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Mein Freund ist gestorben

Ja, der Traum beschäftigt mich in der Tat sehr. Aber es war, als hätte mir "das Leben" etwas sagen wollen. Egal, was ich mir wünsche oder wonach ich mich sehne - die großen Dinge, wie Leben und Tod, liegen am Ende nicht in meiner Hand. Das Leben ist viel komplexer und größer, als das ICH bestimmen könnte, wer leben darf und wer weiterzieht.
Es war ein sehr machtvoller Traum, und ich habe fast das Gefühl, dass es noch etwas stärkeres war als mein Unterbewusstsein, das mich dies träumen ließ... Ich kann es nicht beschreiben.
Wie geht es Dir? Schön, dass Du gestern ein wenig mit Deinem Sohn draußen warst. Hat es Dir vielleicht doch gut getan?
Lieben Gruß,
Natascha

Hallo Natascha,

jetzt muß ich grinsen..🙂
Nein, Gott sei Dank bin ich noch nicht so weit, daß ich meinen Sohn mitnehme in die Stadt..
Ne, unsere gemeinsamen Unternehmungen beschränken sich auf Geburts- und Feiertage.

Aber zu deinem Traum:
Ich habe auch ein Mal geträumt, daß ich einen Unfall hatte und tot war.
In dem Moment des Aufpralls war aber kein körperlicher Schmerz, ich bin einfach durch das Auto, auf das ich geprallt bin, durchgelaufen.
Da war dann alles neblig. Ich habe gleich nach meinem Freund gerufen,
konnte ihn aber nicht sehen, jedoch seine Stimme hören.
Er hat gesagt, Claudi, willst du wirklich hierbleiben und die Kinder und deine Mutter einfach so zurücklassen?..
Da mußte ich schweren Herzens verneinen,
und bin wieder zurück gegangen..

Dieser Traum war so real, daß ich mir bis heute nicht sicher bin,
ob es NUR ein Traum war..

Ich glaube, so geht es dir auch..

Liebe Natascha, drück dich und viele liebe Grüße🙂,
Claudia
 
Wow, das war aber auch ein gewaltiger Traum... Irgendwie scheinen in uns doch Kräfte zu schlummern, die wir unterschätzen, aber die uns weiterhelfen können, wenn wir es zulassen...

Wir haben viel Kraft in uns, und Weisheit auch!

Hast Du Dir schonmal überlegt:
Du wirst Hannes eines Tages wiedersehen. Und Hannes kann warten. Dort, wo er ist, sind Zeit und Raum völlig irrelevant. Doch wir Menschen hier auf Erden sind sehr ungeduldig. Deine Zeit ist noch nicht gekommen. Also kannst Du versuchen, die Zeit, bis Du Hannes wiedersiehst, sinnvoll zu gestalten, das Beste daraus zu machen. Immer mit der Gewissheit, dass Du ihn wiedersehen wirst. Und bis dahin sammelst Du, wie Frederik die Maus 🙂, viele bunte Geschichten, die Du ihm dann erzählen kannst, wenn Ihr Euch wieder trefft.

Er würde sich sehr freuen.

Lieben Gruß,
Natascha
 
Wow, das war aber auch ein gewaltiger Traum... Irgendwie scheinen in uns doch Kräfte zu schlummern, die wir unterschätzen, aber die uns weiterhelfen können, wenn wir es zulassen...
Wir haben viel Kraft in uns, und Weisheit auch!
Hast Du Dir schonmal überlegt:
Du wirst Hannes eines Tages wiedersehen. Und Hannes kann warten. Dort, wo er ist, sind Zeit und Raum völlig irrelevant. Doch wir Menschen hier auf Erden sind sehr ungeduldig. Deine Zeit ist noch nicht gekommen. Also kannst Du versuchen, die Zeit, bis Du Hannes wiedersiehst, sinnvoll zu gestalten, das Beste daraus zu machen. Immer mit der Gewissheit, dass Du ihn wiedersehen wirst. Und bis dahin sammelst Du, wie Frederik die Maus 🙂, viele bunte Geschichten, die Du ihm dann erzählen kannst, wenn Ihr Euch wieder trefft.


Natascha,
ich glaube noch nicht mal, daß ich ihm etwas erzählen muß,
eher, daß er sowieso alles mitkriegt.

Und es stimmt,
ich meine auch, das Leben, vom Himmel ausgesehen,
ist vielleicht kurz wie ein Moment.( 🙂).

Wie oft habe ich mir vorgenommen,
dieses Leben als Geschenk zu sehen,
meine restliche Zeit zu genießen,
aber warum klappt das nicht?

Vielleicht, weil mein Glaube nicht stark genug ist?

Jetzt muß ich aber los, zur DAA, die versetze ich schon seit Wochen, wenn ich jetzt nicht hingehe, gibts Sperre.🙂.
 
