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Meine Eltern Ignorieren mich!

Ich würde hingehen und mit ihnen reden, nicht mit uns, mit ihnen. Egal, wie sie dann sind, zornig, oder beleidigt, oder sonst etwas- du würdest dann selbst erfahren, was los ist genau.
Es kann sein, dass sie etwas missverstanden haben und schrecklich gekränkt sind. Hier würde helfen, dass ihr darüber noch mal redet, in Echtzeit, mutig, normal- ohne Zuzuhören wird keiner gehört werden. Hör doch mal genau zu, was sie haben und nachher berichtige, falls sie falsch liegen. Aber vorher hör genau zu.
Oft ist es so, dass man das gleiche Leid weitergibt, um erkennen zu lassen, wie viel man leidet. Sie sind bestimmt wegen etwas zornig, sauer- bei so etwas hilft ruhig reden meist mehr, als ebenso zu mauern.
 
Das geht natürlich gar nicht.

Aber es muss doch schon vorher etwas passiert sein.

Ich denke nicht, dass ihr eine gute Beziehung habt und deine Mutter dich von jetzt auf gleich bei deiner Tochter schlecht macht.
Da gibt es doch ein Vorspiel dazu.

Schreibt sie doch: die Mutter hat sie von klein auf immer schlecht gemacht.

Manche Mütter sind halt so.
 
Jo, das kenne ich zur Genüge. Da reicht es schon, ein unerwünschtes Kinds zu sein - Erbsünde, von Geburt an schuldig. Im Ernstfall rennt man bis zu deren Tod den Eltern hinterher, um doch noch irgendein Zeichen der Gunst und Zuneigung zu ergattern.

Erbärmlich, so mit seinem Kind umzugehen! Schlimm, wie dessen Gefühle mit Füßen getreten werden. Da hilft eigentlich nur radikale Distanz, keine Energien dort mehr zu verschwenden.
 
Mir kommt das alles sehr interessant vor, was so abgeht, in mir, in anderen.
Zb vorgestern- mein Ex gab einen blöden Kommentar ab, ich spürte Wut hochkommen in mir, diese Wut war gut, sie war passend, also richtig reagiert. Dann zetterte ich, wehrte mich also- auch richtig reagiert, ich zog ab und verließ den Ort. Nachher fühlte ich, gut gemacht... das war eine sehr wichtige Maßnahme, so gehts nicht, wie er machte, da musste ein Schuss vorm Bug her.
Während der Heimfahrt rief mich mein Sohn an, der wurde informiert, vom Ex, aua, Mama, komm wieder zurück, er hats nicht so gemeint...nie wieder, für den rühr ich keinen Finger mehr..!!! ( ich war noch immer voll im Zettern- auch das finde ich nicht schlecht, wenn beim Sohn das Bewusstsein geschult wird, man geht so mit niemanden um, wie sein Papa es versuchte...das hat zur Folge, dass man aussteigt... wir erziehen uns doch laufend und das ganze Leben.
Jedenfalls, einerseits kam bei mir der Wunsch auf, komplett mächtig zuzuschlagen, dann überlegte ich mir, nein, das ist blöd- ich lass das, hau nicht noch eins drauf.
Mein Ex versuchte später mich telefonisch zu erreichen, ich hob nicht ab. Das war wieder eine Lektion, die sich richtig anfühlte.
Heute rief ich ihn zurück und hab gefragt, wieso er angerufen hat gestern noch so spät. """ Ich wollte mich bedanken..."" Mit feiner Tonart diesmal, behutsam diesmal, so wie es richtig ist...
Er kommt morgen wieder ins Krankenhaus, er ist sehr schwer beeinträchtigt zur Zeit, ich helfe mit, damit sich die Kinder unterstützt fühlen und auch, weil mir mein Ex damals sehr geholfen hat, als ich recht krank war.
Ich hätte gemein sein können, wie gesagt, wir haben die Macht dazu, aber gehts anders auch?
Klar, es gibt Alternativen. Ich war nicht gemein, half sogar heute wieder mit, es gab viel Respekt heute und absolut kein bissi, nicht mal ansatzweise Unhöflichkeit. Das habe ich durch diese "Show" ( auch wenn sie aus dem Bauch heraus kam, also echt war) abgestellt.
Es ist und war seit jeher nötig, dass man sich updatet, dass man sich neu ausrichtet, dafür sind solche Krisen da.
Mich wundert immer, wie sich alles so entwickelt und fügt.

Liebe TE- du kannst viel machen, es gibt, wie gesagt einige Varianten, wie du reagieren kannst- leiden ist sicher nicht die einzige Option, dich fürchten vor einer Aussprache ist auch nicht gerade seriös, was gäbe es noch?
Mach dir klar, du hast viel in deiner Hand, wie es folgt, das bestimmst du mit.
 
