Hallo miteinander!
Ich muss diesen Betrag einfach wieder ausgraben!
Was ich hier gelesen habe hat mich erstaut aber auch zugleich abgeschrocken.
"Mein" Tag ist der kommenden Freitag. Aber mal von vorn!
Wir kennen uns bereits 6 Jahre und Sie ist 41 und ich bin 39! Zusammen sind wir jedoch erst seid 4 Monaten.
Jeder hatte eine Beziehung und nun hatte es geklappt! Sie hatte mir nach der Scheidung vor 4 Jahre geholfen, dass ganze endlich auch mal hinter sich zu lassen. Heute geht es mir im Bezug auf die Scheidung extrem gut, alles bestens verarbeitet.
Wir haben unsere Zeit genossen und auch viel zusammen unternommen. Wir wollten es locker angehen und haben uns dann doch fast jeden Tag gesehen. Es war wunder schön.
Am Faschingsdienstag haben wir dann jedoch die Gewissenheit gehabt, dass wir Eltern werden. Die Freude war am Anfang auf beiden Seiten groß. Jeder hatte natürlich einen Anflug von Angst vor der Verantwortung und auch vor dem Ungewissen.
Nach einer Woche hat Sie eine Auszeit benötigt um für sich heraus zufinden was Sie will. Ja bereits am Mittwoch wussten Ihre besten Freundinnen Bescheid ich erst 4 Tage später. Sie will das Kind nicht. Es war ein Schock ein rießen Schock für mich. Das Schwangerschaftsgespräch hat Sie allein gemacht, obwohl ich Sie gebeten habe mit kommen zu dürfen!!
Dann gingen die Fragen los, wieso nicht, warum nicht, was ist los? Als Antwort habe ich immer bekommen "Ich habe lebensbedrohliche Ängste"!!! Was soll das sein? Für mich als Mann eine Aussage die nicht fassbar ist. Auch das habe ich Ihr gesagt!
Es kam auch zu einem sehr angespannten Gespräch und da kam für mich auch die Wahrheit auf den Tisch. Sie hat für sich immer ein Leben ohne Kinder geplant und einen Kinderwagen durch die Welt schieben will Sie nicht und nervende Kinder sind einfach zu viel!!
Wie es da in mir ausgesehen hat, brauch ich jetzt keinen erzählen. Nur noch Enttäuschung!
Drei Wochen haben ich nun keine Nacht mehr durchgeschalfen. Mir die Sache versucht aus Ihrer Sicht und aus meiner Sicht anzusehen. Ich weiß, ich kann Ihre Sicht nicht objektiv bewerten, aber ich habe es versucht. Versucht zu verstehen, warum die Entscheidung jetzt so ausgefallen ist.
Wir haben zu zweit , zu dritt und auch mit einem Therapeuten geredet. Keiner konnte mir die Fragen richtig beantworten.
Nun, ich weiß ich kann die Entscheidung nicht rückgängig machen bzw. kann die Abtreibung verhindern. Ihr Wille das Kind los zu werden ist einfach so groß, dass man an Sie nicht mehr herankommt um ein sachliches Gespräch zu führen.
Ja ich habe mir auch über die seelischen Belastungen im Nachgang Gedanken gemacht. Weil wir werden nicht mehr die sein, die wir jetzt sind. Es wird unweigerlich eine Veränderung in uns und auch mit uns stattfinden!
Vor einer Woche habe ich mich von Ihr getrennt. Das Fundament für eine Beziehung stimmt einfach nicht übereinander!
Klar ich weiß, feige von mir, aber wo bitte bleibe ich und wo bleiben meine Gefühle?
Mich würde jetzt nur noch interessieren wiees maha ergangen ist und ob Firehead1 glücklicher Vater geworden ist?
Weiß jemand hier Bescheid?
Greez