Hallo, Ihr Lieben,
ich habe nach langer Zeit wieder mal reingeschaut.
Doch ich glaub immer noch nicht, was ich hier lese.
Als mein Mann vor einem Janr und drei Monaten, von heute auf morgen plötzlich weg war, war für mich auch erst einmal alles zusammengebrochen. Ich habe ihn morgens tot gefunden in seinem Fernsehsessel, das war ein Riesenschock.
Aber ich konnte nicht nichts machen, ich mußte, schon wegen meiner Kinder, handeln. Arzt anrufen und so weiter.
Wenn ich meine Kinder nicht hätte, wäre ich whrascheinlich auch in einer tiefen Depression, aber meine Kinder sind da und helfen mir.
Außerdem habe ich auch noch Verantwortung für meine Kinder, auch wenn sie schon groß sind und ich will nicht, dass sie denken, ich würde nicht damit fertig werden.
Man muß stark sein für die Kinder und für sich selbst natürlich.
Irgendwann muß man wieder an sich denken und nach vorn sehen und nicht in Selbstmitleid versinken.
Liebe Grüße
 
Hallo, Ihr Lieben,
ich habe nach langer Zeit wieder mal reingeschaut.
Doch ich glaub immer noch nicht, was ich hier lese.
Als mein Mann vor einem Janr und drei Monaten, von heute auf morgen plötzlich weg war, war für mich auch erst einmal alles zusammengebrochen. Ich habe ihn morgens tot gefunden in seinem Fernsehsessel, das war ein Riesenschock.
Aber ich konnte nicht nichts machen, ich mußte, schon wegen meiner Kinder, handeln. Arzt anrufen und so weiter.
Wenn ich meine Kinder nicht hätte, wäre ich whrascheinlich auch in einer tiefen Depression, aber meine Kinder sind da und helfen mir.
Außerdem habe ich auch noch Verantwortung für meine Kinder, auch wenn sie schon groß sind und ich will nicht, dass sie denken, ich würde nicht damit fertig werden.
Man muß stark sein für die Kinder und für sich selbst natürlich.
Irgendwann muß man wieder an sich denken und nach vorn sehen und nicht in Selbstmitleid versinken.
Liebe Grüße

Hallo Gudi,
was meinst du mit dem fettmarkierten Satz?

Meine Kinder sind erwachsen und leben ihr eigenes Leben.

Ich rede mit ihnen überhaupt nicht mehr darüber,
sie bekommen von meinen Gefühlen auch nichts mit.

Gut,
du nennst es Selbstmitleid..

War ja nur meine Zukunft,
wir wollten irgendwann heiraten,
die da mitgestorben ist..

Es ist schön für dich, wenn du wieder positiv denkst,

ich hänge nach wie vor an meinem Freund,

er fehlt mir nach wie vor überall und immerzu.

Ich würde es mir auch anders wünschen,
das kannst du mir glauben..

LG,
Claudia
 
Hallo Claudia,
natürlich hängst Du noch an Deinem Freund, das ist ja ganz normal, anders wäre es auch nicht möglich.
Ich weine auch natürlich noch, wenn meine Gedanken mich zu meinem Mann führen und meine Kinder bekommen das meist auch nicht mit, aber sie kennen mich und ich glaube sie merken es irgendwie doch. Vor allem, wenn wir über ihn reden, bzw. ich über ihn rede.
Das mit dem Selbstmitleid war auch wahrscheinlich etwas zu hart ausgedrückt, tut mir leid. Aber Du kannst Dich doch jetzt nicht verkriechen, als wäre auch Dein Leben zu Ende. das geht nicht. Ich weiß, das ist leichter gesagt als getan.
Als mein Mann verstarb, rief ich meine älteste Schwester an (16 Jahre älter) und die sagte "Du mußt Dich jetzt zusammenreißen und fang jetzt nicht wieder an Alkohol zu trinken". (bin da leider vorbelastet) Ich dachte erst mal, die hat gut reden, die ist ja auch schon 43 Jahre mit ihrem Mann zusammen und hat ihn noch. Aber irgendwie hat mir das doch geholfen, wenigstens erstmal.
Vielleicht solltes Du aber doch mal mit Deinen Kindern darüber reden, oder mit einer Freundin, oder irgendjemanden, glaub mir, das hilft. Ich habe mir sogar ein Buch gekauft von einer Psychologin geschrieben, das handelt darüber, wie man mit der Trauer umgehen kann.
Ich weiß, Deine Trauer kann und soll Dir auch keiner nehmen, das gehört leider dazu und es ist ja auch richtig, wenn man trauert, aber es gibt auch Trauer, die zu weit geht, die ist für den Trauernden nicht gut.
Trotzdem wünsche ich Dir viel Kraft. Bis bald.
 
Hallo,
Claudia,ich kann dich verstehen........
Jeder geht mit der Trauer anders um,aber man muss sie rauslassen.

Mein Sohni hat vor 3 Jahren ganz plötzlich seine Freundin verloren.
Sie kannten sich schon viele Jahre und uns war sie schon eine richtige Tochter.
Sie war noch wenige Stunden zuvor bei uns.Das kann man nicht begreifen,auch heute noch nicht nach 3 Jahren,nein geht nicht.
Unser Sohni leidet heute noch genauso wie vor 3 Jahren.
Er sagte gerade gestern wieder,
er glaubt Sie steht irgendwann vor der Tür.
Sie fehlt...

Ich wünsche dir ganz viel Kraft.
 
Zitat David Niven:

"Das Leben ist so miserabel, dass ich es für meine Pflicht halte, alles zu versuchen und fröhlich zu sein."

Liebe Claudia, wie geht es Dir heute?!

Lieben Gruß,
Natascha
 
Herzliches Beileid ich Wünsche dir alles Liebe und Gute dass du die Kraft bekommst wo du brauchst.Nach Regen folgt Sonenschein...........
Das mit dem Alk ist auch keine Lösung auf dauer weil deine jetzige Situation bleibt.


LG Jürgen
 

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