Hallo @Lynn
ich finde, Joly hat das schon gut erklärt. Eines wäre aber für dich vielleicht noch wichtig:
So wie sich die Sache darstellt, haben deine Eltern ein Problem und nicht du.
Ihr nicht normal zu deutendes Verhalten zeigt es doch, dass irgendetwas vorgefallen oder zumindest so empfunden wurde, das sie - wahrscheinlich deine Mutter - nicht verarbeitet hat.
Möglicherweise liegt das aber schon sehr lange zurück und ich glaube nicht, dass du das beheben kannst, selbst wenn du dir Mühe gibst.
Du solltest nur vermeiden, eine Schuld bei dir zu suchen.
 
Wir, meine Kinder und ich, wir, meine Kameraden und ich, oder meine Geschwister und ich- wir haben schon öfter fuchsteufelswild gehabt, das ist doch auch ein Teil der Entwicklung, der Geschichte, das gehört doch dazu, dass man nicht immer leise ist und sanft. Es ist nach so einer "Inszenierung" irgendwie mehr von jenem da, weniger von diesem, es ist ein Korrektiv, meiner Meinung nach und sicher nicht sinnlos.
Gesamt gesehen ist also alles gut, auch wenn es hin und wieder gar nicht gut ist.
In diesem Sinne- mag die Mutter oder der Vater derzeit so ein Gesicht schneiden, das kann man mal verkraften, vielleicht brauchen sie das derzeit. Bei mir wäre das kein Leid, ich existiere durchaus gut weiter, auch wenn mal Krise ist über eine Weile. Das ändert sich meist irgendwie eh wieder von alleine. Man kann nicht durchgehend lieben, auch nicht durchgehend sauer sein.

Über die Tochter ist ja weiter eine Brücke gegeben zu den Eltern. Nimm das mal an, sei mal ohne sie gut drauf, oder geh auf sie zu, wenn du das nicht aushalten kannst. Ich nehme das alles nicht echt ernst, aber sehe darin ein tolles Forschungsfeld, wie gesagt, das ist sehr interessant, wie wir alle so haben und ticken.
 
Mein Bruder und meine Schwester sind allerdings beide bei meinen Großeltern aufgewachsen. Den Grund dafür kenne ich nicht. Da wurde nie drüber gesprochen.
In eurer Familie stimmt es doch von Grund auf nicht. Hast du noch Kontakt zu deinen Großeltern, und kannst du mit denen sprechen? Wurde deinen Eltern damals das Sorgerecht entzogen? Was ist da passiert?

Hast du Kontakt zu deinen Geschwistern, kannst du mit denen sprechen? Derartige Familiengeheimnisse können so nicht bestehen bleiben, machen alle Beteiligten krank. Der Fisch stinkt vom Kopfe her....
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe meine Eltern weder gern, noch hasse ich sie, wenn ich an sie denke. Sie sind beerdigt, sie leben nicht mehr. Du hast sicher schon ein wenig besser, wenn du dich ideell, gedanklich in eine ganz neutrale Haltung versetzt- wo du weder gram bist, noch sehr instabil, wenn du an sie denkst.
Wenn du an sie denkst und zugleich weinst, leidest, ist das, wie wenn du deinem Blut Bitterstoffe injizierst, denn jeder Gedanke lässt Botenstoffe frei werden, Drüsen öffnen, daher muss man aufpassen, was man sich antut- man muss acht geben, nicht krank zu werden. Dauernd gram sein, dass macht krank.
Ich umgehe dieses Leiden, indem ich eben versöhnlich bin, bzw. gelassen, egal bin- statt länger als nötig sauer. Mag nicht versauern, das ist keiner wert.
 
Was ist da passiert?

Die Eltern trauten den Töchtern nicht zu, Kinder großzuziehen.
Deshalb sollten es die Großeltern tun.

Sie selbst ist mit 17 Mutter geworden. Mein Bruder und meine Schwester sind allerdings beide bei meinen Großeltern aufgewachsen.

Ich bin mit 20 Mutter geworden jnd habe bis meine Tochter5 war mit dem Kindesvater zusammen gelebt. Als ich mit mei er Tochter Schwanger wurde riet meine Mutter mir das Kind abzugreifen oder zur Adoption frei zu geben, da ich in ihren Augen noch zu jung war.

Ich weiß jetzt zwar nicht, was mit "abgreifen" gemeint ist (dass sie sich darum kümmert?), aber das war schon sehr übergriffig von deiner Mutter, @Lynn.

Und ich einfach keine Ahnung habe was ich noch tun soll.

Du solltest gar nichts mehr tun und akzeptieren, dass das keine gute, gesunde Beziehung werden wird, egal wie sehr du dich abstrampelst.

Sie soll darunter nicht so leiden wie ich.

Sie hat ja kein Problem, solang du sie aus dem Konflikt raushältst.
Großeltern sind zu den Enkeln oft viel liebevoller als zu den eigenen Kindern.
 

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