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Meine Eltern Ignorieren mich!

Ich habe auch extrem schwierige Eltern.
Zu meiner Mutter hatte ich 10 Jahre lang den Kontakt abgebrochen.
Mir half als Jugendliche die Therapie, die Familienaufstellung und die Genogramnarbeit.

Das heisst ...ich habe mich sehr mit der Kindheit und Elternbeziehung von meinen Großeltern und Eltern beschäftigt.
Es half mir zu verstehen weshalb sie so sehr schwierig wurden.

Der Kontaktabbruch half mir sehr.
Auch ist ein fester Partner, finanzielle Unabhängigkeit, Suchtfreiheit, Therapie und Erfolg im Berufsleben hilfreich.

Später wurde ich mit mehr Respekt und Freundlichkeit von den Eltern behandelt.

Viel Nähe liess ich nicht mehr zu ihnen zu.
Ich war von ihnen emotional unabhängiger geworden.

Ich habe Halbgeschwister, welche keine Therapie machten.
Ihnen ging es durch die Eltern psychisch sehr schlecht und sie brachten sich um.

Ich hatte als Kind zum Glück meine Großeltern gehabt, welche mir sehr halfen.

Es hilft seine eigene Eltern mit ihrer Vergangenheit verstehen zu können.
Man merkt, dass ihre fiese Art nichts mit einem selber als Kind zu tun hatte.

Der Selbstschutz und der Kontaktabruch kann bei sehr schwierigen Eltern wichtig sein..

Die Eltern leben in ihrer eigenen Welt, in ihrem eigenen Kinofilm.

Wenn Kinder der Liebe ihrer lieblosen Eltern hinter her rennen und sich nicht von den toxischen Eltern distanzieren und schützen....kann dies ein früher Tod oder eine Suchterkrankung oder eine psychische Erkrankung oder Psychiatrie Aufenthalte der Kinder bedeuten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist wirklich erschreckend wie vielen es genau so oder sogar noch schlimmer ergeht/erging wie mir. Ich selbst versuche jetzt das beste raus zu schlagen und mein Leben zu meistern ohne meine Eltern. Ich meine Liebe hab ich selbst nie erfahren eher im Gegenteil. Ich hab auch viel Schläge bekommen wegen Kleinigkeiten wie ner 3 in deutsch oder weil ich mal paar minuten zu spät kam. Aber trotzdem muss das Leben ja weiter gehen. Ich denke das es wirklich das beste ist meine Eltern in Ruhe zu lassen es zu akzeptieren das ich kein Teil mehr von ihnen bin . Ja es tut verdammt weh und es ist auch sehr schwer zumal ich das ganze nicht nachvollziehen kann. Ich selbst würde Alles für meine Tochter tun egal wie alt und was ist ich würde sie niemals so behandeln. Ich werde so lange ich lebe an der Seite meiner Tochter stehen j d sie so fern sie es möchte ihr immer helfen.
 
Ja, das ist eine lebenslange Belastung,

Das kommt auf jenen an, wie er damit umgeht.

Manche sehen sich als Opfer, dabei bedenken sie nicht, dass sich ebenso auch die Eltern offenbar nicht richtig entwickeln konnten und selbst solche Opfer waren meistens.

Bei unserer Mutter war das der Fall- sie erlebte als Kind größte Gewalt und sehr schwere "Irritationen"- so ähnlich kam es auch für uns, ihre Kinder. Da war ein Wurm drin. DER ist zu verklagen, dem verdanken wir unsere Postraumatischen Belastungsstörungen.

Warum immer zurückschauen, das nutzt keinem etwas. Zumachen und sich selber gut versorgen, drauf achten, dass man sich NICHT belastet oder belasten lässt.

Ich war gerade mit meinem kleinen süßen Köterchen zwei Stunden spazieren, ich koche mir was Gutes, ich werde gut schlafen, trotzdem meine Kindheit etwas seltsam war und ich nicht alles so hatte, wie andere. Man MUSS nicht lebenslang leiden.
 
