gute.
 
Ich bin absolut für Gleichberechtigung, dafür, dass beim Thema Kind auch der Mann mitreden soll.

Ich bin auch dafür, dass dies nur eine werdende Mutter entscheiden kann. Aber sie entscheidet alleine, oftmals ohne jegliche Rücksicht auf den Vater. Von daher kann ich diesbezüglich keine Gleichberechtigung oder Mitspracherecht feststellen, so wie du es nennst.

Die Mutter entscheidet. Punkt!
Darüber sollte sich jeder im klaren sein.
 

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