Aber es hat nicht jeder soviel Mut und braucht vielleicht doch noch etwas Zeit
Ich höre bei dir schon einen anderen Ton... du bist also nicht mehr verzweifelt?
Was auch immer dazu beigetragen hat, mir gefällts, dass du cooler bist jetzt.

Mir fällt auf, dass deine Eltern sich um die Tochter kümmern, diese ist doch ein Teil von dir, über Umwege achten sie dein Kind und somit helfen sie dir doch mit bei der Betreuung deines Mädchens.

Meine Ex-Schwiegermutter war eine tolle Oma, zu mir hin aber richtig fies. Ich konnte damit leben, dass sie und ich auf Abstand waren. Ich hab auch Abstand zu meinen Eltern gehabt- so schlecht finde ich so ein Arrangement nicht, wenn man nicht miteinander gut kann, dann ist das besser so.

Irgendwer wird immer für dich da sein- manche fallen ab, das muss man akzeptieren können. Vielleicht habt ihr von der Persönlichkeit zu große Diskrepanzen. Jeder passt nicht mit jedem, selbst wenn man familiär zusammenhängt machts keinen Sinn, sich zu plagen. Loslassen, was nicht glücklich macht...weitergehen...
 
Ich höre bei dir schon einen anderen Ton... du bist also nicht mehr verzweifelt?
Was auch immer dazu beigetragen hat, mir gefällts, dass du cooler bist jetzt.

Mir fällt auf, dass deine Eltern sich um die Tochter kümmern, diese ist doch ein Teil von dir, über Umwege achten sie dein Kind und somit helfen sie dir doch mit bei der Betreuung deines Mädchens.
Hast du dich jetzt im Strang oder in der TE vertan? Irgendwie driftest du ab.
Also, noch mehr als sonst.
 
Mir fällt auf, dass deine Eltern sich um die Tochter kümmern, diese ist doch ein Teil von dir, über Umwege achten sie dein Kind und somit helfen sie dir doch mit bei der Betreuung deines Mädchens.
Nein, du siehst nur deine eigenen Projektionen. Die Tochter dient als narzisstische Ego -Erweiterung, wird in diesem Sinne materiell auf Hochglanz poliert. Sobald sie widerspricht wird sie genau so ignoriert wie die TE - von Achtung keine Spur, von Hilfe noch viel weniger. Eigentlich eher eine niederträchtige Art, die Tochter der eigenen Mutter zu entfremden.

Lies doch mal, was @Lynn schreibt, und interpretiere nicht ständig deinen eigenen Kram hinein.
 
Ja es tut verdammt weh

Deshalb hast du sicher sorgfältig drauf geachtet, diese Fehler bei deinem Kind nicht zu machen.

Diese Generationen, wo es so zugeht, die sterben aus. Hoffentlich...

In meinem Verwandten und Bekanntenkreis gibt es diese Leiden nicht mehr. Ich beobachte bei den Jungen ( meine eigenen Kinder, alle Nichten, Neffen etc. ) eine andere Form von Miteinander, viel viel achtsamer, viel, viel reifer als früher üblich war.
 
Nun, da hat die Kirche doch glatt das 12. Gebot vergessen:

"Du sollst deine Kinder lieben und ehren, auf das es dir wohlergehe und du lange lebest auf Erden."

Das patriarchalische System der Kirche verlangt wohl Gehorsam von den Kindern, aber keinerlei Achtung von den Eltern. Und so ist sie bis heute auf diesem Auge blind gegenüber Missbrauch von Kindern, auch in den eigenen Reihen. Auf der Suche nach Schutz wurde ich rüde abgewiesen mit den Worten "Du sollst Vater und Mutter ehren", die mich innerhalb der Familie verstossen hatten. Ich habe das nur nicht internalisiert, sondern mit der Kirche gebrochen, und das sehr frühzeitig.

Die konfessionelle Indoktrinierung sitzt i.d.R. sehr tief und wird nirgendwo hinterfragt. Geschützt wird die elterliche Gewalt, die "Erziehungsgewalt", auch von staatlicher Seite her. Da muss schon sehr viel passieren, bevor Jugendämter und Familiengerichte eingreifen. Und wo kein Kläger ist...
 

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